{"id":3754,"date":"2009-06-25T16:25:29","date_gmt":"2009-06-25T15:25:29","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=3754"},"modified":"2009-07-13T10:37:54","modified_gmt":"2009-07-13T09:37:54","slug":"zuckebeat-vol-79","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=3754","title":{"rendered":"\/\/ zuckebeat vol. 79"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-3755 alignleft\" title=\"mariah\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/06\/mariah.jpg\" alt=\"mariah\" width=\"200\" height=\"200\" \/>Alle, die sie bereits im Vorprogramm von Clueso erleben durften, waren entz\u00fcckt von <a href=\"http:\/\/www.myspace.com\/marihamusic\">Mariha<\/a>. Die in der Hansestadt lebende S\u00e4ngerin bezaubert einen mit sanften Popmelodien, als h\u00e4tte sie den Glauben an guten Radiopop noch nicht aufgegeben. <!--more-->Die Songs ihres Deb\u00fcts \u201eAnother Lover\u201c sind immer eine Spur zu spr\u00f6de, um im Einheitsbrei des Formatradios zu versinken. Die S\u00e4ngerin sieht sich in der Tradition von Tracy Chapman und Fiona Apple. Sie schafft es, dass man ihr gerne zuh\u00f6rt, wenn sie von der Liebe erz\u00e4hlt. Die Musik verkommt nie zum Hintergrundgedudel. Sie dockt dort an, wo Sting sich mal seine eigene Nische schuf, bevor er seinen Sound so schrecklich mit Pathos zukleisterte. Die Balladendichte h\u00e4lt sich zudem stark in Grenzen, was den einen oder anderen beschwingten H\u00fcpfer, wie den gleichnamigen Titelsong abwirft. Zugegeben: manchen wird das vielleicht alles eine Spur zu glatt klingen. Bei mir trifft Mariah mit ihrem neckischen Gesang einen Nerv, der sie aus der Masse der Ver\u00f6ffentlichungen heraus hebt. Sp\u00e4testens, wenn \u201eIn My Dreams\u201c den Raum durchdringt und mit seiner hoffnungslos romantischen Stimmung einen musikalischen Herzluftballon an die Zimmerdecke malt, bin ich der Musikerin endg\u00fcltig verfallen. Bleibt am Ende also nur zu hoffen, dass das Hochgef\u00fchl noch l\u00e4nger anh\u00e4lt. Popmusik kann einem da ja im ersten Moment der Euphorie schon mal einen geh\u00f6rigen Streich spielen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-3756 alignright\" title=\"tom-liwa\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/06\/tom-liwa.jpg\" alt=\"tom-liwa\" width=\"200\" height=\"182\" \/><a href=\"http:\/\/www.myspace.com\/tommyleewa\">Tom Liwa<\/a> hat sich derweil mal wieder aufs Wesentliche besonnen und ein neues Album voll z\u00e4rtlicher Songs aus dem \u00c4rmel gesch\u00fcttelt. Die neue Platte \u201eEine Liebe ausschlie\u00dflich\u201c startet \u00fcberraschenderweise mit einer Coverversion von Snow Patrol, in der Liwa dem eigentlich ziemlich \u00f6den \u201eChasing Cars\u201c das n\u00f6tige Gef\u00fchl abtrotzt, das das Original vermissen l\u00e4sst. Ansonsten gibt\u2019s auch noch ein weiteres Cover des Songs \u201eIdiot Wind\u201c von Bob Dylan, was ja an sich kein leichtes Unterfangen ist. In diesem Fall hebt sich der geb\u00fcrtige Duisburger allerdings keinen Bruch, sondern stellt vielmehr heraus, wo seine Einfl\u00fcsse liegen. Gerade wenn man einen Song, wie \u201eGr\u00fcnde\u201c h\u00f6rt, wird die Inspiration, die Bob Dylan auf Liwa auszu\u00fcben scheint, nahezu offensichtlich. Hier geht\u2019s weniger um den Klang der Musik, sondern um die Worte, die transportiert werden. Ansonsten ist \u201eEine Liebe ausschlie\u00dflich\u201c wieder ein echtes Liwa-Album geworden. Wer ihn liebt, wird ihn nach diesen Songs noch tiefer ins Herz schlie\u00dfen. Der Rest wird m\u00fcde abwinken und sich lieber anderen Dingen zuwenden. Ich bleib noch eine Runde hier, weil ich mich von einer verkratzten Stimme schon lange nicht mehr so wohl beh\u00fctet in den Arm genommen gef\u00fchlt habe. \u201eManche fangen an zu reisen, um zu vergessen, andere um sich selbst zu finden\u2026\u201c ich sag ja \u2013ne echt Liwa\u2026<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-3757 alignleft\" title=\"apostle-of-hustle\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/06\/apostle-of-hustle.jpg\" alt=\"apostle-of-hustle\" width=\"200\" height=\"187\" \/><a href=\"http:\/\/www.myspace.com\/apostleofhustle\">Apostle Of Hustle<\/a> werfen derweil zum Auftakt ihres neuen Albums mit Schimpfw\u00f6rtern nur so um sich. Gl\u00e4ser zerbersten und dann sch\u00e4len sich erste, von einer akustischen Gitarre begleitete, T\u00f6ne aus den Boxen, die so beschwingt klingen, als wollten sie den Engelsch\u00f6ren Konkurrenz machen. \u201eEats Darkness\u201c \u2013 der Titel der Platte \u2013 f\u00fchrt \u00fcberhaupt ziemlich in die irre. Genauso das Album, das sich so anf\u00fchlt, als wolle es Brasilien und Kuba in die Indie Disco \u00fcberf\u00fchren. Besser gesagt: einen Hauch dessen, was man dort in den Clubs so alles Sch\u00f6nes vor den Latz geknallt bekommt. Soll hei\u00dfen: Apostle Of Hustle werden nicht m\u00fcde, dem H\u00f6rer einiges abzuverlangen &#8211; ihm neue Soundentw\u00fcrfe vor die F\u00fc\u00dfe zu werfen. Mancher Track hat beinahe H\u00f6rspielcharakter. Mancher jauchzt sich in schier unergr\u00fcndliche Basslandschaften vor. Kurz gesagt: es herrscht kreatives Chaos. Die heilende Kraft der Musik soll sich vorbehaltlos \u00fcber den H\u00f6rer ergie\u00dfen. Diese Platte ist wie ein Spr\u00fchregen an Inspiration. Ebenso unfassbar, wie Seifenblasen. Ein schimmerndes Indie-Pop-Werk, das uns in gewittrigen Laden eine Sonne vor den Kopf pappt. \u201eEats Darkness\u201c ist ein echter Hoffnungsschimmer im Niemandsland der austauschbar gewordenen Indie-Musik. Das frisst man doch gerne.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-3758 alignright\" title=\"fukkk-off\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/06\/fukkk-off.jpg\" alt=\"fukkk-off\" width=\"200\" height=\"200\" \/>Ziemlich auf die Glocke haut hinterher Bastian Heerhorst alias <a href=\"http:\/\/www.myspace.com\/fukkkofff\">Fukkk Offf<\/a>. Die Buchstabierung des Bandnamens sorgt erstmal daf\u00fcr, dass man denkt, da wolle sich jemand gr\u00f6\u00dfer machen, als er ist. So, als wolle er seine musikalischen M\u00e4ngel durch einen umso gr\u00f6\u00dferen Lautsprecher beseitigen. \u201eLove Me Hate Me Kiss Me Kill Me\u201c ist dann auch alles andere, als handzahm. Die Elektro-Ballerei macht keine gro\u00dfen Gefangenen. Der Euphoriezustand soll sich sofort einstellen. Live kann man derweil zu \u201eMore Than Friends\u201c und \u201eRave Is King\u201c auch derbe gut im Kreis springen und sich gegenseitig auf der Tanzfl\u00e4che ein bisschen anstupsen. Aggro-Elektro ist ja dank Deichkind und Konsorten der neue Rock, aber zuhause im Player, da langweilt man sich dann doch ziemlich schnell, wenn einen immer wieder die gleiche euphorisch dahin geschmetterte Hookline um die Ohren fliegt. Alles in allem also der perfekte Soundtrack f\u00fcr den Massenpogo unterm Discolicht. Und in diesem Kontext auch wirklich gut gelungen. Nur zuhause, da hat man vielleicht schon die eine oder andere Scheibe zu viel im Regal stehen, die versucht die Energie einer Rockshow ins Elektronische zu \u00fcbersetzen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-3759 alignleft\" title=\"ian-simmonds\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/06\/ian-simmonds.jpg\" alt=\"ian-simmonds\" width=\"200\" height=\"182\" \/>Etwas subtiler geht es auf dem neusten Werk von <a href=\"http:\/\/www.myspace.com\/djiansimmonds\">Ian Simmonds<\/a> zu. \u201eThe Burgenland Dubs\u201c bewegt sich im Grenzgebiet zwischen perkussiver Elektro\u2013Nonchalance und orientalischen Anleihen. Die Scheibe l\u00e4uft dabei kaum Gefahr zum reinen Wellness-Erlebnis f\u00fcr die Sch\u00f6nheitsfarm zu verkommen. Da liegt zwar eine gewisse Spiritualit\u00e4t in der Musik, die man sch\u00e4tzen kann, wenn man der Weltmusik nicht unbedingt abgeneigt gegen\u00fcber steht, aber ins Klischeehafte driftet die Musik dennoch nicht ab. \u201eThe Burgenland Dubs\u201c lebt vor allem von seinem stimmungsvollen Gesamtbild und landet letztlich irgendwo zwischen den Polen Massive Attack und dem ruhigerem Zeugs von Moby. Dementsprechende kann man sich zu der Scheibe auch einfach mal entspannt in den Sessel plumpsen lassen und in eine \u201efabelhafte\u201c Welt eintauchen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-3760 alignright\" title=\"autokratz\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/06\/autokratz.jpg\" alt=\"autokratz\" width=\"200\" height=\"200\" \/>Und yep, w\u00e4hrend ihre erste Hitsammlung noch vorwiegend aus bereits ver\u00f6ffentlichtem Material bestand, haben sich <a href=\"http:\/\/www.myspace.com\/autokratz\">autoKratz<\/a> nun daran gemacht, ihren ersten echten Longplayer auf die tanw\u00fctige NuRave-Gemeinde abzufeuern. \u201eAnimal\u201c klingt wie ein schwei\u00dftreibender Versuch, die 80er noch mal auferstehen zu lassen. Damit liegt die Gruppe genau im Trend und hat mit \u201eAlways More\u201c auch eine imposante Single am Start, die das letzte Zeug von Daft Punk ziemlich alt aussehen l\u00e4sst. Man hat zwar in letzter Zeit sehr viel innovativere Musik geh\u00f6rt, als die elf Songs von autoKratz, aber hier sitzt jeder Ton. \u201eThe Idiots Are Winning\u201c zum Beispiel ist wie geschaffen f\u00fcr ein roboterhaftes Zucken unterhalb der Discokugel. Und auch \u201eCan\u00b4t Get Enough\u201c entwickelt einen Hitappeal, der auf die Tanzfl\u00e4che geleitet. Alles in allem muss man am Ende nat\u00fcrlich zugeben: Daft Punk, Underworld und prominente Originale aus den 80er standen Pate f\u00fcr das Londoner Duo. Aber als H\u00f6rer l\u00e4sst man sich trotzdem von ihrer Musik einwickeln. Letztlich geht\u2019s bei dieser Art von Musik ja genau darum. Um eine m\u00f6glichst gute Zeit im Tanzbodenbereich. Dementsprechend lassen autoKratz mit \u201eAnimal\u201c auch keine W\u00fcnsche offen.<\/p>\n<p><cite><\/cite><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-3766 alignleft\" title=\"maplewood1\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/06\/maplewood1.jpg\" alt=\"maplewood1\" width=\"200\" height=\"200\" \/><a href=\"http:\/\/www.myspace.com\/maplewood\">Maplewood<\/a> lassen die Sache derweil ganz traditionell vor sich hinlaufen. Auf ihrem Album \u201eYeti Boombox\u201c fr\u00f6nen sie den klassischen Kl\u00e4ngen von Crosby Stills Nash Young und dem versurften Zeug der Beach Boys. Manche werden da schon beim Titelsong zu g\u00e4hnen beginnen, aber wenn man eine gewisse Affinit\u00e4t zu verrauschten Melodien und Lagerfeuerromantik hat, dann kann dieses Album durchaus ein gesch\u00e4tzter Wegbegleiter werden. Die Songs sind zwar hoffnungslos in der Vergangenheit verankert und die gr\u00f6\u00dften Tage des Folkrock sind auch seit langem passe, aber auch heute gibt es noch Menschen, die handgemachte Musik zu sch\u00e4tzen wissen. Zudem ist hier auch die so manche verschwurbelte Passage drauf, an der sich vielleicht der eine oder andere Fan von Velvet Underground gar nicht satt zu h\u00f6ren vermag. Alles in allem ein nostalgischer Trip der romantischen Sorte, dessen Frontcover einfach nur zum Knutschen ist.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-3762 alignright\" title=\"torben-moller-meissner\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/06\/torben-moller-meissner.jpg\" alt=\"torben-moller-meissner\" width=\"200\" height=\"201\" \/><a href=\"http:\/\/www.myspace.com\/torbenmoellermeissner \">Torben M\u00f6ller-Meissner <\/a>macht derweil erstmal den Dylan im Opener seines neuen Albums \u201eVolle Leere Ferne N\u00e4he\u201c. Mit seiner Mundharmonika erinnert er zeitweise an Senore Matze Rossi aus Schweinfurt und erz\u00e4hlt romantische Geschichte mit einer Schnauze, die klingt, wie &#8211; sagen wir mal &#8211; Olli Schulz meets Wizo. Er ist ja selbst jahrelang bei Rantanplan als S\u00e4nger aktiv am Start und hat dementsprechend eine breite Fanbase. Die wird ihm diesen Sound irgendwo zwischen Abw\u00e4rts und \u2026But Alive auch nur zu gerne abkaufen. Alles in allem sind es aber vor allem die Songs, in denen der S\u00e4nger die Sache musikalisch auf N\u00f6tigste beschr\u00e4nkt, die einem am Ende am Nachhaltigsten im Ged\u00e4chtnis bleiben. Gerade, wenn er seine Stimme mal nicht mit dem n\u00f6tigen Klang ausstaffiert, wirkt seine Musik am Nat\u00fcrlichsten. \u201eVolle Leere Ferne N\u00e4he\u201c bleibt deshalb am Ende ein zerrissenes Werk eines K\u00fcnstlers, dem man die Hingabe zu seiner Musik in jedem Moment vollends abkauft.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-3763 alignleft\" title=\"we-were-promised-jetpacks\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/06\/we-were-promised-jetpacks.jpg\" alt=\"we-were-promised-jetpacks\" width=\"200\" height=\"200\" \/>Wer derweil immer noch nicht genug hat von einem atmosph\u00e4rischen Mix aus Joy Division und zeitgem\u00e4\u00dfer Emo-Romantik, der sollte mal nachsehen, was sich hinter dem kargen Artwork von \u201eThese Four Walls\u201c f\u00fcr ein nachhaltiger Schlawiner versteckt. Die, sagen wir mal, Post-Punkrocker von <a href=\"http:\/\/www.myspace.com\/wewerepromisedjetpacks\">We Were Promised Jetpacks<\/a> schlie\u00dfen mit ihrem Album dort an, wo die Maccabees mit ihrem k\u00fcrzlich ver\u00f6ffentlichten Zweitling aufgeh\u00f6rt haben. Sie fabrizieren eine bisweilen ausufernde Melange aus hymnischen Passagen und \u00fcberbordender Gitarrengewalt. Euphorisch stimmende Tanzbodenhits, wie \u201eRoll Up Your Sleeves\u201c oder \u201eShips With Holes Will Sink\u201c werden gekontert mit stolpernder Rhythmik der Marke Maximo Park. Der immer etwas zu schiefe Gesang des Frontmanns erinnert dazu an die gute alte Emo-Schule, die diesen Namen damals noch verdiente. Sunny Day Real Estate und die fr\u00fchen Jimmy Eat World winken mit dem Zaunpfahl und so entpuppt sich \u201eThese Four Walls\u201c am Ende als durchweg langlebiges Erlebnis, das nie zu berechenbar klingt, um im gegenw\u00e4rtigen Einheitsbrei abzusaufen. Wer sich gen\u00fcgend Zeit f\u00fcr dieses Album nimmt, der wird es (zu) sch\u00e4tzen lernen. Mindestens.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-3764 alignright\" title=\"against-me\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/06\/against-me.jpg\" alt=\"against-me\" width=\"200\" height=\"186\" \/>Alle, die derweil auf die schnelle Sause aus sind, seien stattdessen an die Jungs von <a href=\"http:\/\/www.myspace.com\/againstme\">Against Me!<\/a> verwiesen. Deren neues Mini-Album ist eine \u00e4u\u00dferst kurzweilige Angelegenheit, auch wenn Kurzweil in diesem Zusammenhang nicht bedeutet, dass die acht Songs von \u201eThe Original Cowboy\u201c nicht durchweg gelungene Vertreter der arsch-abrockenden Sorte w\u00e4ren. Nein, Kurzweil bedeutet in diesem Zusammenhang: der Sommer kann kommen. \u201eOne, Two, Three, Four\u201c und ab daf\u00fcr. Da wird nicht lange gefackelt. Sobald das Intro verklungen ist, wird auf die Instrumente eingedroschen, dass es eine wahre Freude ist. Man wei\u00df sofort, was S\u00e4nger Tom Gabel damit gemeint hat, wenn er sagt, die Aufnahmen und das Mischen habe nur ein paar Stunden in Anspruch genommen. So unmittelbar und direkt klangen Against Me! schon seit einer Ewigkeit nicht mehr. Und irgendwie steht ihnen dieser rumpelige Sound meiner Meinung nach am Ende wesentlich besser, als die gro\u00dfe Hymnenkeule ihres Majordeb\u00fcts \u201eNew Wave\u201c. Wer auf Punkrock ohne gro\u00dfe Schn\u00f6rkel steht. Bei Against Me! lohnt es sich nach all den Jahren mal wieder an die Studiot\u00fcr zu klopfen. Da geht\u2019s n\u00e4mlich immer noch rund bei den Jungs.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-3765 alignleft\" title=\"pete-yorn\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/06\/pete-yorn.jpg\" alt=\"pete-yorn\" width=\"200\" height=\"200\" \/>Womit wir uns mal wieder dem Ende n\u00e4hern. Das l\u00e4utet diesmal <a href=\"http:\/\/www.myspace.com\/peteyorn\">Pete Yorn<\/a> mit seinem Album \u201eBack &amp; Forth\u201c ein. Die Musik auf der vierten Platte des K\u00fcnstlers bewegt sich im Grenzgebiet von Bright Eyes, Counting Crows und Ryan Adams, ohne dabei Gefahr zu laufen im Einheitsbrei der Alternative-Sendestationen zu versinken. \u201eBack &amp; Forth\u201c ist ein anmutendes Werk, das schon mit dem Opener \u201eDon\u00b4t Wanna Cry\u201c jegliche Zweifel beiseite wischt. Hier hat sich jemand vollends seinen Gef\u00fchlen ausgeliefert und entwirft daraus Kl\u00e4nge, die er einem in zehn schmissigen Kapiteln um die Ohrl\u00e4ppchen kurbelt. Mit \u201eBack &amp; Forth\u201c k\u00f6nnte dem lieben Pete dabei auch hierzulande der gro\u00dfe Durchbruch bevorstehen. Auf diesen Sound werden sich n\u00e4mlich alle einigen k\u00f6nnen. Die Radioh\u00f6rer und Saddle Creeker, die Melancholiker und Liebenden, die Trunkenbolde und Tr\u00e4umer. Pete Yorn schenkt ihnen mit dieser Scheibe einen Ort zum Verweilen. Und deshalb lasse ich mich jetzt auch mal nieder &#8211; genie\u00dfe die Musik. Lange nicht mehr so geschmachtet zu einer Platte &#8211; kann schon gar keine vollst\u00e4ndigen S\u00e4tze mehr formulieren. Also dann. Wir lesen uns. Bis zum n\u00e4chsten Zuckerbeat.<br \/>\n\/\/ alexander nickel- hopfengart<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Alle, die sie bereits im Vorprogramm von Clueso erleben durften, waren entz\u00fcckt von Mariha. 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