{"id":2191,"date":"2008-12-01T11:10:47","date_gmt":"2008-12-01T10:10:47","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=2191"},"modified":"2009-01-08T12:14:47","modified_gmt":"2009-01-08T11:14:47","slug":"zuckerbeat-volume-41","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=2191","title":{"rendered":"\/\/ zuckerbeat volume 41"},"content":{"rendered":"<p>Man war ja schon verdutzt, als sich <img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2008\/12\/mr-oizo.jpg\" alt=\"mr-oizo.jpg\" class=\"right\" \/><a href=\"http:\/\/www.myspace.com\/oizo\" target=\"_blank\"><strong>Mr. Oizo<\/strong><\/a> (ihr wisst schon, der mit diesem Hit aus dieser Jeans-Werbung mit \u201eFlat Eric\u201c) im Kontext von Ed Banger (Justice, Busy P, etc.) verortete. Neben dem oben genannten Hit schien er n\u00e4mlich immer der Typ zu sein, der sich vehement gegen eine Festlegung auf einen bestimmten Sound zu wehren schien. Auf Ed Banger wiederum ist der Name des Labels weitl\u00e4ufig Programm. Doch Mr. Oizo macht sich zumindest ansatzweise daran, dem Ganzen ein breites Spektrum an Stilen entgegen zu setzen. Zugegeben: Die Songs auf \u201eLambs Anger\u201c treiben ohne Ende. Trotzdem verl\u00e4sst sich der K\u00fcnstler nicht auf einen bestimmten Style. Stattdessen regiert die Abwechslung. Und im Falle dieser Scheibe muss man sogar zugeben: das funktioniert blendend. Wie sich da elektronisches Gitarrengeballer mit minimalistischen St\u00f6rger\u00e4usch-Experimenten und poppigen St\u00fccken a la \u201eD.A.N.C.E\u201c (Justice) die Klinke in die Hand dr\u00fccken. Das klingt alles so verdammt hittig, dass man meinen k\u00f6nnte, hier w\u00fcrde jemand seinen zweiten Fr\u00fchling einl\u00e4uten. Besonders heraus stechen das schlicht \u00fcberw\u00e4ltigende, weil konsequent auf Euphoriebremse geschraubte, \u201eSteroids\u201c mit Unterst\u00fctzung der herzallerliebsten Elektro-Rap-Rakete Uffie. <!--more-->Und das treibende, atemlos rockende \u201eErreur Jean\u201c mit Error Smith. Dass er sich zudem auch noch daf\u00fcr entschied seinen zum Gassenhauer avancierten Remix von \u201eKilling In The Name\u201c nicht auf das Teil zu hieven, d\u00fcrfte ihm zudem noch mehr Credibility bei der Szene verschaffen. Auch wenn sich das Teil in diesen Rahmen sicher sehr gut gemacht h\u00e4tte. Trotz allem: ein tolles Album. Von einem K\u00fcnstler, der erneut unter Beweis stellt, dass Unberechenbarkeit Trumpf ist, wenn man ihn im richtigen Moment ausspielt. Womit wir uns mal den allseits beliebten Rockchaoten von <img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2008\/12\/trail-of-dead.jpg\" alt=\"trail-of-dead.jpg\" class=\"right\" \/><a href=\"http:\/\/www.myspace.com\/trailofdead\" target=\"_blank\"><strong>\u2026And You Will Know Us By The Trail Of Dead<\/strong><\/a><a href=\"http:\/\/www.myspace.com\/trailofdead\" target=\"_blank\"> <\/a>zuwenden. Die haben als kleinen Ausblick auf ihr kommendes Album eine schicke EP namens \u201eFestival Thyme\u201c in die Regale gefeuert. Die ist, wie schon die vergangenen Alben, best\u00fcckt mit hymnischen, emotional geschluchzten Gassenhauern, die sowohl den Kajal-Tr\u00e4ger, als auch den Nostalgiker unter euch zufrieden stellen sollte. Kaum eine Band schafft es derzeit ebenso schmissige, wie anspruchsvolle Songs zusammenzubrauen, wie die Jungs aus dieser C64-\u201eHexenk\u00fcche\u201c. Die Vorfreude aufs n\u00e4chste Album ist dementsprechend gro\u00df. Genauso, wie die Fu\u00dfstapfen in die sie dank der grandiosen Vorl\u00e4ufer treten werden. Sollten sie das Niveau dieser EP allerdings auf Albuml\u00e4nge halten k\u00f6nnen, braucht man sich um weitere, vertrackt-hymnische Rockklassiker aus dem Hause Trail Of Dead keine Sorgen zu machen. Da stampft einiges. Genau, wie bei <a href=\"http:\/\/www.myspace.com\/riseagainst\" target=\"_blank\"><strong>Rise Against<\/strong><\/a>. Die haben zwar den H\u00e4rtegrad auf ihrem neuen Album \u201eAppeal To Reason\u201c geh\u00f6rig gedrosselt, <img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2008\/12\/riseagainst.jpg\" alt=\"riseagainst.jpg\" class=\"right\" \/>kontern diesen Umstand allerdings mit hymnischer Raffinesse. Da, wo Anti-Flag auf ihrem letzten Album immer wieder ins massenkompatible Kiesbett schlitterten, entpuppt sich die Crew um S\u00e4nger Tim McIlrath als wendiger Schlitten, der sich zielsicher seinen Weg in Richtung Rockhimmel bahnt. Neben den runderneuerten Green Day aus \u201eAmerican Idiot\u201c-Zeiten und vielleicht Billy Talent (zugegeben: mit Einschr\u00e4nkung) d\u00fcrfte es gerade keine Band geben, die derma\u00dfen gekonnt den Br\u00fcckenschlag zwischen Glaubw\u00fcrdigkeit und Mainstream verk\u00f6rpert. Und so sollten sie dann auch mit diesem Album endg\u00fcltig zu ihrer eigenen Marke aufsteigen. Ich bin mir ziemlich sicher: diese Platte wird man in den n\u00e4chsten Jahren auf jedem Zeltplatz der einschl\u00e4gigen Gro\u00dfraumfestivals um die Ohren gehauen bekommen, was letztlich nur die bange Frage aufwirft, wie lange es wohl dauert, bis einem diese zahllosen Hymnen wieder zum Hals raush\u00e4ngen. Deswegen gilt auch hier: einfach mal den Moment genie\u00dfen und diese Platte feiern, so lange sie frisch ist. Dann geht da einiges. Was man durchaus auch vom Deb\u00fct der schicken Indie-Combo <a href=\"http:\/\/www.myspace.com\/ihearthiroshima\" target=\"_blank\"><strong>I<\/strong> <strong>Heart Hiroshima<\/strong><\/a> behaupten kann. Die wirbeln auf \u201eTuff Teef\u201c durch einen charmanten Hagel aus Smiths-Gitarren, Los<img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2008\/12\/i-heart-hiroshima.jpg\" alt=\"i-heart-hiroshima.jpg\" class=\"right\" \/> Campesinos-Atemlosigkeit und rotziger Indie-Attit\u00fcde. Dabei klingen sie mal wie eine Brutalo-Version von Art Brut und dann wieder wie ein \u00dcberbleibsel aus gl\u00fcckseeligen C86-Zeiten. Die drei verzichten zudem \u00fcber die volle L\u00e4nge auf die Mithilfe eines Basses, was den Songs eine brutal unterproduzierte Note verleiht. Kurz gesagt: Die Indie-Crowd wird sie ganz tief ins Herz schlie\u00dfen f\u00fcr dieses kompromisslose Geholze. Und alle anderen werden sich zumindest kurzfristig davon anstecken lassen, wenn sich die beiden Gitarren miteinander pr\u00fcgeln. Die Protagonisten um die Wette tr\u00e4llern und sich poppige Melodien aus dem vorhandenen \u00dcberfluss an Sounds sch\u00e4len. So ungest\u00fcm wie diese als Band getarnte Modellokomotive auf den drohenden Abgrund zurast und beim Sprung \u00fcber die Klippen auch noch in die H\u00e4nde klatscht, kann man sie am Ende nur lieb haben. Deswegen berauschen lassen. Und hinterher gleich wieder aus dem Tr\u00fcmmerhaufen krabbeln, wenn <a href=\"http:\/\/www.myspace.com\/loscampesinos\" target=\"_blank\"><strong>Los Campesinos<\/strong><\/a>! endg\u00fcltig in Liga eins der euphorischsten Indie-Pop-Bands der Gegenwart vorpreschen. Der Zweitling \u201e<img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2008\/12\/los-campesinos.jpg\" alt=\"los-campesinos.jpg\" class=\"right\" \/>We Are Beautiful, We Are Doomed\u201c setzt genau dort, wo der Erstling aufh\u00f6rte. Melodiebeseelter, mehrstimmiger Gesang ist das und es wirkt, als h\u00e4tte die Band zwei Konfettikanonen nebeneinander aufgestellt, die sich immer wieder gegenseitig mit einem Meer aus Glitzersternen \u00fcbertreffen. Die m\u00e4nnliche und weibliche Gesangsstimmen buhlen fast im Sekundensakt um die sch\u00f6nste Melodie, den zauberhaftesten Refrain und die euphorischsten Momente seit\u2026 ja seit wann eigentlich? Mir fallen derzeit kaum Bands ein, die so unmittelbar und gleichzeitig Melodie besessen in die Instrument hacken, als wollten sie das \u00fcberschaubare Feld der Popmusik ganz alleine umpfl\u00fcgen. Trotz diesem \u00dcberfluss an Sounds und Ideen wirkt die Scheibe dennoch nicht \u00fcberladen. Sie macht einfach nur viel Spa\u00df. Und ist mit ihren zehn Songs derma\u00dfen kurzweilig, dass man am liebsten schon wieder den Nachfolger in den H\u00e4nden halten w\u00fcrde. Was uns dann wiederum direkt zu der neuen Lieblingsband der Pete-Doherty-Fraktion bringt. <a href=\"http:\/\/www.myspace.com\/littlemantatemusic\" target=\"_blank\"><strong>Little Man Tate<\/strong> <\/a>sind auch auf ihrem Zweitling \u201eNothing Worse Having Comes Easy\u201c die beste Post-<img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2008\/12\/little-man-tate.jpg\" alt=\"little-man-tate.jpg\" class=\"right\" \/>Libertines Combo, die Carl und Pete vergessen haben zu gr\u00fcnden. Der Opener \u201eMoney Wheel\u201c gibt die Richtung vor. Die schrammelnden Gitarren tanzen. Die bierselige Menge tobt. Und sp\u00e4testen bei \u201eWhat Your Boyfriend Said\u201c liegen sie sich alle im Arm und feiern die anbrechende Geisterstunde. Man k\u00f6nnte dieses Album durchaus als den perfekten Soundtrack f\u00fcrs Wochenende deklarieren. Solch euphorische Ausw\u00fcchse jedenfalls hat man zuletzt weder von den Kooks, noch von den anderen Post-Libertines Klonen um die Ohren gehauen bekommen. Deshalb h\u00fcpft man auch nur zu gerne in diese gro\u00dfe Pf\u00fctze aus Melodien und l\u00e4sst sich von der Melange aus Matsch und Wasser besudeln. Manchmal muss man sich einfach mal wieder so richtig gehen lassen. Und diese \u201eDirty Little World\u201c bietet den perfekten Soundtrack dazu. Dreckig geht es ebenfalls zu auf dem Soundtrack zu \u201e<a href=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-admin\/www.playlist.com\/node\/47774778%20-%2016k\" target=\"_blank\"><strong>Saw 5<\/strong><\/a>\u201c. Hier sei jetzt mal dahin gestellt, ob es wirklich n\u00f6tig ist, das Thema noch weiter auszuschlachten. <img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2008\/12\/saw-5.jpg\" alt=\"saw-5.jpg\" class=\"right\" \/>War doch eigentlich sp\u00e4testens nach Teil 3 bereits alles gesagt. Aber sei\u00b4s drum. Immerhin kommen wir so in den Genuss eines z\u00e4hnefletschenden Soundtracks, der furios eingeleitet wird von Charlie Clousers (Ex-Nine Inch Nails) Score. Das schafft Atmosph\u00e4re, was man von den \u00fcbrigen St\u00fccken leider nicht immer behaupten kann. Zugegeben: Es wurde alles angekarrt, was in der harten Szene Rang und Namen hat: Von Ministry bis Skinny Puppy. Von Prong zu den Krupps. Von Testament bis Almighty. Aber im zweiten Teil der Scheibe ist dann doch der ein oder andere Ausfall dabei. Clutch zum Beispiel wirken schlicht deplaziert in diesem Regen des Hasses. Und immer wieder kommt die Frage auf, ob hier gegen Ende nicht die Masse an Tracks im Vordergrund stand \u2013 oder das breit gef\u00e4cherte Zielpublikum. Was ja bereits das \u201einspired from\u201c in der Bild\u00fcberschrift andeutet. Alles in allem also ein zwiesp\u00e4ltiges Erlebnis, diese Scheibe. Aber das sind Soundtracks ja meistens. Deswegen sollten Fans der h\u00e4rteren Gangart durchaus mal einen Durchlauf riskieren. Oder sich gleich den brachialen Kl\u00e4ngen von<a href=\"http:\/\/www.myspace.com\/unitednations\" target=\"_blank\"> <\/a><a href=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-admin\/profile.myspace.com\/index.cfm?fuseaction=user.viewProfile&amp;friendID=406712747%20-%20159k%20-\" target=\"_blank\"><\/a><a href=\"http:\/\/www.myspace.com\/unitednations\" target=\"_blank\"><strong>United Nations<\/strong><\/a> hingeben. Die haben wohl in der Vergangenheit nicht nur die Mucke von Converge infiltriert, sondern auch<img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2008\/12\/united-nations.jpg\" alt=\"united-nations.jpg\" class=\"right\" \/> eine geh\u00f6rige Portion Pop-Appeal in die Venen gespritzt bekommen. Auf ihrem gleichnamigen Deb\u00fctalbum fabrizieren sie auf jeden Fall ein brachiales Gitarren-Massaker. Zwischen die l\u00e4rmenden Passagen schleichen sich dabei immer wieder Erholungsphasen in Form von verschleierten Melodien. Das r\u00fcckt sie wiederum in die N\u00e4he einer Band, wie Glassjaw, mit der sie sich allerdings zu gegebenem Zeitpunkt noch nicht wirklich messen k\u00f6nnen. Macht aber nichts: wer so unberechenbar und nachdr\u00fccklich drauf los schmettert, der verdient Respekt. Schaumschl\u00e4ger gibt\u2019s ja heutzutage schon zu gen\u00fcge. United Nations setzen dem Ganzen eine geh\u00f6rige Portion Kompromisslosigkeit entgegen. Deshalb laufen sie auch keine Gefahr, im Zuge des Hypes um h\u00e4rtere Kl\u00e4nge einfach zu verpuffen. In dieser Platte steckt etwas Nachhaltiges. Bedr\u00fcckendes. Reales. Das merkt man. Und verliert sich genau deshalb nur zu gern in den d\u00fcsteren Textpassagen, die in das schwarze Nichts des Frontcovers graviert wurden. Hinterher wird dann erstmal entspannt. Am besten gelingt einem das ja meistens mit einem elektronischen Mixtape der zur\u00fcckgelehnten Sorte. Also h\u00f6ren wir mal rein in die House-Kl\u00e4nge, die uns <a href=\"http:\/\/www.myspace.com\/deetronofficial\" target=\"_blank\"><strong>Deetron<\/strong><\/a> <img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2008\/12\/deetron.jpg\" alt=\"deetron.jpg\" class=\"right\" \/>in der allseits beliebten Reihe \u201eFuse Presents\u2026\u201c um die Ohren haut. 25 Tracks von Henrik Schwarz \u00fcber Radio Slave bis hin zu Shackleton hat er auf seinem versiert zusammen gebasteltem Mix verwoben. Manche werden da nicht zu Unrecht aufschreien und sich dar\u00fcber beschweren, dass das Ganze mehr oder weniger an einem vorbei l\u00e4uft. Zwar wird hin und wieder Klassisches (hier d\u00fcrfte wohl der Klavierunterricht aus Kindheitstagen eine entscheidende Rolle gespielt haben) und Poppiges in den Sound mit eingebunden, trotzdem l\u00e4uft das Mix ohne gro\u00dfe H\u00f6hepunkte bis zum Ende durch. Fans des Genres nennen das dann einen soliden Mix. Andere bekommen schon beim blo\u00dfen Gedanken daran intensive G\u00e4hnanf\u00e4lle. Man muss dem Berner DJ und Produzenten allerdings zu Gute halten, dass er sich nicht gro\u00dfe beirren l\u00e4sst. Er zieht seinen Stiefel durch und konzentriert sich auf seine St\u00e4rken. Mit gro\u00dfer Raffinesse schraubt er aktuelle Tracks und einen 12 Jahre alten Remix seines DJ-Kumpels Carl Craig schl\u00fcssig zusammen. Deetron hat sich gefunden. Und z\u00e4hlt deshalb nicht umsonst zu den gefragtesten DJs der Gegenwart. Fans k\u00f6nnen blind zugreifen. Der Rest sollte vielleicht lieber mal die neue Label-Compilation von Kitsune anchecken. Auf \u201e<a href=\"http:\/\/www.myspace.com\/maisonkitsune\" target=\"_blank\"><strong>Kitsun\u00e9 Maison Compilation 6<\/strong><\/a>\u201c <img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2008\/12\/kitsune-maison.jpg\" alt=\"kitsune-maison.jpg\" class=\"right\" \/>versammelt sich mal wieder das Who is Who der elektronischen Pop-Szene. Lo-Fi-Fnk schlagen auf, autoKratz servieren After-Daft Punk-Elektro-Pop-Leckereien und Etienne De Cr\u00e9cy sorgen zusammen mit Monsieur Jo f\u00fcr elektro-technoide Tanzbarkeit. Ebenfalls sch\u00f6n zu sehen, dass Fischerspooner mal wieder am Start sind, genauso wie die nimmerm\u00fcden Jungs von Digitalism, die hier mit der (fast) Instrumentalversion von \u201eTaken Away\u201c einen ihrer sch\u00f6nsten Tracks ever raus hauen. Im Gegensatz zu fr\u00fcheren Compilations der Serie wirkt dieser Teil insgesamt geschlossener. Homogener. Liegt der Schwerpunkt doch stark im elektronischen Sektor. Ausfl\u00fcge in Italo-Disco-Gefilde (La Roux) bleiben eher die Ausnahme. Stattdessen gibt\u2019s zahlreiche Remixtracks, was die Frage aufwirft, ob Kitsune sich hier nicht ein St\u00fcck weit auf bereits Erreichtem ausruhen. Immerhin warteten die alten Compilations immer wieder mit hoch gelobten Acts wie Klaxons, Bloc Party oder Hot Chip auf, kurz bevor die dann durch die Decke gingen. Hier wird stattdessen erstmal gekonnt das Feld abgesteckt, dass man in der Vergangenheit so zielstrebig beackert hat. Was am Ende bleibt ist der durchweg stimmige Gesamteindruck. Und daf\u00fcr verzichtet man diesmal auch gern darauf, dass die n\u00e4chsten Bloc Party noch nicht auszumachen sind. Also lasst es ordentlich krachen. Und dreht die Anlage auf zum sagenhaften Abschlussfeuerwerk von The Shoes. \u201eLet\u00b4s Go\u201c verdammt noch mal\u2026 vielleicht zu den Indie-Poppern von <a href=\"http:\/\/www.myspace.com\/thewavepicture\" target=\"_blank\"><strong>The Wave Pictures<\/strong>.<\/a> <img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2008\/12\/the-wave-pictures.jpg\" alt=\"the-wave-pictures.jpg\" class=\"right\" \/>Die haben in ihrer Vergangenheit sehr viel britischen Gitarrenrock verinnerlicht ohne wie ein Abklatsch von den \u00fcblichen Verd\u00e4chtigen zu klingen. Ganz im Gegenteil: \u201eInstant Coffee Baby\u201c ist ein vielschichtiger, spannungsreicher Post-Strokes-Spielplatz, auf dem entspannt im Takt geschaukelt wird. Die Band gibt es bereits seit 1998, was zwangsl\u00e4ufig die Frage aufwirft, warum man das Trio nicht schon fr\u00fcher auf dem Bildschirm hatte. So schmissig dahin gerotzte Hits muss man derzeit n\u00e4mlich mit der Lupe suchen. Diese Crew hier aber schwirrt von Gl\u00fcckskelch zu Gl\u00fcckskelch, wie ein besoffenes Individuum in einem Schwarm Bienen und f\u00e4llt dabei so charmant aus der Reihe, dass man der Scheibe auch den ein oder anderen Sturzflug verzeiht. Stattdessen suhlt man sich in den lo-fi-poppigen Sounds von \u201eRed Wine Teeth\u201c und verliert sich zum Gitarrensolo von \u201eKiss Me\u201c im wankelm\u00fctigen Ausdruckstanz. Die Wave Pictures beschreiben mit diesem Album eben jene Momente, wenn die Nacht am tiefsten ist und die Party langsam auszuklingen scheint. Sie vertont den Moment des Torkelns nach Hause. Und das wohlige Gef\u00fchl anschlie\u00dfend ins warme Bett zu plumpsen. Bis zum n\u00e4chsten Zuckerbeat.<br \/>\n<em>\/\/ von: alexander nickel-hopfengart<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Man war ja schon verdutzt, als sich Mr. Oizo (ihr wisst schon, der mit diesem Hit aus dieser Jeans-Werbung mit \u201eFlat Eric\u201c) im Kontext von Ed Banger (Justice, Busy P, etc.) verortete. 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