{"id":35483,"date":"2026-10-16T13:25:00","date_gmt":"2026-10-16T11:25:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=35483"},"modified":"2026-10-16T13:25:30","modified_gmt":"2026-10-16T11:25:30","slug":"zuckerschock-fuer-den-oktober-2026-sam-hughes-wir-haben-keine-antimemetik-abteilung-aufgelesen-07-10-26-die-reise-nach-pandora","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=35483","title":{"rendered":"\/\/ zuckerschock f\u00fcr den oktober 2026: sam hughes &#8211; &#8222;wir haben keine antimemetik abteilung&#8220; x aufgelesen 07.10\/26 &#8211; &#8222;die reise nach pandora&#8220;"},"content":{"rendered":"\n<p><em>mit den Werken &#8222;Wir haben keine Antimemetik-Abteilung&#8220; von Sam Hughes und &#8222;Die Reise nach Pandora&#8220; von Frank Herbert. <\/em><\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1601\" height=\"2560\" src=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Sam-hughes-scaled.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-35485\" style=\"width:200px\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Sam-hughes-scaled.jpg 1601w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Sam-hughes-188x300.jpg 188w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Sam-hughes-641x1024.jpg 641w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Sam-hughes-768x1228.jpg 768w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Sam-hughes-961x1536.jpg 961w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Sam-hughes-1281x2048.jpg 1281w\" sizes=\"auto, (max-width: 1601px) 100vw, 1601px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>\/\/<strong> Sam Hughes<\/strong> hat mit seinem Werk &#8222;Wir haben keine Antimemetik-Abteilung&#8220; etwas geschafft, was nicht vielen Schriftstellern gelingt. Er hat in einem Genre, von den man dachte, man h\u00e4tte das meiste schon mehrmals durchdekliniert, einen rundum neuen Ansatz f\u00fcr ein Werk gew\u00e4hlt und zieht einen dabei rein in eine fantastische Welt, in der nichts so ist, wie es scheint. Der etwas sperrige Titel sollte dabei nicht dar\u00fcber hinweg t\u00e4uschen, dass man es hier mit nichts weniger, als einem Werk zu tun hat, das innerhalb k\u00fcrzester Zeit Kultstatus erreichte und wenn man es liest, wei\u00df man schon nach wenigen Seiten, warum das so iust. Der Autor schafft es n\u00e4mlich seine Protagonisten fortw\u00e4hrend im Unklaren dar\u00fcber zu lassen, woran sie arbeiten. Der Titel gibt dabei die Richtung vor. Ein Antimem ist im Grunde eine Idee, die in dem Momente, indem sie jemand teilt, verschl\u00fcsselt wird oder sich selbst l\u00f6scht. Sie arbeiten also an etwas in dieser Abteilung f\u00fcr Anomalien, sie k\u00f6nnen es auch ansehen, sie k\u00f6nnen sich ihm n\u00e4hern, aber jedes Mal, wenn sie anschlie\u00dfend versuchen, es wieder zu fassen zu bekommen, entschwindet es aus ihrem Verstand.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Man begibt sich also mit den Personen in diesem Buch auf Schnitzeljagd, doch jedes Mal, wenn man dem Ziel n\u00e4her zu kommen scheint, entpuppt sich der Weg dorthin als Falle, die daf\u00fcr sorgt, dass man eigentlich nur wieder rausm\u00f6chte aus diesem Wahnsinn. Der Clou ist n\u00e4mlich. Es frisst nicht nur die eigenen Erinnerungen auf, sondern auch die aller Beteiligten. Im Zweifelsfall beseitigt es sogar Menschen, die nach ihm suchen, um seinen wahren Kern zu sch\u00fctzen und man wei\u00df sehr schnell in diesem Buch, dass diese Verschleierungstaktik mit jeder Menge Verlusten einherging in der Vergangenheit. Die Abteilung ist n\u00e4mlich zunehmend geschrumpft. \u00dcber die letzten Jahre. Man wei\u00df nur nicht warum. Man wei\u00df auch nicht, wer die Menschen waren, die verschwunden sind. Aber die L\u00fccken, die sind da und je mehr man ihnen auf die Spur zu kommen erscheint, umso mehr setzt sich eben jener Mechanismus wieder in Gang, der alles ausl\u00f6scht. Wie also vorgehen? Wem vertrauen? Hughes schafft mit diesem Buch etwas Einzigartiges. Er l\u00e4sst seine Leser im Dunkeln tappen. Gibt Hinweise. Warnt. Und doch siegt nicht nur bei den Lesern, sondern auch bei seinen Charakteren die Neugier. Sie sind in gewisser Weise verdammt. Sie drohen zu verschwinden. Oder gibt es doch ein L\u00f6sung? Aber wie f\u00e4ngt man denn nun ein Objekt, das sich aus dem eigenen Erinnerungsverm\u00f6gen schleicht, sobald man den Raum wieder verl\u00e4sst. Sam Hughes hat da eine Idee. Und ihr solltet sie euch zu Gem\u00fcte f\u00fchren. Ich garantiere euch n\u00e4mlich, dass ihr schon lange kein faszinierenderes Buch mehr gelesen habt, als dieses. Wobei&#8230; von welchem Buch rede ich eigentlich und warum m\u00f6chte ich pl\u00f6tzlich &#8222;Climbing Up The Walls&#8220; von Radiohead immer und immer wieder h\u00f6ren?<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1690\" height=\"2560\" src=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Frank-Herbert-scaled.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-35484\" style=\"width:463px\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Frank-Herbert-scaled.jpg 1690w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Frank-Herbert-198x300.jpg 198w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Frank-Herbert-676x1024.jpg 676w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Frank-Herbert-768x1164.jpg 768w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Frank-Herbert-1014x1536.jpg 1014w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Frank-Herbert-1352x2048.jpg 1352w\" sizes=\"auto, (max-width: 1690px) 100vw, 1690px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Wer jetzt noch nicht genug hat und an den letzten &#8222;Dune&#8220;-Streifen seine helle Freude hatte, der kann \u00fcbrigens in diesen Tagen ein neues Kapitel von <strong>Frank Herbert<\/strong>s fantastischen Werken mit nach Hause nehmen. Die Rede ist vom ersten Band des sogenannten &#8222;Pandora&#8220;-Zyklusses und der hat es in sich. &#8222;Die Reise nach Pandora&#8220; ist neben dem W\u00fcstenplaneten der zweite gro\u00dfe Kosmos des Autoren. Darin macht sich die Menschheit daran das all zu erobern und steigt an Bord von riesigen Raumschiffen, wo sich alle Beteiligten erstmal in einen K\u00f6lteschlaf transferieren lassen. Lediglich ein paar Wissenschaftler sind mit dabei, um die Situation an Board zu beobachten und im Zweifelsfall zu reagieren. Als allerdings hinter dem Pluto auf einmal die Gehirne der Menschen an Bord zu sterben zu scheinen, muss die Crew schnell reagieren. Zur\u00fcckkehren ist keine Option, also m\u00fcssen sie eine KI entickeln, die das Ganze f\u00fcr sie l\u00f6st. Ob es ihnen gelingt? Lass dich ein auf diese spannende Reise in die Zukunft, einem zur Erstver\u00f6ffentlichung noch einer der ersten KI-Werke \u00fcberhaupt, von einem der begnadetsten Literaten der Sci-Fi-Welt. Hier steckt so viel drin, was uns die Augen f\u00fcr unsere Zukunft \u00f6ffnet, dass man diese Werke am Liebsten in jeder gut-sortierten Bibliothek ganz vorne plazieren w\u00fcrde. Verdient h\u00e4tten sie es. Und damit genug von fremden Welten f\u00fcr heute. Bis zu unserer n\u00e4chsten Leserunde.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>mit den Werken &#8222;Wir haben keine Antimemetik-Abteilung&#8220; von Sam Hughes und &#8222;Die Reise nach Pandora&#8220; von Frank Herbert. \/\/ Sam Hughes hat mit seinem Werk &#8222;Wir haben keine Antimemetik-Abteilung&#8220; etwas geschafft, was nicht vielen Schriftstellern gelingt. 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