{"id":21385,"date":"2018-02-14T08:07:42","date_gmt":"2018-02-14T07:07:42","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=21385"},"modified":"2018-02-14T08:07:42","modified_gmt":"2018-02-14T07:07:42","slug":"zuckerbeat-vol-499-forget-me-not","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=21385","title":{"rendered":"\/\/ zuckerbeat vol. (4)99 &#8211; &#8222;forget me not&#8220;"},"content":{"rendered":"<p><em>mit neuer Musik von Olli Schulz, Brian Fallon, Joan As Police Woman, Get Cape. Wear Fly und The Bongo Club. <\/em><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/olli-schulz.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft  wp-image-21386\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/olli-schulz.jpg\" alt=\"\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/olli-schulz.jpg 350w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/olli-schulz-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/olli-schulz-300x300.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/><\/a>\/\/ Ganz sch\u00f6n mutig von <strong>Olli Schulz<\/strong> sein neues Album gleich mal mit einem Song wie \u201eSchockst nicht mehr\u201c zu beginnen, der vielen als Vorlage dienen k\u00f6nnte, ihn genau in diesem Zusammenhang so eben mal abzustempeln. \u201eScheiss Leben, gut erz\u00e4hlt\u201c ist in diesem Zusammenhang allerdings alles andere als ein Reinfall. An den grandiosen Erstling kommt es zwar nicht heran, aber die gr\u00f6\u00dftenteils ernsthaften St\u00fccke des K\u00fcnstlers machen dennoch Spa\u00df, weil man ihnen eine gewisse Dringlichkeit anmerkt. Der eben genannte Opener genauso wie das gelungene \u201eAmbivalent\u201c sorgen daf\u00fcr, dass man sich sofort wieder heimisch f\u00fchlt in diesem poppigen Werk, das Fans ebenso ins Herz schlie\u00dfen d\u00fcrften, wie es seine Kritiker hassen werden. Zusammen mit Moses Schneider gelingt es dem Musiker dabei immer wieder f\u00fcr spannende A-Ha-Effekte beim H\u00f6rer zu sorgen, so dass einem \u00fcber die komplette Distanz von zehn Songs niemals langweilig wird. Wenn du also auf deutschsprachige Popmusik mit Haltung stehst, dann lass dir das Werk nicht entgehen. Es hat so viel mehr zu bieten, als all der gleichf\u00f6rmige Chart-Pop-M\u00fcll, der einen sonst so mit seiner Gleichg\u00fcltigkeit \u00fcberschwemmt.<!--more--><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/brian-fallon.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-21387\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/brian-fallon-300x300.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/brian-fallon-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/brian-fallon-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/brian-fallon.jpg 512w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>\/\/ <strong>Brian Fallon<\/strong> ist immer wieder f\u00fcr eine \u00dcberraschung gut. Nachdem er sich auf seinem Solo-Album vorwiegend dem Rock\u00b4n\u00b4Roll verschrieben hat, macht er sich nun auf dem zweiten Werk namens \u201eSleepwalkers\u201c daran seinem bisherigen Schaffen ein paar neue Facetten hinzuzuf\u00fcgen. Auf der Scheibe finden sich dementsprechend neben klassischen Rock-Songs auch St\u00fccke mit Bl\u00e4sern sowie Pop- und Soul-Elemente, die einen immer wieder in einen regelrechten Sog der Emotionen rei\u00dfen. Die Scheibe selbst klingt so dringlich und vielschichtig, dass man sich immer wieder die Augen reibt. \u201eSleepwalkers\u201c ist genauso Rock wie Soul und wagt hin und wieder auch einen Abstecher ins Kiesbett, wenn der Musiker sich punkigen Gefilden zuwendet. Alle Fans seiner Hauptband d\u00fcrfen also genauso einen Durchlauf riskieren wie die Anh\u00e4nger von Tom Petty oder Elvis Costello. Das hier n\u00e4mlich ist nicht mehr und nicht weniger als ein klassisches Rock-Brett, dessen Melodien einem noch Stunden sp\u00e4ter im Kopf herum schwirren.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/joan.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-21388\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/joan-300x300.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/joan-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/joan-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/joan-768x768.jpg 768w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/joan.jpg 896w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>\/\/ Einen neuen Longplayer hat auch Joan Wasser alias <strong>Joan As Police Woman<\/strong> am Start, der mal wieder ein gefundenes Fressen f\u00fcr den Lyriker von heute sein d\u00fcrfte. Die Scheibe, die via \u201ePlay It Again Sam\u201c erscheint, ist bereits das f\u00fcnfte Album der Musikerin, die bereits mit zahlreichen Awards und Auszeichnungen bedacht wurde. Nun widmet sie sich abermals den dunklen Seiten ihres Daseins, das auch durch den Verlust von zahlreichen geliebten Mitmusikern gepr\u00e4gt ist. Joan war gut befreundet mit Jeff Buckley und Elliot Smith, deren Musik wir heute ebenfalls schmerzlich vermissen und auch nach dem Tod ihrer Mutter hat die Musikerin immer wieder Trost in der Musik gefunden. Zusammen mit Sufjan Stevens, Daniel Johnson und RZA macht sie sich nun daran ihrer Musik ein paar weitere, ungeahnte Facetten hinzuzuf\u00fcgen und so freuen wir uns \u00fcber ein wirklich bemerkenswertes Album, das einen aufgrund seiner Intensit\u00e4t immer wieder den Atem raubt. Wenn du also auf Musik stehst, die dich herausfordert, dann bist du hier genau an der richtigen Adresse.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/get-cape-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright  wp-image-21389\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/get-cape-1-300x300.jpg\" alt=\"\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/get-cape-1-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/get-cape-1-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/get-cape-1-768x768.jpg 768w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/get-cape-1.jpg 1000w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/><\/a>\/\/ <strong>Get Cape. Wear Cape. Fly<\/strong> galt auch hierzulande mal als ein gro\u00dfer Hoffnungstr\u00e4ger. Das Projekt, hinter welchem sich der Musiker Sam Duckworth versteckt, schaffte es mit seinem 2006er Deb\u00fctalbum jede Menge euphorisierter Fans um sich zu scharen und auch wenn der gro\u00dfe Hype inzwischen vorbei ist. Mit seiner Musik schafft er es die Menschen auch 12 Jahre sp\u00e4ter noch in Euphorie zu versetzen. Inzwischen hat sich der Musiker ein eigenes Studio in Southend errichtet, das er als kreatives Herzst\u00fcck der Scheibe bezeichnet. Nach wie vor f\u00fchlt er sich wohl in seiner Heimat in Essex und man merkt seinen Songs an, dass sie sich immer wieder stark an den 70ern abarbeiten. Auf \u201eYoung Adult\u201c treffen auf diese Weise folkige Melodien mit elektronischen Versatzst\u00fccken zusammen und es entsteht Musik, die so unverwechselbar und eigen klingt, dass man sie allein schon deshalb ganz tief ins Herz schlie\u00dfen m\u00f6chte.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/bongo-club.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-21390\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/bongo-club-300x250.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/bongo-club-300x250.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/bongo-club.jpg 464w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>\/\/ An dieser Stelle au\u00dferdem noch der Hinweis auf eine neues Werk, das allen Fans von Oasis ein breites Grinsen aufs Gesicht zaubern d\u00fcrfte. <strong>The Bongo Club<\/strong> schreiben n\u00e4mlich nicht nur hymnische Oden an die Jugend und das Leben, sondern wurden auch von niemand Geringerem als Owen Morris produziert, der unter anderem bei den Meisterwerken \u201e(What\u00b4s The Story) Morning Glory\u201c und \u201eA Northern Soul\u201c von The Verve hinter den Reglern stand. Mit der schwedischen Crew nimmt er sich nun einer Gruppe an, die bereits mit ihrer Deb\u00fct-EP aus dem Jahre 2015 f\u00fcr Furore sorgte. Nun wird stilsicher nachgelegt und man merkt der Band an, dass sie es nun endlich wissen m\u00f6chte. Die Gruppe rund um S\u00e4nger Jesper Jansson schafft es mit ihrer Musik sch\u00f6ne Erinnerungen an die 90er Jahre wachzurufen, ohne dabei besonders altbacken r\u00fcber zu kommen. Ganz im Gegenteil. \u201eAnybody Have A Lighter\u201c klingt nach Aufbruch und so d\u00fcrften zu den inzwischen schon 17 bereisten L\u00e4ndern bei zuk\u00fcnftigen Touren wohl noch ein paar mehr dazu kommen. Verdient jedenfalls h\u00e4tten sie es. Und damit Schluss f\u00fcr heute. Bis zum n\u00e4chsten Zuckerbeat.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>mit neuer Musik von Olli Schulz, Brian Fallon, Joan As Police Woman, Get Cape. 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