{"id":23237,"date":"2018-12-01T12:01:48","date_gmt":"2018-12-01T11:01:48","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=23237"},"modified":"2018-12-01T12:14:53","modified_gmt":"2018-12-01T11:14:53","slug":"zuckerschock-fuer-den-dezember-2018-david-foster-wallace-der-spass-an-der-sache","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=23237","title":{"rendered":"\/\/ zuckerschock f\u00fcr den dezember 2018: david foster wallace &#8211; &#8222;der spass an der sache&#8220;"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/david-foster-wallace.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-23238\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/david-foster-wallace.jpg\" alt=\"\" width=\"199\" height=\"314\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/david-foster-wallace.jpg 361w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/david-foster-wallace-190x300.jpg 190w\" sizes=\"auto, (max-width: 199px) 100vw, 199px\" \/><\/a>\/\/ Unter dem Namen \u201eDer Spass an der Sache\u201c erscheint in diesen Tagen eine wirklich gelungene Essay-Sammlung des leider k\u00fcrzlich verstorbenen Ausnahme-Literaten <strong>David Foster Wallace<\/strong>. Das Buch versammelt eine am\u00fcsante Sammlung von Beitr\u00e4gen und nimmt sich in diesem Zusammenhang nicht nur den Filmklassiker \u201eTerminator 2\u201c von James Cameron vor, sondern setzt sich auch differenziert mit dem Einfluss des Fernsehens auf eine neue Generation von Schriftstellern auseinander. Wie auch in seinen B\u00fcchern gelingt es dem Autor durch seine Aufzeichnungen einige interessante Fragen aufzuwerfen und dem Leser dabei immer wieder ein breites Grinsen aufs Gesicht zu zaubern. Die \u201eNew York Times\u201d bezeichnet David Foster Wallace nicht umsonst als \u201eThe Best Mind of His Generation\u201d. Wir k\u00f6nnen deshalb nur empfehlen, sich seine Werke noch einmal in dieser geb\u00fcndelten Form zu Gem\u00fcte zu f\u00fchren. Viele der Texte geh\u00f6ren mit zum Besten, was der Literat Zeit seines Lebens ver\u00f6ffentlicht hat und mit \u201eSchrecklich am\u00fcsant \u2013 aber in Zukunft ohne mich\u201c ist auch unser pers\u00f6nlicher Favorit dieses fantastischen Autors in diesem Werk versteckt. <!--more-->Dieser Text ist eine einzige Abrechnung mit der schillernden Fassade, die wir uns gerne vor Augen f\u00fchren lassen, obwohl wir doch genau wissen, dass das alles mehr Schein als Sein ist. Foster Wallace entlarvt in seinen Aufzeichnungen das freundliche Getue an Bord eines Luxus-Dampfers als funktionales, gef\u00fchlskaltes Muster (oder Monster), das nur dazu generiert wurde, den Konsum an Bord zu f\u00f6rdern. Kein Wunder, dass er sich mit zunehmender Dauer immer mehr in seine Kabine verzieht. Gleichzeitig macht er deutlich, wie wir Menschen funktionieren. Als n\u00e4mlich pl\u00f6tzlich ein noch pr\u00e4chtigeres Schiff auftaucht, wird sogar so etwas wie Neid beim Protagonisten sp\u00fcrbar. Obwohl wir es eigentlich besser wissen m\u00fcssten, beginnen wir mit dem Lattenmessen. Dar\u00fcber hinaus nimmt er die routinierten Abl\u00e4ufe an Bord unter die Lupe. Wenn er zum Beispiel versucht eine Putzkraft dabei zu erwischen, wie sie sein Zimmer s\u00e4ubert (was immer nach einem festgesetzten Zeitraum geschieht), er es aber trotz minuti\u00f6ser Planung nicht schafft, Selbige auch nur ein einziges Mal in Aktion zu erleben, darf man schon mal ein bisschen paranoid werden. Es ist einfach nur \u201eschrecklich am\u00fcsant\u201c diese Reportage zu lesen. Genauso wie die die zahlreichen anderen Texte dieses hochwertigen, \u00fcber 1000 Seiten langen Werkes.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\/\/ Unter dem Namen \u201eDer Spass an der Sache\u201c erscheint in diesen Tagen eine wirklich gelungene Essay-Sammlung des leider k\u00fcrzlich verstorbenen Ausnahme-Literaten David Foster Wallace. 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