{"id":22764,"date":"2018-08-25T13:49:03","date_gmt":"2018-08-25T11:49:03","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=22764"},"modified":"2018-08-25T13:49:03","modified_gmt":"2018-08-25T11:49:03","slug":"aufgelesen-vol-251-soloalbum","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=22764","title":{"rendered":"\/\/ aufgelesen vol. (2)51 &#8211; &#8222;soloalbum&#8220;"},"content":{"rendered":"<p><em>mit neuen B\u00fcchern von Benjamin von Stuckrad-Barre, Maxim Biller, Angelika Kl\u00fcssendorf, Adolf Muschg und Stephan Thome. <\/em><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/stuckrad-barre.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright  wp-image-22765\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/stuckrad-barre.jpg\" alt=\"\" width=\"199\" height=\"326\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/stuckrad-barre.jpg 275w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/stuckrad-barre-183x300.jpg 183w\" sizes=\"auto, (max-width: 199px) 100vw, 199px\" \/><\/a>\/\/ Ist es wirklich schon 20 Jahre her, dass <strong>Benjamin von Stuckrad-Barre<\/strong> seinen Bestseller \u201eSoloalbum\u201c aus dem \u00c4rmel sch\u00fcttelte? Tats\u00e4chlich erscheint in diesen Tagen n\u00e4mlich zwei Dekaden nach der Erstver\u00f6ffentlichung eine Neuausgabe dieses ganz wunderbaren Werkes, das sich nun auch all jene noch einmal zu Gem\u00fcte f\u00fchren kennen, die den Autor erst seit seinem \u201ePanikherz\u201c-Rundumschlag auf dem Schirm haben. \u201eSoloalbum\u201c ist neben dem Deb\u00fct auch gleichzeitig das Meisterst\u00fcck von Stuckrad-Barre. Wie er hier das Ende einer gescheiterten Beziehung verhandelt, ist schlicht bemerkenswert. <!--more-->Heraus kommt ein mit zahlreichen Oasis-Referenzen versehen Popkultur-Werk, das man nahezu atemlos in einem Rutsch verschlingen m\u00f6chte. Die Dringlichkeit, welche diese Zeilen auszeichnen, ist mit \u201ePanikherz\u201c nun wieder in das literarische Schaffen des Autors zur\u00fcckgekehrt und so bleibt zu hoffen, dass wir auch in Zukunft weitere B\u00fccher dieses Kalibers von dem in Bremen geborenen Schriftsteller um die Ohren gehauen bekommen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/maxim-biller.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-22766\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/maxim-biller-182x300.jpg\" alt=\"\" width=\"182\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/maxim-biller-182x300.jpg 182w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/maxim-biller.jpg 275w\" sizes=\"auto, (max-width: 182px) 100vw, 182px\" \/><\/a>\/\/ Krimi-Fans kommen derweil im neuen Werk von <strong>Maxim Biller<\/strong> auf ihre Kosten. Der Prager Schriftsteller wusste ja schon in der Vergangenheit mit kompromisslosen B\u00fcchern wie \u201eEsra\u201c oder \u201eDie Tochter\u201c zu \u00fcberzeugen und begibt sich nun auf die Spuren eines Familiengeheimnisses. Die Geschichte dreht sich dabei um eine russisch-j\u00fcdische Familie, die von Moskau \u00fcber Prag und Hamburg nach Z\u00fcrich fl\u00fcchtet. Wie werden zur\u00fcck katapultiert ins Jahre 1960 und der literarische Kniff an diesem Werk ist es, dass die Geschichte mal eben aus sechs unterschiedlichen Sichtweisen dargelegt wird. Auf gerade einmal 200 Seiten gelingt Maxim Biller mit \u201eSechs Koffer\u201c dabei eine literarische Glanztat, welche v\u00f6llig zu Recht auf der Longlist zum Deutschen Buchpreis 2018 steht.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/angelika-kl\u00fcssendorf.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-22767\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/angelika-kl\u00fcssendorf-183x300.jpg\" alt=\"\" width=\"183\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/angelika-kl\u00fcssendorf-183x300.jpg 183w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/angelika-kl\u00fcssendorf.jpg 275w\" sizes=\"auto, (max-width: 183px) 100vw, 183px\" \/><\/a>\/\/ Auf Selbiger findet sich daneben auch ein weiterer Roman von <strong>Angelika Kl\u00fcssendorf<\/strong> wieder, die bereits mit \u201eDas M\u00e4dchen\u201c und \u201eApril\u201c zwei Mal f\u00fcr den renommierten Preis nominiert gewesen ist. In \u201eJahre sp\u00e4ter\u201c erz\u00e4hlt die Autorin aus Ahrensburg die Geschichte des M\u00e4dchens April weiter und auch diesmal wei\u00df sie zu begeistern. Im Mittelpunkt steht diesmal das Eheleben der Protagonistin. Nachdem sie ihren Mann auf einer Lesung kennenlernt, ist Selbiger ihr erst einmal unsympathisch. Sie st\u00f6rt seine Dreistigkeit, dann allerdings werden die beiden Einzelg\u00e4nger doch ein Paar und es entwickelt sich eine Art toxische Beziehung, die weniger auf Sympathie, als auf Intensit\u00e4t beruht. Ob das mal gut geht? Lasst euch ein auf dieses Werk, das tats\u00e4chlich an den Nerven zerrt und immer wieder die Frage aufwirft: wie kann eine solche Beziehung eigentlich funktionieren?<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/adolf-muschg.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-22768 alignleft\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/adolf-muschg.jpg\" alt=\"\" width=\"242\" height=\"400\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/adolf-muschg.jpg 242w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/adolf-muschg-182x300.jpg 182w\" sizes=\"auto, (max-width: 242px) 100vw, 242px\" \/><\/a>\/\/ <strong>Adolf Muschg<\/strong> darf sich derweil ebenfalls Hoffnungen auf die renommierte Auszeichnung machen. Der in Z\u00fcrich geborene Autor, der bereits unz\u00e4hlige Preise f\u00fcr sein umfassendes Werk erhielt, legt mit \u201eHeimkehr nach Fukushima\u201c ein bemerkenswertes Buch vor, das man sich auf keinen Fall entgehen lassen sollte. Im Mittelpunkt steht ein Architekt namens Paul Neuhaus, der von seinen alten Freunden Ken-Ichi und Mitsuko eingeladen wird. Er landet in einem Ort nahe Fukushima, wo ihn der B\u00fcrgermeister zu sich einl\u00e4dt. Die Gegend ist noch immer von Strahlung durchdrungen und der B\u00fcrgermeister m\u00f6chte den Menschen wieder ein St\u00fcck Hoffnung schenken. Dazu m\u00f6chte er eine K\u00fcnstlerkolonie ins Leben rufen und dann entwickelt Paul auch noch Gef\u00fchle f\u00fcr Mitsuko. Doch ist in dieser Umgebung wirklich ein Neuanfang m\u00f6glich? Ihr solltet euch dieses literarische Ereignis nicht entgehen lassen\u2026<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/stephan-thome.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright  wp-image-22769\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/stephan-thome.jpg\" alt=\"\" width=\"243\" height=\"406\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/stephan-thome.jpg 383w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/stephan-thome-180x300.jpg 180w\" sizes=\"auto, (max-width: 243px) 100vw, 243px\" \/><\/a>\/\/ \u2026und euch zu guter Letzt noch dem \u201eGott der Barbaren annehmen. In dem gleichnamigen Buch aus dem \u201eSuhrkamp\u201c-Verlag beweist Autor <strong>Stephan Thome<\/strong> Weitblick. Wir befinden uns Mitte des 19ten Jahrhunderts, als eine christliche Rebellion das Kaiserreich Chinas niederzuschlagen versucht. Dabei ger\u00e4t ein junger deutscher Missionar zwischen die Fronten, der eigentlich nur bei der Modernisierung des Landes helfen m\u00f6chte. W\u00e4hrend Rebellen in China versuchen einen Gottesstaat zu errichten, versucht er irgendwie heil aus der ganzen Geschichte wieder heraus zu kommen und es lohnt sich dieses Werk nicht an sich vor\u00fcberziehen zu lassen. Wir jedenfalls sind begeistert und w\u00fcnschen euch viel Spa\u00df mit diesem Rundumschlag an Werken, die allesamt einen Preis verdient haben. Und damit Schluss f\u00fcr heute. Bis zur n\u00e4chsten Leserunde.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>mit neuen B\u00fcchern von Benjamin von Stuckrad-Barre, Maxim Biller, Angelika Kl\u00fcssendorf, Adolf Muschg und Stephan Thome. \/\/ Ist es wirklich schon 20 Jahre her, dass Benjamin von Stuckrad-Barre seinen Bestseller \u201eSoloalbum\u201c aus dem \u00c4rmel sch\u00fcttelte? 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