{"id":22072,"date":"2018-05-31T21:04:16","date_gmt":"2018-05-31T19:04:16","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=22072"},"modified":"2018-05-31T22:36:14","modified_gmt":"2018-05-31T20:36:14","slug":"zuckerbeat-vol-508-im-sand","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=22072","title":{"rendered":"\/\/ zuckerbeat vol. (5)08 &#8211; &#8222;im sand&#8220;"},"content":{"rendered":"<p><em>mit neuer Musik von Chvrches, Viech, Natalie Prass, Abay und Morcheeba. <\/em><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/chvrches.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-22076\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/chvrches-300x300.jpg\" alt=\"\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/chvrches-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/chvrches-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/chvrches-768x768.jpg 768w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/chvrches-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/chvrches.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/><\/a>\/\/ Eigentlich sollte es ja selbstverst\u00e4ndlich sein, dass sich K\u00fcnstler gegen den Sexismus auflehnen, der ihnen allt\u00e4glich begegnet. Weil das aber leider immer noch nicht so ist, freuen wir uns, dass S\u00e4ngerin Lauren Mayberry von den <strong>Chvrches<\/strong> es mal wieder getan hat. Auch in ihrer Musik spiegelt sich diese Haltung wieder und so entstehen Textzeilen wie \u201eIs It Right If I\u00b4m A Perfect Actress? Playing The Princess In Distress?\u201c, die einem immer wieder vor Augen f\u00fchren, was heutzutage noch so alles schief l\u00e4uft.\u00a0 Das neue Album der Band namens \u201eLove Is Dead\u201c pr\u00e4sentiert einem dazu Musik, die ebenso tanzbar wie hintersinnig um die Ecke biegt und die einen immer wieder an die 80er Jahre erinnert, weil ihnen ja schlie\u00dflich auch niemand Geringerer als Dave Stewart von den Eurythmics als Mentor zur Seite stand. Auf diese Weise entsteht ein wirklich vielschichtiges und spannendes Pop-Album, das zwischen all den funkelnden Pop-Momenten auch immer ein wenig schwerm\u00fctig um die Ecke biegt und das am Ende vor allem eins tut: seinen H\u00f6rer*innen ganz viel Spa\u00df bereiten.<!--more--><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/viech.jpeg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-22077\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/viech-300x300.jpeg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/viech-300x300.jpeg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/viech-150x150.jpeg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/viech-768x768.jpeg 768w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/viech.jpeg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>\/\/ Mehr durch Zufall sind wir beim H\u00f6ren eines \u00d6sterreichischen Radiosenders auf die Gruppe <strong>Viech<\/strong> gesto\u00dfen. Der erste Eindruck: singt Tom Waits inzwischen auch auf Deutsch? Der zweite Eindruck: Knalleralbum! Ja, wir sind begeistert von dieser Crew aus unserem Nachbarland, die uns mal eben dazu einl\u00e4dt \u201eHeute Nacht nach Budapest\u201c abzuhauen. Zehn Songs knallen sie uns auf ihrem bereits dritten Album um die Ohren und die klingen ebenso entschleunigt wie bitters\u00fc\u00df. Diese Musik hier klingt, als m\u00fcsste man sie am Besten in einer Gruft darbieten und ist doch mit Melodien durchsetzt, die den Raum zwangsl\u00e4ufig mit Lichtstrahlen fluten. Plut (Gitarre, Gesang), Christoph Lederhilger (Drums, Gesang) und Martina Stranger (Bass, Gesang) schaffen es n\u00e4mlich spielend schwarzhumorige Texte mit bluesigen Kl\u00e4ngen zu vermengen, so dass man schon nach wenigen Minuten wie gebannt der Dinge harrt, die da noch folgen m\u00f6gen. Jetzt jedenfalls wird erst einmal der Back-Katalog gecheckt und wir k\u00f6nnen euch diese \u00f6sterreichische D\u00fcster-Pop-Fraktion nur ganz innig ans Herz pressen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/abay.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-22078\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/abay-297x300.jpg\" alt=\"\" width=\"251\" height=\"254\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/abay-297x300.jpg 297w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/abay.jpg 347w\" sizes=\"auto, (max-width: 251px) 100vw, 251px\" \/><\/a>\/\/ Beim Namen <strong>Abay<\/strong> wiederum werden viele Indie-H\u00f6rer sich wahrscheinlich sofort an die gro\u00dfen Momente aus dem Hause Blackmail erinnert f\u00fchlen. Nun hat S\u00e4nger Aydo Abay sich dazu entschlossen auch sein neues Projekt, das er bis dato mit einigen Gastmusikern sowie Jonas Pfetzing an der Gitarre bestritt, zu einer waschechten Band empor steigen zu lassen und so bekommen wir nun zehn neue, wirklich mitrei\u00dfende Kompositionen um die Ohren gehauen, die uns soft in den verrauchten Indie-Club schubsen. Ja, diese Musik hier macht wirklich sehr viel Spa\u00df, sie hat einen immensen pop-Appeal und ist doch wuchtig genug, dass man hin und wieder die Luftgitarre auspacken m\u00f6chte. Es tut den vier Bandmitgliedern wirklich gut, dass sie sich hier mal wieder abseits aller Erwartungen austoben k\u00f6nnen und so entsteht unter dem Titel \u201eLove &amp; Distortion\u201c ein Album, das auch den alten Fans von Blackmail viel Freude bereiten d\u00fcrfte.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/natal.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-22079\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/natal-300x300.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/natal-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/natal-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/natal.jpg 347w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>\/\/ Man kann es nicht anders sagen, aber die neue Scheibe von <strong>Natalie Prass<\/strong> schubst einen schon nach wenigen Sekunden auf die Tanzfl\u00e4che mit ihren treibenden Grooves. Ja, diese Musik hier will gefeiert werden und so gl\u00e4nzt dieser Mix aus 80s Pop gemischt mit einer Portion Funk und Soul derma\u00dfen Hell am Clubhimmel, das man sich fragt, wie das der breiten Masse eigentlich bis dato entgehen konnte. \u201eThe Future And The Past\u201c jedenfalls kombiniert auf spannende Art und Weise verschiedene Sounds der letzten 30 Jahre und klingt doch so derma\u00dfen nach Hier und Jetzt, dass man diese Musik schon allein f\u00fcr ihre Dringlichkeit abfeiern m\u00f6chte. Wenn du also auf spannende Pop-Kl\u00e4nge mit tanzbaren Momenten und reflektierten Lyrics stehst, dann lass dir diesen Kracher hier nicht entgehen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/morcheeba.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-22080\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/morcheeba-300x300.jpg\" alt=\"\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/morcheeba-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/morcheeba-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/morcheeba.jpg 355w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/><\/a>\/\/ Von <strong>Morcheeba<\/strong> haben wir auch schon eine Weile nichts mehr geh\u00f6rt, umso gl\u00fccklicher macht uns der Umstand, dass nun nach f\u00fcnf Jahren mal wieder ein neues Album der TripHop-Pioniere in den Handel kommt. \u201eBlaze Away\u201c nennt sich die Scheibe, die inzwischen schon das neunte Album der Gruppe darstellt, wobei Selbige trotzdem in der Lage ist ihrem Schaffen noch ein paar neue Facetten hinzuzuf\u00fcgen. Heraus kommt ein spannender Mix aus Kl\u00e4ngen , die man von der Band gewohnt ist, gepaart mit bluesigen Kl\u00e4ngen aus den 50er, den psychedelischen Momenten der 60er und 70s Dub-Reggae. Dazu noch eine Portion 80s-Elektro und 90er Jahre HipHop und fertig ist das Mixtape in Plattenform, das die Band in Bestform zeigt und hoffentlich dazu f\u00fchrt, das man ihren Namen auch bald wieder ganz oben in den Hitlisten wiederfindet. Verdient h\u00e4tten sie es. \u00a0Und damit Schluss f\u00fcr heute. Bis zum n\u00e4chsten Zuckerbeat.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>mit neuer Musik von Chvrches, Viech, Natalie Prass, Abay und Morcheeba. \/\/ Eigentlich sollte es ja selbstverst\u00e4ndlich sein, dass sich K\u00fcnstler gegen den Sexismus auflehnen, der ihnen allt\u00e4glich begegnet. Weil das aber leider immer noch nicht so ist, freuen wir uns, dass S\u00e4ngerin Lauren Mayberry von den Chvrches es mal wieder getan hat. Auch in [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4],"tags":[],"class_list":["post-22072","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category--stadtgesprach"],"aioseo_notices":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/22072","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=22072"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/22072\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":22108,"href":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/22072\/revisions\/22108"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=22072"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=22072"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=22072"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}