{"id":33610,"date":"2025-09-12T11:13:13","date_gmt":"2025-09-12T09:13:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=33610"},"modified":"2025-09-12T11:13:14","modified_gmt":"2025-09-12T09:13:14","slug":"presswerke-vol-266-ocean","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=33610","title":{"rendered":"\/\/ presswerke vol. (2)66 &#8211; &#8222;ocean&#8220;"},"content":{"rendered":"\n<p><em>mit der neuen Vinyl-LP von John Butler.<\/em><\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-large is-resized\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/John-Butler-1024x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-33611\" width=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/John-Butler-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/John-Butler-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/John-Butler-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/John-Butler-768x768.jpg 768w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/John-Butler-1536x1536.jpg 1536w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/John-Butler-2048x2048.jpg 2048w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>\/\/ Als ich zum ersten Mal in Prism von <strong>John Butler<\/strong> reingeh\u00f6rt habe, war sofort dieses Gef\u00fchl wieder da, das ich mit seiner Musik verbinde: Intensit\u00e4t, Ehrlichkeit und eine gewisse W\u00e4rme, die trotz aller Rauheit mitschwingt. Butler begleitet mich schon lange \u2013 sei es mit dem energiegeladenen <em>Zebra<\/em>, dem nachdenklichen <em>Better Than<\/em> oder dem gro\u00dfartigen <em>Ocean<\/em>, das mich jedes Mal aufs Neue in seinen Bann zieht. Mit Prism habe ich das Gef\u00fchl, dass er wieder ein St\u00fcck n\u00e4her an sich selbst heranr\u00fcckt. Was mich besonders begeistert, ist, wie abwechslungsreich dieses Album klingt. Da sind St\u00fccke, die mitrei\u00dfen, fast hymnisch, die man sich sofort auf einer gro\u00dfen Festivalb\u00fchne vorstellen kann. Und dann gibt es diese leisen, fast zerbrechlichen Balladen, die so direkt unter die Haut gehen, dass man unweigerlich inneh\u00e4lt. Diese Mischung aus Power und Intimit\u00e4t ist f\u00fcr mich genau das, was Butler immer schon ausgezeichnet hat \u2013 und hier wirkt sie noch konsequenter, noch intensiver. <\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Thematisch nimmt Prism vieles auf, was gerade bewegt: pers\u00f6nliche Verluste, die Suche nach Neubeginn, gesellschaftliche Spannungen, aber auch Hoffnung und Aufbruch. Beim H\u00f6ren hatte ich oft das Gef\u00fchl, dass es nicht nur seine Geschichten sind, sondern dass man sich selbst darin wiederfinden kann. Gerade das macht f\u00fcr mich die besondere St\u00e4rke dieses Albums aus: Es ist pers\u00f6nlich und gleichzeitig universell. Auch das Gitarrenspiel darf nat\u00fcrlich nicht unerw\u00e4hnt bleiben. Ich finde es faszinierend, wie Butler selbst nach all den Jahren immer wieder neue Facetten hervorzaubert \u2013 mal roh und treibend, mal verspielt und feinf\u00fchlig. Auf Vinyl entfaltet das Ganze eine besondere Magie: Der Klang wirkt noch w\u00e4rmer, noch direkter, und man nimmt sich automatisch mehr Zeit, wirklich zuzuh\u00f6ren, statt einfach nebenbei laufen zu lassen. F\u00fcr mich ist Prism deshalb nicht nur ein neues Album, sondern fast wie ein kleines Erlebnis \u2013 eine Reise, die man Song f\u00fcr Song mitgeht und bei der man nie wei\u00df, ob man gleich mitgerissen wird, nachdenklich wird oder einfach nur die Augen schlie\u00dfen und genie\u00dfen m\u00f6chte. Es f\u00fchlt sich an wie ein Werk, das Butler f\u00fcr sich selbst geschaffen hat, das aber gleichzeitig ein Geschenk an uns H\u00f6rer ist.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>mit der neuen Vinyl-LP von John Butler. \/\/ Als ich zum ersten Mal in Prism von John Butler reingeh\u00f6rt habe, war sofort dieses Gef\u00fchl wieder da, das ich mit seiner Musik verbinde: Intensit\u00e4t, Ehrlichkeit und eine gewisse W\u00e4rme, die trotz aller Rauheit mitschwingt. 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