{"id":33371,"date":"2025-08-09T19:55:25","date_gmt":"2025-08-09T17:55:25","guid":{"rendered":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=33371"},"modified":"2025-08-12T16:12:20","modified_gmt":"2025-08-12T14:12:20","slug":"aufgelesen-vol-605-die-fluesse-von-london","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=33371","title":{"rendered":"\/\/ aufgelesen vol. (6)04 &#8211; &#8222;die fl\u00fcsse von london&#8220;"},"content":{"rendered":"\n<p><em>mit dem Werk &#8222;Die Meerjungfrauen von Aberdeen&#8220; von Ban Aaronovitch. <\/em><\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-large is-resized\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Ben-Aaronowitch-663x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-33372\" width=\"200\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Ben-Aaronowitch-663x1024.jpg 663w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Ben-Aaronowitch-194x300.jpg 194w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Ben-Aaronowitch-768x1186.jpg 768w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Ben-Aaronowitch-995x1536.jpg 995w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Ben-Aaronowitch-1326x2048.jpg 1326w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Ben-Aaronowitch-scaled.jpg 1658w\" sizes=\"(max-width: 663px) 100vw, 663px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>\/\/ Mit \u201eDie Meerjungfrauen von Aberdeen<strong>\u201c<\/strong>, dem mittlerweile zehnten Band der erfolgreichen \u201eFl\u00fcsse von London\u201c-Reihe, beweist <strong>Ben Aaronovitch<\/strong> erneut, dass urbane Magie, britischer Humor und kriminalistische Raffinesse eine nahezu unwiderstehliche Kombination bilden. Der Roman f\u00fchrt den sympathisch-chaotischen Zauberlehrling und Polizisten Peter Grant samt seiner wachsenden Entourage in den hohen Norden Gro\u00dfbritanniens \u2013 und mitten hinein in einen mysteri\u00f6sen Fall, der so manches maritimes Geheimnis birgt. Eigentlich steht ein entspannter Familienurlaub in Aberdeenshire auf dem Plan. Doch wer Peter kennt, wei\u00df: Wo er auftaucht, ist \u00c4rger nicht weit. Den Anfang macht ein scheinbar harmloser Fall \u2013 ein Schaf, tot aufgefunden, mit unerkl\u00e4rlicher Todesursache. F\u00fcr normale Ermittler vielleicht eine Kuriosit\u00e4t, f\u00fcr Peter ein Warnsignal. Bald schon h\u00e4ufen sich die Anomalien \u2013 eine m\u00e4nnliche Leiche mit seltsamen anatomischen Merkmalen, unerkl\u00e4rliche Sichtungen auf See und am Himmel, und dann auch noch die Magie selbst, die sich in ungewohnten Wellen \u00fcber das schottische Land ergie\u00dft. <\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Der Urlaub verwandelt sich rasch in einen Einsatz \u2013 einer, der nicht nur Peters F\u00e4higkeiten, sondern auch seine Geduld mit Zwillingen, Cousinen und Quasikollegen auf eine harte Probe stellt. Aaronovitch gelingt es wie kaum einem anderen Autor, das scheinbar Allt\u00e4gliche mit dem \u00dcbernat\u00fcrlichen zu verweben. Mit leichter Hand, aber nie ohne Tiefgang, f\u00fchrt er uns in ein Schottland, das in dieser Erz\u00e4hlung weit mehr ist als nur malerische Kulisse. Die nordische K\u00e4lte ist durchdrungen von Mythen, uralten Wesenheiten und einem magischen Netzwerk, das viel \u00e4lter ist als das Folly, Londons Zentrale f\u00fcr magische Verbrechen. Und mittendrin: Peter, der zwischen Babywindeln und Beschw\u00f6rungsformeln jongliert, w\u00e4hrend seine Partnerin Beverley \u2013 Flussg\u00f6ttin und Mutter ihrer gemeinsamen Kinder \u2013 eigene Wege zwischen Naturgewalt und Mutterpflichten findet. Was den Roman besonders spannend macht, ist die kluge Balance zwischen Fall und Figurenentwicklung. Die Ermittlungen rund um das seltsame Schaf und die mysteri\u00f6se Leiche sind clever konstruiert, mit Wendungen, die bis zuletzt \u00fcberraschen, ohne ins Absurde abzurutschen. Gleichzeitig w\u00e4chst die Peter-Grant-Welt weiter: Abigail, inzwischen deutlich reifer und selbstbewusster, tritt zunehmend aus dem Schatten ihres Cousins, w\u00e4hrend alte Bekannte wie Nightingale, Molly oder Dr. Walid ebenfalls ihre Momente haben \u2013 auch wenn viele diesmal nur aus der Ferne unterst\u00fctzen k\u00f6nnen. \u201eDie Meerjungfrauen von Aberdeen\u201c lebt vom Wechselspiel zwischen magischem Staunen und trockenem britischen Humor. Peters innere Monologe sind gewohnt pointiert, sein Blick auf das Skurrile stets lakonisch und doch voller Menschlichkeit. Aaronovitchs Stil bleibt auch im zehnten Band erfrischend unverbraucht. Sprachlich elegant, oft ironisch, manchmal beinahe poetisch \u2013 und nie ohne einen Seitenhieb auf B\u00fcrokratie, Technikfrust oder die Widrigkeiten des Elternseins. Wer die Reihe kennt, wird diesen Band lieben \u2013 wer neu einsteigt, sollte unbedingt bei Band eins beginnen, um die zahlreichen Anspielungen und Entwicklungen in ihrer Tiefe zu erfassen. Doch auch f\u00fcr Kenner h\u00e4lt dieser Roman einige \u00dcberraschungen bereit \u2013 nicht zuletzt in Bezug auf die magische Welt jenseits Londons, die sich hier erstmals so greifbar und gef\u00e4hrlich zugleich zeigt. \u201eDie Meerjungfrauen von Aberdeen\u201c ist ein weiterer H\u00f6hepunkt in einer ohnehin herausragenden Urban-Fantasy-Reihe. Temporeich, atmosph\u00e4risch dicht, voller Magie und Menschlichkeit \u2013 und dabei nie den schr\u00e4gen britischen Charme aus den Augen verlierend. Ein Muss f\u00fcr Fans und ein eindrucksvoller Beweis daf\u00fcr, dass diese Reihe auch nach zehn B\u00e4nden noch lange nicht ihren Zauber verloren hat.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>mit dem Werk &#8222;Die Meerjungfrauen von Aberdeen&#8220; von Ban Aaronovitch. \/\/ Mit \u201eDie Meerjungfrauen von Aberdeen\u201c, dem mittlerweile zehnten Band der erfolgreichen \u201eFl\u00fcsse von London\u201c-Reihe, beweist Ben Aaronovitch erneut, dass urbane Magie, britischer Humor und kriminalistische Raffinesse eine nahezu unwiderstehliche Kombination bilden. 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