{"id":29012,"date":"2023-04-23T13:14:01","date_gmt":"2023-04-23T11:14:01","guid":{"rendered":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=29012"},"modified":"2023-04-23T13:14:04","modified_gmt":"2023-04-23T11:14:04","slug":"aufgelesen-vol-398-filmzeit-lebenszeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=29012","title":{"rendered":"\/\/ aufgelesen vol. (3)98 &#8211; &#8222;filmzeit, lebenszeit&#8220;"},"content":{"rendered":"\n<p><em><em><em><em><em>mit einem neuen Buch \u00fcber Edgar Reitz.<\/em><\/em><\/em><\/em><\/em><\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-large is-resized\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/edgar-reitz-666x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-29016\" width=\"200\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/edgar-reitz-666x1024.jpg 666w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/edgar-reitz-195x300.jpg 195w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/edgar-reitz-768x1180.jpg 768w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/edgar-reitz-999x1536.jpg 999w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/edgar-reitz-1333x2048.jpg 1333w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/edgar-reitz.jpg 1600w\" sizes=\"(max-width: 666px) 100vw, 666px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>\/\/ Wenn man den Namen <strong>Edgar Reitz<\/strong> h\u00f6rt, denkt man sofort an seine legend\u00e4re &#8222;Heimat&#8220;-Trilogie. Doch in seiner Autobiographie &#8222;Edgar Reitz &#8211; Filmzeit, Lebenszeit&#8220; offenbart er noch viele weitere Facetten seiner Pers\u00f6nlichkeit und seines Lebens. Hier erz\u00e4hlt er von seiner Kindheit in den drei\u00dfiger Jahren, der Zeit des Krieges, der Nachkriegszeit, seinen Studienjahren in M\u00fcnchen und vor allem von seiner Karriere als Filmemacher. Reitz war einer der Mitbegr\u00fcnder des Neuen Deutschen Films und hat mit diesem Genre Filmgeschichte geschrieben. In &#8222;Edgar Reitz &#8211; Filmzeit, Lebenszeit&#8220; berichtet er von seinen Begegnungen mit Gr\u00f6\u00dfen wie Romy Schneider, Bernardo Bertolucci und Luis Bu\u00f1uel. Auch seine Zusammenarbeit mit Schauspielerinnen und Schauspielern wie Hannelore Elsner und Mario Adorf und Regisseuren wie Alexander Kluge und Werner Herzog wird von ihm noch einmal durchdekliniert. Doch das Buch ist mehr als eine Zusammenstellung von Anekdoten. <\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Es ist ein kraftvolles Erinnerungswerk an eine Zeit, die gepr\u00e4gt war von Krieg und politischen Umbr\u00fcchen. Reitz beschreibt nicht nur seine eigene Lebensgeschichte, sondern auch die Geschichte Deutschlands und Europas im 20. Jahrhundert. Immer wieder kreist er um die Frage, was es bedeutet, eine Heimat zu haben und sich von ihr loszul\u00f6sen, aufzubrechen oder zur\u00fcckzukehren &#8211; und trifft damit ins Herz unserer Zeit. &#8222;Edgar Reitz &#8211; Filmzeit, Lebenszeit&#8220; ist ein besonderes Dokument des Lebens wie eines ganzen Jahrhunderts, kraftvoll erz\u00e4hlt und ber\u00fchrend. Reitz ist ein gro\u00dfer Chronist deutscher Sehnsucht und Geschichte, zugleich ein feinf\u00fchliger Erz\u00e4hler. Das Buch ist hochaktuell, denn es stellt Fragen, die heute genauso relevant sind wie damals. Wer sich f\u00fcr deutsche Filmgeschichte und die Lebensgeschichte eines au\u00dfergew\u00f6hnlichen Mannes interessiert, sollte dieses Buch unbedingt lesen, der uns schon auf dem Internationalen Filmwochenende in W\u00fcrzburg zu begeistern vermochte.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>mit einem neuen Buch \u00fcber Edgar Reitz. \/\/ Wenn man den Namen Edgar Reitz h\u00f6rt, denkt man sofort an seine legend\u00e4re &#8222;Heimat&#8220;-Trilogie. Doch in seiner Autobiographie &#8222;Edgar Reitz &#8211; Filmzeit, Lebenszeit&#8220; offenbart er noch viele weitere Facetten seiner Pers\u00f6nlichkeit und seines Lebens. 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