{"id":4586,"date":"2009-09-03T11:31:04","date_gmt":"2009-09-03T10:31:04","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=4586"},"modified":"2009-09-08T11:31:30","modified_gmt":"2009-09-08T10:31:30","slug":"zuckerbeat-vol-84","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=4586","title":{"rendered":"\/\/ zuckerbeat vol. 84"},"content":{"rendered":"<p><span><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-4587\" title=\"the-temper-trap\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/09\/the-temper-trap.jpg\" alt=\"the-temper-trap\" width=\"200\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/09\/the-temper-trap.jpg 200w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/09\/the-temper-trap-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/>Wer blickt denn da mit gro\u00dfen Augen aus dem Dunkel der Nacht zu uns her\u00fcber? <strong><a href=\"http:\/\/www.myspace.com\/thetempertrap -\" target=\"_blank\">The Temper Trap<\/a><\/strong>? Schon wieder so eine Hippie-Kapelle \u00fcber die morgen keiner mehr redet? Kann durchaus sein, es w\u00e4re allerdings \u00e4u\u00dferst schade, denn \u201eConditions\u201c hat wesentlich mehr zu bieten, als man anfangs vermutet. Die gro\u00dfen Hitsingles \u201eSweet Disposition\u201c, \u201eFader\u201c und \u201eScience Of Fear\u201c \u00fcberstrahlen zwar anfangs die Szenerie, weichen aber nach und nach dem vertrackten Gepolter von \u201eRest\u201c oder den akustischen Momenten Marke \u201eSoldier On\u201c und \u201eRessurection\u201c, das in seiner schmachtvollen Art fast schon ein bisschen an Thom Yorke erinnert. Man kann sich nicht helfen: in diesem Album stecken so bezaubernde Sounds, dass man sich einfach nicht daran satt zu h\u00f6ren vermag. Wenn dann gegen Ende auch noch ein instrumentales Gewitter aus Schlagzeugkl\u00e4ngen mit einer bet\u00f6renden Gitarrenmelodie kulminieren, st\u00fcrmt man v\u00f6llig benebelt auf die Tanzfl\u00e4che und startet einen Luftgitarrenwettbewerb. The Temper Trap zwingen einen mit ihrer Musik im wahrsten Sinne des Wortes auf die Knie.\u00a0<!--more--><br \/>\n<\/span><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-4588\" title=\"pissed-jeans\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/09\/pissed-jeans.jpg\" alt=\"pissed-jeans\" width=\"200\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/09\/pissed-jeans.jpg 200w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/09\/pissed-jeans-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/><\/p>\n<p><span>Wobei ihnen auch die n\u00e4chste Band in unserer trauten Runde in nichts nachsteht. \u201eUuuu\u00e4aahhhhh\u201c, so in etwa gestaltet sich der Auftakt zum neuen Album von<a href=\"http:\/\/www.myspace.com\/pissedjeans\" target=\"_blank\"> <\/a><strong><a href=\"http:\/\/www.myspace.com\/pissedjeans\" target=\"_blank\">Pissed Jeans<\/a><\/strong>. Da werden keine Gefangenen gemacht. Fans von Mot\u00f6rhead bis Fucked Up werden sich die Haare zottelig w\u00fchlen. Werden sich mit voller Kraft in den K\u00f6rper des Gegen\u00fcbers stemmen und dieser vom Bass durchtr\u00e4nkten Brachialgewalt fr\u00f6nen, die das Album ausstrahlt. Man kommt nicht umhin der Band f\u00fcr ihr drittes Werk \u201eKing Of Jeans\u201c endlich den gro\u00dfen Durchbruch zu prophezeien. Besonders im Livegewand d\u00fcrfte sie mit diesen Songs jeden in Grund und Boden rammen, der bei den Queens Of Stone Age nur leise zu g\u00e4hnen anf\u00e4ngt. Pissed Jeans Musik ist konzentrierte Brachialwalze. So spannend arrangiert, dass die Tracks von einem schwei\u00dftreibenden H\u00f6hepunkt zum n\u00e4chsten jagen. Und am Ende steht man dann da in seinen schwei\u00dfgetr\u00e4nkten Klamotten und ist wie \u201ebepisst\u201c vor Gl\u00fcck. Ein energiegeladenes Werk, dessen gr\u00f6\u00dfte St\u00e4rke darin liegt, dass die Songs so dynamisch sind. <\/span><\/p>\n<p><span><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-4589\" title=\"amanda-blank\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/09\/amanda-blank.jpg\" alt=\"amanda-blank\" width=\"200\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/09\/amanda-blank.jpg 200w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/09\/amanda-blank-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/><a href=\"http:\/\/www.myspace.com\/amandablank\" target=\"_blank\">Amanda Blank<\/a><\/strong> ballert uns derweil einen wirklich imposanten Entwurf elektronischer Raffinesse um die Ohren. Mit ihren Weggef\u00e4hrten Spank Rock, Switch, Diplo und der herzallerliebsten Lykke Li gibt sie sich auf \u201eI Love You\u201c vollends ihren sexuellen Phantasien hin, vermengt das Ganze aber, ebenso wie die Jungs von Spank Rock mit einem subtilen Augenzwinkern, so dass man sich davon \u00fcber weite Strecke ganz hervorragend unterhalten f\u00fchlt. Ein Track wie \u201eSomething Bigger Something Better\u201c ist in seiner ganzen reduzierten Gl\u00fcckseligkeit, so ein derma\u00dfen schwei\u00dftreibender Sidekick ins Blitzlicht der Tanzfl\u00e4che, dass man sich gegen Ende des -geschickt mit Euphoriemomenten sparenden- St\u00fccks, schwei\u00df\u00fcberstr\u00f6mt in die Arme des Gegen\u00fcbers plumpsen l\u00e4sst. \u00dcberhaupt packen einen die fulminanten Beats der Scheibe immer wieder am \u00c4rmel, streifen einem den Pulli \u00fcber den Kopf und sorgen f\u00fcr exzessiven Ausdruckstanz im Stop And Go-Rhythmus. Seit Ebony Bones und den letzten Sounds von Uffie sicher das Beste, was in Sachen elektronischer Rapklatsche in den letzten Monaten so aus den Blogs ins Blickfeld der breiten \u00d6ffentlichkeit gehievt wurde. Bleibt nur zu hoffen, dass Spank Rock auch bald nachlegt. <\/span><\/p>\n<p><span><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-4590\" title=\"tom-morello-boots-riley\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/09\/tom-morello-boots-riley.jpg\" alt=\"tom-morello-boots-riley\" width=\"200\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/09\/tom-morello-boots-riley.jpg 200w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/09\/tom-morello-boots-riley-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/>Womit wir schon wieder bei <strong><a href=\"http:\/\/www.myspace.com\/thenightwatchman\" target=\"_blank\">Tom Morello<\/a><\/strong> und <strong>Boots Riley<\/strong> w\u00e4ren. Die statten ihre Boombox mit hartem Arsenal aus und halten damit die Erinnerung an Rage Against The Machine wach. Was Rapper Riley von der gro\u00dfartigen HipHop-Crew \u201eThe Coup\u201c und Morello da aus dem \u00c4rmel sch\u00fctteln, klingt zwar zwischenzeitlich stark nach 90er Jahre Crossover-Tracks der Marke \u201eJudgement Night\u201c, ruft aber sch\u00f6ne nostalgische Erinnerungen wach. \u201eStreet Sweeper Social Club\u201c bringt Morello nach seinen sp\u00e4rlich erfolgreichen Versuchen als \u201eNightwatchman\u201c wieder in die Spur zur\u00fcck. Hier pulsiert wieder alles, wie zu den besten Zeiten von Rage Against The Machine. Und wer wei\u00df? In Zeiten wo pl\u00f6tzlich wieder ehemalige Crossover-Vertreter auf die Spitzenpositionen der Festivals gebucht werden. Vielleicht geht da ja auch in kommerzieller Hinsicht noch mal was. Zu w\u00fcnschen w\u00e4re es ihnen, dann muss man sich wenigstens nicht l\u00e4nger die scheintoten Limp Bizit ansehen. <\/span><\/p>\n<p><span><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-4591\" title=\"fruit-bats\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/09\/fruit-bats.jpg\" alt=\"fruit-bats\" width=\"200\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/09\/fruit-bats.jpg 200w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/09\/fruit-bats-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/>Die <strong><a href=\"http:\/\/www.myspace.com\/thefruitbats\" target=\"_blank\">Fruit Bats<\/a><\/strong> geben sich derweil mit ihrem neuen Album alle M\u00fche, den Shins nicht nur gestaltungstechnisch den Rang abzulaufen. Jedenfalls habe ich schon lange keine so verpoppten Indiemelodien geh\u00f6rt, wie auf \u201eThe Ruminant Band\u201c. Ein Album, dass ohne viel Aufhebens die Frage beantwortet, warum Frontmann Eric D. Johnson erst k\u00fcrzlich bei den Shins zum festen Mitglied ernannt wurde. Diese St\u00fccke w\u00fcrden in einer besseren Welt auf jedem Rummelplatz laufen. Man m\u00f6chte sich zu den Songs klebrige Zuckerwatte ins Gesicht schmieren und von schokoladenumh\u00fcllten S\u00fc\u00dfkram naschen. Man m\u00f6chte Knutschen und H\u00e4ndchen halten. Seifenblasen in die Atmosph\u00e4re pusten und sich Herzchen auf die Backen malen. Soviel Wohlf\u00fchlpop mag manch einem wie das schlimmste Grauen auf Erden vorkommen. Die Fruit Bats verstecken ihre Melodien allerdings so versiert, dass man erst eine Schnitzeljagd vollf\u00fchren muss, um sich vollends in den watteweichen Kl\u00e4ngen zu verlieren. Wer bei Popmusik gerne mal um die Ecke denkt. Hier k\u00f6nnte er sein Gl\u00fcck finden. <\/span><\/p>\n<p><span><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-4592\" title=\"frank-popp\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/09\/frank-popp.jpg\" alt=\"frank-popp\" width=\"200\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/09\/frank-popp.jpg 200w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/09\/frank-popp-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/>Gleiches gilt \u00fcbrigens auch anno 2009 noch f\u00fcr den werten Herrn Popp. Also den Frank. Diesen sympathische Musiker mit dem \u201eHip Teens\u201c-Sommerhit, der leider v\u00f6llig zu Unrecht wieder so ein bisschen von der Bildfl\u00e4che der breitenwirksamen Popmusik verschwunden ist. Dabei hat er inzwischen auch neue, s\u00fc\u00dflich beschwingte Kl\u00e4nge ver\u00f6ffentlicht, die zum H\u00fcftschwingen und Rockwippen einladen. \u201eReceiver\u201c ist auch wieder so ein Werk, mit dem <strong><a href=\"http:\/\/www.myspace.com\/frankpopp\" target=\"_blank\">Frank Popp<\/a><\/strong> eindrucksvoll unter Beweis stellt, dass ihm in Sachen eing\u00e4ngiger Melodien mit Bl\u00e4ser und Rockeinschlag so schnell niemand etwas vormachen kann. Das ganze Album ist voll gepumpt mit Knallk\u00f6rpern, die nur darauf warten, auf der Tanzfl\u00e4che gez\u00fcndet zu werden. Dabei schafft es Popp immer wieder den klischeehaften Moment auszusparen. Wo andere in uns\u00e4gliche Bierzeltgefilde abdriften und die Kalauer f\u00fcr die trinkende Horde ohne Augenzwinkern rausposaunen, schafft er es, niemals plakativ zu agieren. Von seinen Songs f\u00fchlt man sich wohlbeh\u00fctet in den Arm genommen. Auf dem Volksfest k\u00f6nnen sie deshalb weiter seine \u201eHip Teens\u201c kloppen \u2013 alle, die damit nichts am Hut haben, bekommen auf \u201eReceiver\u201c eine ganze Reihe unverbrauchter Klangk\u00f6rper f\u00fcr die n\u00e4chtliche Tanzparty. Und das ganz ohne Bierfahne. Toll, oder?!<\/span><\/p>\n<p><span><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-4593\" title=\"mike-oldfield\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/09\/mike-oldfield.jpg\" alt=\"mike-oldfield\" width=\"200\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/09\/mike-oldfield.jpg 200w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/09\/mike-oldfield-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/>Und jetzt aufgepasst meine Damen und Herren, herzlich Willkommen im Esoterik-Paradies. Man glaubt es kaum, aber <strong><a href=\"http:\/\/www.mikeoldfield.org\/ \">Mike Oldfield<\/a><\/strong> hat sich daran gemacht, seinen gr\u00f6\u00dften Kalauer neu aufzupolieren. \u201eTubular Bells\u201c, das Deb\u00fct des Progressive-Rockers geh\u00f6rt zu den Klassikern des Genres. F\u00fcr alle, die es noch nicht kennen, weil sie 1973 noch nicht auf dieser Welt hausten: Das Teil besteht im Grunde genommen nur aus zwei gleichberechtigten Abschnitten, die ein bestimmtes Thema variieren. \u201eTubular Bells\u201c Teil eins und zwei sind jeweils mit einer Laufzeit von nahezu 25 Minuten gesegnet und fast vollkommen instrumental gehalten. Als der Mischmasch aus Klavier und Gitarrenmelodien vor knapp 40 Jahren das Licht der Welt erblickte, hielt sich das Teil fast f\u00fcnf Jahre in den britischen Charts. Die Scheibe klingt heute zwar etwas angestaubt, verstrahlt einen aber immer noch ordentlich die Geh\u00f6rg\u00e4nge, wenn man sich im heimischen Sessel einkuschelt und die \u00c4uglein schlie\u00dft. Nicht umsonst wurde die Er\u00f6ffnungssequenz des Albums sogar als Soundtrack f\u00fcr den \u201eExorzisten\u201c verwendet. Die neue Variante wurde nun vom Maestro pers\u00f6nlich eingespielt, mit zeitgem\u00e4\u00dfem Sound aufpoliert und um zwei erg\u00e4nzende Tracks erweitert, die aufgrund ihrer kurzen Laufzeit sogar ins Formatradio passen d\u00fcrften. Wer sich mal wieder gedanklich verlieren m\u00f6chte, sollte der Scheibe durchaus mal eine Chance geben. Neben dem regul\u00e4ren Album erscheinen auch noch eine Deluxe Edition mit 2Cds und einer DVD und eine Ultimate Edition mit 60seitigem Buch und allerhand weiteren Schmankerln. Die Fans wird\u2019s freuen, der Rest h\u00e4lt sich lieber an die normale Edition. Die bietet n\u00e4mlich das, um was es geht: die Musik. Und die ist auch heute noch ein echter Spalter. <\/span><\/p>\n<p><span><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-4594\" title=\"niobe\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/09\/niobe.jpg\" alt=\"niobe\" width=\"200\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/09\/niobe.jpg 200w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/09\/niobe-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/>Derweil wirkt es schon fast ein bisschen kalkuliert, wie <strong><a href=\"http:\/\/www.myspace.com\/niobeniobe\" target=\"_blank\">Niobe<\/a><\/strong> vom Frontcover ihres neuen Albums direkt in deine Augen blickt. Dabei ist Yvonne Cornelius eigentlich nicht daf\u00fcr bekannt, sich an g\u00e4ngigen Klischees abzuarbeiten. Nein, ihre Musik fr\u00f6nt schon zum Auftakt trippigen Klangeskapaden, wie man sie bereits von The Knife kennt. In \u201eYou Have A Gift\u201c wird zum Beispiel Schiffschaukel gefahren und mit gesampelten Absurdit\u00e4ten das Spielfeld abgesteckt. Ambitionierte Kl\u00e4nge werden hier mit Folk-Melodien verkn\u00fcpft und sorgen f\u00fcr einen musikalischen Wimpernschlag in Richtung Norah Jones und Konsorten, ohne dabei in deren breitenwirksamer Schnulzenarienhaftigkeit zu versinken. \u201eBlackbird\u00b4s Echo\u201c ist vielmehr eine Art vertonter Gedichtband, der einen immer wieder \u00fcberrascht, aus der Bahn wirft und mit seiner jazzigen Elektronik den Glauben an TripHop zur\u00fcckgibt. Wer noch bereit ist, sich auf Musik einzulassen. In Niobe k\u00f6nnte er eine treue Freundin finden. Gerade wegen der Sprunghaftigkeit ihrer Musik. Und damit Schluss f\u00fcr heute. Bis zum n\u00e4chsten Zuckerbeat. <\/span><\/p>\n<p><span> <\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wer blickt denn da mit gro\u00dfen Augen aus dem Dunkel der Nacht zu uns her\u00fcber? The Temper Trap? 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