{"id":4436,"date":"2009-07-24T09:37:16","date_gmt":"2009-07-24T08:37:16","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=4436"},"modified":"2009-07-24T09:37:16","modified_gmt":"2009-07-24T08:37:16","slug":"zuckerbeat-vol-83","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=4436","title":{"rendered":"\/\/ zuckerbeat vol. 83"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-4437\" title=\"kiz\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/07\/kiz.jpg\" alt=\"kiz\" width=\"200\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/07\/kiz.jpg 200w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/07\/kiz-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/>\u201eNicht schon wieder\u201c werden sich viele denken, wenn ihnen das neue Album von <a href=\"http:\/\/www.myspace.com\/kannibaleninzivil\">K.I.Z.<\/a> den Blick auf die Jackson Ged\u00e4chtnis Denkmale vernebelt. Musste das wirklich sein? Ein neues Album von den nimmerm\u00fcden Proleten aus Berlin, denen kein Scherz zu krank ist? <!--more-->Die Spex scheint es jedenfalls gut zu finden, schlie\u00dflich hat sie den Jungs erst vor Kurzem die letzte Seite ihres Magazins zur Verf\u00fcgung gestellt. Und in die Jahrescharts haben sie es mit \u201eHahnenkampf\u201c ja auch geschafft. Dabei war der Vorg\u00e4nger -oberfl\u00e4chlich betrachtet- eigentlich ziemlich doof. Das ewige Gew\u00e4sch \u00fcber Titten konnte einem irgendwann so sehr auf den Sack gehen, dass man sich irgendwie schon fast wieder verstanden f\u00fchlte, wenn sie sich ironisch selbst aufs Korn nahmen: \u201eDas ist meine letzte Nacht, Licht auf mich ich hol den Sack raus, fr\u00fcher gab\u2019s f\u00fcr so was Ritalin, heute Applaus.\u201c Nun ja, es ist ein Dilemma mit K.I.Z.. Dabei ging es den Jungs doch seither um eine bewusst radikalisierte Form des Wortwitzes, der nun im Albumtitel \u201eSexismus gegen Rechts\u201c seine formvollendete Entsprechung findet. Da allerdings beginnt auch das Problem an der ganzen Geschichte. Sexistisch geht\u2019s n\u00e4mlich auch auf dem neuen Album wieder zu. Bewusst \u00fcbertrieben wird sowieso. Stellt sich nur die Frage, warum eigentlich? K.I.Z. haben das eigentlich gar nicht n\u00f6tig. Die sind raptechnisch allein auf weiter Flur, zumindest hinsichtlich h\u00e4rterer Rapmusik. Oder wissen sie insgeheim, dass Rap hierzulande nur noch funktioniert, wenn er m\u00f6glichst breitenwirksam aneckt. So wie ein Satz, wie \u201eSexismus gegen Rechts\u201c, der das Dilemma zusammen fasst. Schei\u00dfe mit Schei\u00dfe zu bek\u00e4mpfen sorgt n\u00e4mlich nicht f\u00fcr Schokotorte, sondern f\u00fcr noch mehr Schei\u00dfe. Dabei k\u00f6nnte die Mucke eigentlich richtig geil sein, w\u00fcrden sie inhaltlich ein wenig mehr variieren. Wie sagte Dendemann so sch\u00f6n? Ach ja, genau\u2026 \u201eDoch Geld und Rap sind wie Smegma und Eichel. Das Game macht Zivis aggro wie Specter und Spaiche. Guck ma hier \u2013 bling \u2013 Kopp oder Zahl. Du willst Liebe und die Miete, das ist Doppelmoral\u201c. K.I.Z. w\u00fcrde man solch hintersinnige S\u00e4tze auch zutrauen, nur klingt es bei ihnen heute noch eher so: \u201eich mach dir sch\u00f6ne Augen, so wie Chris Brown\u201c. Autsch, das rei\u00dfen dann der gelungene Punkstampfer \u201eDas System\u00a9\u201c und die beiden tollen Tracks zum Abschluss auch nicht mehr raus. Aber vielleicht kommen wir ja beim n\u00e4chsten Mal zusammen. Mal abwarten\u2026<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-4438\" title=\"dickes-b\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/07\/dickes-b.jpg\" alt=\"dickes-b\" width=\"200\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/07\/dickes-b.jpg 200w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/07\/dickes-b-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/>Womit wir uns einer weiteren Crew aus deutschen HipHop-Gefilden widmen. Diesmal steh ich allerdings mit offenem Mund vor der Anlage. Wie kann ein Crew, die plakativer Weise <a href=\"http:\/\/www.myspace.com\/dickesbcologne\">Dickes B<\/a> hei\u00dft, nur so ein derbes Album abliefern und damit nicht aus dem Stand in die Herzen der Szene h\u00fcpfen. \u201eOriginal\u201c protzt mit strahlenden Hits, da braucht man gar nicht gro\u00df polieren. Die Jungs musizieren einfach drauf los und reden, wie ihnen der Schnabel gewachsen ist. Dass Summsemann auch dabei ist\u2026 umso besser. Passt auch gut zum entspannten Sound der Scheibe, die irgendwo zwischen Seeed\u00b4schem H\u00e4ngemattenstyle und raptechnischer Breitseite a la Massive T\u00f6ne und Denyo durch die Welt schlurft. Die zehn Songs transportieren dabei den Wortwitz der 90er zehn Jahre nach vorne und scheren sich einen Schei\u00df darum, dass die Charts inzwischen von h\u00e4rteren Kalibern besetzt sind. Nein, Dickes B schaffen sich ihre eigene Nische und werfen die Frage auf, wann endlich mal wieder eine Welle wortwitzigen Raps auf die breite Zuh\u00f6rerschaft hinab st\u00fcrzt. Wer damals zu Doppelkopf, Dynamite Deluxe und Eins Zwo kopfh\u00f6rer\u00fcberhangen durch die Nacht streifte, wird in diesem Album sicher einen guten Freund finden.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-4439\" title=\"voormann-and-friends\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/07\/voormann-and-friends.jpg\" alt=\"voormann-and-friends\" width=\"200\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/07\/voormann-and-friends.jpg 200w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/07\/voormann-and-friends-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/>Der Hamburger <a href=\"http:\/\/www.myspace.com\/iheartklaus\">Klaus Voormann<\/a> bewegte sich derweil Zeit seines Lebens im Fahrwasser der ganz Gro\u00dfen. Die Beatles pflegen eine lange und intensive Freundschaft zu dem Musiker und so ist es auch kein Wunder, dass Paul McCartney den Auftakt von \u201eA Sideman\u00b4s Journey\u201c mit seiner herzerw\u00e4rmenden Gesangsstimme ausstatten darf. Voormann &amp; Friends bietet aber auch abseits von McCartney allerhand Bemerkenswertes, zum Beispiel von Yusuf Islam alias Cat Stevens, der hier mit \u201eAll Things Must Pass\u201c einen seiner sch\u00f6nsten Beitr\u00e4ge der letzten Jahre beisteuert. Dazu darf man sich auch noch als Wohlt\u00e4ter f\u00fchlen, wenn man das Werk sein eigen nennt: Ein Teil der Einnahmen geht n\u00e4mlich an die vom Aussterben bedrohten Indianer vom Stamm der Oglala Lakota. Das ist eine \u00e4u\u00dferst gute Sache. Wobei alle Fans nostalgisch angehauchter Rockkl\u00e4nge noch darauf hingewiesen seien, dass es die Scheibe auch als Buchexemplar gibt. Mit Kunstdrucken wohlgemerkt. Ganz gro\u00dfes Kino von einem ganz Gro\u00dfen. H\u00f6rt mal rein.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-4440\" title=\"mew\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/07\/mew.jpg\" alt=\"mew\" width=\"200\" height=\"177\" \/>Dass <a href=\"http:\/\/www.myspace.com\/mew\">Mew<\/a> mit ihrem neuen Album ebenfalls etwas Gro\u00dfes vorhaben, merkt man schon am orchestralen Auftakt. Der klingt, als h\u00e4tten Muse mit Elbow fusioniert und alles aufgefahren, was sie im Kofferraum ihres boxenbelladenen Wagens versteckt haben. Im Info wird derweil von labyrinthisch \u00fcberlappenden Arrangements gefachsimpelt, wobei man bei diesem Album nicht die Kraft der sch\u00f6nen Melodien untersch\u00e4tzen sollte. Mew haben n\u00e4mlich nicht nur ein ambitioniertes Monster geschaffen, \u201eNo More Stories\u201c gl\u00e4nzt auch abseits der schillernden Produktion. Die St\u00fccke sind derma\u00dfen harmonieverliebt, dass man sich h\u00f6chstens noch an der helium-durchfluteten Stimme des Frontmanns sto\u00dfen k\u00f6nnte, w\u00e4re man nicht schon lange ins Freie gerannt, um sich in den unendlichen M\u00f6glichkeiten des Weltenraums um die eigene Achse zu drehen. Yep, Mew loten mit diesem Album nahezu alle Klangspektren aus, die mit moderner Rockmusik abzuklopfen sind. Das wirkt bisweilen kitschig, strotzt aber nur so vor Hingabe. Wer mal wieder eine ganz gro\u00dfe Space-Oper mit zeitgen\u00f6ssischer Geste erleben will. \u201eNo More Stories\u201c k\u00f6nnte sein neues Lieblingsalbum sein.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-4441\" title=\"graham-coxon\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/07\/graham-coxon.jpg\" alt=\"graham-coxon\" width=\"200\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/07\/graham-coxon.jpg 200w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/07\/graham-coxon-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/><a href=\"http:\/\/www.myspace.com\/gcoxon\">Graham Coxon<\/a> versucht derweil mit seinem neuen Album endlich aus dem \u00fcbergro\u00dfen Schatten von Blur zu treten. \u201eThe Spinning Top\u201c wirkt, als h\u00e4tten Nick Drake und der gro\u00dfartige Sean Lennon ein entspanntes Dinner vorm Kamin veranstaltet und sich zunehmend von der knisternden Szenerie anstecken lassen. Man kann das Album gut durchlaufen lassen, wenn man sich mal wieder romantisch mit der Liebsten unter der Bettdecke kuscheln m\u00f6chte. Selbst das achtmin\u00fctige \u201eIn The Morning\u201c wirkt in diesem Kontext vollkommen schl\u00fcssig, ist sogar so schnell vor\u00fcber, dass man sich die Augen reibt, in welche Sph\u00e4ren die Digitalanzeige da abhebt. Ansonsten wird jeder Fan akustischer Gitarrenrockkl\u00e4nge in diesem Album eine bodenst\u00e4ndige Alternative zur DauerDubSchallung von The Good, The Bad &amp; The Queen finden. Hach, das nennt man dann wohl SchaumSchlagAbtausch auf h\u00f6chstem Niveau.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-4442\" title=\"tiny-vipers\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/07\/tiny-vipers.jpg\" alt=\"tiny-vipers\" width=\"200\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/07\/tiny-vipers.jpg 200w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/07\/tiny-vipers-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/>Die <a href=\"http:\/\/www.myspace.com\/tinyvipersss\">Tiny Vipers<\/a> geben sich derweil alle M\u00fche, das romantische Treiben weiter fortzusetzen. Gegen ihren Sound mutet Graham Coxons Album allerdings fast schon vision\u00e4r an. So traditionell wurde schon lange nicht mehr auf der Spielwiese des Folk hin und hergewippt. Man f\u00fchlt sich regelrecht in eine karge Landschaft transportiert, die Bl\u00e4tter haben ihren Platz an der Sonne aufgegeben und purzeln hektisch durch eine staubige Szenerie, die einen immer wieder an diese alten Westernschinken erinnert. Die Vipers wollen, dass man es sich auf dem Balkon gem\u00fctlich macht, sich eine Zigarette anz\u00fcndet und einfach mal der Dinge harrt. Sie bestehen regelrecht darauf, dass man sich vollkommen auf die Musik einl\u00e4sst. Ihre Songs nehmen sich immer eine Spur zu viel Zeit. Und w\u00e4hrend die ersten schon das G\u00e4hnen anfangen, entdecken die Aufmerksamen bezaubernde Melodien, die sich da aus dem Nichts schl\u00e4ngeln. \u201eLife On Earth\u201c ist wie ein alter, tiefer Brunnen. Je l\u00e4nger man hineinblickt, umso mehr scheinen sich da Umrisse im Reich der Schatten abzuzeichnen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-4443\" title=\"rinocerose\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/07\/rinocerose.jpg\" alt=\"rinocerose\" width=\"200\" height=\"202\" \/><a href=\"http:\/\/www.myspace.com\/rinocerose\">Rin\u00f4c\u00e9r\u00f4se<\/a> wollen derweil am liebsten alles auf einmal. Und zur Unterst\u00fctzung haben sie eine ganze Reihe von Gaststars eingeladen, die ihrem galaktischen Treiben auf \u201eFuturin\u00f4\u201c das passende Gesangs-Outfit verleihen. Der Musik tut dieser Abwechslungsreichtum zunehmend gut. Vor allem Luke Paterson und Ninja vom Go! Team machen eine passable Figur. Zudem klingt die Scheibe so ein bisschen, als h\u00e4tte Moby wieder Ideen f\u00fcr die Tanzfl\u00e4che und Daft Punk sich nicht in einem nostalgischen Schleier verfangen. Man kann gar nicht genug betonen, wie schwei\u00dftreibend diese St\u00fccke einen mit zunehmendem Anstieg des Lautst\u00e4rkepegels um die eigene Achse rotieren lassen. Fast meint man, Chikinki h\u00e4tten wieder in die Spur zur\u00fcck gefunden, wenn einem Mark Gardener (\u201eWhere You From?\u201c) und Bnann (\u201eHead Like A Volcano\u201c) die sch\u00f6nsten H\u00fcftschwinger seit Justice um die Ohren ballern. Wer ein puristisches Elektrowerk erwartet hatte, muss bis zum Nachfolger warten. Rin\u00f4c\u00e9r\u00f4se sind im Pop angekommen. Und yep: es steht ihnen gut, das neue Glitzeroutfit.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.myspace.com\/kylieauldistmusic\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-4444\" title=\"kylie-auldist\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/07\/kylie-auldist.jpg\" alt=\"kylie-auldist\" width=\"200\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/07\/kylie-auldist.jpg 200w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/07\/kylie-auldist-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/>Kylie Auldist<\/a> gibt sich derweil auf \u201eMade Of Stone\u201c alle M\u00fche, den harten Kern in ihrem Inneren mit einer musikalischen Offenbarung zu kontern. Jazz, Pop und Funk gehen hier eine charmante Liaison ein. Die Souls\u00e4ngerin aus Australien reiht sich mit ihrem Sound neben Amy Winehouse und Konsorten ein, kann aber als Bonus f\u00fcr sich verbuchen, dass ihre Songs auch abseits des ganzen Showbusiness Gepl\u00e4nkels Bestand haben. Gerade zu diesem Zeitpunkt, wo ein Retro-Funk-Backlash kurz bevor steht, ist Kyle Auldist ein imposanter Entwurf gelungen, bei dem sie zeitgen\u00f6ssischen Jazz mit einer verrauchten Stimme kontert, ohne als Abziehbild der Gro\u00dfen im Gesch\u00e4ft zu enden. \u201eMade Of Stone\u201c hat so viel Herz, dass man jede harte Schale damit zum Schmelzen bringt. Vom Radioh\u00f6rer zum Jazzclub-G\u00e4nger d\u00fcrfte sich jeder auf diesen Sound einigen k\u00f6nnen. Kylie Auldist sollte nur aufpassen, dass sie sich in Zukunft nicht noch weiter in Richtung Radiopop entwickelt. Dann k\u00f6nnte die beschwingte Attit\u00fcde dieses Albums schnell im Einheitsbrei versinken. Womit wir es dann\u00a0 auch mal wieder gut sein lassen f\u00fcr heute. Genie\u00dft die Sonne. Bis zum n\u00e4chsten Zuckerbeat.<\/p>\n<p>\/\/ alexander nickel-hopfengart<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eNicht schon wieder\u201c werden sich viele denken, wenn ihnen das neue Album von K.I.Z. den Blick auf die Jackson Ged\u00e4chtnis Denkmale vernebelt. Musste das wirklich sein? 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