{"id":35084,"date":"2026-08-20T10:48:35","date_gmt":"2026-08-20T08:48:35","guid":{"rendered":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=35084"},"modified":"2026-08-20T10:48:36","modified_gmt":"2026-08-20T08:48:36","slug":"presswerke-vol-314-carnival","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=35084","title":{"rendered":"\/\/ presswerke vol. (3)14 &#8211; &#8222;carnival&#8220;"},"content":{"rendered":"\n<p><em>mit der neuen Vinyl-LP von Kneecap. <\/em><\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1900\" height=\"1900\" src=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Kneecap.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-35090\" style=\"width:250px\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Kneecap.jpg 1900w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Kneecap-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Kneecap-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Kneecap-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Kneecap-768x768.jpg 768w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Kneecap-1536x1536.jpg 1536w\" sizes=\"auto, (max-width: 1900px) 100vw, 1900px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>\/\/ <strong>Kneecap<\/strong> sind in den vergangenen Jahren zu einem der kontrovers diskutiertesten Acts der zeitgen\u00f6ssischen Musiklandschaft avanciert. Das Trio aus Nordirland schafft es mit seiner Musik dabei immer wieder anzuecken, was auch daran liegt, dass sie sich seit jeher zu den Acts z\u00e4hlen, die politische Satire in HipHop oder Elektrosounds kleiden. Sie sind dabei derma\u00dfen kompromisslos am Start, dass es langfristig zum Krach kommen musste. Und weil sie der Meinung sind, sie w\u00e4ren im Recht, machen sie auf &#8222;Fenian&#8220; auch genau dort weiter, wo sie zuvor aufgeh\u00f6rt haben. Mit \u00dcberzeugung wird hier noch ein bisschen experimentierfreudiger ans Werke gegangen als zuvor und alle, die irgendwas mit Joey Valence &amp; Brae und den Beastie Boys anfangen k\u00f6nnen, d\u00fcrften sofort mitgerissen werden von diesem Sound, der einen in Richtung Tanzfl\u00e4che schmettert.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Zusammen mit Produzent Dan Carey machen sie sich daran in ihrer Musik alle Grenzen zu sprengen. Dubstep, Trip-Hop, Acid House. Alles hat Platz, was gef\u00e4llt und dazu diese Basslines. Diese packenden Punchlines. Diese Energie. Die Songs packen einen trotz ihrer oft d\u00fcsteren Lyrics sofort. Und es ist kein Wunder, dass es einem schwerf\u00e4llt hiierf\u00fcr eine passende Schublade zu finden. Diese Musik hier muss man f\u00fchlen. Kein Wunder, dass ihnen ein grandioser Live-Ruf vorauseilt und ja: dieses Album ist definitiv streitbar auf vielen Ebenen. Das m\u00f6chten wir hier auf keinen Fall unter den Tisch fallen lassen. Aber es ist halt auch einfach ein verdammt abwechslungsreicher Mix aus so vielen Elementen, dass man sich immer wieder kneifen muss. Wenn du also auf provokative Musik stehst, die es einem nicht immer recht macht, dann h\u00f6r rein in &#8222;Fenian&#8220; &#8211; und schnapp dir das Werk am Besten auf Vinyl. Da klingt es wie der LP-gewordene Soundtrack f\u00fcr unsere veriwrrende Gegenwart &#8211; dreckig, schmerzhaft und irgendwie verr\u00fcckt. Aber diese Musik, die holt einen auch aus dem tiefsten Loch wieder heraus. Also viel Spa\u00df mit diesem Werk. Es knallt auf allen Ebenen. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>mit der neuen Vinyl-LP von Kneecap. \/\/ Kneecap sind in den vergangenen Jahren zu einem der kontrovers diskutiertesten Acts der zeitgen\u00f6ssischen Musiklandschaft avanciert. 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