{"id":2849,"date":"2009-03-03T17:23:46","date_gmt":"2009-03-03T16:23:46","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=2849"},"modified":"2009-03-03T17:23:46","modified_gmt":"2009-03-03T16:23:46","slug":"subjektive-gerechtigkeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=2849","title":{"rendered":"\/\/ subjektive gerechtigkeit"},"content":{"rendered":"<p><strong>Aus dem Pr\u00fcfungsalltag eines Studenten<\/strong><\/p>\n<p>\u201c<em>Ich weiss, ich habe es ja gemerkt. Bitte geben Sie mir noch eine Chance. Ich brauche diesen Schein! Ich habe alles danach ausgerichtet &#8211; Magistertermine, Tutorien..<\/em>\u201d, schluchzt Karl mit zunehmender Verzweiflung.<br \/>\n<em>\u201cWo k\u00e4me ich denn hin, wenn ich jedem Studenten, der hier in mein B\u00fcro kommt, einfach so eine zweite Chance gebe? Sehen Sie, dieser Test ist daf\u00fcr da, um das Niveau einigerma\u00dfen\u00a0 gleich halten zu k\u00f6nnen. Sie wussten ja noch nicht einmal den Unterschied zwischen X und Y! Und das im Oberseminar! Sie machen mir Sorgen! Sie Machen mir wirklich Sorgen Herr Ratt! Ich kann Sie nicht einfach teilnehmen lassen.. das w\u00e4re unfair gegen\u00fcber ihren Kommilitonen, die ich fortschicken musste.\u201d<\/em><br \/>\nKarls Augen werden gl\u00e4sern, dann verf\u00e4rben sie sich leicht rot, bis sich schlie\u00dflich eine kleine Tr\u00e4ne ihren Weg zum Mund bahnen will. Kurz bevor die Tr\u00e4ne im Begriff ist sich zu l\u00f6sen, macht Karl eine ruckartige Bewegung.. Sein Handr\u00fccken fliegt zum Auge &#8211; die Tr\u00e4ne landet am Hosenbein.<br \/>\n<!--more--><em>\u201cEntschuldigen Sie, mmpf, es ist mir wirklich ausgesprochen wichtig an diesem Seminar teilzunehmen. Gibt es keine M\u00f6glichkeit?\u201d<\/em><br \/>\nProfessor L\u00f6we dreht sich in Richtung Fenster und denkt sicht:<br \/>\n<strike>M\u00f6glich.. M\u00f6glichkeiten, hach, ich bin \u00fcberhaupt nicht in der Laune st\u00e4ndig alles m\u00f6glich zu machen.. ich bekomme wieder die Quittung f\u00fcr meine Gutm\u00fctigkeit. Schwatzen.. dumme Antworten, Nabelblicke. Es nervt! Ach! <\/strike><br \/>\nEr schaut ihn an.<strike><br \/>\nR\u00fchrend, wie er hier so da hockt und fast weint. Kindlich irgendwie.<br \/>\nAch, was soll\u00b4s!<\/strike><br \/>\n<em>\u201cIn zwei Wochen kommen Sie nochmal um diese Uhrzeit in mein B\u00fcro und dann will ich, dass Sie den Stoff draufhaben! Bis dahin veranlasse ich, dass Sie auf die Anwesenheitsliste gelangen. Wir sehen uns im Oberseminar!\u201d<\/em><br \/>\nKarls Gesicht, dass sich im Laufe des Gespr\u00e4chs verkrampft zusammengezogen hatte, beginnt sich rasch zu weiten, ein L\u00e4cheln, dann ein enthusiastisches: <em>\u201cDanke! Danke Herr L\u00f6we.\u201d <\/em><br \/>\nAuf dem Weg zur T\u00fcr legt Professor L\u00f6we kurz die Hand auf Karls Schulter,<em> \u201cWissen Sie, ich k\u00f6nnte vom Alter her ihr Vater sein! Und Herr Ratt, seinen Vater m\u00f6chte man doch nicht entt\u00e4uschen, oder?! Also, strengen Sie sich an!\u201d<\/em><br \/>\nKarl weiss nicht, ob er sich \u00fcber diese vertrauensvolle Geste freuen oder \u00e4rgern soll. Ist sein leiblicher Vater doch ein Tyrann, der Liebe mit Leistung verwechselt und Gef\u00fchle zeigen mit Geldschenkungen. Er entschlie\u00dft sich die Bemerkung l\u00e4chelnd hinzunehmen und verschwindet.<\/p>\n<p>Zwei Wochen sp\u00e4ter muss Karl zur Nachpr\u00fcfung. W\u00e4hrend dieser Zeit trennt sich seine Freundin von ihm, die schon l\u00e4nger der Ansicht war, er bekommt nichts gebacken. Woraufhin er sich, um der Trauer \u00fcber den Verlust aus dem Wege zu gehen, entschlie\u00dft, ein Hardcor-Jogging-Programm zu starten. Am dritten Trainings-Tag zieht er sich eine derartig b\u00f6se Erk\u00e4ltung zu, dass er f\u00fcr den Rest seiner verf\u00fcgbaren Lernzeit ans Bett gefesselt ist und vor lauter Kopfweh und Antibiotika kaum etwas konturhaftes wahrnehmen kann: alles verschmilzt zu einem dumpfen Brei aus Buchstaben, Farben und wirren Formen.<br \/>\nDieser Zustand \u00e4ndert sich auch nicht sonderlich, als Karl zur\u00fcck in<em> die H\u00f6hle des L\u00f6wen <\/em>muss. Im Oberseminar, zwei Stunden vor dem Alles entscheidenden B\u00fcro-Testat-Gespr\u00e4ch mit Professor L\u00f6we, sitzt Karl mit Schal und Hustinettenaura auf einem einzelnen Stuhlplatz, nat\u00fcrlich heizungsnah.<br \/>\nProfessor L\u00f6we hat die Angewohnheit seine Studenten zu Beginn seiner Veranstaltungen entweder auf Nieren und Wasser \u00fcber die letzte Stunde zu pr\u00fcfen oder politische Unsagbarkeiten in den Raum zu werfen und sich dar\u00fcber ma\u00dflos aufzuregen. Diesmal tut er Ersteres.<br \/>\nKarl wird aufgerufen.<br \/>\nEr versagt.<br \/>\nSein Sitznachbar soll helfen.<br \/>\nEr weiss es.<br \/>\nN\u00e4chste Frage.<br \/>\n<em>Die Blondine hinten rechts im Lila Pulli!<\/em><br \/>\nSie weiss es, weil ihre Nachbarin zuf\u00e4llig die Unterlagen vor sich hat und mit Fingerzeig auf die L\u00f6sung deutet.<br \/>\nN\u00e4chste Frage geht wieder an Karl.<br \/>\n<strike>Schon wieder ich, was soll das denn!<\/strike>, denkt er.<br \/>\nVersagt,<br \/>\nviel zu lange \u00fcberlegt. Ein strafender Blick von Professor L\u00f6we und die Stunde nimmt ihren gewohnten Lehrplanverlauf.<\/p>\n<p>Karl geht gleich nach Stundenschluss wie abgemacht zum B\u00fcro von Professor L\u00f6we. Klopft an und eine weitere, unangenehme Situation scheint f\u00fcr ihn zu beginnen.<br \/>\n<em>\u201cNa, Herr Ratt, wie geht es Ihnen denn heute? Ausgeschlafen? Gelernt? Frisch und munter?\u201d<\/em> Unterw\u00fcrfig neigt Karl den Kopf, <em>\u201cMorgen Herr L\u00f6we, na ja.. Es geht so.\u201d<\/em><br \/>\n<em>\u201cEs geht so? Das k\u00f6nnen sie aber kraftvoller, Sie sind doch noch jung!\u201d<\/em><br \/>\nKurze Stille, dann Professor L\u00f6we ernst: <em>\u201cAlso ich dachte mir, ich mache es Ihnen leicht und pr\u00fcfe Sie w\u00e4hrend des Seminars. Ich stelle einfach ein paar Fragen, auch an Ihre Kommilitonen und dann sehen wir mal wie Sie sich so\u00a0 machen! Aber Herr Ratt, was muss ich da sehen? Sagen Sie, haben Sie denn \u00fcberhaupt nichts getan? Also Sie wussten ja gar nichts!\u201d<\/em><br \/>\nKarl schaut ihn hilflos an, bereit alles zu tun f\u00e4ngt er an: <em>\u201cDoch ich habe etwas getan, aber.. Aber ich bin sehr krank geworden, musste Medikamente nehmen und zu privaten Missst\u00e4nden kam es dann auch noch. Ich merke ja auch, dass, je mehr ich das ganze Thema bearbeite, desto mehr Spass habe ich daran. Bitte Herr L\u00f6we..!\u201d<\/em><br \/>\n<strike>Das ist ja eine dramatische Entschuldigung, sch\u00f6n sch\u00f6n! Aber das \u00e4ndert nichts. <\/strike>Professor L\u00f6we stiert. <strike>Mensch Junge, es geht doch um Deine Zukunft- vielleicht sollte ich damit argumentieren. JA!<\/strike> <em>\u201cAlso Herr Ratt, Sie m\u00fcssen hier jetzt keinen Seelenstriptease hinlegen, wissen Sie, es geht mir doch nicht darum, Sie hier zu peinigen! Sie sollen doch was f\u00fcr Ihr Leben lernen!\u201d <\/em><br \/>\nDarauf Karl entschlossen: <em>\u201cSehen Sie, das ist eben so ein Punkt, das ist mein letzter Oberseminarschein. Und ich beabsichtige nicht ein Fachmann zu werden, sondern ziehe vielleicht noch eine andere Ausbildung in Betracht. Nur, so ein abgebrochenes Studium in einer Bewerbung sieht nicht gut aus. Wissen Sie, so ist das eigentlich.\u201d<\/em> Karl ist von sich begeistert, wie er f\u00fcr sich einsteht.<br \/>\n<em>\u201cJa aber Herr Ratt, wenn Sie Magister machen wollen, dann kann ich Ihnen jetzt schon sagen, dass was wir da heute gemacht haben ist Pr\u00fcfungsvoraussetzung. Sie werden nicht Drumherum kommen.\u201d<\/em><br \/>\n<em>\u201cSelbst wenn ich im zweiten Nebenfach meine Pr\u00fcfung ablege?\u201d,<\/em> fragt Karl skeptisch.<br \/>\n<em>\u201cNa was glauben Sie denn Herr Ratt?\u201d<\/em><br \/>\nKurze Stille.<br \/>\nProfessor L\u00f6we einlenkend, <em>\u201cAlso Herr Ratt, langsam finde ich die ganze Situation unfair gegen\u00fcber Ihren Kommilitonen. Ich gebe Ihnen eine allerletzte Chance- wenn Sie die wieder verhauen, dann ist es endg\u00fcltig. Klar?! Jetzt aber raus hier und tun Sie etwas!\u201d <\/em>Karl packt schnell seine Sachen, und sagt im Hinausgehen dreimal: <em>\u201cDanke.\u201d<\/em><\/p>\n<p>Wieder stehen Karl zwei Wochen Lernzeit zur Verf\u00fcgung. Entschlossen, dieses Mal nicht zu versagen, tr\u00e4gt er sich in Tutorien ein, besucht \u00dcbungsstunden und geht alte Klausuren vergangener Jahrg\u00e4nge durch. Sein Selbstbewusstsein w\u00e4chst, seine Freundin scheint fasst vergessen und seine Erk\u00e4ltung ist nur noch ein schleimiger Husten, der von Tag zu Tag abnimmt.<br \/>\nEr l\u00e4sst das Joggen, Discobesuche, Fernsehabende und die Kneipenrunden mit Jens und Michael sausen. Fr\u00fchs um acht steht er auf: eine Stunde lernen- eine Viertelstunde Pause- eine Stunde lernen &#8211; eine Viertelstunde Pause. Neun Stunden am Tag mit einer Stunde Mittagspause. Telefon und Handy- w\u00e4hrend dieser Zeit tabu. Keine Ablenkung, keine fette Kost, keine Ausreden mehr. <strong>L E R N E N<\/strong>.<br \/>\nKarl hat ein Ziel: Er will in dieses Oberseminar und er will seinen Stolz zur\u00fcck!<\/p>\n<p>Nach zwei Wochen sitzt er angriffsbereit im Seminar. Seine Kurs-Unterlagen liegen sorgf\u00e4ltig griffbreit auf dem Tisch vor ihm ausgebreitet.. F\u00fcr den Fall der F\u00e4lle, sitzen neben ihm zwei engagierte und zudem noch h\u00fcbsche Lerngruppenteilnehmerinnen, die er w\u00e4hrend der letzten 14 Tage kennen gelernt hat.<br \/>\n<strike>Jetzt oder nie!<\/strike>, denkt sich Karl.<br \/>\nProfessor L\u00f6we betritt den Raum, Gel\u00e4chter und Unterhaltungen werden sofort eingestellt.<br \/>\nEr beginnt: <em>\u201cGuten Morgen meine Damen und Herren! Ich begr\u00fc\u00dfe Sie recht herzlich!\u201d <\/em>Ein m\u00fcdes Morgen murmelt aus den Reihen- nur Karls Stimme sticht kraftvoll heraus. Gedankenverloren sortiert Professor L\u00f6we seine Unterlagen auf dem Tisch vor sich, setzt sich anschlie\u00dfend und erhebt seine Stimme: <em>\u201cNun, heute haben wir unsere erste Referatsgruppe. Damit wir in keine Verz\u00f6gerung geraten bitte ich auch gleich die erste Referentin nach vorne!\u201d<\/em><br \/>\n<strike>Wie bitte? .. Ach!<\/strike>, denkt Karl. <strike>Dann wird er mich wohl im B\u00fcro pr\u00fcfen wollen, oh man! <\/strike><\/p>\n<p>Nach dem Seminar l\u00e4uft Karl direkt zum B\u00fcro und postiert sich auf einem Wartestuhl vor seiner T\u00fcr. Nach einer halben Stunde kommt er schlie\u00dflich, umgeben von der n\u00e4chsten Referatsgruppe, die f\u00fcr die folgende Stunde ihr Thesenpapier ausarbeiten muss und voller Fragen um ihn herumwuselt. Auf Karls H\u00f6he bleibt er stehen, beugt sich leicht zu ihm und fragt zwinkernd, <em>\u201cWollen Sie auch zu mir?\u201d<\/em>.<br \/>\n<em>\u201cJa.\u201d<\/em>, antwortet Karl, mit leicht fragendem Ton. <strike>Wieso fragt er das denn?<\/strike>, zweifelt Karl. <em>\u201cOk, dann haben Sie noch einen Moment Geduld, die Herrschaften hier haben noch ein paar Fragen, die Sie loswerden m\u00f6chten und dann k\u00f6nnen wir uns unterhalten.\u201d<\/em><br \/>\nUnd schon sind Sie verschwunden und auf dem Gang herrscht pl\u00f6tzlich angenehme Ruhe. <em>\u201cMh.\u201d<\/em> seufzt Karl. Um die Ecke schwirren pl\u00f6tzlich die zwei H\u00fcbschen aus seiner Lerngruppe.<em> \u201cHi! Und, warst Du schon drin?\u201d<\/em><br \/>\n<em>\u201cNe, da is noch die Gruppe f\u00fcr n\u00e4chste Woche drin. Dauert noch.\u201d<\/em><br \/>\n<em>\u201cDiesmal schaffst Du\u00b4s! Kommst Du dann mit in die Mensa? Wir warten hier. Moral Support!\u201d<\/em>, zwinkern Sie ihm zu.<br \/>\nKarl l\u00e4chelt, <em>\u201cGerne.\u201d<\/em><br \/>\nDie B\u00fcrot\u00fcr \u00f6ffnet sich. Verabschiedung, Gemurmel. Professor L\u00f6we tritt an die beiden jungen Frauen neben Karl. <em>\u201cNa, wollen Sie auch zu mir?\u201d<\/em><br \/>\n<em>\u201cNein, wir warten auf Karl!\u201d<\/em>, antworten Sie keck.<br \/>\n<em>\u201cNa dann, kommen Sie Herr Ratt.\u201d<\/em><br \/>\nKarl geht ihm hinterher, schlie\u00dft die T\u00fcr und nimmt auf seinem gewohnten Platz im Ledersessel gegen\u00fcber von Professor L\u00f6we platz. <em>\u201cWas haben Sie denn auf den Herzen?\u201d<\/em>, fragt Professor L\u00f6we. <em>\u201cIch bin wegen der Nachpr\u00fcfung bei Ihnen. Sie wollten mich heute nochmals abfragen.\u201d<\/em>, antwortet Karl irritiert. <em>\u201cAch, ja.\u201d<\/em>, entgegnet Professor L\u00f6we. Stimmt, ach, das hat mir jetzt noch gefehlt. Daf\u00fcr habe ich jetzt keine Muse. Erst dieser <em>Hickhack<\/em> mit den neuen Referatsthemen und jetzt das noch. Gut, gut. <em>\u201cHaben Sie gelernt? K\u00f6nnen Sie\u00b4s?\u201d<\/em><br \/>\nKarl fest: <em>\u201cJa, ich habe gelernt.\u201d<br \/>\n\u201cGut Herr Ratt, dann machen wir dem grausamen Spiel nun endlich ein Ende- Sie sind drin. Aber.. Ich habe ein besonderes Augenmerk auf Sie. Vergessen Sie das nicht!\u201d<\/em><br \/>\nKarl kann es kaum glauben. <strike>Er hat es doch tats\u00e4chlich vergessen.<\/strike> <em>\u201cDanke Herr L\u00f6we.\u201d<\/em>, f\u00fcgt er schnell hinzu. Leicht ersch\u00f6pft steht Professor L\u00f6we auf und geht mit ihm zur T\u00fcr. <em>\u201cAuf Wiedersehen. Herr Ratt.\u201d<\/em><br \/>\n<em>\u201cAuf Wiedersehen.\u201d<\/em><br \/>\nDie B\u00fcro-T\u00fcr f\u00e4llt ins Schloss und beide sind erleichtert \u00fcber die K\u00fcrze des Gespr\u00e4chs.<br \/>\n<em>\u201cNa und?\u201d, <\/em>laufen ihm die zwei jungen Damen erwartungsvoll entgegen.<em> <\/em><br \/>\n<em>\u201cIch bin drin! Ich bin drin!\u201d<\/em>, jubelt Karl. Sie packen ihre Sachen und laufen gemeinsam in die Mensa um zu Mittag zu essen. Karl ist in Gedanken noch immer bei Professor L\u00f6we. <strike>Willk\u00fcr, es war reine Willk\u00fcr<\/strike>. <strike>H\u00e4tte er heute nicht selbst so eine ged\u00e4mpfte Laune, ich w\u00e4re wieder zwei Wochen \u00fcber meinen Unterlagen gehockt und letztendlich zum Ziehsohn mutiert. Wie soll das erst zur Magisterpr\u00fcfung werden?! Alles subjektiv.. So ein Schei\u00df!<\/strike> Er wird noch nachdenklicher, vielleicht habe ich ihn ja wirklich an seinen Sohn erinnert.<br \/>\n<em>\u201cKarl, \u00fcbrigens ist n\u00e4chste Woche WG-Party bei uns in der Sanderau! Du kommst doch? W\u00e4re sch\u00f6n. Es wird bestimmt lustig.\u201d<\/em> Karl kommt zur Besinnung und antwortet, <em>\u201cGern!\u201d<\/em>. <strike><\/strike><\/p>\n<p><strike>Oh man, das w\u00e4r zu geil wenn Karl da kommt. Wer weiss, vielleicht wird er ja nach ein zwei Bieren lockerer und wir kommen uns endlich mal n\u00e4her!<\/strike> Denkt sich Mandy, die mit den k\u00fcrzeren Haaren aus der Lerngruppe. Sie hat nun schon seit 14 Tagen ein Auge auf ihn geworfen..<\/p>\n<p>\/\/ linda<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Aus dem Pr\u00fcfungsalltag eines Studenten \u201cIch weiss, ich habe es ja gemerkt. Bitte geben Sie mir noch eine Chance. Ich brauche diesen Schein! 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