{"id":4537,"date":"2009-09-04T15:40:00","date_gmt":"2009-09-04T14:40:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=4537"},"modified":"2009-09-08T11:21:50","modified_gmt":"2009-09-08T10:21:50","slug":"zuckerbeat-vol-85","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=4537","title":{"rendered":"\/\/ zuckerbeat vol. 85"},"content":{"rendered":"<div class=\"mceTemp\">\n<dl id=\"attachment_4538\" class=\"wp-caption alignright\" style=\"width: 215px;\">\n<dt class=\"wp-caption-dt\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-4538\" title=\"reverend-and-the-makers\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/09\/reverend-and-the-makers.jpg\" alt=\"reverend-and-the-makers\" width=\"205\" height=\"205\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/09\/reverend-and-the-makers.jpg 205w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/09\/reverend-and-the-makers-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 205px) 100vw, 205px\" \/><\/dt>\n<\/dl>\n<\/div>\n<p>Und los geht\u2019s\u2026 und wie es losgeht\u2026 \u00a0<a href=\"http:\/\/www.myspace.com\/reverendmusic\" target=\"_blank\">Reverend &amp; The Makers<\/a> machen sich unter dem Banner \u201eA French Kiss In The Chaos\u201c auf in entspannte Gefilde und klingen jetzt wie ein Mix aus den Arctic Monkeys und Milburn. Kurz gesagt: das neue Album ist ein Knaller, genauso wie das kongeniale Artwork. Da m\u00f6chte man fast schon eine neue Hippie-Bewegung ausrufen, wenn diese Tracks den Raum mit ihrer flockig lockeren Attit\u00fcde durchstr\u00f6men. \u201eNo Wood Just Trees\u201c ist dann auch noch ein atemloser Ritt \u00fcber die Tanzb\u00f6den der Nation. Also Schuhe ausziehen und H\u00e4nde in die Luft. Fingerschnippen und Grinsen und gegen die b\u00f6se weite Welt da drau\u00dfen antreten. Ihr seht schon, ich bin v\u00f6llig gepl\u00e4ttet. Das Teil ist schon jetzt \u00a0ein hei\u00dfer Anw\u00e4rter auf die Jahrescharts. Wird Zeit, dass es jetzt endlich auch hierzulande zum gro\u00dfen Durchbruch f\u00fcr den Reverend reicht. Mit dieser Scheibe sollte das eigentlich kein Problem sein. Blumen ins Haar stecken und ab daf\u00fcr.<!--more--><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-4540\" title=\"boxhamsters\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/09\/boxhamsters.jpg\" alt=\"boxhamsters\" width=\"205\" height=\"205\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/09\/boxhamsters.jpg 205w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/09\/boxhamsters-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 205px) 100vw, 205px\" \/><\/p>\n<p>Und muss man zu den <a href=\"http:\/\/www.myspace.com\/boxhamsters\" target=\"_blank\">Boxhamsters<\/a> eigentlich noch gro\u00dfe Worte verlieren? Eigentlich nicht. Doch Vorsicht. Ihr neues Album \u201eBrut Imperial\u201c segelte neulich eher \u00fcberraschend zu mir ins Haus. Machen eben kein gro\u00dfes Aufsehen um sich, die Jungs. Dabei haben sie mal wieder ein tiefsinniges, bisweilen fast schon vertr\u00e4umtes Werk am Start, das man so nie und nimmer und niemals von ihnen erwartet h\u00e4tte. Der Opener \u201e1982\u201c ist astreine Popmusik und sorgt mit S\u00e4tzen, wie \u201eich bin zu tot, um zu sterben\u201c f\u00fcr G\u00e4nsehaut. Danach darf allerdings wieder sch\u00f6n lo-fi gepunkt(et) werden und die Punkkeule ausgepackt haben. Das sch\u00f6ne an den Boxhamsters ist ja, dass sie sich eben nie diesen g\u00e4ngigen Schemata des deutschsprachigen Punkrocks unterworfen haben, sondern vielmehr dort ansetzen, wo Sonic Youth und H\u00fcsker D\u00fc einst f\u00fcr allerhand Aufbruchsstimmung sorgten. Wer die Band noch nicht kennt, der sollte das in diesem Zuge ganz schnell nachholen. Auch wenn \u201eBrut Imperial\u201c den radikalen musikalischen Charme von \u201eDemut und Elite\u201c etwas vermissen l\u00e4sst. Immer noch ein klasse Album mit eingebautem Superhit \u201eMogli\u201c, der sich neben Blumfelds \u201eVerbotenen Fr\u00fcchten\u201c einreiht mit S\u00e4tzen, wie \u201ekeine Welle kann den Strand am Ende \u00fcberleben\u201c.<\/p>\n<p>Die Discokugel darf dann hinterher mit <a href=\"http:\/\/www.myspace.com\/simianmobiledisco\" target=\"_blank\">Simian Mobile Disco<\/a> ausgerollt werden. Nu Rave ist ja immer noch h<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-4542\" title=\"simian-mobile-disco\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/09\/simian-mobile-disco.jpg\" alt=\"simian-mobile-disco\" width=\"205\" height=\"205\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/09\/simian-mobile-disco.jpg 205w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/09\/simian-mobile-disco-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 205px) 100vw, 205px\" \/>ei\u00df am Kochen, zumindest in den Clubs, dennoch ist das Duo um James Ford &amp; Jas Shaw schlau genug, sich nicht nur auf\u00a0die blanke Elektrobreitseite zu verlassen. In gewisser Weise formvollenden sie mit \u201eTemporary Pleasure\u201c das, was die Chemical Brothers damals auf \u201eSurrender\u201c so kongenial verkn\u00fcpften. Elektronische Melodien und Gesang mit freundlicher Unterst\u00fctzung von allerlei Prominenz \u2026aus dem Hause Beth Ditto (Gossip), Alexis Taylor (Hot Chip), Gruff Rhys (Super Furry Animals), Jamie Lidell und Telepathe\u2026 sorgen f\u00fcr ein abwechslungsreiches Elektroabendteuer \u00fcber 10 Etappen. Die St\u00fccke sind in diesem Sinne dann meist auch mehr Songs, als Tracks, mehr Pop, als Geballer, mehr Sternschnuppe, als Feuerwerk. Sie nehmen sich Zeit, um sich zu entfalten, ohne dass man zu Hause einschl\u00e4ft. Sie d\u00fcrften aber auch im Club f\u00fcr reichlich Ekstase auf der Tanzfl\u00e4che sorgen. Das lange Warten hat sich gelohnt. Ein durchaus imposanter Zweitling einer Crew, von der man auch nach dem gro\u00dfen Hype noch reden wird.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-4548\" title=\"kim_\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/09\/kim.jpg\" alt=\"kim_\" width=\"205\" height=\"205\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/09\/kim.jpg 205w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/09\/kim-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 205px) 100vw, 205px\" \/><\/p>\n<p>Und jetzt mal im ernst? Die Toten Hosen und Revolverheld gibt\u2019s schon. Warum also gibt\u2019s jetzt auch noch <a href=\"http:\/\/http:\/\/www.myspace.com\/sexyrockrevue\" target=\"_blank\">Kim<\/a>? Das fragt die Band sich wohl auch selbst, deswegen haben sie auch so ein komisches Fragezeichen hinter ihren Bandnamen gekritzelt.\u00a0Dazu noch ein Totenkopf aufs Cover und dann Absprung in die breit ge\u00f6ffneten Arme der potenziellen Zielgruppe. Ich kann noch nicht mal sagen, was mich an\u201eAllez! Allez! Allez!\u201c am meistens nervt. Die Namen der Mitglieder (Trip Tom, Benny von Schaumschlag und Bugx!) oder die Texte im Grenzgebiet zwischen Tokio Hotel und Silbermond? Von dem Schock muss ich mich jetzt erst mal erholen\u2026 und erspare euch bei dieser Gelegenheit mal die haarstr\u00e4ubenden Textzitate. Widmen wir uns doch lieber den sch\u00f6nen Dingen des Lebens\u2026<\/p>\n<p>Zuckerwatte gibt\u2019s ja zu Gen\u00fcge im Popgesch\u00e4ft. <a href=\"http:\/\/www.myspace.com\/karpatenhund\" target=\"_blank\">Karpatenhund<\/a> zum Beispiel, die munden ga<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-4543\" title=\"karpatenhund\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/09\/karpatenhund.jpg\" alt=\"karpatenhund\" width=\"205\" height=\"205\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/09\/karpatenhund.jpg 205w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/09\/karpatenhund-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 205px) 100vw, 205px\" \/>nz vorz\u00fcglich. Der Erstling war mir noch eine Spur zu flach, aber das ganze Drumherum war ziemlich liebevoll in Szene gesetzt. Jetzt reicht die Band mit ihrem zweiten Album auch textlich so langsam an das Niveau heran, das die Mitstreiter von S\u00e4ngerin Claire Oelkers bei ihrer Hauptband Locas In Love von vorne herein vorausgesetzt hatten. Dazu traut sich die Band inzwischen auch mal das \u00fcbliche Korsett eines Popsongs zu sprengen. Im Jahre 2009 darf auch mal improvisiert werden bei Karpatenhund. Was nat\u00fcrlich nicht hei\u00dft, dass auf \u201eDer Name dieser Band ist Karpatenhund\u201c kein Tanzfl\u00e4chenhit mehr drauf ist. \u201eIm Notfall werde ich f\u00fcr immer warten\u201c ist zum Beispiel das perfekte Futter f\u00fcr alle, die Silbermond eigentlich geil finden, dazu aber gerne auch etwas Tiefsinn in den Texten vor den\u00a0Latz geknallt bekommen. \u201eBoden\u201c klingt derweil wie Phoenix auf krummen Beat und auch sonst verstecken sich zahlreiche Anspielungen auf gro\u00dfe Popmomente in den Songs. Man merkt Karpatenhund an, dass sie sich mit diesem Album von der chartkompatiblen Produktion des Vorg\u00e4ngers emanzipieren m\u00f6chten. Stellt sich nur die Frage, ob diejenigen, die bereits das Weite gesucht haben, bereit sind, der Band noch eine zweite Chance zu geben. Verdient h\u00e4tte sie es.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.myspace.com\/ramonafalls\" target=\"_blank\">Ramona Falls<\/a> strampeln derweil mit ihrem neuen Album \u201eIntuit\u201c durch verspielte Indie-Landschaften und machen gar keine so schlechte Figur dabei. Sie bilden im Grunde genommen die perfekte Schnittmenge aus Arcade Fire und den Maccabees. Ihre geklimperten Songs laufen am Anfang noch an einem vorbei, entpuppen sich aber mit nach einigen Durchg\u00e4ngen als nachhaltige Hits. Vor allem \u201eI Say Fever\u201c ist ein imposantes Beispiel daf\u00fcr, wie man heutzutage mit links einen<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-4549\" title=\"ramona-falls\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/09\/ramona-falls.jpg\" alt=\"ramona-falls\" width=\"205\" height=\"205\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/09\/ramona-falls.jpg 205w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/09\/ramona-falls-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 205px) 100vw, 205px\" \/>verrauchten Indie-Club einlullt. Das fesche Pianogeklimper gibt den Rhythmus vor und beschert uns elf beschwingte Tracks, die sogar die Hauptband von Mastermind Brent Knopf als aussehen lassen. Der Experimentierk\u00fcnstler ist hauptberuflich bei Menomena t\u00e4tig, die auf ihrem letzten Album allerdings mehr durch ihr atemberaubendes Artwork, als durch gute Musik punkteten. Umso besser, dass sich Knopf auf \u201eIntuit\u201c auf \u00a0die Kraft des Pop besinnt und sich in gewisser Weise von jeglicher allzu durchdachten Ambition frei schaufelt. Nicht, dass \u201eIntuit\u201c nicht mit Liebe zum Detaileingespielt worden w\u00e4re, aber diesmal kriegt er immer wieder die Kurve zur\u00fcck zum Kern seiner Songs. Aus diesem Kern sprie\u00dfen Wurzeln und \u00c4ste, die elektronische und akustische Sounds in imposanter Weise miteinander verkn\u00fcpfen. \u201eIntuit\u201c k\u00f6nnte sich damit zu einem echten Geheimtipp f\u00fcr die Jahrescharts entpuppen. Vorausgesetzt nat\u00fcrlich, das Album geht nicht im hiesigen Ver\u00f6ffentlichungswust unter.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-4544\" title=\"fanta-4\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/09\/fanta-4.jpg\" alt=\"fanta-4\" width=\"205\" height=\"179\" \/><\/p>\n<p>Und wenn es noch eine letzte Best\u00e4tigung brauchte, dass die Fantas eben schon immer ein astreiner Pop-Act waren, hier isser. Er h\u00f6rt auf den schicken Namen \u201eA Tribute To <a href=\"http:\/\/www.myspace.com\/diefantastischenvier\" target=\"_blank\">Die Fantastischen Vier<\/a>\u201c. Und nun ja\u2026 dann protzen Revolverheld auf\u00a0einmal mit einem Breitwand-\u201eWas geht\u201c ums Eck und In Extremo vollenden dieses Desaster von einem Tribute-Werk mit einer haarstr\u00e4ubenden Version von \u201eYeah Yeah Yeah\u201c. Zwischendurch gibt\u2019s allerdings auch einige Lichtblicke. Zum Beispiel die neue Version des vielleicht sch\u00f6nsten Fanta 4 Tracks ever \u2013 dem \u201ePicknicker\u201c \u2013 von den Massiven T\u00f6nen. Auch sehr gelungen: die Version von \u201eWie die anderen\u201c aus dem Hause Gods Of Blitz, die hierzulande leider immer noch v\u00f6llig untersch\u00e4tzt werden. Um das Tripple an guten Songs dann perfekt zu machen, muss am Ende Clueso noch \u201eHoffnung\u201c umfunktionieren. Nach insgesamt 36 Tracks von so uns\u00e4glichen Acts wie \u201eOomph!\u201c, \u201ePur\u201c, \u201eSasha\u201c und \u201eMario Barth\u201c hat man Selbige allerdings zu jenem Zeitpunkt schon l\u00e4ngst aufgegeben, hier doch noch ein paar schicke Varianten der ollen Klassiker aufs Tablett gehievt zu bekommen. In diesem Fall am besten die drei genannten Tracks einzeln bestellen und ansonsten zu den Originalen greifen. Das waren ja wirklich mal sch\u00f6ne Songs, auch wenn man es vielen Tracks nach dieser Runderneuerung hier leider nicht mehr anmerkt.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-4545\" title=\"lenka\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/09\/lenka.jpg\" alt=\"lenka\" width=\"205\" height=\"204\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/09\/lenka.jpg 205w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/09\/lenka-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 205px) 100vw, 205px\" \/><\/p>\n<p>Einen \u201eStimmungs-Verst\u00e4rker\u201c der besonderen Sorte bekommt man hinterher dann von <a href=\"http:\/\/www.myspace.com\/lenkamusic\" target=\"_blank\">Lenka<\/a> aufs Tablett serviert. Die geschmeidige Exotin aus den W\u00e4ldern um Woodstock balanciert auf ihrem gleichnamigen Album auf dem schmalen\u00a0Drahtseil zwischen Kate Nash und radiotauglichem Wohlf\u00fchl-Pop. Ein bisschen mehr Mut zum Risiko h\u00e4tte man sich dabei schon gew\u00fcnscht, auch wenn der Opener \u201eThe Show\u201c und die potenzielle Hitschleuder \u201eKnock Knock\u201c der perfekte Soundtrack zum Verdeck aufrei\u00dfen sind. Die Sonne lockt sie mit diesen St\u00fccken mehr als nur einmal aus der Reserve. Leider wirkt die K\u00fcnstlerin in manchen Momenten aber trotzdem wie ein allzu braves, manchmal gef\u00fchlsduseliges Abziehbild derer, die gerade den Bubblegum-Pop wieder auf die Bildfl\u00e4che zur\u00fcck schubsen. Dennoch gibt es auf diesem Album immer wieder den einen oder anderen jazzig angehauchten Klavier-Moment, der aufhorchen l\u00e4sst. Reicht nur leider nicht, um sich \u00fcber den Soundtrack zur n\u00e4chsten TV-Serie hinaus auch nachhaltig im Gehirn des H\u00f6rers zu verfangen. Als H\u00e4ppchen zwischendurch sei Lenka trotzdem allen ans Herz gelegt, die gern Seifenblasen zum Sound aus dem Radioger\u00e4t in die Atmosph\u00e4re pusten. Und damit genug getr\u00e4umt f\u00fcr heute. Genie\u00dft den Sommer. Bis zum n\u00e4chsten Zuckerbeat.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Und los geht\u2019s\u2026 und wie es losgeht\u2026 \u00a0Reverend &amp; The Makers machen sich unter dem Banner \u201eA French Kiss In The Chaos\u201c auf in entspannte Gefilde und klingen jetzt wie ein Mix aus den Arctic Monkeys und Milburn. Kurz gesagt: das neue Album ist ein Knaller, genauso wie das kongeniale Artwork. Da m\u00f6chte man fast [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[7],"tags":[],"class_list":["post-4537","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-filmkunst"],"aioseo_notices":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4537","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=4537"}],"version-history":[{"count":10,"href":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4537\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4553,"href":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4537\/revisions\/4553"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=4537"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=4537"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=4537"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}