{"id":2735,"date":"2009-02-19T12:35:26","date_gmt":"2009-02-19T11:35:26","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=2735"},"modified":"2009-04-29T14:07:10","modified_gmt":"2009-04-29T13:07:10","slug":"zeit-fur-kino","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=2735","title":{"rendered":"\/\/ zeit f\u00fcr kino"},"content":{"rendered":"<p><strong>Unter einer Bedingung:<\/strong> Keine Lovestory, kein Horrorstreifen und nichts mit tiefgr\u00fcndigen dramatischen Familiengeschichten. Also eine verwertbare Geschichte, die mich zwar fesselt, aber bittesch\u00f6n auf dem Heimweg auch wieder aus ihren F\u00e4ngen l\u00e4sst. Dabei kann es ruhig actionreich sein \u2013 so wie \u201eJames Bond\u201c.<br \/>\nIm Kinoprogramm finde ich unter diesen Kriterien nur einen \u2013 f\u00fcr mich \u2013 reizvollen Film: <a href=\"http:\/\/theinternational-derfilm.de\" target=\"_blank\">\u201eThe International\u201c<\/a> von Tom Tykwer. Aus dem Programmheft entnehme ich, dass es um Bankgesch\u00e4fte geht und einen Agenten, der gegen die Ungerechtigkeit k\u00e4mpft. Fein, also doch wie \u201eJames Bond\u201c.<!--more--><br \/>\n<em>Der Film beginnt. <\/em>Verschw\u00f6rerisch sitzen zwei M\u00e4nner in einem geparkten Auto in Berlin. Sie halten eine geheime Unterredung. Dann \u2013 einer der beiden verl\u00e4sst das Auto, entfernt sich rasch, wird dabei von einem Passanten angerempelt. Wenige Schritte sp\u00e4ter liegt er tot in seinem Erbrochenen. Sp\u00e4ter stellt sich heraus, dass der vermeintliche Passant ein angeheuerter Killer ist. Beobachtet wird das Szenario von Interpol-Agent Louis Salinge, gespielt von Clive Owen. Es war sein Partner, den er sterben sah. Im Gegensatz zu James Bond zeigt er Mitgef\u00fchl, das nicht nur f\u00fcr Sekunden anh\u00e4lt. Er hat sogar Angst und ist verwundbar. Das gef\u00e4llt mir. Es macht den Film realistisch.<br \/>\nZusammen mit Staatsanw\u00e4ltin Eleanor Whitman, gespielt von Naomi Watts, will er die m\u00e4chtigste Bank der Welt st\u00fcrzen, ihre illegalen Machenschaften aufdecken und vor Gericht bringen. Das gelingt ihnen mehrere Male \u2013 fast! Einen essentiellen Faktor haben sie gutgl\u00e4ubig \u00fcbersehen: jeder ist k\u00e4uflich! \u00dcberall auf der Welt finden sich korrupte Polizisten, Politiker, etc., die die Bank am Leben halten, um selbst davon profitieren zu k\u00f6nnen. So m\u00fcssen sie ihre Strategie \u00e4ndern, um ihre bestechlichen Kollegen zu umgehen. Doch jene Taktik ist weit aus gef\u00e4hrlicher, denn ihre Zielpersonen sind bedacht und versuchen Mitwisser um jeden Preis zum Schweigen zu bringen.<br \/>\nErschreckend werden Machenschaften aufgedeckt, die vermuten lassen, dass die Recherchearbeiten um diese Story sehr nahe am echten Leben stattfanden.<\/p>\n<p>Auf dem Heimweg f\u00e4llt mir auf, dass ich mich weniger losgel\u00f6st wie nach einem \u201eJames Bond\u201c-Streifen f\u00fchle. Irgendwie bin ich pl\u00f6tzlich aufgekl\u00e4rt, etwas erschrocken, mitgerissen.<br \/>\nAngelaufen ist der Film \u00fcbrigens am 12.02.2009.<\/p>\n<p>\/\/ linda<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unter einer Bedingung: Keine Lovestory, kein Horrorstreifen und nichts mit tiefgr\u00fcndigen dramatischen Familiengeschichten. Also eine verwertbare Geschichte, die mich zwar fesselt, aber bittesch\u00f6n auf dem Heimweg auch wieder aus ihren F\u00e4ngen l\u00e4sst. 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