{"id":22815,"date":"2018-09-11T10:26:44","date_gmt":"2018-09-11T08:26:44","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=22815"},"modified":"2018-09-11T10:52:46","modified_gmt":"2018-09-11T08:52:46","slug":"zuckerbeat-vol-520-wie-zuhause","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=22815","title":{"rendered":"\/\/ zuckerbeat vol. (5)20 &#8211; &#8222;wie zuhause&#8220;"},"content":{"rendered":"<p><em>mit neuer Musik von Alligatoah, Abw\u00e4rts, Phillip Boa &amp; The Voodooclub, Spiritualized und BC Camplight. <\/em><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/alligatoah.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-22816 alignleft\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/alligatoah.jpg\" alt=\"\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/alligatoah.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/alligatoah-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/><\/a>\/\/ Nachdem in diesem Jahr auch seine Bandkollegen Sudden und Timi Hendrix ein neues Werk aus dem \u00c4rmel sch\u00fctteln, l\u00e4sst sich auch das wohl bekannteste Trailerpark-Mitglied namens <strong>Alligatoah<\/strong> nicht lumpen und beschert uns ein weiteres Update seiner \u201eSchlaftabletten, Rotwein\u201c-Eskapaden. Bisher eigentlich als Mixtape-Reihe in Szene gesetzt, handelt es sich bei Teil Nummer 5 nun allerdings erstmals um ein vollwertiges Album und das hat es in sich. Klang die erste Single \u201eAlli-Alligatoah\u201c noch nach Totalverweigerung inklusive kongenialer Clip-Idee, wird auf Album-Distanz aus dem vollen gesch\u00f6pft und allein der abschlie\u00dfende Track \u201eWie zuhause\u201c beinhaltet eigentlich Ideen f\u00fcr nochmal zwei weitere Tracks. Dabei wird der K\u00fcnstler nicht m\u00fcde der Gesellschaft immer wieder den Spiegel vorzuhalten (was er auch auf Konzertb\u00fchnen gerne tut) und liefert hier eine Art von Rap-Persiflage ab, die den Geist von K.I.Z. und Konsorten atmet. Dass er hin und wieder aneckt, bewusst \u00fcberzieht und auch mal ins Kiesbett schlittert, wird dabei nat\u00fcrlich in Kauf genommen und sorgt daf\u00fcr, das man beim H\u00f6ren dieser 16 Tracks aus dem Schmunzeln gar nicht mehr herauskommt.<!--more--><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/abw\u00e4rts.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-22817\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/abw\u00e4rts-300x300.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/abw\u00e4rts-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/abw\u00e4rts-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/abw\u00e4rts.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>\/\/ <strong>Abw\u00e4rts<\/strong> wiederum existieren ja bereits seit Ende der 70er. Zusammen mit ihrem S\u00e4nger und Gitarristen Frank Z. sorgten sie in der Szene f\u00fcr Furore und schafften es mit ihrer \u201eComputerstaat\u201c-EP und dem darauf folgenden Deb\u00fctalbum \u201eAmok Koma\u201c (aus dem Jahre 1990) auch von der breiten Masse wahrgenommen zu werden. Nach inzwischen nun schon 12 Ver\u00f6ffentlichungen legt die Band in diesen Tagen nun tats\u00e4chlich mal wieder ein neues Album vor. Zusammen mit \u00c4rzte-Member Rodrigo Gonz\u00e1les, Bj\u00f6rn Werra und Martin Kessler macht sich Frank Z. daran noch einmal alles in die Wagschale zu werfen und ein Werk aus den \u00c4rmeln zu sch\u00fctteln, das die Band in absoluter Bestform pr\u00e4sentiert. Wenn du also auf die alten Klassiker aus dem Hause Abw\u00e4rts stehst, dann lass dir \u201eSmart Bomb\u201c nicht entgehen. Es lohnt sich.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/phillip-boa.jpeg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-22818\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/phillip-boa-300x300.jpeg\" alt=\"\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/phillip-boa-300x300.jpeg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/phillip-boa-150x150.jpeg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/phillip-boa.jpeg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/><\/a>\/\/ Ebenfalls schon eine ordentliche Stange an Alben hat der altehrw\u00fcrdige <strong>Phillip Boa<\/strong> zusammen mit seinem Voodooclub ver\u00f6ffentlicht. Auf seinem nun bereits 19ten Werk wirkt der K\u00fcnstler aber dennoch kein bisschen ausgelaugt. Ganz im Gegenteil. Die 12 St\u00fccke der neuen Platte werden allen, die in den 90ern gerne New Wave und Brit-Pop geh\u00f6rt haben ein breites Grinsen aufs Gesicht zaubern. Selten hat es so viel Spa\u00df gemacht zu trauriger Musik zu tanzen wie hier. \u201eEarthly Powers\u201c ist ein echter Grower von einem Werk, der sich erst nach und nach erschlie\u00dft. Und so schwelgen wir zu Songs wie \u201eNightclub Flasher\u201c oder \u201eA Crown For The Wonderboy\u201c nicht nur in sch\u00f6nen Erinnerungen, es darf auch inst\u00e4ndig darum gebeten werden, dass die Schaffenszeit des Musikers mit diesem Werk noch lange nicht zu Ende geht. Wem die zw\u00f6lf Songs nicht reichen, der sei an dieser Stelle au\u00dferdem noch an die Deluxe-Ausgabe der Scheibe verwiesen, die auf 2000 St\u00fcck limitiert ist. Auf der findet sich n\u00e4mlich gleich noch ein zweites neues Werk mit 11 Songs, die den anderen in nichts nachstehen. Das nenn ich mal wahre Fan-Liebe.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/spiritualized.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-22819\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/spiritualized-300x300.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/spiritualized-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/spiritualized-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/spiritualized-768x768.jpg 768w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/spiritualized.jpg 1000w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>\/\/ <strong>Spiritualized<\/strong> wiederum standen im Rahmen ihres neuen Albums vor einer echten Herausforderung. Mastermind Jason Pierce aka J. Spaceman wiederum hatte n\u00e4mlich w\u00e4hrend der Aufnahmen einfach nicht genug Kohle, um die St\u00fccke so aufzunehmen, wie er es in der Vergangenheit immer getan hatte. Also hat er aus der Not eine Tugend gemacht, sich an den Laptop gesetzt und dabei mal eben einen echten Hingucker namens \u201eAnd Nothing Hurt\u201c aus dem \u00c4rmel gesch\u00fcttelt, dem man seine Einschr\u00e4nkungen im Aufnahmeprozess zu keiner Sekunde anmerkt. Vielmehr bekommt man auch diesmal wieder einen vor Inspiration nur so strotzenden Klangkosmos um die Ohren gehauen, der einen als H\u00f6rer einfach hinweg fegt aus dem \u00f6den Alltag. Wenn der Musiker mit solch minimalen Mitteln schon dazu in der Lage ist, solche Musik zu kreieren, wie soll das nur erst weitergehen, wenn er wieder in ein richtiges Studio abbiegt. Wir jedenfalls k\u00f6nnen allen Fans nur raten, sich dieses famose Werk hier nicht entgehen zu lassen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/bc-camplight.jpeg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-22820\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/bc-camplight-300x300.jpeg\" alt=\"\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/bc-camplight-300x300.jpeg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/bc-camplight-150x150.jpeg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/bc-camplight.jpeg 500w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/><\/a>\/\/ Zu guter Letzt au\u00dferdem noch der Hiwneis auf das neue Werk von Brian Christinzio alias <strong>BC Camplight<\/strong>. Der Multi-Instrumentalist schafft es auch diesmal wieder eine ganz besondere Dynamik zu kreieren, w\u00e4hrend seine St\u00fccke das heimische Soundsystem fluten. \u201eDeportation Blues\u201c nennt sich das neue Album des Amerikaners mit italienischen Wurzeln und darauf verarbeitet er auch den Umstand, dass er inzwischen aus dem sch\u00f6nen Gro\u00dfbritannien ausgewiesen wurde. Neun Songs sind es am Ende geworden, die allesamt so spannend arrangiert sind, das man gar nicht genug von ihnen bekommt. Ob klassische Liedermacher-Kl\u00e4nge, Synthie-Pop-Melodien oder nostalgisch-stimmende 50er Jahre Sounds. Hier klingt alles wie aus einem Guss und so w\u00fcnschen wir euch jetzt viel Spa\u00df mit der Musik. Bis zum n\u00e4chsten Zuckerbeat.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>mit neuer Musik von Alligatoah, Abw\u00e4rts, Phillip Boa &amp; The Voodooclub, Spiritualized und BC Camplight. \/\/ Nachdem in diesem Jahr auch seine Bandkollegen Sudden und Timi Hendrix ein neues Werk aus dem \u00c4rmel sch\u00fctteln, l\u00e4sst sich auch das wohl bekannteste Trailerpark-Mitglied namens Alligatoah nicht lumpen und beschert uns ein weiteres Update seiner \u201eSchlaftabletten, Rotwein\u201c-Eskapaden. 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