{"id":22410,"date":"2018-11-23T18:28:50","date_gmt":"2018-11-23T17:28:50","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=22410"},"modified":"2018-12-03T15:56:41","modified_gmt":"2018-12-03T14:56:41","slug":"aufgelesen-vol-267-hoc","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=22410","title":{"rendered":"\/\/ aufgelesen vol. (2)57 &#8211; &#8222;nie wieder&#8220;"},"content":{"rendered":"<p><em>mit neuen B\u00fcchern von\u00a0Mariana Lekys, Andrea Camilleri,\u00a0Danielle Graf\/Katja Seide,\u00a0Natascha Wegelin und\u00a0Friedrich Ani.<\/em><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/a267-was-man-von-hier-aus-sehen-kann.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-23134 alignright\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/a267-was-man-von-hier-aus-sehen-kann-662x1024.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"310\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/a267-was-man-von-hier-aus-sehen-kann-662x1024.jpg 662w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/a267-was-man-von-hier-aus-sehen-kann-194x300.jpg 194w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/a267-was-man-von-hier-aus-sehen-kann-768x1189.jpg 768w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/a267-was-man-von-hier-aus-sehen-kann.jpg 827w\" sizes=\"auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/><\/a>\/\/\u00a0Luise lebt mit ihren Eltern und ihrer Gro\u00dfmutter in einem abgeschiedenen Dorf im Westerwald. Mit ihrem besten Freund Martin w\u00e4chst sie quasi bei ihre Oma Selma und deren Verehrer, den allen nur den Optiker nennen, auf. Alle haben sich mit dem Leben und den Umst\u00e4nden gut arrangiert und sind damit irgendwie zufrieden, bis es zu einem tragischen Unfall kommt und Martin dabei stirbt. Die Situation wird auch nicht leichter, mit dem Umstand, dass Selma von einem Okapi getr\u00e4umt hatte und nach solch einem Traum ein Bekannter innerhalb 24 Stunden starb. Die eigentliche Geschichte von <strong>Mariana Lekys<\/strong> Buch \u201eWas man von hier aus sehen kann\u201c (Dumont, ISBN 9783832198398\u201c beschreibt die (nicht) Liebesgeschichte von Luise und Frederik, einem buddhistischen M\u00f6nch, aus Japan. Tats\u00e4chlich treffen sie im Buch nur dreimal aufeinander und doch verbindet die beiden \u00fcber Jahre ein nicht ohne einander k\u00f6nnen. 700 Briefe werden geschrieben und doch geht f\u00fcr Luise das Leben weiter. <!--more-->Wobei Luise ihr Leben nie aktiv steuert, sondern sich alles irgendwie so ergibt. Die Buchh\u00e4ndlerlehre in der n\u00e4chsten Kreisstadt, die 1-Zimmer-Wohnung oder die kurze Beziehung zum Andreas, den sie aus der Berufsschulklasse kennt. \u00dcberhaupt wimmelt es im Buch von l\u00e4ngst Dingen, aus einer anderen Zeit \u2013 Mon Cherie, eine Mutter, die f\u00fcr s\u00e4mtliche Dorf-Anl\u00e4sse Kr\u00e4nze bindet oder einem betrunkenen J\u00e4ger, der manchmal vor sich selbst besch\u00fctzt werden muss. Die Sprache der Autorin ist besonders zu Beginn des Buches etwas n\u00fcchtern und es kostet etwas M\u00fche dran zu bleiben. Das weiterlesen lohnt sich aber, so feinf\u00fchlig und situationsgenau bzw. so trefflich werden selten Gedanken und Verhaltensweisen beschrieben bzw. die Erkl\u00e4rung gleich mitgeliefert. Selten kann man sich so intensiv mit den Figuren mitf\u00fchlen. Nicht umsonst steht das Werk schon seit einigen Wochen auf der Spiegel-Bestsellerlist und die ersten Motive aus dem Roman wurden WDR-H\u00f6rspiel \u201eDer Buddhist und ich\u201c sehr gut angenommen. (Euro 20,00)<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/a267-montalbano-1.jpeg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-23136\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/a267-montalbano-1.jpeg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"331\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/a267-montalbano-1.jpeg 350w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/a267-montalbano-1-181x300.jpeg 181w\" sizes=\"auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/><\/a>\/\/\u00a0Commissario Montalbano ist \u00e4lter geworden, stolpert h\u00e4ufiger und so manches Essen kann er schlechter vertragen. In \u201eEine Stimme in der Nacht\u201c (L\u00fcbbe, 97837885726129) gilt es den Tod von Signor Borsellino, den Marktleiters eines Supermarktes in Mafiahand, aufzukl\u00e4ren. Erschwerend kommt hinzu, dass er sich mit der Berichterstattung bezahlter Journalisten herumschlagen muss und auch seine Lebensgef\u00e4hrtin Livia fast schon nervt. Zus\u00e4tzlich handelt er sich \u00c4rger mit Giovanni Strangio, Sohn eines einflussreichen Lokalpolitikers, ein. Fast w\u00e4re dieses \u00c4rgernis beigelegt, keimt der Verdacht, dass dieser in das Verbrechen verwickelt ist. Selbstverst\u00e4ndlich ist in diesem pikanten Fall keine Unterst\u00fctzung vom Polizeipr\u00e4sidenten zu erwarten und auch sein debiler Mitarbeiter Fazio, macht die L\u00f6sung des Falls nicht unbedingt einfacher. Montalbano l\u00f6st den Fall dann doch, aber nicht zur g\u00e4nzlichen Zufriedenheit. Ein fader Nachgeschmack bleibt ihm. Auch der 20zigste Band um den sizilianischen Kommissar aus Vig\u00e0ta \u00fcberzeugt durch das gekonnte, realistische Setting in einem fatalistischen Italien, das gleichzeitig anziehend und absto\u00dfend zu gleich ist: die Lebensart, mit Meer, Sonne und gutem Essen, die uns genauso anzieht, wie die absto\u00dfende Verstrickung eines Teils der Bev\u00f6lkerung, mit einem archaischen Rollenverst\u00e4ndnis von Mann und Frau oder der l\u00e4hmenden Korruption. Und so gilt es auch f\u00fcr uns \u201eCamilleris Charme kann man sich nicht entziehen.\u201c In diesem Sinne freuen wir uns auf den n\u00e4chsten, 21. Band. (Euro 22,00)<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/a267-wunschkind.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-23139 alignright\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/a267-wunschkind-642x1024.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"319\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/a267-wunschkind-642x1024.jpg 642w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/a267-wunschkind-188x300.jpg 188w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/a267-wunschkind-768x1225.jpg 768w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/a267-wunschkind.jpg 1605w\" sizes=\"auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/><\/a>\/\/\u00a0Kleine trotzige Kinder k\u00f6nnen Au\u00dfenstehende nicht nur an der Supermarktkasse oder im Schwimmbad richtig nerven. Allerdings hat man es als Unbeteiligter nach diesem Kontakt mit der anderen Art nur kurz. Anders sieht es f\u00fcr die Eltern aus, die erleben extreme Trotzanf\u00e4lle m\u00f6glicherweise mehrmals am Tag. <strong>Danielle Graf<\/strong> und <strong>Katja Seide<\/strong> gingen mit ihrem Blog www.gewuenschtestes-wunschkind.de zu diesem Thema 13.02.2013 ans Netz. Der gro\u00dfe Zuspruch (Follower, Likes, Kommentare Seitdem konnten wir \u00fcber 24 Millionen Zugriffe verzeichnen) machte den Beltz-Verlag auf die beiden Aufmerksam, sodass 2016 schlie\u00dflich ihr Buch \u201eDas gew\u00fcnschteste Wunschkind aller Zeiten treibt mich in den Wahnsinn: Der entspannte Weg durch Trotzphasen\u201c (ISBN 978-3407864222) erschienen. Die beiden Autorinnen beschreiben, auch mit vielen Beispielen aus Kommentaren Bloglesender Eltern, in welchen Situationen und Entwicklungsphasen die Wut eskaliert \u2013 nicht immer nur auf Seiten der Kinder. Ob euer Kind nun eine \u201eTr\u00f6delliese\u201c oder ein Kleiderverweigerer ist, ein Windelsparer oder Essenwegwerfer im 281-seitigen Taschenbuch findet ihr viel Verst\u00e4ndnis, Aha-Erlebnisse und Tipps und sicher gro\u00dfe Erleichterung, dass es bei anderen eben auch nicht anders ist. (Euro 14,95)<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/a267-missmoneypenny.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-23141\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/a267-missmoneypenny-674x1024.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"304\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/a267-missmoneypenny-674x1024.jpg 674w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/a267-missmoneypenny-197x300.jpg 197w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/a267-missmoneypenny-768x1167.jpg 768w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/a267-missmoneypenny.jpg 1600w\" sizes=\"auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/><\/a>\/\/\u00a0\u201eDie Altersarmut\u201c soll ja Frauen fr\u00fcher oder sp\u00e4ter besonders hart treffen. Keine Rente ist auch keine L\u00f6sung, dachte sich <strong>Natascha Wegelin<\/strong> (*1985) und schloss mit 26 Jahren bei einer \u201eunabh\u00e4ngigen\u201c Finanzberaterin eine private Rentenversicherung ab, die mehrere 1.000 Euro Geb\u00fchren kostete. Nach dieser Z\u00e4sur, beschloss sie, sich mit ihren eigenen Finanzen nun auskennen m\u00f6chte und w\u00fcrde nun in ihre finanzielle Bildung investieren. Allerdings war es f\u00fcr die Zielgruppe \u201ejunge Frauen\u201c nicht einfach an geeignete Informationen zu kommen. Deshalb startete sie mit dem blog madamemoneypenny.de, einem der gr\u00f6\u00dften Finanzblogs Deutschland. Au\u00dferdem veranstaltet sie Online-Kurse, allerlei Events und ver\u00f6ffentlichte den unterhaltsamen Ratgeber \u201eWie Frauen ihre Finanzen selbst in die Hand nehmen k\u00f6nnen\u201c (rororo, ISBN 9783499633744). Das 239-seitige Buch hat was von einem Episodenroman. Erfahrungen der Autorin mit der eigenen Familie wechseln sich ab mit Interviews von Frauen die ihre Finanzen geregelt haben. Au\u00dferdem gibt es in jedem Kapitel eine Challenge, mit der sich die Leserin langsam dem Thema Finanzen n\u00e4her soll. Das Buch richtet sich an alle, die sich an alle Frauen, die sich noch nie mit Finanzen besch\u00e4ftigt haben. (Euro 10,99)<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/a267-der-narr-und-die-maschine.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-23140\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/a267-der-narr-und-die-maschine.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"334\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/a267-der-narr-und-die-maschine.jpg 383w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/a267-der-narr-und-die-maschine-180x300.jpg 180w\" sizes=\"auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/><\/a>\/\/\u00a0Tabor S\u00fcden, Vermisstenfahnder, hatte seine T\u00e4tigkeit als privater Ermittler f\u00fcr die Detektei Liebergesell eigentlich aufgegeben. Der letzte Fall endet so tragisch uns fatal, dass er nicht mehr so weiter machen konnte. Als ihn seine ehemalige Chefin vom Verschwinden des Kriminalautors Cornelius Hallig erz\u00e4hlte, waren sie wohl beide \u00fcberrascht, dass er auf die Frage, ob man den Fall annehmen sollte mit &#8222;Unbedingt!&#8220; antwortete. In \u201eder Narr und seine Maschine\u201c (Suhrkamp, ISBN 9783831204717) versuchen die beiden die letzten Jahre des vereinsamten, kranken alten Manns zu rekonstruieren. Wobei es scheinbar eben nichts zum Rekonstruieren gibt. Schlie\u00dflich lebte seit Jahrzehnten im selben Hotel und dessen Leiter hatte auch die Detektei engagiert. Sein Zimmer verliest er nur selten und dann auch nicht um Bekanntschaften zu machen. Die letzte leibliche Verwandte, Tante Gerda, hatte er seit 4 Jahren nicht mehr gesehen, dabei gab es aber keinen Streit oder Zwist zwischen den beiden. Wenn sich S\u00fcden dann ins Hotel einquartiert und eine Nacht im Zimmer vom Schriftsteller verbringt, ist seine Situation wohl nicht weniger trostlos wie die des abgehalfterten, gebrechlichen Autors. Die Suche nach dem gebrechlichen und unnahbaren Autor ist ein Wettlauf gegen die Zeit ohne den gro\u00dfen Aktivismus. Am Ende wird der Alte gefunden, aber damit ist die Lage sicher nicht gut. So endet auch dieser Tabor S\u00fcden Fall wieder mit der klaren Botschaft: weiter Ermittlungen von S\u00fcden in M\u00fcnchen wird es so schnell nicht mehr geben. Ein spannendes B\u00fcchlein (143 Seiten) von <strong>Friedrich Ani<\/strong>, der uns nun schon mit 20 F\u00e4llen von Tabor S\u00fcden in seinen Bann gezogen hat. (Euro 18,00)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>mit neuen B\u00fcchern von\u00a0Mariana Lekys, Andrea Camilleri,\u00a0Danielle Graf\/Katja Seide,\u00a0Natascha Wegelin und\u00a0Friedrich Ani. \/\/\u00a0Luise lebt mit ihren Eltern und ihrer Gro\u00dfmutter in einem abgeschiedenen Dorf im Westerwald. Mit ihrem besten Freund Martin w\u00e4chst sie quasi bei ihre Oma Selma und deren Verehrer, den allen nur den Optiker nennen, auf. 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