{"id":34599,"date":"2026-04-12T12:29:10","date_gmt":"2026-04-12T10:29:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=34599"},"modified":"2026-04-12T12:29:11","modified_gmt":"2026-04-12T10:29:11","slug":"zuckerbeat-vol-668-news-from-planet-zombie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=34599","title":{"rendered":"\/\/ zuckerbeat vol. (6)68 &#8211; &#8222;news from planet zombie&#8220;"},"content":{"rendered":"\n<p><em>mit dem Album &#8222;News From Planet Zombie&#8220; von The Notwist. <\/em><\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/The-Notwist-1024x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-34600\" style=\"width:250px\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/The-Notwist-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/The-Notwist-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/The-Notwist-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/The-Notwist-768x768.jpg 768w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/The-Notwist-1536x1536.jpg 1536w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/The-Notwist.jpg 1900w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>\/\/ <em>News From Planet Zombie<\/em> von <strong>The Notwist<\/strong> f\u00fchlt sich f\u00fcr mich ein bisschen an wie ein Wiedersehen mit etwas Vertrautem, das sich trotzdem weiterentwickelt hat. Diese Band hatte ja schon immer die F\u00e4higkeit, Melancholie und W\u00e4rme gleichzeitig entstehen zu lassen \u2013 und genau das zieht sich auch durch dieses Album, nur vielleicht noch etwas gelassener, fast vers\u00f6hnlicher als fr\u00fcher. Was sofort auff\u00e4llt: Die Songs wirken direkter, zug\u00e4nglicher, ohne dass dabei diese typische Notwist-Atmosph\u00e4re verloren geht. Es ist immer noch dieses leicht Fragile, dieses vorsichtige Tasten zwischen Elektronik, Indie-Pop und etwas sehr Eigenem \u2013 aber diesmal mit mehr Klarheit. Weniger Verklausulierung, mehr Gef\u00fchl. Und trotzdem bleibt genug Uneindeutigkeit, damit man beim H\u00f6ren nicht einfach durchrauscht, sondern h\u00e4ngen bleibt. Ich finde auch spannend, wie sehr man h\u00f6rt, dass das Album gemeinsam eingespielt wurde. <\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Es hat etwas Organisches im klassischen Sinne. Gerade im Vergleich zu fr\u00fcheren, st\u00e4rker fragmentierten neongoldenen oder experimentellen Phasen wirkt das fast wie ein bewusstes Zur\u00fcckfinden zum Kern der Band. Inhaltlich schwebt \u00fcber allem dieses Gef\u00fchl von, wie sollen wir es nennen? Eine Mischung aus \u00dcberforderung, M\u00fcdigkeit, aber auch dem Versuch, dem etwas entgegenzusetzen. Der Titel klingt ja erstmal fast ironisch, aber im Album selbst steckt erstaunlich viel W\u00e4rme. Keine gro\u00dfe Geste, kein Pathos, eher so eine leise Form von Hoffnung. Als w\u00fcrde die Band sagen: Ja, alles ist ein bisschen kaputt gerade \u2013 aber wir machen trotzdem weiter, und vielleicht liegt genau darin etwas Tr\u00f6stliches. F\u00fcr mich ist das kein Album, das einen sofort \u00fcberw\u00e4ltigt. Es w\u00e4chst. Beim ersten H\u00f6ren denkt man vielleicht: sch\u00f6n, stimmig. Und dann merkt man mit der Zeit, wie viele kleine Momente sich festsetzen \u2013 Melodien, Textfragmente, Stimmungen. Genau diese leise Nachhaltigkeit ist es, die ich an The Notwist immer gesch\u00e4tzt habe. Und <em>News From Planet Zombie<\/em> kn\u00fcpft daran an, ohne sich zu wiederholen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>mit dem Album &#8222;News From Planet Zombie&#8220; von The Notwist. \/\/ News From Planet Zombie von The Notwist f\u00fchlt sich f\u00fcr mich ein bisschen an wie ein Wiedersehen mit etwas Vertrautem, das sich trotzdem weiterentwickelt hat. 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