{"id":22224,"date":"2018-06-13T17:55:47","date_gmt":"2018-06-13T15:55:47","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=22224"},"modified":"2018-06-13T17:55:47","modified_gmt":"2018-06-13T15:55:47","slug":"zuckerbeat-vol-511-auf-die-fresse-fertig-los","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=22224","title":{"rendered":"\/\/ zuckerbeat vol. (5)11 &#8211; &#8222;auf die fresse, fertig, los&#8220;"},"content":{"rendered":"<p><em>mit neuer (und alter) Musik von Tribal Seeds, \u00c4i-Team, Hans Solo, The Saxophones und The Wave Pictures. <\/em><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/tribal-seeds.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-22225\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/tribal-seeds.jpg\" alt=\"\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/tribal-seeds.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/tribal-seeds-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/><\/a>\/\/ Hierzulande sind die <strong>Tribal Seeds<\/strong> ja noch weitestgehend unbekannt, aber die Band aus San Diego konnte in ihrer Heimat schon zahlreiche Erfolge verbuchen. Beeinflusst vom Sound ihrer Helden wie Steel Pulse oder Sublime, machte sich die Truppe im Jahre 2005 auf, die B\u00fchnen der Nation unsicher zu machen und schafft es auf diese Weise eine gro\u00dfe Fangemeinde um sich zu scharen. Nun liegt mit \u201eRoots Party\u201c ein neues Album der Jungs auf dem Tisch und das klingt wie der perfekte Soundtrack zur Sommersonne. Acht regul\u00e4re Songs und ganze 6 Bonus-Tracks finden sich auf dem Silberling und mit Protoje hat sich auch ein illustrer Gaststar angek\u00fcndigt. Die Musik selbst wiederum d\u00fcrfte allen Gefallen, die auch von den letzten Platten von SOJA, Rebelution und Stick Figure begeistert gewesen sind oder im sonnigen Kalifornien zum \u201eCalifornia Roots\u201c-Festival pilgern. Zu dieser Musik hier geht einfach die Sonne auf und wir hoffen, dass die Band nun auch hierzulande voll einschl\u00e4gt. Verdient jedenfalls h\u00e4tte sie es.<!--more--><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/\u00e4i-team.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-22226\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/\u00e4i-team.jpg\" alt=\"\" width=\"463\" height=\"463\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/\u00e4i-team.jpg 600w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/\u00e4i-team-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/\u00e4i-team-300x300.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 463px) 100vw, 463px\" \/><\/a>\/\/ Wer sich mal wieder einen echten Klassiker auf Vinyl ins Regal stellen m\u00f6chte, der kommt nun im Hause <strong>\u00c4i-Team<\/strong> auf seine Kosten. Die K\u00f6lner HipHop-Crew, die im Jahre 1986 von <strong>Hans Solo<\/strong> alias Frank Schn\u00fctgen und Lord Fader alias Ralph Dammers ins Leben gerufen wurde, hat mit \u201eWenn hier einer schiesst dann bin ich das\u201c ein wirklich wegweisendes Werk aus dem \u00c4rmel gesch\u00fcttelt, welches seit seiner Ver\u00f6ffentlichung im Jahre 1993 nichts von seiner Kraft verloren hat. Ganz im Gegenteil: durch die Vinyl-Neuauflage hat nun auch die junge Generation die M\u00f6glichkeit sich diesen Klassiker mit freundlicher Unterst\u00fctzung von Def Benski (1996 ausgestiegen), Daddy Roach, Tony-A, Tina B und Silke B zu Gem\u00fcte zu f\u00fchren. Der Bandleader Frank Schn\u00fctgen und ehemalige BMX-Champion, der es sogar ins Guinness-Buch der Rekorde schaffte, hat dar\u00fcber hinaus noch ein weiteres Schmankerl am Start. Seine \u201eDissertation\u201c wird n\u00e4mlich ebenfalls gleich noch auf schwarzem Gold eingereicht und auf dem Frontcover wird auch gleich noch einmal deutlich gemacht, wo der begnadete K\u00fcnstler eigentlich herkommt. Das Album selbst stellt gleichzeitig auch sein Deb\u00fctalbum als Solok\u00fcnstler dar und ist ein waschechtes Konzeptalbum geworden. Dabei wird der K\u00fcnstler auch diesmal nicht m\u00fcde seine politische Weltsicht (und Weitsicht) in Songs zu verpacken, die denen auf \u201eWenn hier einer schiesst dann bin ich das\u201c<a href=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/hans-solo.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-22227\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/hans-solo.jpg\" alt=\"\" width=\"190\" height=\"190\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/hans-solo.jpg 190w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/hans-solo-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 190px) 100vw, 190px\" \/><\/a> in nichts nachstehen. Nat\u00fcrlich ist ein Vergleich in diesem Zusammenhang schwer zu ziehen, weil man einen Klassiker nicht einfach noch einmal aufnehmen kann, aber im Grunde genommen hat Hans Solo auf seinem Solo-Album alles richtig gemacht. Er geht dahin wo es weh tut, schreibt dringliche Tracks, die ebenso zynisch anmuten wie fr\u00fcher und schafft es neben Oldschool-Kl\u00e4ngen auch ein paar elektronische Momente auf der Scheibe zu platzieren. Zusammen mit anderen K\u00fcnstlern wie Lustikus, David Dollar, Adelsmann und vielen mehr gelingt ihm damit ein 80-min\u00fctiges Spektakel, das man sich als Fan vom \u00c4i-Team auf keinen Fall entgehen lassen sollte. Genauso wie den Klassiker selbst, den wir oben ja bereits angesprochen hatten. Der ist n\u00e4mlich nicht nur mit wunderbarer Musik von einst versehen, sondern auch mit f\u00fcnf Bonus-Tracks, was die Neuauflage auch f\u00fcr langj\u00e4hrige Fans interessant machen d\u00fcrfte. Worauf also wartest du noch? Schnapp dir die beiden LPs. Du wirst es ganz sicher nicht bereuen und holst dir ganz nebenbei ein packendes Deb\u00fctalbum und ein St\u00fcck Deutsche HipHop-Geschichte ins Haus. Und nicht vergessen&#8230; &#8222;Du bist nicht dein Job, du bist nicht das Geld auf deinem Konto, nicht das Auto, das du f\u00e4hrst, Nicht der Inhalt deiner Brieftasche! Und nicht deine bl\u00f6de Cargo-Hose! Du bist der singende, tanzende Abschaum der Welt.&#8220;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/the-saxophones.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-22228\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/the-saxophones-300x300.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/the-saxophones-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/the-saxophones-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/the-saxophones-768x768.jpg 768w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/the-saxophones-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/the-saxophones.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>\/\/ Die beiden Ehepartner Alexi und Alison Erenkov amchen sich derweil daran nach zwei ver\u00f6ffentlichen EPs namens \u201eIf You\u00b4re On The Water\u201c und \u201eAloha\u201c daran, ihr erstes richtiges Album aus dem \u00c4rmel zu sch\u00fctteln. Selbiges h\u00f6rt auf den sch\u00f6nen Titel \u201eSongs Of The Saxophones\u201c und ist auf einem Hausboot in der San Francisco Bay entstanden. Aufgenommen wurde die Scheibe anschlie\u00dfend in Portland und man merkt den Songs an, welch intime Stimmung auf dem Boot herrschte. Zehn St\u00fccke sind es am Ende geworden, die allesamt vom Jazz der Westk\u00fcste un den Hawaiianischen Alben der 50er Jahre gepr\u00e4gt sind und die dabei so hell strahlen, dass man aus dem Grinsen gar nicht mehr herauskommt. Wenn du also auch gerne mal wieder auf einen nostalgischen Trip gehen m\u00f6chtest, dann lass dir dieses Werk von <strong>The Saxophones <\/strong>nicht durch die Lappen gehen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/wave-pictures.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-22229\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/wave-pictures.jpg\" alt=\"\" width=\"222\" height=\"221\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/wave-pictures.jpg 222w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/wave-pictures-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 222px) 100vw, 222px\" \/><\/a>\/\/ Zu guter Letzt noch der Hinweis auf das neue Album von <strong>The Wave Pictures<\/strong>. Selbige wollen in diesem Jahr gleich zwei Alben ver\u00f6ffentlichen und machen sich auf ihrem epischen Erstling aus dem Jahre 2018 gleich mal daran einen entspannten Sound zu kreieren, der nur noch sehr entfern einem Mix aus Rock\u00b4n\u00b4Roll-Kl\u00e4ngen, Garage-Passagen und Surf-Pop-Momenten gleicht. Stattdessen lauscht man akustischen Aufnahmen, wie sie auch schon auf dem 2016er Werk \u201eA Season In Hull\u201c zu h\u00f6ren gewesen sind und genie\u00dft die tollen Momente, welche die Band hier kreiert. Heraus kommt ein entspannter Mix aus Jazz- und Blues-Kl\u00e4ngen, die auch diesmal daf\u00fcr sorgen, dass man sich als Fan ein breites Grinsen \u00fcber die Wandelbarkeit dieser Band nicht verkneifen Kann. Wenn du also mal wieder einen entspannten Nachmittag genie\u00dfen m\u00f6chtest, dann schnapp dir diesen Soundtrack dazu. Und damit Schluss f\u00fcr heute. Bis zum n\u00e4chsten Zuckerbeat.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>mit neuer (und alter) Musik von Tribal Seeds, \u00c4i-Team, Hans Solo, The Saxophones und The Wave Pictures. \/\/ Hierzulande sind die Tribal Seeds ja noch weitestgehend unbekannt, aber die Band aus San Diego konnte in ihrer Heimat schon zahlreiche Erfolge verbuchen. Beeinflusst vom Sound ihrer Helden wie Steel Pulse oder Sublime, machte sich die Truppe [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4],"tags":[],"class_list":["post-22224","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category--stadtgesprach"],"aioseo_notices":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/22224","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=22224"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/22224\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":22232,"href":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/22224\/revisions\/22232"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=22224"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=22224"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=22224"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}