{"id":28014,"date":"2022-01-14T18:00:30","date_gmt":"2022-01-14T17:00:30","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=28014"},"modified":"2022-01-14T18:30:36","modified_gmt":"2022-01-14T17:30:36","slug":"aufgelesen-vol-364-das-neue-buch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=28014","title":{"rendered":"\/\/ aufgelesen vol. (3)64 &#8211; &#8222;das neue buch&#8220;"},"content":{"rendered":"<p><em>mit neuen B\u00fcchern von Rafael Horzon, Bernd Brunner und Susanne Fischer. <\/em><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/rafael-horzon.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-28015\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/rafael-horzon.jpg\" alt=\"\" width=\"199\" height=\"322\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/rafael-horzon.jpg 600w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/rafael-horzon-186x300.jpg 186w\" sizes=\"auto, (max-width: 199px) 100vw, 199px\" \/><\/a>\/\/ Etwas sp\u00e4t dran sind wir zwar in Bezug auf die Rezension des neuesten Buches von <strong>Rafael Horzon<\/strong>, aber gut Ding will Weile haben. Das wei\u00df auch der Autor, der nach seinem wei\u00dfen Buch erstmal eine gef\u00fchlte Ewigkeiten verstreichen lie\u00df, bis er sich an diesen\u2026 wie sollen wir ihn nennen: \u201eNachfolger\u201c heranwagte. Das Buch selbst wiederum skizziert dabei in gewisser Weise auf einer Art Meta-Ebene wie der Autor immer wieder daran scheitert verbindliche Zusagen einzuhalten. Ob er dabei mit seinem Verleger spricht oder mit Menschen, die einen Pressetext von ihm Verlangen\u2026 geschenkt. <!--more-->Gerade die Selbstironie, die diesem Werk hier innewohnt ist einzigartig und spiegelt sich im wahrsten Sinne des Wortes schon auf dem Buchr\u00fccken wieder, der Daniel Kehlmann, Christian Kracht, Florian Illies und Florena Horaz in einen Freudentaumel der Marke \u201eBewegend \/ Erhebend \/ Belebend \/ Erregend\u201c einstimmen l\u00e4sst. Wenn du also mal hinter die Kulissen blicken m\u00f6chtest, dann ist dieses Gesamtkunstwerk namens \u201eDas neue\u00a0 Buch\u201c hier die ideale M\u00f6glichkeit dazu. Wir jedenfalls sind auch jetzt noch hellauf begeistert von dem Buch.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/bernd-brunner.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-28016\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/bernd-brunner.jpg\" alt=\"\" width=\"463\" height=\"674\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/bernd-brunner.jpg 600w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/bernd-brunner-206x300.jpg 206w\" sizes=\"auto, (max-width: 463px) 100vw, 463px\" \/><\/a>\/\/ F\u00fcr alle Nachtschw\u00e4rmer unter euch, haben wir heute ein ganz besonderes Schmankerl in literarischer Form. Nach seinen beiden Werken \u201eAls die Winter noch Winter waren\u201c und \u201eDie Erfindung des Nordens\u201c wagt sich Autor <strong>Bernd Brunner<\/strong> daran, die Nacht nochmal auf all ihre Facetten abzuklopfen. Sein \u201eBuch der Nacht\u201c ist schon optisch ein echter Hingucker, weil der Schmuckeinband einen sofort in seinen Bann zu ziehen vermag. Basieren tut das Ganze \u00fcbrigens auf einem eigens ins Leben gerufenen Wettbewerb des Studiengangs Buch- und Medienproduktion der HTWK Leipzig unter der \u00c4gide von Pauline Schr\u00f6ers und Anne Blanke. So sind in dem Buch auch alle Seiten genau1so eingef\u00e4rbt, dass sie am Ende einen Tag- und Nachtverlauf abbilden. Inhaltlich wiederum dreht sich alles um die zahlreichen Eindr\u00fccke Brunners, die er Zwischen D\u00e4mmerung und Morgengrauen ersp\u00e4hen durfte. Und nicht nur das, seine Geschichten streifen nicht nur unterschiedlichen Kontinente und Kulturen, sondern setzen sich auch mit nachtaktiven Gesch\u00f6pfen aller Art, echter Finsternis und der Tier- und Pflanzenwelt auseinander. Man bekommt also tats\u00e4chlich einen richtigen Rundumschlag zu dem Thema pr\u00e4sentiert und reibt sich oftmals ungl\u00e4ubig die Augen aufgrund dieses faszinierenden Werkes. Lass es dir also nicht entgehen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/susanne-fischer.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-28017\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/susanne-fischer.jpg\" alt=\"\" width=\"199\" height=\"274\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/susanne-fischer.jpg 600w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/susanne-fischer-218x300.jpg 218w\" sizes=\"auto, (max-width: 199px) 100vw, 199px\" \/><\/a>\/\/ Zu guter Letzt noch der Hinweis auf den neuesten Wurf von <strong>Susanne Fischer<\/strong>. Der setzt sich mit den Hinterlassenschaften von Arno Schmidt auseinander und ist absolut lesenswert, weil es der Autorin gelingt aus dessen Zettelkasten die Highlights ans Licht zu zerren. Das Buch, das den sch\u00f6nen Namen \u201eJulia, la\u00df es!\u201c tr\u00e4gt und die Niederschrift seines Werkes \u201eJulia, oder die Gem\u00e4lde\u201c enth\u00e4lt, ist schlicht bemerkenswert. Auf insgesamt 13339 Notizzetteln festgehalten, fragt sich die Autorin, wie sein Buch wohl weitergegangen w\u00e4re, wenn er nicht am 3. Juni 1979 verstorben w\u00e4re. Seine Notizzettel finden sich nun ebenso in dieser Ausgabe, wie auch bebilderte Einblicke in sein literarisches Schaffen. All das ist so herrlich chaotisch, hintersinnig und tiefsch\u00fcrfend, dass man gar nicht wei\u00df, wo man anfangen soll. Vieles bleibt r\u00e4tselhaft, vieles befremdlich, zahllose Sentenzen sind sexuell angehaucht und doch\u2026 kommt man nicht mehr los von diesem Buch. Also lasst es euch nicht entgehen. Bis zu unserer n\u00e4chsten Lesesession.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>mit neuen B\u00fcchern von Rafael Horzon, Bernd Brunner und Susanne Fischer. \/\/ Etwas sp\u00e4t dran sind wir zwar in Bezug auf die Rezension des neuesten Buches von Rafael Horzon, aber gut Ding will Weile haben. 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