{"id":35653,"date":"2026-11-06T07:56:33","date_gmt":"2026-11-06T06:56:33","guid":{"rendered":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=35653"},"modified":"2026-11-05T22:40:44","modified_gmt":"2026-11-05T21:40:44","slug":"aufgelesen-unwucht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=35653","title":{"rendered":"\/\/ aufgelesen 04. 11\/26 &#8211; \u201eunwucht&#8220;"},"content":{"rendered":"\n<p><em>mit dem f\u00fcr den Schweizer Buchpreis nominierten Werk &#8222;Unwucht&#8220; von Sarah Elena M\u00fcller. <\/em><\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"618\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Sarah-Elena-Mueller-618x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-35654\" style=\"width:200px\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Sarah-Elena-Mueller-618x1024.jpg 618w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Sarah-Elena-Mueller-181x300.jpg 181w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Sarah-Elena-Mueller-768x1273.jpg 768w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Sarah-Elena-Mueller-927x1536.jpg 927w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Sarah-Elena-Mueller-1236x2048.jpg 1236w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Sarah-Elena-Mueller-scaled.jpg 1544w\" sizes=\"auto, (max-width: 618px) 100vw, 618px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>\/\/ Etwa einen Monat nach dem hiesigen Buchpreis, wird auch allj\u00e4hrlich der Schweizer Buchpreis verliehen und es lohnt sich jedes Jahr aufs Neue einen Blick auf die Nominierungsliste zu werfen. Heute wollen wir euch daraus das neue Werk von <strong>Sarah Elena M\u00fcller <\/strong>vorstellen. Die in Amden aufgewachsene Schriftstellerin war nicht nur beim Spoken-Pop-Duo Cruise Ship Misery aktiv, sie hat auch schon eine Mundart-Kolumnensammlung aus dem \u00c4rmel gesch\u00fcttelt. Nun also steht ihr bereits drittes Werk &#8222;Unwucht&#8220; in den Regalen und darin lernen wir Alice kennen, die auf Rio wartet. Er ist verschwunden. Sie beginnt ihn zu suchen. Bricht dabei selbst aus dem Alltag aus und man muss dazu sagen. Wie die Autorin dieses Gef\u00fchl des Dazwischen in Worte fasst, ist bemerkenswert. Rio jedenfalls ist in kriminelle Aktivit\u00e4ten verwickelt. Alice eine erfolglose K\u00fcnstlerin. Sie jobbt seit geraumer Zeit als Kellnerin und versucht ihren alten Fiat irgendwie am Laufen zu halten, w\u00e4hrend Rio sich immer weiter seiner Drogensucht hingibt.<\/p>\n\n\n\n<!--more Weiterlesen-->\n\n\n\n<p>Wies jetzt weitergehen soll? Mit oder ohne ihn? Das ist die Frage, die sich immer weiter aufdr\u00e4ngt in Alices Leben &#8211; bis ihre Freundinnen dazwischen gehen. Und dann sind auf einmal sieben Jahre vergangen. Alice will nochmal reden. Steht jetzt vor Rios T\u00fcr. Ihr erster Roman steht in den Startl\u00f6chern, aber da finden sich noch zu viele L\u00fccken, die es zu f\u00fcllen gilt. Rio stellt dabei immer wieder in Frage, an was sich Alice erinnert. Da bekommt sie selbst Zweifel und ja, ihr habts schon gemerkt. Es gibt zwei Zeitebenen in diesem Roman. Wir stehen also jetzt an dem Punkt sieben Jahre nach Ende der Beziehung zwischen den Beiden, die so destruktiv wie instabil, aber eben auch reizvoll und verr\u00fcckt gewesen ist. Dabei entwickelt sich eine Art Wettkampf zwischen den Beiden. Es geht um nichts weniger als die Deutungshoheit \u00fcber ihre gemeinsame Geschichte. Und wir sind fasziniert. Von dieser Sprache. Diesem Hin und her in Beziehung und in Form der Zeitebenen. Dieser Wucht. Dieser Unwucht. Und wir wollen, dass ihr dieses Buch zur Hand nehmt. Es in euch aufsaugt. Ihr werdet es nicht bereuen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>mit dem f\u00fcr den Schweizer Buchpreis nominierten Werk &#8222;Unwucht&#8220; von Sarah Elena M\u00fcller. \/\/ Etwa einen Monat nach dem hiesigen Buchpreis, wird auch allj\u00e4hrlich der Schweizer Buchpreis verliehen und es lohnt sich jedes Jahr aufs Neue einen Blick auf die Nominierungsliste zu werfen. 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