{"id":21771,"date":"2018-04-09T16:55:14","date_gmt":"2018-04-09T14:55:14","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=21771"},"modified":"2018-04-09T16:55:14","modified_gmt":"2018-04-09T14:55:14","slug":"aufgelesen-vol-239-ready-player-one","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=21771","title":{"rendered":"\/\/ aufgelesen vol. (2)39 &#8211; &#8222;ready player one&#8220;"},"content":{"rendered":"<p><em>mit neuen B\u00fcchern von Antonia Baum, Laetitia Colombani, Verena Lueken, Ernest Cline und Susanne Fr\u00f6hlich. <\/em><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/antonia-baum.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright  wp-image-21772\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/antonia-baum-624x1024.jpg\" alt=\"\" width=\"199\" height=\"326\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/antonia-baum-624x1024.jpg 624w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/antonia-baum-183x300.jpg 183w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/antonia-baum-768x1260.jpg 768w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/antonia-baum.jpg 975w\" sizes=\"auto, (max-width: 199px) 100vw, 199px\" \/><\/a>\/\/ <strong>Antonia Baum<\/strong> r\u00fcckt in ihrem neuen Werk mal eben sich selbst in den Mittelpunkt. Sie ist eine junge und privilegierte Frau in der Gro\u00dfstadt und hat noch dazu einen interessanten Job. Sogar eine feste Beziehung hat sie am Laufen und sie genie\u00dft im Gro\u00dfen und Ganzen das Leben in der Stadt in vollen Z\u00fcgen. Dann allerdings erwartet sie ein Kind und pl\u00f6tzlich ver\u00e4ndert sich ihr ganzen Leben. Nicht nur f\u00fchlt sie sich auf einmal irgendwie zwischen den St\u00fchlen, ihre ganze Pers\u00f6nlichkeit scheint pl\u00f6tzlich in Frage zu stehen. <!--more-->Dabei schildert die Autorin immer wieder das pers\u00f6nliche Erleben in einem politischen Kontext, was \u201eStillleben\u201c zu einem wirklich empfehlenswerten Werk macht, das sich all jene mal zu Gem\u00fcte f\u00fchren sollten, die meinen in unserer Gesellschaft ginge es doch eigentlich schon gerecht genug zu.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/der-zopf.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft  wp-image-21773\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/der-zopf-628x1024.jpg\" alt=\"\" width=\"213\" height=\"347\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/der-zopf-628x1024.jpg 628w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/der-zopf-184x300.jpg 184w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/der-zopf.jpg 724w\" sizes=\"auto, (max-width: 213px) 100vw, 213px\" \/><\/a>\/\/ Um drei Frauen dreht sich das aktuelle Werk der in Bordeaux geborenen Autorin <strong>Laetitia Colombani<\/strong>. Dass die Filmrechte f\u00fcr \u201eDer Zopf\u201c bereits vergeben sind, ist in diesem Zusammenhang keine gro\u00dfe \u00dcberraschung, denn der Roman ist wirklich bemerkenswert. Nicht nur kletterte das Buch auf Platz 1 der franz\u00f6sischen Bestsellerliste, es wurde auch schon in 28 L\u00e4nder verkauft. Im Mittelpunkt der Geschichte stehen dabei die drei Frauen Smita, Giulia und Sarah, die sich allesamt gegen diverse Widerst\u00e4nde auflehnen. W\u00e4hrend Smita ihr Haar dem Gott Vishnu in Indien opfert, versucht Giulia die Per\u00fcckenfabrik ihres Vaters zu retten. Und als dann auch noch die alleinerziehende Mutter Sarah schwer erkrankt, schafft sie es gerade wegen einer Per\u00fccke neuen Lebensmut. Es h\u00e4ngt also auch diesmal wieder alles miteinander zusammen und die kannst dich auf ein wirkliches literarisches Meisterst\u00fcck freuen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/verena-lueken.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-21774\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/verena-lueken.jpg\" alt=\"\" width=\"222\" height=\"368\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/verena-lueken.jpg 222w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/verena-lueken-181x300.jpg 181w\" sizes=\"auto, (max-width: 222px) 100vw, 222px\" \/><\/a>\/\/ Wer jetzt schon mal den n\u00e4chsten gro\u00dfen Urlaub planen m\u00f6chte, der kann sich nun passend dazu die \u201eGebrauchsanweisung f\u00fcr New York\u201c aus dem \u201ePiper\u201c-Verlag nach Hause holen. In dem Werk von <strong>Verena Lueken<\/strong> macht sich die Kulturkorrespondentin der \u201eFrankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung\u201c daran die \u201eHauptstadt des Optimismus\u201c noch einmal etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. Sie f\u00fchrt uns nicht nur an die atemberaubende Skyline der Stadt heran, sondern auch an die tiefen Schlagl\u00f6cher. Ja, man merkt, dass sie sieben Jahre selbst zwischen Central Park und Riverside Park hin und hergetingelt ist und sie schafft es einem auch diesen unersch\u00fctterlichen Glauben an ein besseres Morgen vor Augen zu f\u00fchren, der hier von vielen jeden Tag zur Schau gestellt wird. Wenn du also mehr wissen willst \u00fcber Brooklyn, Harlem und SoHo, dann lass dich begeistern von diesem Buch. Du wirst sicher gleich hinterher den n\u00e4chsten Flug buchen wollen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/ernest-cline.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright  wp-image-21775\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/ernest-cline-674x1024.jpg\" alt=\"\" width=\"462\" height=\"702\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/ernest-cline-674x1024.jpg 674w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/ernest-cline-197x300.jpg 197w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/ernest-cline-768x1167.jpg 768w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/ernest-cline.jpg 777w\" sizes=\"auto, (max-width: 462px) 100vw, 462px\" \/><\/a>\/\/ \u201eZur\u00fcck in die Zukunft\u201c-Fans aufgepasst. Der erste Roman des texanischen DeLorean-Besitzers und \u201eFanboys\u201c-Drehbuchautor <strong>Ernest Cline<\/strong> wird n\u00e4mlich in diesen Tagen wiederver\u00f6ffentlicht und das passend zum gelungenen, gleichnamigen Kinofilm von Stephen Spielberg. \u201eReady Player One\u201c spult den Leser dabei ins Jahr 2044 und skizziert das trostlose Bild einer Gesellschaft, die am Ende angelangt ist. Die \u00d6lvorr\u00e4te sind abgepumpt und die Klimakatastrophe eingetreten. Statt sich aber mit den Konsequenzen ihres Handelns auseinander zu setzen, fl\u00fcchten sich die Menschen zunehmend in eine Scheinwelt namens OASIS. Selbige ist ein virtuelles Wunderland, in dem sich ein geheimnisvoller Schatz befindet. Er beinhaltet den Schl\u00fcssel zum Reichtum des verstorbenen Erfinders dieses virtuellen Universums: James Halliday. Um allerdings an das Objekt der Begierde zu kommen, m\u00fcssen zuvor zahlreiche R\u00e4tsel gel\u00f6st werden. Bl\u00f6derweise hat noch nicht ein einiziger Mensch das erste Level \u00fcberstanden, au\u00dfer ein Typ namens Wade, an dessen Spuren sich fortan zahlreiche Verfolger heften. Der einzige Ausweg f\u00fcr den wagemutigen Kerl ist es, das Spiel zu Ende zu bringen. In diesem Zusammenhang muss er sich selbst irgendwann mit der Frage auseinander setzen, wie viel er f\u00fcr das Erreichen des Ziels aufs Spiel zu setzen bereit ist. Denn des R\u00e4tsels L\u00f6sung bedroht seine eigene Existenz in OASIS. Dem Autor gelingt es eine rasante Achterbahnfahrt an \u00fcberraschenden Wendungen aus dem \u00c4rmel zu sch\u00fctteln und den Leser gleichzeitig mit einigen existenziellen Fragestellungen zu konfrontieren. Au\u00dferdem bekommt man eine geh\u00f6rige Portion Gesellschaftskritik vor den Latz geknallt. All das macht \u201eReady Player One\u201c zu einem fantastischen Vergn\u00fcgen, das mit zahlreichen Seitenhieben auf 80er-Kult-Streifen der Marke Goonies, Ghostbusters, Clockwork Orange oder Zur\u00fcck in die Zukunft (was auch sonst?!) gespickt ist. Ein bemerkenswertes, \u00e4u\u00dferst rasantes Buch.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/susanne-fr\u00f6hlich.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft  wp-image-21776\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/susanne-fr\u00f6hlich.jpg\" alt=\"\" width=\"217\" height=\"327\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/susanne-fr\u00f6hlich.jpg 243w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/susanne-fr\u00f6hlich-199x300.jpg 199w\" sizes=\"auto, (max-width: 217px) 100vw, 217px\" \/><\/a>\/\/ Zu guter Letzt noch der Hinweis auf das neue Werk von <strong>Susanne Fr\u00f6hlich<\/strong>. Die macht sich in dem Buch \u201eVerzogen\u201c n\u00e4mlich daran eine Geschichte \u00fcber eine Reise zur\u00fcck aufs Land zu skizzieren. Andrea m\u00f6chte n\u00e4mlich ihrem Schatz Paul seinen gr\u00f6\u00dften Wunsch erf\u00fcllen und zieht mit ihm aufs Land. Allerdings wollen sie das Ganze erstmal probeweise versuchen, denn insgeheim gibt Andrea der ganzen Geschichte nicht wirklich eine gro\u00dfe Chance. Ein Jahr vielleicht, dann hat es sich wahrscheinlich schon wieder erledigt. Als Paul dann allerdings die Praxisvertretung f\u00fcr einen Arzt \u00fcbernimmt, muss die Protagonistin feststellen, dass es auf dem Land ganz anders zugeht, als sie anfangs noch erwartet hatte. Als Frau Doktor stapft sie fortan durch den Ort und steckt pl\u00f6tzlich mittendrin im Dorfleben. Ob sie da am Ende tats\u00e4chlich wieder rausfindet? Lass dich \u00fcberraschen. Und damit Schluss f\u00fcr heute. Bis zur n\u00e4chsten Leserunde.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>mit neuen B\u00fcchern von Antonia Baum, Laetitia Colombani, Verena Lueken, Ernest Cline und Susanne Fr\u00f6hlich. \/\/ Antonia Baum r\u00fcckt in ihrem neuen Werk mal eben sich selbst in den Mittelpunkt. Sie ist eine junge und privilegierte Frau in der Gro\u00dfstadt und hat noch dazu einen interessanten Job. 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