{"id":3855,"date":"2009-06-30T09:58:29","date_gmt":"2009-06-30T08:58:29","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=3855"},"modified":"2009-07-13T10:34:44","modified_gmt":"2009-07-13T09:34:44","slug":"zuckerbeat-vol-80","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=3855","title":{"rendered":"\/\/ zuckerbeat vol. 80"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-3856 alignleft\" title=\"major-lazer\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/06\/major-lazer.jpg\" alt=\"major-lazer\" width=\"200\" height=\"200\" \/>Wahnsinn. So bin ich seit dem Opener des ersten Seeed Albums nicht mehr abgeholt worden. <a href=\"http:\/\/www.myspace.com\/majorlazer\">Major Lazer <\/a>lassen mit \u201eHold The Line\u201c und freundlicher Unterst\u00fctzung von Mr. Lexx &amp; Santigold die Bassboxen deiner Anlage platzen. Ihr Album \u201eGuns Don\u00b4t Kill People\u2026 Lazers Do\u201c ist ein famoses Dauerfeuer an Laserblitzen und bewegt sich im Grenzgebiet zwischen Elektro und Reggae. <!--more-->Die Tracks, versiert zusammengebastelt von den allseits beliebten Hipster-Produzenten Diplo alias Wesley Pentz und Switch aka Dave Taylor, klingen so frisch, dass die ganze Szene laut \u201ehurra\u201c schreien d\u00fcrfte. Aber auch \u00fcber Szenegrenzen hinaus wird dieser Sound hier seine Fans finden. Die V\u00f6gel im Netz haben ja bereits den gro\u00dfen Hype ausgerufen. Im Falle von Major Lazer m\u00f6chte man ausnahmsweise mal mit einstimmen. Die Scheibe wurde so derma\u00dfen versiert zu einem dramaturgisch durchdachten Mix zusammen geschraubt, dass man den beiden Protagonisten sofort seinen Respekt ausspricht. Was Diplo und Switch hier an wegweisenden Sounds \u00fcbereinander geschichtet haben, das d\u00fcrfte f\u00fcr alle Nachz\u00fcgler des Genres demn\u00e4chst die Latte sein, die es zu \u00fcberwinden gilt. Major Lazer sind mit diesem Album so weit vorne, dass man meint, sie h\u00e4tten den Antrieb ihres Raumschiffs auf Lichtgeschwindigkeit gepusht. W\u00e4hrend andere im Zuge des gro\u00dfen Zuspruchs von Seiten der Blogs kurzerhand am Popfirmament verklingen werden, wie Rasiermesser, besticht \u201eGuns Don\u00b4t Kill People\u2026 Lazers Do\u201c durch seine Langlebigkeit. Dieses Album ist wie eine Sternschnuppe, die man auf Endlosschleife schaltet. Die Scheibe fasziniert einen immer wieder aufs Neue.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-3857 alignright\" title=\"regina-spektor\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/06\/regina-spektor.jpg\" alt=\"regina-spektor\" width=\"200\" height=\"200\" \/><a href=\"http:\/\/www.myspace.com\/reginaspektor\">Regina Spektor<\/a> gibt sich derweil schon seit Jahren M\u00fche, endlich \u00fcber den Status der Szene-Ikone hinaus zu kommen. Wenn die Leute hierzulande nur w\u00fcssten, dass sie eigentlich schon seit Jahren den Sound f\u00e4hrt, f\u00fcr den Kate Nash und Konsorten vor Kurzem die Lorbeeren eingestrichen haben. Wenn sie w\u00fcssten, was die schon f\u00fcr wunderbare Schunkler ver\u00f6ffentlicht hat. Sie w\u00fcrden ihr zu F\u00fc\u00dfen fallen, wie Schuhsolen. Und Regina Spektor w\u00fcrde sie ganz behutsam wieder zu sich nach oben ziehen. W\u00fcrde sie in den Arm nehmen und ganz fest knuddeln. W\u00fcrde ihnen ein Lied vorsingen, wie das nahezu bemerkenswerte \u201eEet\u201c, das zu den sch\u00f6nsten Pianoballaden des Jahres z\u00e4hlt und einen Tiefsinn ausstrahlt, den man bei vergleichbaren Acts oft vergeblich sucht. Beispiel gef\u00e4llig? Bittesch\u00f6n\u2026<br \/>\n\u201cIt\u2019s like forgetting the words to your favorite song\u201d. Sch\u00f6ner kann man den Moment des Verlustes wohl kaum mit einfachen Worten beschreiben. Regina Spektor hat mit \u201eFar\u201c aber dennoch ihr bisher poppigstes Werk geschrieben. Zumindest produktionstechnisch begibt sie sich diesmal ganz bewusst ins Reich der Hochglanzfraktion. Das alles kann ihren Songs aber nichts anhaben, die auch auf \u201eFar\u201c mal wieder die intensivsten aller Gef\u00fchle in eine Zeitschleife schubsen. \u201eFar\u201c ist ein Werk zum immer wieder aufs Neue entdecken. Das bis zum gegeben Zeitpunkt sch\u00f6nste Pianopopalbum des Jahres, wobei ich bezweifle, dass da noch was Vergleichbares nachkommt.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-3858 alignleft\" title=\"god-fires-man\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/06\/god-fires-man.jpg\" alt=\"god-fires-man\" width=\"200\" height=\"200\" \/>Emorock konnte einem derweil in den letzten Jahren schon mal ziemlich auf den Senkel gehen. Vor allem deshalb, weil den ganzen Bands nichts Besseres einfiel, als jeden kleinen Schnipsel von Taking Back Sunday und Hot Water Music noch mal abzupulen, dabei aber allzu oft vergessen wurde, dass da auch so etwas wie Gef\u00fchle dazu geh\u00f6ren. Nun also haben sich ein paar in der Szene verehrte Menschen zusammen geschlossen, dem ganzen Genre ein musikalisches Statement in Form eines Albums entgegen zu schleudern. <a href=\"http:\/\/www.myspace.com\/godfiresman\">God Fires Man<\/a> hei\u00dft ihre Band und was da ans Ohr des H\u00f6rers dringt, vermischt auf imposante Weise den Sound von den bereits erw\u00e4hnten Taking Back Sunday mit einer nicht allzu gro\u00dfspurigen Produktion &#8211; da sitzt zwar jeder Ton, wenn Alex Newport (Death Cab For Cutie At The Drive-In und The Melvins) in die Regler greift und den Jungs das passende musikalische Korsett bastelt. Aber das wirkt niemals zu glatt, zu gleichf\u00f6rmig und auch nicht so blutleer, wie das breitenwirksame Get\u00f6se von Bands, wie Hawthorne Heights und Aiden. Die Musik erlaubt sich auch mal den einen oder anderen Sidekick, ufert aus, schl\u00e4gt Haken und klingt genau deswegen so\u2026 emotional, wie lange nichts mehr, was ich in dieser Hinsicht vernehmen durfte. Das Artwork orientiert sich vielleicht eine Spur zu stark am gegenw\u00e4rtigen Trend hin zur grafischen Blutorgie, aber ansonsten entspringt \u201eLife Like\u201c ein imposanter Mix, der sich irgendwo zwischen den Bands Brand New, Say Anything und Konsorten verortet, ab und zu aber auch in rockige Gefilde der Marke Feeder abdriftet. Dieses, bereits zweite Werk aus dem Hause God Fires Man macht sich keine gro\u00dfen Gedanken um innovatives Gehabe, doch genau daraus schl\u00e4gt die Scheibe letztlich das gr\u00f6\u00dfte Kapital. Die Songs klingen vielleicht auf den ersten Durchlauf noch eine Spur zu austauschbar und krallen sich auch nicht auf Anhieb in den Ohrmuscheln fest. Schenkt man der Scheibe aber etwas Zeit werden die St\u00fccke zu hymnischen Arschtretern, die den H\u00f6rer nahezu euphorisch zur\u00fcck lassen. God Fires Man haben mit \u201eLife Like\u201c etwas geschafft, was in den letzten Jahren nur wenigen Ausnahmebands, wie Alkaline Trio und Brand New, gelungen ist\u2026 ein nachhaltiges Werk. Alle Interessierten sollten im Zweifelsfall aber lieber zum Vinyl greifen. Da sind n\u00e4mlich drei Songs mehr drauf. So wie sich das auch geh\u00f6rt\u2026<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-3859 alignright\" title=\"taubertal-dvd-2008\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/06\/taubertal-dvd-2008.jpg\" alt=\"taubertal-dvd-2008\" width=\"200\" height=\"192\" \/>Und ist es wirklich schon wieder soweit? Yep\u2026 es rollt unaufhaltsam auf uns zu. Das <a href=\"http:\/\/www.myspace.com\/taubertalfestival\">Taubertal Festival<\/a> 2009 steht in den Startl\u00f6chern, aber bevor es vom 07. bis 09. August 2009 wieder rund geht auf der Eiswiese in Rothenburg ob der Tauber, darf man erst noch mal in sch\u00f6nen Erinnerungen schwelgen. Die allj\u00e4hrliche Taubertal Festival DVD steht n\u00e4mlich inzwischen im Handel und liefert unter dem Banner \u201eTurn It Up Loud \u2013 Taubertal Festival 2008\u201c 14 gute Gr\u00fcnde sich auch in diesem Jahr wieder mit Sack und Pack hinunter ins Tal zu begeben und den sanften Kl\u00e4ngen zu lauschen, die da aus dem Zauberwald von Rothenburg an einen heran dringen. Auf der DVD versammeln sich derweil die herzallerliebsten Underdogs von Mintzkov, die mit ihrer Show gleich mal Blackmail locker an Intensit\u00e4t \u00fcberboten haben. Dazu nat\u00fcrlich: die Partyraketen von den Hives und die Tanzfl\u00e4chenbeschaller Pante\u00f3n Rococ\u00f3, sowie den sympathische Sonderling Adam Green, die Fantastischen Vier, die D\u00fcsterbr\u00fcder von den Editors. Dazu gibt\u2019s noch die Punkrocker von Anti-Flag und nat\u00fcrlich Slut, die auf keinem echten Taubertal-Festival fehlen d\u00fcrfen. Kurz gesagt: diese Auswahl an Partykrachern ist die perfekte Einstimmung f\u00fcr das diesj\u00e4hrige Bandgerangel unter dem idyllischen Antlitz der Rothenburger Altstadt. Wer da dieses Jahr nicht alles am Start ist? Bonaparte, Clueso, Die Toten Hosen, Farin Urlaub Racing Team, Flogging Molly, Maximo Park, Mediengruppe Telekommander, Taking Back Sunday, The Soundtrack Of Our Lives, Montreal, Smoke Blow, The National, The Subways, The (Int.) Noise Conspiracy, The Whip, Wintersleep und noch viele mehr. So ein hochkar\u00e4tiges Line-Up gab es glaub ich seit Jahren nicht mehr? Dementsprechend. Jetzt schon drauf freuen und schnell noch Karten sichern. Das Taubertal-Festival neigt ja seit Jahren dazu, restlos ausverkauft zu sein. In diesem Jahr gibt\u2019s noch Tickets. Zum Beispiel <a href=\"http:\/\/HYPERLINK &quot;http:\/\/www.karo-veranstaltungen.de\/catalog\/index.php?cPath=21&quot; http:\/\/www.karo-veranstaltungen.de\/catalog\/index.php?cPath=21 -&gt;\">hier<\/a>. Klickt euch rein und dann nichts wie auf zur gro\u00dfen Sause.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-3860 alignleft\" title=\"my-latest-novel\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/06\/my-latest-novel.jpg\" alt=\"my-latest-novel\" width=\"200\" height=\"202\" \/><a href=\"http:\/\/www.myspace.com\/mylatestnovel\">My Latest Novel<\/a> geben sich derweil auf ihrem Zweitling allerhand M\u00fche, den M\u00e4dels und Jungs von The Arcade Fire den Rang abzulaufen. Ihre Songs klingen allerdings immer eine Spur poppiger, als die Tracks der feuerspuckenden Arkaden-Vernichter. Dabei gelingt es der Band durchaus ein nachhaltiges Werk zu erschaffen. \u201eDeaths &amp; Entrances\u201c lebt vor allem von den zauberhaften, sich immer wieder \u00fcberlappenden Gesangsstimmen der Protagonisten, die das instrumentale Sammelsurium im Background ein ums andere Mal in die Spur zur\u00fcck geleiten. Man ist sich von der ersten Sekunde an sicher, trotz des ganzen Tohuwabohus, w\u00fcrden dieses Tracks genauso gut am Lagerfeuer z\u00fcnden. Der Funke w\u00fcrde \u00fcberspringen und die versammelte Runde euphorisch in einen herzallerliebsten Chor einstimmen. Songs, wie \u201eLacklustre\u201c oder der famose Opener \u201eAll In All In All Is All\u201c sind so himmelhochjauchzend, das man gar nicht genug von ihnen bekommt. Und \u201eDeaths &amp; Enteances\u201c ein Album, das trotz seines hohen Hitappeals eine bemerkenswerte Langlebigkeit ausstrahlt.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-3861 alignright\" title=\"bastila\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/06\/bastila.jpg\" alt=\"bastila\" width=\"200\" height=\"200\" \/>Den passenden Soundtrack zum H\u00fcpfen \u00fcber die Strandpromenade kann man sich derweil von <a href=\"http:\/\/www.myspace.com\/prietoelquenobasila\">Bastila<\/a> verabreichen lassen. Die vermengen auf ihrem Deb\u00fctalbum gekonnt die Palmenstrandrhythmik von Gogol Bordello mit Ska, Blues und Britpop-Zitaten und schaffen es damit, ein \u00fcberzeugendes Gesamtbild zu generieren. Die unbedingte Stilvielfalt der Jungs kann einem auf Albuml\u00e4nge zwar etwas auf die Nerven fallen, rei\u00dft man die Songs aber aus dem Kontext der Platte, machen die St\u00fccke in dosierter Form dann doch ganz sch\u00f6n Spa\u00df. Ich meine, wer vermischte zuletzt Stadionrocksolos der Marke Santana mit hymnischer Punkrockschnauze? Bastila w\u00fcrfeln zusammen, was erstmal nicht zusammen zu passen scheint. Sie schnappen sich die euphorischsten Momente aller (musikalischen) Welten und mixen daraus einen bunten Cocktail f\u00fcr die Partymeute. Bisweilen wirkt das zwar noch etwas holprig, d\u00fcrfte aber, wenn die Jungs dranbleiben, sp\u00e4testens beim n\u00e4chsten Album f\u00fcr wahre Euphoriest\u00fcrme sorgen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-3862 alignleft\" title=\"toy-fight\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/06\/toy-fight.jpg\" alt=\"toy-fight\" width=\"200\" height=\"200\" \/><a href=\"http:\/\/www.myspace.com\/toyfight\">Toy Fight<\/a> verarbeiten derweil nostalgische Erinnerungen mit Spielzeuginstrumenten und sorgen damit auf ihrem Album \u201ePeplum\u201c f\u00fcr Verz\u00fcckung beim H\u00f6rer. Es ist eine wahre Freude, wenn sie mit Glockenspiel, Pauken und Trompeten auf die Kacke hauen, als ginge es darum, das Kinderzimmer in einen Konzertsaal zu verwandeln. Nahezu alles, was nicht niet und nagelfest ist, wird hier \u201everfolkt\u201c und so schmissig aufbereitet, dass es Fans von Phoenix, Kimya Dawson und Belle &amp; Sebastian die Tr\u00e4nen in die Augen treiben d\u00fcrfte. Die franz\u00f6sische Combo hat sich mit \u201ePeplum\u201c ihre eigene Nische im gegenw\u00e4rtigen Indie-Pop-Universum geschaffen. Das Sch\u00f6ne an ihrem Album ist n\u00e4mlich, dass man sich nicht unbedingt vom charmanten Kinderzimmer-Instrumentarium blenden lassen muss\u2026 man findet auf \u201ePeplum\u201c auch einen ganzen Satz imposanter Folk-Pop-Songs, die einen auch abseits des Klangsalats mit tollen Melodien um den Finger wickeln. Alles in allem kann man der Scheibe also nichts vorwerfen. Das Ding wurde ebenso kurzweilig, wie vielseitig arrangiert und langweilt auch auf voller L\u00e4nge nicht. Mal sehen, was dann als n\u00e4chstes aus dem Hause Toy Fight folgt. Ich jedenfalls bin angefixt und freue mich auf Teil zwei dieser Kissenschlacht im Spielzeugland.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-3863 alignright\" title=\"absturzende-brieftauben\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/06\/absturzende-brieftauben.jpg\" alt=\"absturzende-brieftauben\" width=\"200\" height=\"187\" \/>Abschlie\u00dfend betreiben wir dann noch mal Vergangenheitsbew\u00e4ltigung. Das Ziel unserer Reise ist die Pubert\u00e4t. Die sch\u00f6nste Fratze der Punkrockszene gibt sich nach 25 Jahren die letzte Ehre und dabei auch gleich das Programm vor: \u201e25 Jahre sind genug\u201c. Was man wiederum \u00e4u\u00dferst schade finden kann, denn zu der aktuellen DVD von den <a href=\"http:\/\/www.myspace.com\/brieftauben\">Abst\u00fcrzenden Brieftauben <\/a>kann man auch heute noch ganz hervorragend Bushaltestellen beschmieren und Klobrillen verschmutzen. Vorausgesetzt nat\u00fcrlich man hat sein altes Tapedeck inzwischen zum DVD-Spieler umger\u00fcstet und die passenden verrauschten Boxen angeschlossen. Dann gibt\u2019s n\u00e4mlich das volle Nostalgie-Programm in Form der haarstr\u00e4ubenden Videoclips von \u201eDas Grauen kehrt zur\u00fcck\u201c bis \u201eFett &amp; h\u00e4sslich\u201c. Dazu ne wirklich gelungene, zweist\u00fcndige Doku namens \u201eWir sind die Tauben\u201c, wo man unter anderem erf\u00e4hrt, wie das so ist, wenn man auf Tour ist, eigentlich arbeiten m\u00fcsste und dann schnell heim f\u00e4hrt, um sich beim Arzt ein Attest f\u00fcr den Arbeitgeber zu holen, nur um kurz darauf wieder zur n\u00e4chsten Station der Tour zu hopsen. Zudem gibt\u2019s hier nat\u00fcrlich eine fette Liveklatsche, aufgezeichnet im Jahre 2002 in der Glocksee. Da versinkt der Fan von fr\u00fcher ganz von selbst in Gl\u00fccksgef\u00fchlen, schreit sich zu den ollen Smash-Hits, wie \u201eDer letzte macht die T\u00fcr zu\u201c und \u201eBetzy\u201c die Seele aus dem Leib und kramt die alten Nietenb\u00e4nder wieder aus dem Schrank. Dieses Rundumgl\u00fccklich-Paket ist der perfekte Abgesang auf das lange untersch\u00e4tzte(?!), meines Wissens einzige \u201eDuo\u201c(!) im Deutschpunk-Bereich, das gerade wegen seiner st\u00e4ndigen Pr\u00e4senz in der \u201eBravo\u201c von vielen Menschen nie so recht ernst genommen wurde. Zeit das zu \u00e4ndern. Es lohnt sich. Auch f\u00fcr denjenigen, dem \u201edie Tauben\u201c bisher noch kein Begriff sind. Vorhang auf f\u00fcr die Geschichte der Einst\u00fcrzenden, pardon, Abst\u00fcrzenden Neubauten, pardon Brieftauben mit leider tragischem Ende. Und damit Schluss f\u00fcr heute. Bis zum n\u00e4chsten Zuckerbeat.<\/p>\n<p>\/\/ alexander nickel- hopfengart<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wahnsinn. So bin ich seit dem Opener des ersten Seeed Albums nicht mehr abgeholt worden. Major Lazer lassen mit \u201eHold The Line\u201c und freundlicher Unterst\u00fctzung von Mr. Lexx &amp; Santigold die Bassboxen deiner Anlage platzen. Ihr Album \u201eGuns Don\u00b4t Kill People\u2026 Lazers Do\u201c ist ein famoses Dauerfeuer an Laserblitzen und bewegt sich im Grenzgebiet zwischen [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[7],"tags":[],"class_list":["post-3855","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-filmkunst"],"aioseo_notices":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3855","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3855"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3855\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3866,"href":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3855\/revisions\/3866"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3855"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3855"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3855"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}