{"id":23271,"date":"2018-12-08T13:33:42","date_gmt":"2018-12-08T12:33:42","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=23271"},"modified":"2018-12-08T14:13:00","modified_gmt":"2018-12-08T13:13:00","slug":"zuckerbeat-vol-534-wahrnehmungssache","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=23271","title":{"rendered":"\/\/ zuckerbeat vol. (5)34 &#8211; &#8222;wahrnehmungssache&#8220;"},"content":{"rendered":"<p><em>mit neuer Musik von The 1975, Karin Rabhansl (spielt am 15.12. zusammen mit The Black Elephant Band und John Steam Jr. in der Kellerperle in W\u00fcrzburg), Felix Kramer, Dead Can Dance und audiobooks. <\/em><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/the-1975.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-23272 alignleft\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/the-1975.jpg\" alt=\"\" width=\"249\" height=\"249\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/the-1975.jpg 600w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/the-1975-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/the-1975-300x300.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 249px) 100vw, 249px\" \/><\/a>\/\/ Es ist wahrscheinlich gar nicht so einfach f\u00fcr eine gruppe wie <strong>The 1975<\/strong> gewesen, die Ausrichtung ihres neuen Albums festzulegen. Jedenfalls waren die Erwartungen nach dem sowohl vom Mainstream-Publikum wie auch von vielen Medien gefeierten Vorg\u00e4nger immens und so machte die Band aus der Not eine Tugend. Sie warf n\u00e4mlich mal eben alles in die Wagschale, was sie zu bieten hatte und legt nun ein derma\u00dfen vielschichtige Werk vor, das man sich fragt, was danach eigentlich noch kommen soll. Die Musik jedenfalls beschreibt den Werdegang der Formation rund um S\u00e4nger Matthew Healy schon einmal vorz\u00fcglich. Die Band muss niemanden mehr etwas beweisen und in Zeiten nahezu unbegrenzter M\u00f6glichkeiten, warum sollte man sich da selbst Fesseln anlegen= Also bekommen wir eine Scheibe namens \u201eA Brief Inquiry Into Online Relationships\u201c pr\u00e4sentiert, die alle Grenzen sprengt und sowohl auf Albumdistanz, wie auch in den Singlehitlisten funktionieren d\u00fcrfte. Wenn jemand jedenfalls fragen sollte, wie sich zeitgem\u00e4\u00dfe Pop- und Rockmusik anno 2018 so anh\u00f6rte, dann wird man ihm wahrscheinlich dieses Werk hier vor den Latz knallen. Es hat n\u00e4mlich tats\u00e4chlich sehr viele aufregenden Momente zu bieten.<!--more--><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/karin-rabhansl.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-23273\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/karin-rabhansl.jpg\" alt=\"\" width=\"463\" height=\"463\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/karin-rabhansl.jpg 600w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/karin-rabhansl-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/karin-rabhansl-300x300.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 463px) 100vw, 463px\" \/><\/a>\/\/ W\u00e4hrend die Tage drau\u00dfen immer k\u00fcrzer werden, kann man sich durchaus mal die Zeit nehmen, sich neuen K\u00fcnstlern zu n\u00e4hern. Dementsprechend wollen wir euch heute das neue Album von <strong>Karin Rabhansl <\/strong>ganz innig ans Herz legen. Die inzwischen vierte Scheibe der Gitarristin und S\u00e4ngerin aus Trautmannsdorf in Niederbayern ist ein gefundenes Fressen f\u00fcr alle jene, die auch an den M\u00f6rderballaden von Nick Cave ihre helle Freude hatten. \u201eTod &amp; Teufel\u201c nennt sich die Scheibe der K\u00fcnstlerin, die sich keinerlei Szeneritualen unterwirft. Stattdessen blickt sie mit ihrer Musik auf spannende Weise \u00fcber den Teller-Rand und w\u00fcrde damit wahrscheinlich auch hervorragend ins musikalische Raster eines Labels wie \u201eTrikont\u201c passen. Die Musik selbst wiederum legt sie dann offen, all die Abgr\u00fcnde hinter dem sch\u00f6nen Schein unseres menschlichen Daseins und mit ihrem gelungenen Mix aus Rock- und Pop-Anleihen bleibt das Ganze auch \u00fcber die volle Distanz von 13 Songs spannend. Wenn du also mehr Wissen willst \u00fcber all die Stalker, einsamen Herzen und Werw\u00f6lfe da drau\u00dfen, dann lass dir dieses Werk nicht entgehen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/felix-kramer.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-23274 alignright\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/felix-kramer-300x300.jpg\" alt=\"\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/felix-kramer-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/felix-kramer-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/felix-kramer.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/><\/a>\/\/ <strong>Felix Kramer<\/strong> wiederum pr\u00e4sentiert uns im Gegensatz dazu mit \u201eWahrnehmungssache\u201c zwar erst sein Deb\u00fct, aber die Platte atmet einen \u00e4hnlichen Charme, wie das breite Schaffen des gesch\u00e4tzten Kollegen Der Nino aus Wien. Im Grenzgebiet zwischen Folk- und Pop pr\u00e4sentiert uns der \u00f6sterreichische Liedermacher dabei einen aufs wesentliche beschr\u00e4nkten Sound, dem man sich nur zu gerne hingibt. Die Scheibe und die spannenden Texte des K\u00fcnstlers sorgen daf\u00fcr, dass man von Durchlauf zu Durchlauf begeisterter ist von dieser Scheibe und auch Produzent Hanibal Scheutz aus dem Hause 5\/8erl in Ehr n hat ganze Arbeit geleistet, als es darum ging, die Vision des 23-j\u00e4hrigen auf Platte zu gie\u00dfen. Worauf also wartest du noch? Schnapp dir das Werk dieses jungen Musikers, von dem wir hoffentlich in Zukunft noch sehr viel mehr h\u00f6ren werden.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/dead-can-dance.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-23275 alignleft\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/dead-can-dance-300x266.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"266\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/dead-can-dance-300x266.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/dead-can-dance-768x680.jpg 768w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/dead-can-dance-1024x907.jpg 1024w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/dead-can-dance.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>\/\/ Ihr inzwischen schon neuntes Album ver\u00f6ffentlichen in diesen Tagen die australischen Haudegen aus dem Hause <strong>Dead Can Dance<\/strong>. Nachdem der Vorg\u00e4nger \u201eAnastasis\u201c \u00fcberraschend auf Platz 7 der Charts einschlug, waren die Erwartungen nat\u00fcrlich immens und die zwei Jahre Wartezeit haben sich definitiv gelohnt. \u201eDionysus\u201c ist eine Scheibe voller schr\u00e4ger Folk-Arrangements gespickt mit jeder Menge durchgeknallter Sounds. Dass die Scheibe dennoch schon nach wenigen Durchl\u00e4ufen z\u00fcndet ist bemerkenswert und f\u00fchrt einem noch einmal vor Augen mit welch begnadeten K\u00fcnstlern wir es hier zu tun haben. Wenn du also mal wieder Musik h\u00f6ren m\u00f6chtest, die sich nicht dem Massengeschmack anbiedert, dann lass dir dieses Werk nicht entgehen. Du wirst ganz sicher begeistert sein.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/audiobooks.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-23276 alignright\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/audiobooks-300x300.jpg\" alt=\"\" width=\"251\" height=\"251\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/audiobooks-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/audiobooks-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/audiobooks.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 251px) 100vw, 251px\" \/><\/a>\/\/ Zu guter Letzt au\u00dferdem noch der Hinweis auf das neue Werk aus dem Hause <strong>audiobooks<\/strong>. &#8222;Now! (in a minute)&#8220; ist ein pulsierendes Pop-Album geworden, das einen sofort in eine Art Paralleluniversum schubst. Die Scheibe von der Musikerin und Kunststudentin Evangeline Ling ist allerdings nicht nur aufgrund ihrer vielschichtigen Lyrics bemerkenswert. Auch ihr Partner David Wrench leistet ganze Arbeit und es zahlt sich sicher aus, dass der Waliser schon in der Vergangenheit des \u00d6fteren hinter den Reglern sa\u00df. Wenn du also auf hypnotische Kl\u00e4nge mit einem Schuss Humor und jeder Menge Momente stehst, bei denen einem das Lachen im Halse stecken bleibt, dann lass dir dieses wunderbare Album nicht durch die Lappen gehen. Und damit Schluss f\u00fcr heute. Bis zum n\u00e4chsten Zuckerbeat.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>mit neuer Musik von The 1975, Karin Rabhansl (spielt am 15.12. zusammen mit The Black Elephant Band und John Steam Jr. in der Kellerperle in W\u00fcrzburg), Felix Kramer, Dead Can Dance und audiobooks. \/\/ Es ist wahrscheinlich gar nicht so einfach f\u00fcr eine gruppe wie The 1975 gewesen, die Ausrichtung ihres neuen Albums festzulegen. 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