{"id":35267,"date":"2026-08-28T00:24:51","date_gmt":"2026-08-27T22:24:51","guid":{"rendered":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=35267"},"modified":"2026-08-28T00:24:52","modified_gmt":"2026-08-27T22:24:52","slug":"aufgelesen-vol-705-tag-der-schwalben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=35267","title":{"rendered":"\/\/ aufgelesen vol. (7)05 &#8211; &#8222;tag der schwalben&#8220;"},"content":{"rendered":"\n<p><em>mit dem Werk &#8222;Tag der Schwalben&#8220; von Seraina Kobler. <\/em><\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"648\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Seraina-Kobler-648x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-35268\" style=\"width:200px\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Seraina-Kobler-648x1024.jpg 648w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Seraina-Kobler-190x300.jpg 190w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Seraina-Kobler-768x1214.jpg 768w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Seraina-Kobler-972x1536.jpg 972w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Seraina-Kobler-1295x2048.jpg 1295w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Seraina-Kobler-scaled.jpg 1619w\" sizes=\"auto, (max-width: 648px) 100vw, 648px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>\/\/ Wer sich gerne einen Eindruck von unserem Leben in der nahen Zukunft verschaffen m\u00f6chte, der ist beim neuesten Wurf von <strong>Seraina Kobler<\/strong> an der richtigen Adresse. Die in Locarno geborene Schriftstellerin hat bereits ein Studium der Linguistik hinter sich und anschlie\u00dfend unter anderem f\u00fcr die NZZ geschrieben. Bereits vor sechs Jahren erschien mit &#8222;Regenschatten&#8220; ihr erstes Werk, das f\u00fcr allerhand Aufsehen in der Literaturszene sorgte. Nun erscheint via &#8222;Diogenes&#8220; ihr neuester Wurf namens &#8222;Tag der Schwalben&#8220;, das uns mit einer Welt konfrontiert, in welcher alle St\u00e4dte sich zu einer vereinten &#8222;Metropolitane&#8220; zusammen geschlossen haben. Ein junger Wissenschaftler namens Alesch macht sich in dieser grotesken Szenerie eines Tages auf den Weg in seinen Heimatort Predetta, der sich unterhalb eines Gletschers befindet. Am Berg selbst bekommt man die Natur unmittelbar zu sp\u00fcren. Sie b\u00e4umt sich auf gegen das, was wir angerichtet hatten und so kommt es dort immer wieder zu seltsamen Ph\u00e4nomenen.<\/p>\n\n\n\n<!--more We-->\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend seiner Nachforschungen taucht auch immer wieder seine Jugendliebe Annetta auf, die er bis heute nicht vergessen konnte. Und so wirkt er zunehmend hin- und hergerissen von diesem Leben drau\u00dfen in der Natur uns seiner Aufgabe, eine Antwort auf die sich zuspitzende Energiekrise zu finden. Kobler erz\u00e4hlt all das in wahrlich nachdr\u00fccklichen Bildern, die haften bleiben. Wir bekommen zunehmend ein Gesp\u00fcr daf\u00fcr, was wir als Menschen mit dem Planeten anrichten und sehen uns jetzt in immer dr\u00e4ngender Weise mit den Folgen konfrontiert. Man muss eigentlich nur noch aus dem Fenster schauen, um zu sehen, dass es so nicht weitergehen kann. In &#8222;Tag der Schwalben&#8220; wird all das ebenfalls gestreift, auch wenn sich das Werk in vielen Passagen auf das Pers\u00f6nliche, das Zwischenmenschliche konzentriert. Gerade aber darin zeigt sich die Kraft dieses Buches, das man sich gerade in diesen hei\u00dfen Sommermonaten unbedingt mal zu Gem\u00fcte f\u00fchren sollte. Es lohnt sich. Ver\u00e4nderung ist am Ende n\u00e4mlich sowieso unvermeidbar, stellt sich nur die Frage in welche Richtung sie geht. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>mit dem Werk &#8222;Tag der Schwalben&#8220; von Seraina Kobler. \/\/ Wer sich gerne einen Eindruck von unserem Leben in der nahen Zukunft verschaffen m\u00f6chte, der ist beim neuesten Wurf von Seraina Kobler an der richtigen Adresse. 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