{"id":2406,"date":"2009-01-07T13:19:21","date_gmt":"2009-01-07T12:19:21","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=2406"},"modified":"2009-04-29T14:11:59","modified_gmt":"2009-04-29T13:11:59","slug":"zuckerbeat-volume-44","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=2406","title":{"rendered":"\/\/ zuckerbeat volume 44"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/01\/bronx1.jpg\" alt=\"bronx1.jpg\" class=\"right\" \/>Was f\u00fcr ein brachiales Monster walzt denn da um die Ecke? Verdammt, das sind ja \u201e<a href=\"http:\/\/www.myspace.com\/thebronx\" target=\"_blank\"><strong>The Bronx<\/strong><\/a>\u201c. Auf ihrem dritten Werk blasen die Jungs aus L.A. mal wieder ein hingerotztes Dauerfeuer von hymnischen Punkrockhits der bierseligen Sorte aus der Kaj\u00fcte. Mit Tiefsinn versteht sich. Kurz gesagt: F\u00fcr all diejenigen, die sich sonst so gern dem Endorphinaussto\u00df verweigern, ist jetzt mal wieder die Zeit gekommen, sich so richtig gehen zu lassen. <!--more-->Und klar ist diese Stimme mit ihrer versoffenen Attit\u00fcde grenzwertig. Klar eckt die an. Aber genau darum geht\u2019s ja bei dieser verfickten Platte. Einfach mal wieder voll auf die Kacke zu hauen. So lange mit dem Bauch voraus gegen schneebedeckte B\u00e4ume zu h\u00fcpfen, bis einem der Sternenstaub in die Fresse fliegt. Und wenn ihr jetzt meint, meine Aussprache w\u00e4re heute recht vulg\u00e4r, dann zieht euch dieses Album rein und ihr werdet verstehen. \u201eThe Bronx (III)\u201c ist neben der Scheibe von Fucked Up das Punkrockbrett des vergangenen Jahres. Also feiert bis die Tanzfl\u00e4che blutet. Und wenn ihr hinterher Blade-m\u00e4\u00dfig ins Dunkel der Nacht abdampft, steckt die neue Scheibe von Secret Machines ins Tapedeck. Die legt mit dem Auftaktsong \u201eAtomic Heels\u201c so herrlich hymnisch los, dass man sich kurzzeitig fragt, ob sie jetzt endg\u00fcltig dem Space im Rock abgeschworen haben. Kurz darauf ist aber klar: The <a href=\"http:\/\/www.myspace.com\/secretmachines\" target=\"_blank\"><strong>Secret Machines<\/strong><\/a><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/01\/secret-machines.jpg\" alt=\"secret-machines.jpg\" class=\"right\" \/><strong> <\/strong>stemmen sich nicht gegen die eigenen Wurzeln. Stattdessen wurde der Sound einfach ein bisschen aufgeblasen. Daraus entspringen dann Songs, die im st\u00e4ndigen Fluss stehen. Zusammengehalten wird der progressive Trip von eing\u00e4ngigen Riffs und Zaubermelodien. Sp\u00e4testens nach dem zweiten Song f\u00fchlt man sich dann wieder vollkommen heimisch und wird gerade dann vom waghalsigen \u201eHave I Run Out\u201c an der Nase herumgef\u00fchrt. Da fr\u00f6nt die Band aus Dallas n\u00e4mlich pl\u00f6tzlich dem psychedelischen Rockgott und schraubt das Ganze am Ende so versiert in Richtung neon-durchflutete Tanzfl\u00e4che, dass man sich beim ausgiebigen Ausdruckstanz ertappt. Alles in allem das vielleicht breitenwirksamste Werk dieser begnadeten Post-Krautrock Combo, die es erneut schafft auf voller L\u00e4nge zu \u00fcberzeugen. Mit Internetph\u00e4nomenen ist es derweil immer so eine Sache. Allzu oft stellt sich dabei unweigerlich die Frage, ob da nicht reihenweise k\u00fcnstliche Hypes kreiert werden, die dann hinterher m\u00f6glichst verkaufstr\u00e4chtig ausgeschlachtet werden.<strong> <a href=\"http:\/\/www.myspace.com\/siamusic\" target=\"_blank\">Sia<\/a><\/strong><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/01\/sia.jpg\" alt=\"sia.jpg\" class=\"right\" \/> (Furler) ist so ein Ph\u00e4nomen. Ihre Ber\u00fchmtheit verdankt sie neben der Bestattungs-Seifenoper \u201eSix Feet Under\u201c auch dem zwanghaften Dauerblogger Perez Hilton. Der wies in seinem Blog nicht zu Unrecht auf ihr bemerkenswertes Video zum Song \u201eButtons\u201c hin. All das soll aber nicht dar\u00fcber hinweg t\u00e4uschen, dass ihr Deb\u00fctalbum \u201eSome People Have Real Problems\u201c vor allem eins ist: massenkompatibler Radiopop. Ein Song, wie \u201eDay To Soon\u201c k\u00f6nnte gar nicht n\u00e4her dran sein am kitschigen Einheitsbrei, der da gerade auf den Musiksendern l\u00e4uft \u2013 und zwar unter der hei\u00df geliebten Rubrik: \u201eJunge Songwriterin mit gro\u00dfen Ambitionen will irgendwann in die Fu\u00dfstapfen von Dido treten.\u201c Die Produktion und die Melodien wirken jedenfalls ziemlich abgekl\u00e4rt. Was ja schon der lieben Miss Nash fast das Genick brach, als sie sich vom Geheimtipp zum gefeierten Popstar erhob. Da verloren ihre Songs schnell an Charme und Witz, wirkten glatt geb\u00fcgelt von all den Zufl\u00fcsterern, die wissen, wie das Gesch\u00e4ft funktioniert. In St\u00fccken, wie \u201eThe Girl You Lost To Cocaine\u201c und \u201ePlayground\u201c presst sich bei Sia dennoch immer wieder ein Funken Extravaganz und Eigenst\u00e4ndigkeit in den Vordergrund. Da erhebt sich ihre Musik f\u00fcr einen kurzen Moment aus der watteweichen Produktion. Und f\u00e4llt so erhaben aus dem Rahmen, dass man sich w\u00fcnschen w\u00fcrde, sie w\u00fcrde ihr gl\u00e4nzendes Bild auf der Stelle zerschmettern. Dann w\u00fcrde sie vielleicht dort andocken, wo <a href=\"http:\/\/profile.myspace.com\/index.cfm?fuseaction=user.viewProfile&amp;friendID=94888910\" target=\"_blank\"><strong>Triska<\/strong><\/a><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/01\/triska.jpg\" alt=\"triska.jpg\" class=\"right\" \/><strong> <\/strong>mit ihrem Album gelandet sind. Das Duo um Heidi Triska und Gerald Huber pr\u00e4sentiert auf \u201eSpring Forward, Fall Back\u201c sparsam arrangierte Folk-Miniaturen. Die St\u00fccke wirken \u00fcber weite Strecken so zerbrechlich, dass man sich erstmal einige H\u00f6rdurchg\u00e4nge g\u00f6nnen sollte, bevor man ein endg\u00fcltiges Urteil f\u00e4llt. Dann n\u00e4mlich entpuppt sich das Ganze als \u00e4u\u00dferst langlebige Geschichte und die sparsam eingestreuten Bl\u00e4ser als kleine Euphoriespritzen, die eine locker flockige Fr\u00fchlings-Atmosph\u00e4re herstellen. Sp\u00e4testens beim Song \u201eSooner Or Later\u201c liegt man dann h\u00e4nderingend auf dem Boden und wirft Schneeb\u00e4lle in Richtung Sonne, als wollte man die Welt ganz alleine aus dem K\u00e4lteschlaf rei\u00dfen. Hinterher k\u00f6nnte ein Trip in Richtung <a href=\"http:\/\/www.myspace.com\/thephantombandpage\" target=\"_blank\"><strong>The Phantom Band<\/strong><\/a> durchaus lohnenswert sein. Vorausgesetzt man steht auf Sounds Marke Bonnie Prince Billy mit einer Spur mehr PS unterm Gaspedal. \u201eCheckmate Savage\u201c jedenfalls stolziert immer auf dem schmalen<img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/01\/phantom-band.jpg\" alt=\"phantom-band.jpg\" class=\"right\" \/> Grad zwischen subtiler Geste und aberwitzigen Klischees. Man ist sich nie so ganz sicher, ob die Band das jetzt wirklich ernst meint, was sie da fabriziert. Und wenn sie von sich selbst sagen, dass die Musik ein Hybrid der Vorlieben der einzelnen Pers\u00f6nlichkeiten ist, dann stimmt das zumindest insofern nachdenklich, dass mancher Track nur schwer am klischeehaften Rockmoment vorbei schlittert. Alles in allem ist \u201eCheckmate Savage\u201c ein \u00e4u\u00dferst zwiesp\u00e4ltiges Werk, das sich irgendwie am Erbe Nick Caves abarbeitet ohne dabei allerdings dessen Tiefsinn zu erreichen. Schade eigentlich, dass sie dabei nicht \u00f6fter mal dem Verlangen nachgeben, sich in endlosen Jams a la \u201eNeu!\u201c zu verlieren, denn das steht ihnen au\u00dferordentlich gut. Bessere Zeiten erlebe ich hinterher mit <a href=\"http:\/\/www.myspace.com\/thedears\" target=\"_blank\"><strong>The Dears<\/strong><\/a>. Deren viertes Studioalbum \u201eMissiles\u201c klingt psychedelisch verjazzt. Das Klimpern des Pianos sorgt f\u00fcr G\u00e4nsehaut. Die Stimme des S\u00e4ngers erschafft eine schwerelose Atmosph\u00e4re, <img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/01\/dears.jpg\" alt=\"dears.jpg\" class=\"right\" \/>in der man sich nur zu gerne der Langsamkeit der Musik hingibt. Wenn sie dann in \u201eMoney Babies\u201c zum ersten Mal das Tempo anziehen, f\u00fchlt man sich so elektro-vergn\u00fcgt eingelullt, wie seit Thom Yorkes Soloalbum nicht mehr. Alles auf dieser Scheibe wirkt so zerbrechlich, als w\u00e4re die Musik ein Eiskristall, den die geringste Ersch\u00fctterung zum Zerspringen bringt. Manchmal tut es fast ein bisschen weh hinzuh\u00f6ren, trotzdem ist die Scheibe in einzelnen Passagen herrlich romantisch. Nicht umsonst ist die Platte unterteilt in drei Parts. Im ersten wird der Melancholie gefr\u00f6nt. Im zweiten die Schlagzahl erh\u00f6ht und im abschlie\u00dfenden \u201eSaviour\u201c mit einem Kinderchor das eigene Grab ausgehoben. \u00dcber all dem schimmert ein verz\u00fcckender Funken Hoffnung, dass sich auch heute noch Alben anma\u00dfen, mehr als nur eine Aneinanderreihung von Songs zu sein. Und das ist verdammt noch mal gut so und verlangt nach einer Zugabe. Vielleicht reicht aber auch schon ein kleiner Schwenk zur Seite. Da steht dann <strong><a target=\"_blank\">Flo Fernandez<\/a> <\/strong>am Stra\u00dfenland und bet\u00f6rt die gequ\u00e4lt grinsenden Passanten, die ihr Leben im <img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/01\/flo-fernandez.jpg\" alt=\"flo-fernandez.jpg\" class=\"right\" \/>Zeichen des Alltags gerne zur\u00fcck erobern w\u00fcrden. Dabei \u00fcberrascht er auf \u201eLa Pomme D\u00b4enfer\u201c mit einem zur\u00fcckgelehnten Redeschwall in deutscher Sprache. Klingt irgendwie wie eine musikalisch unterwanderte Lesung. In \u201eBad Cats\u201c wird\u2019s dann aber doch noch vollends musikalisch und mit zunehmender Laufl\u00e4nge muss man den Songs durchaus zugestehen, dass man zu diesen lebensfrohen Rhythmen nur zu gern \u00fcber die D\u00e4cher der City hechten m\u00f6chte. Von dort flitzt man dann in bester Superhelden-Manier durch die Stra\u00dfenschluchten, die sich so vor einem auftun, wenn die Tage mal wieder zu lang und die N\u00e4chte zu kurz sind. Zwischenzeitlich erinnert das Ganze an den Charme, den auch das k\u00fcrzlich ver\u00f6ffentlichte Teenagers-Deb\u00fct verspr\u00fchte (\u201eThe Fool You Are\u201c) oder an ein instrumentales Allerlei der entspannten Sorte (\u201eLet\u00b4s Fetz\u201c). Und es ist vor allem dieser st\u00e4ndige Wechsel zwischen den Stilen\/Sprachen\/Geschichten, die der Platte etwas Einzigartiges schenken. Nach den neun Tracks ist man jedenfalls nur zu gerne bereit, die Scheibe auf \u201eRepeat\u201c zu setzen. Wie eine gute Geschichte eben, die man immer und immer wieder h\u00f6ren m\u00f6chte. \u00c4hnlich geht es einem auch beim neuen Album der <a href=\"http:\/\/www.myspace.com\/eaglesofdeathmetal\" target=\"_blank\"><strong>Eagles Of Death Metal<\/strong><\/a><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/01\/eagles-of-death-metal.jpg\" alt=\"eagles-of-death-metal.jpg\" class=\"right\" \/>. Von denen kann man ja auch nicht genug kriegen, obwohl die einem immer wieder den gleichen Song vorsetzen. \u201eHeart On\u201c ist mal wieder eine Lo-Fi-Version der Queens Of The Stone Age geworden. Insgesamt wurde die Produktion zwar druckvoller gestaltet, was sicher auch dem Einfluss Josh Hommes geschuldet ist. Aber man kann zu diesem Sound immer noch selbstironisch seine Shorts \u00fcber die Jeans st\u00fclpen und dabei eine denkw\u00fcrdige Pose an der Luftgitarre einnehmen. Das Tag Team des spitzb\u00fcbischen Rockzitats hat mal wieder alles richtig gemacht. Wobei hier nochmals darauf hinzuweisen w\u00e4re, dass man diese Band vor allem live erleben sollte. Das augenzwinkernde Gepose, die \u00fcbertriebenen Gesten, der gespielte Gr\u00f6\u00dfenwahn. Da k\u00f6nnen sich selbst die Hives noch eine Scheibe von abschneiden. Auch wenn ich zugeben muss, dass dieses Album abseits der Brillanz ihrer Liveshows durchaus seinen Charme entfaltet. Also verdammt noch mal gut gemacht. Einen Song, wie \u201eNow I\u00b4m A Fool\u201c h\u00e4tten die Foo Fighters auf ihrem letzten Album auch gerne geschrieben. Schafft er doch genau den Spagat zwischen Charttauglichkeit und \u2013verdammt, das ich dieses Wort mal in Bezug auf diese Combo verwende- Understatement. Und jetzt schnell weiter zu den Indie-Ravern von <a href=\"http:\/\/www.myspace.com\/glowingelephant\" target=\"_blank\"><strong>Glowing Elephant<\/strong><\/a><a href=\"http:\/\/www.myspace.com\/glowingelephant\" target=\"_blank\">,<\/a> <img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/01\/glowing-elephant.jpg\" alt=\"glowing-elephant.jpg\" class=\"right\" \/>bevor ich noch vollends ins Schw\u00e4rmen gerate. Deren Album \u201eRadioactive Creampieces\u201c orientiert sich ziemlich frech am LSD-beeinflussten Erbe der Beatles und beamt die Musik in Richtung Gegenwart. Die St\u00fccke entpuppen sich dabei als astreine Ohrw\u00fcrmer, so dass man gar nicht anders kann, als auf den Tanzboden zu h\u00fcpfen und seine Arme auszubreiten, als w\u00fcrde es Sternenstaub regnen. Dass sie dabei in Sachen Massentauglichkeit hin und wieder etwas \u00fcbertreiben (\u201eGroovy Groovy\u201c) mag man ihnen aufgrund ihrer 20 Lenze, die sie auf dem Buckel haben, durchaus verzeihen. Auch weil sie Selbige im Anschluss mit einer astreinen Indie-Hymne namens \u201eKisses And Greetings\u201c kontern und sich nach dem poppigen Auftakt zunehmend in salti-schlagenden Produktionseskapaden verlieren, dabei aber trotz ihrer psychedelischen Ausschweifungen niemals den Fokus f\u00fcrs Wesentliche verlieren: n\u00e4mlich einen tollen Popsong zu schreiben. Insgesamt also ein \u00e4u\u00dfert imposanter Einstand f\u00fcr diese noch so junge Band, der vielleicht Gro\u00dfes bevorsteht. W\u00e4hrenddessen macht sich der liebe M.I.A.-Produzent <a href=\"http:\/\/www.myspace.com\/diplo\" target=\"_blank\"><strong>Diplo<\/strong><\/a><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/01\/diplo.jpg\" alt=\"diplo.jpg\" class=\"right\" \/> mal daran, seine gesammelten Werke auf einem Album zusammenzufassen. \u201eDecent Work for Decent Pay: Collected Work Vol. 1\u201c stolpert dabei fr\u00f6hlich durchs Hipsterviertel der popkulturellen Gegenwart. Spank Rock, Kano, CSS, Bloc Party, Hot Chip, Bonde Do Role, Black Lips, Peter Bjorn &amp; John, M.I.A. Sie alle haben sich versammelt, um dir einen wahren Ohrenschmaus der postmodernen Elektroverwirrungen zu verabreichen. Ausf\u00e4lle sucht man vergebens. Und die elektro-affine Indiegemeinde springt eh schon freudig im Takt. Kurz gesagt: das vielleicht hipste Tape des Winters. Die Bassboxensp\u00fclung f\u00fcr deine Anlage. Die Neonfarbe f\u00fcr deine frisch gestylten Haare. Das Schwarzlicht f\u00fcr deine Lieblingsdisco. Das 25te T\u00fcrchen an deinem Adventskalender. Oder einfach nur: Diplo \u2013 der Mann der Stunde. Bis zum n\u00e4chsten Zuckerbeat.<br \/>\n<em>\/\/ von alexander nickel-hopfengart<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Was f\u00fcr ein brachiales Monster walzt denn da um die Ecke? Verdammt, das sind ja \u201eThe Bronx\u201c. Auf ihrem dritten Werk blasen die Jungs aus L.A. mal wieder ein hingerotztes Dauerfeuer von hymnischen Punkrockhits der bierseligen Sorte aus der Kaj\u00fcte. Mit Tiefsinn versteht sich. 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