{"id":27311,"date":"2021-07-01T21:04:32","date_gmt":"2021-07-01T19:04:32","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=27311"},"modified":"2021-07-01T21:04:32","modified_gmt":"2021-07-01T19:04:32","slug":"zuckerschock-fuer-den-juli-2021-milchmaa-muat","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=27311","title":{"rendered":"\/\/ zuckerschock f\u00fcr den juli 2021: milchmaa &#8211; \u00ab-muat\u00bb"},"content":{"rendered":"<p><em>mit dem neuen Album des Schweizer Rappers Milchmaa.<\/em><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/milchmaa-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-27313\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/milchmaa-1.jpg\" alt=\"\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/milchmaa-1.jpg 450w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/milchmaa-1-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/milchmaa-1-300x300.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/><\/a>\/\/ Nachdem er sich bereits nach der Jahretausendwende als Battle-Rapper einen hervorragenden Ruf in der Schweizer HipHop-Szene aufbaute und nebenbei noch ein paar renommierte Freestyle-Wettbewerbe gewonnen hat, erschien nach zahlreichen EPs im Jahre 2013 die erste LP des serbisch-schweizerischen K\u00fcnstlers <strong>Milchmaa<\/strong> und die schlug ein wie eine Bombe. Nun ist es an der Zeit, dass es endlich auch hierzulande klick macht und passend dazu erscheint in diesen Tagenn unter dem Titel \u201e-muat\u201c auch endlich der schon nicht mehr f\u00fcr m\u00f6glich gehaltenen Zweitling. Getreu dem Motto \u201elieber wenige ber\u00fchren, als viele erreichen\u201c schafft er darauf Kunst, auf die man sich einlassen muss. Konzeptionell wird der Titel dabei immer wieder in Tracks wie \u201eAmuat\u201c, \u201eDemuat\u201c oder \u201eWehmuat\u201c aufgegriffen und so darf man sich auf ein vielschichtiges, 17-teiliges Manifest freuen, dass einen so schnell nicht mehr losl\u00e4sst. Unterf\u00fcttert mit Feature-Auftritten von so illustren Schweizer K\u00fcnslern wie Baze oder Ali merkt man dem Werk an, wie viel Arbeit da reingesteckt wurde. Acht lange Jahre mussten die Fans warten und das Ziel war etwas Zeitloses zu kreieren. Abseits g\u00e4ngiger Trends setzt Milchmaa auf Langelebigkeit und wird damit vielleicht nicht direkt an die Spitze der Charts st\u00fcrmen, aber er hinterl\u00e4sst ein Werk, an das man sich noch in Jahren erinnern wird. <!--more-->Es beschreibt die Lethargie, die sich einstellt, wenn man am Abend ersch\u00f6pft vom digitalisierten Arbeitsleben nach Hause tingelt und sich fragt, womit man da heute eigentlich wieder seine Zeit verschwendet hat. Mit seiner Musik will er einem etwas Handfestes pr\u00e4sentieren. Eine Art Gegenentwurf zu unserem von sozialen Medien und digitalen M\u00f6glichkeiten durchtr\u00e4nkten Alltag. Und so stellt sich am Ende vor allem die Frage, ob sich in diesen Tagen noch gen\u00fcgend Menschen finden , die bereit sind sich auf ein solch vielschichtiges Werk wie dieses hier einzulassen. Verdient jedenfalls h\u00e4tte es das Album, das wir auch hierzulande allen Lesern ganz innig ans Herz pressen m\u00f6chten. Wie sagte Dendemann einst so sch\u00f6n: \u201eDiejenigen mit Untiefen ham\u2032 die Hits gemacht, je weniger sie rundliefen, desto Schnitzeljagd\u201c \u2013 das hier ist der Gegenentwurf dazu. Und das tut verdammt gut in diesen Tagen. Da warten wir auch gerne noch mal acht Jahre, wenn hinterher so ein Brett dabei rauskommt. In diesem Sinne. H\u00f6rt diese Platte. Ihr werdet so schnell nicht mehr loskommen von ihr.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>mit dem neuen Album des Schweizer Rappers Milchmaa. \/\/ Nachdem er sich bereits nach der Jahretausendwende als Battle-Rapper einen hervorragenden Ruf in der Schweizer HipHop-Szene aufbaute und nebenbei noch ein paar renommierte Freestyle-Wettbewerbe gewonnen hat, erschien nach zahlreichen EPs im Jahre 2013 die erste LP des serbisch-schweizerischen K\u00fcnstlers Milchmaa und die schlug ein wie eine [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4],"tags":[],"class_list":["post-27311","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category--stadtgesprach"],"aioseo_notices":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/27311","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=27311"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/27311\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":27359,"href":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/27311\/revisions\/27359"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=27311"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=27311"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=27311"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}