{"id":2736,"date":"2009-02-19T17:03:42","date_gmt":"2009-02-19T16:03:42","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=2736"},"modified":"2009-04-29T14:06:11","modified_gmt":"2009-04-29T13:06:11","slug":"von-bekifften-schwanen-und-wutausbruchen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=2736","title":{"rendered":"\/\/ von bekifften schw\u00e4nen und wutausbr\u00fcchen"},"content":{"rendered":"<p>Von der klangvollen Abwrackpr\u00e4mie h\u00f6ren wir in den letzten Tagen immer wieder. Wir sind auch alle ganz begeistert, dass unseren Politikern immer wieder ein neuer Schmarn&#8230; ich meine sch\u00f6ne neue Ideen einfallen.<br \/>\nDie ach so \u00fcberarbeiteten EU-Abgeordneten besitzen, wer h\u00e4tte es gedacht, ein eigenes 1375 qm Fitnessstudio, dieses soll nun renoviert werden.<br \/>\nAber, nicht nur das, es soll auch eine neue Aquawelt entstehen mit einem 900 qm gro\u00dfen Wellnessbereich mit Massageliegen. Kostenpunkt dieser lebensnotwendigen Verh\u00e4tschelungsaktion betr\u00e4gt 9,2 Millionen.<br \/>\nDiese politisch hochsinnvolle Investition in die Zukunft Europas erscheint vor dem Hintergrund der anstehenden Wahlen irgendwie, man mag es garnicht aussprechen, vielleicht, \u00e4h, total \u00fcberzogen?!<!--more--><\/p>\n<p>Passend zu dieser ganzen Wellness und Badegeschichte sollte unsere Angie, (bzw. vielmehr ihre Pappmaschepuppe die einen Wagen des K\u00f6lner Karnevals zieren soll) fast wie Gott sie schuf, nur bedeutend schlanker und vielleicht auch sch\u00f6nheitsoperrierter, auftreten. Das fand man leider nicht ganz so knorke, weshalb sie nun, um einiges verh\u00fcllter, n\u00e4mlich in einem brasilianischen Bikini durch die Stra\u00dfen K\u00f6ln&#8217;s flanieren darf.<\/p>\n<p>Wer erinnert sich nicht an die Hanfparade und den vielsagenden Slogan &#8222;Gebt das Hanf frei&#8220;. Die Gr\u00fcnen wollen f\u00fcr das neue Wahljahr einen weiteren Versuch starten den Anbau und den Besitz von Canabis zum Eigengebrauch zu legalisieren.<br \/>\nKlar, was soll man sich auch sonst einfallen lassen, wenn das mit der Abwrackpramie erst Mal rum ist, dann braucht man neue Wracks und vor allem f\u00fcr die \u00fcbern\u00e4chsten Wahlen verdammt gut gelaunte W\u00e4hler.<br \/>\nEigentlich eine gar nicht mal so \u00fcble Idee, die Wahlbeteiligung w\u00fcrde dadurch sicher steigen, weil wir dann ja schlie\u00dflich alle so sch\u00f6n entspannt w\u00e4ren.<\/p>\n<p>Ungewohnte Einigkeit besteht in unserem Landtag. Die 5 residierenden Parteien sind sich einig dar\u00fcber, dass in Bezug auf Hooligans h\u00e4rter durchgegriffen werden soll. Komisch, dass sich erst ein paar die &#8222;Fresslatte&#8220; demolieren m\u00fcssen, damit die sich mal einig sind und dann haben sie sich noch nicht mal gegenseitig Eine verpasst&#8230;<\/p>\n<p>Irgendwie sind ja momentan alle ganz narrisch, zumindest k\u00f6nnen einem einige, anscheinend hochwichtige Diskussionen ganz narrisch machen. Der Bauauschuss der Stadt W\u00fcrzburg besch\u00e4ftigt sich derzeit mit der Frage, ob die Fassade des neuen S&#8217;Oliver Geb\u00e4udes nun in hellem Kalkstein oder doch lieber grauem Muschelkalk verkleidet werden soll.<br \/>\nIn einer Ausgabe der Mainpost wurde eine Animation des Geb\u00e4udes gezeigt, deren Kalk, welcher nun auch immer es sein mag, nicht der exakten Farbnuance dessen entsprach, was dem Bauausschuss vorgelegt wurde. Die Animation versagte kl\u00e4glich, da Witterung, Schatten und Perspektive nicht naturgetreu visualisiert werden konnten.<br \/>\nSch\u00f6n, wenn die wichtigen Fragen des Lebens so ausf\u00fchrlich diskutiert werden, dann muss man sich keine Gedanken dar\u00fcber machen, mit was die sich sonst so den ganzen Tag besch\u00e4ftigen, wenn sie nicht gerade ihre kostbare Zeit damit verplempern \u00fcber solche unwichtigen Themen wie Schulen, Steuern oder die Zukunft zu beraten.<\/p>\n<p>Man wei\u00df es nicht genau, aber es scheint eine Welle der Tierkrankheiten ausgebrochen zu sein, gestern war es noch der Rinderwahnsinn, der Mensch und Tier befiel, heute sind es Hahnenk\u00e4mpfe, die ganz m\u00e4nnlich durch Bespucken des Gegen\u00fcbers ausgetragen werden.<br \/>\nEin W\u00fcrzburger PKW-Fahrer, hatte sich durch das langsam \u00dcberquerens einer Stra\u00dfe durch einen Fu\u00dfg\u00e4nger provoziert gef\u00fchlt. So kam es wie es kommen musste, sie stritten sich und weil ihnen das noch nicht genug war, um ihr jeweiliges Revier zu markieren, bespuckten sie sich gegenseitig wie zwei Lamas.  Irgendwie habe ich ein Deja-vue, ich muss an Gisela, Petra, Gaby und Sabine, die vier vom Supermarkt denken, die sich sehr unweiblich gekeilt hatten. Unter Umst\u00e4nden k\u00f6nnte es sich bei den beiden M\u00e4nner mal wieder um die Ehem\u00e4nner unserer Streithennen halten, wer zu Hause nix zu melden hat, der muss sich hat mal gekonnt und \u00e4u\u00dferst maskulin in aller \u00d6ffentlichkeit bespucken.<\/p>\n<p>Zum Thema Tiere f\u00e4llt mir auch noch Folgendes ein. Seit einiger Zeit wird immer wieder \u00fcber den Vorfall in Zusammenhang mit Jin Wang, dem entlassenen Generalmusikdirektor des Mainfrankentheaters, berichtet.  Jin Wang hatte eine eidesstattliche Erkl\u00e4rung abgegeben. Der heutigen Mainpost ist in diesem Kontext das nachfolgende Zitat zu entnehmen . &#8222;Die (die Studentin) schilderte den Ermittlern nach Informationen der Zeitung, Wang habe nach einer &#8222;Freisch\u00fctz&#8220;-Auff\u00fchrung mit ihr ein italienisches Restaurant besucht. Auf dem Heimweg sei er dann im Hausflur gegen ihren Willen zudringlich geworden. Der Dirigent gab an, er sei noch bei Tageslicht mit der 21 j\u00e4hrigen gegangen, die ihm ihr Haustier, einen Hasen zeigen wollte.&#8220;<br \/>\nDas ist mal was Neues, normalerweise lautet die mehr als eindeutige Frage um 4 Uhr morgens ob man nicht noch auf eine Tasse Kaffee mitkommen wolle, aber dass eine 21 j\u00e4hrige Studentin, einem Generalmusikdirektor ihr H\u00e4schen zeigen will, das ist mir neu. Wen wundert es da, dass sein Anwalt nach einer solchen fundiert klingenden Erkl\u00e4rung das Mandat niedergelegt hat.<\/p>\n<p>Besonders w\u00fctend scheint auch der Besucher der katholischen St. Bartolom\u00e4us Kirche in Waldb\u00fcttelbrunn gewesen zu sein. Dieser lies seinen geballten Emotionen freien Lauf und fegte dabei wie ein Wirbelwind durch die heiligen R\u00e4ume, wobei nat\u00fcrlich einige Gegenst\u00e4nde zu Bruch gingen. Beim Verlassen der Kirche, so scheint es zumindest, hat es ihm dann wohl ein wenig ged\u00e4mmert, dass das vielleicht nicht so ganz die feine englische  Art war, darum hinterlie\u00df er ganz pflichtbewusst einen Zettel mit folgendem Inhalt: &#8222;Sorry, ich hatte einen Wutanfall&#8220;.<\/p>\n<p>Einen mehr als ungew\u00f6hnlichen Besuch bekam ein LKW-Fahrer auf der A 3 als pl\u00f6tzlich um 5 Uhr Morgends und bei voller Fahrt ein Schwan in seine Windschutzscheibe prallte.<br \/>\nMan kann sich nun fragen wie so etwas passiert. Wenn ich mal ganz frech vermuten darf, dann hat er entweder das omin\u00f6se H\u00e4schen der Studentin gesehen oder war sowas von zugekifft, dass er das mit Kurvenfliegen nicht mehr so ganz koordinieren konnte.<br \/>\nM\u00f6glichweise, hat er aber auch den Freitod gew\u00e4hlt, nachdem er die leicht bekleidete Karnevalsfigur von Angie gesehen hat. Vielleicht war es auch der Schwan der in seinem bet\u00fcdelten Zustand die Kirche umdekoriert  hat.<em><br \/>\n\/\/ ella <\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von der klangvollen Abwrackpr\u00e4mie h\u00f6ren wir in den letzten Tagen immer wieder. Wir sind auch alle ganz begeistert, dass unseren Politikern immer wieder ein neuer Schmarn&#8230; ich meine sch\u00f6ne neue Ideen einfallen. Die ach so \u00fcberarbeiteten EU-Abgeordneten besitzen, wer h\u00e4tte es gedacht, ein eigenes 1375 qm Fitnessstudio, dieses soll nun renoviert werden. 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