{"id":35034,"date":"2026-08-07T07:49:15","date_gmt":"2026-08-07T05:49:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=35034"},"modified":"2026-08-07T07:49:16","modified_gmt":"2026-08-07T05:49:16","slug":"werktag-vol-202-unshame","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=35034","title":{"rendered":"\/\/ werktag vol. (2)02 &#8211; &#8222;unshame&#8220;"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-text-align-left\"><em>mit dem Werk &#8222;Unshame&#8220; von Louisa Dellert. <\/em><\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1698\" height=\"2560\" src=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/Unshame-scaled.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-35057\" style=\"width:250px\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/Unshame-scaled.jpg 1698w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/Unshame-199x300.jpg 199w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/Unshame-679x1024.jpg 679w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/Unshame-768x1158.jpg 768w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/Unshame-1019x1536.jpg 1019w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/Unshame-1358x2048.jpg 1358w\" sizes=\"auto, (max-width: 1698px) 100vw, 1698px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>\/\/ <strong>Louisa Dellert<\/strong> richtet in ihrem neuen Buch den Blick auf eine Thematik, mit der sich Millionen Menschen t\u00e4glich zwangsl\u00e4ufig auseinander setzen m\u00fcssen: den eigenen K\u00f6rper. In ihrem Buch &#8222;Unshame&#8220; gelingt es ihr dabei einen spannenden Blick auf unsere Gesellschaft als Ganzes zu werfen. Woher kommen nur all diese Selbstzweifel, die einen regelrecht einlullen. Dellert entwickelt daraus ein \u00fcberaus spannendes Werk, das weniger analytisch, sondern vielmehr aufkl\u00e4rend an die ganze Sache herangeht. Woher kommen eigentlich all die K\u00f6rperfixierungen und Sch\u00f6nheitsideale, die unsichtbar im Raum zu schweben scheinen. Als Ausgangspunkt nimmt Louisa Dellert hier einfach mal sich selbst. Sie war n\u00e4mlich mal Influencerin im Fitness-Bereich und wei\u00df, wie soziale Medien funktionieren. Durch unterschiedliche Anreize wird man selbst immer mehr dazu erzogen, ein Ideal abzubilden, das es so eigentlich gar nicht gibt. Hier spielen dann auch Dinge, wie Leistung und Anerkennung eine Rolle, die alle von uns aus dem Alltag im Job nur zu gut kennen d\u00fcrften. Diese sehr pers\u00f6nliche Erz\u00e4hlweise macht ihr Werk zu etwas Au\u00dferordentlichem. Sie schafft es n\u00e4mlich damit all die Widerspr\u00fcche darin ad absurdum zu f\u00fchren.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Dass sie am Ende nicht nur ihre pers\u00f6nlichen Erkenntnisse mit einflie\u00dfen l\u00e4sst, sondern auch die Gesellschaft als Ganzes im Blick beh\u00e4lt, macht ihr Werk zu weit mehr, als einer pers\u00f6nlichen Geschichte. Unshame geht uns alle an und so wagen wir einen Blick rein in die Sch\u00f6nheitsindustrie, die uns mit Vorgaben \u00fcberflutet. Stichwort Selbstoptimierung. Fitnestracker. Gesteigertes Selbstwertgef\u00fchl durch gesellschaftliche Teilhabe. Alles wird durchdekliniert und auf derma\u00dfen nahbare Weise vermittelt, das man sich wirklich verlieben m\u00f6chte in dieses Buch. So komplex ist die Sache dann am Ende n\u00e4mlich gar nicht. Man muss einfach nur an den Punkt kommen, an dem man sich selbst akzeptiert. Weg vom Idealbild der Allgemeinheit. Wenn etwas unrealistisch ist, darf man das auch als solches benennen. Wohlbefinden geht vor, nicht Makellosigkeit. Und man sieht es dem Menschen an, der da vor einem steht. Er ist gl\u00fccklich. Mit sich selbst. Mit der Welt. Und all die Optimierungsapps, die da drau\u00dfen auf einen niederprasseln, prallen zuk\u00fcnftig einfach an einem ab. Mehr davon, bitte!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>mit dem Werk &#8222;Unshame&#8220; von Louisa Dellert. \/\/ Louisa Dellert richtet in ihrem neuen Buch den Blick auf eine Thematik, mit der sich Millionen Menschen t\u00e4glich zwangsl\u00e4ufig auseinander setzen m\u00fcssen: den eigenen K\u00f6rper. In ihrem Buch &#8222;Unshame&#8220; gelingt es ihr dabei einen spannenden Blick auf unsere Gesellschaft als Ganzes zu werfen. 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