{"id":4748,"date":"2009-09-29T14:48:38","date_gmt":"2009-09-29T13:48:38","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=4748"},"modified":"2009-10-12T20:15:59","modified_gmt":"2009-10-12T19:15:59","slug":"zuckerbeat-vol-94-time-moves-slowly-on-your-own","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=4748","title":{"rendered":"\/\/ zuckerbeat vol. 94 &#8211; time moves slowly on your own"},"content":{"rendered":"<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-4750\" title=\"madonna-celebration-450x450\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/09\/madonna-celebration-450x450-300x300.jpg\" alt=\"madonna-celebration-450x450\" width=\"268\" height=\"268\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/09\/madonna-celebration-450x450-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/09\/madonna-celebration-450x450-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/09\/madonna-celebration-450x450.jpg 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 268px) 100vw, 268px\" \/>Vertragserf\u00fcllungen sind schon ein leidiges Thema. Vor allem, wenn man wie <strong>Madonna<\/strong> schon drei Best Of-Compilations ver\u00f6ffentlicht hat, aber trotzdem noch ein neues Album nachzureichen hat. Die K\u00f6nigin der Pomusik hat sich also ein Herz gefasst und sich gedacht: schei\u00df drauf. Auf eine R\u00fcckbesinnung mehr oder weniger kommt es jetzt auch nicht mehr an. Pumpen wir die Scheibe doch diesmal so derma\u00dfen voll mit Hits, dass auch die alten Fans noch mal in den Klingelbeuten greifen und sich den x-ten Aufguss der ollen Hits ins Schlafzimmer holen. Die Sache mit \u201eCelebration\u201c wird also wohl auch in der vierten Runde aufgehen. Das ist absehbar. Und man hat auch schon schlimmere Zusammenstellungen erlebt, als diese. Das Artwork ist ansprechend. Die Auswahl der 36 Songs gegl\u00fcckt. Zwei neue Tracks wurden nebenbei auch eingespielt, wobei die Single \u201eCelebration\u201c nur bedingt kickt. \u201eRevolver\u201c im Duett mit Reimk\u00f6nig Lil Wayne ist da schon wesentlich knalliger geraten. <span><!--more--><\/span>Das Teil pumpt, als wollten die beiden zusammen ihr neues Soundsystems einweihen. Ansonsten gibt\u2019s die ganz gro\u00dfen Hits Marke \u201eMusic\u201c, \u201eMaterial Girl\u201c, Like A Virgin\u201c, \u201eDie Another Day\u201c und Hung Up\u201c, dazu reichlich gelungenes aus der zweiten Reihe, das man bisweilen gar nicht mehr auf dem Schirm hatte. Alles in allem das perfekte Rundum-Sorglos-Paket f\u00fcr alle Nachz\u00fcgler in Sachen guter Popmusik. Der Rest kann getrost zu Hause bleiben und die Originale auflegen. Die sind zwar soundtechnisch nicht ganz so aufgemotzt, wie diese blitze blanken Perlen hier, atmen daf\u00fcr aber einen nostalgischen Charme, den die neu gemasterten Varianten bisweilen leider vermissen lassen. Vielleicht ist das am Ende aber auch nur Madonnas Art zu sagen, dass Popmusik immer ein Produkt der Gegenwart sein sollte. In diesem Fall h\u00e4tte sie dann aber auch gleich ein neues Album einspielen k\u00f6nnen. Also dann. Abfeiern oder bleiben lassen.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-4751\" title=\"alberta-cross2\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/09\/alberta-cross2-300x300.jpg\" alt=\"alberta-cross2\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/09\/alberta-cross2-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/09\/alberta-cross2-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/09\/alberta-cross2.jpg 500w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Und hinterher ein bisschen mit <strong>Alberta Cross <\/strong>durch melancholische Gefilde gesurft. Deren neues Album \u201eBroken Side Of Time\u201c ist ganz gro\u00dfes Kino f\u00fcr den schwer verliebten Britpopper, der sich bei den Doves und Konsorten wohl beh\u00fctet in den Arm genommen f\u00fchlt. Das Album der Londoner driftet dabei niemals in gleichf\u00f6rmiges Radiogedudel der Marke Keane ab. Nein: Alberta Cross meinen es ernst, wenn sie dem H\u00f6rer ihr Herz in Form pathetischer Gitarrengl\u00fcckseligkeit vor den Latz knallen. So catchy und ambitioniert \u00fcbersetzen derzeit nur die wenigsten Bands ihr Gef\u00fchlsleben in Musik. Kein Wunder, dass sie schon Touren mit Oasis, den Shins, Neil Young und Simian Mobile Disco absolvieren durften. Diese Musik will gefeiert werden. Bei aller gebotenen Melancholie. Ein himmelhoch jauchzendes Brit-Pop-Album, das sich zwischenzeitlich auch mal traut die klassische Rockpeitsche auszupacken. Wobei sich das die Jungs vielleicht beim n\u00e4chsten Mal lieber allein auf ihre melancholische Ader berufen sollten. Die Rockst\u00fccke klingen n\u00e4mlich wie ein lahmer Abklatsch von Kings Of Leon; was man aber nur zu gerne \u00fcberh\u00f6rt bei so viel musikalischer Klasse drum herum.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-4752\" title=\"frank-turner\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/09\/frank-turner.jpg\" alt=\"frank-turner\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/09\/frank-turner.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/09\/frank-turner-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Endlich!, m\u00f6chte man hinterher dann br\u00fcllen. <strong>Frank Turner <\/strong>kann man jetzt auch in hiesigen Gefilden genie\u00dfen. Der leidenschaftliche Liedermacher schreibt neben Dashboard Confessional wohl die herzallerliebsten Akustik-Hymnen, die die Welt je gesehen hat. Neben seinen regul\u00e4ren Alben, die gerade im Monats-Rhythmus bei uns aufschlagen, wird auch noch eine Compilation ver\u00f6ffentlicht, die sein musikalisches Schaffen um zahlreiche unver\u00f6ffentlichte Songs und B-Seiten erg\u00e4nzt. Auf \u201eThe First Three Years\u201c geht die Sonne auf, wenn die ersten kratzigen Melodien des begnadeten S\u00e4ngers aus den Boxen dringen. 23 St\u00fccke haben es auf das Album geschafft. Mindestens 15 davon sind einfach nur wundersch\u00f6n. Frank Turner macht Musik im Grenzgebiet der Get Up Kids und der Weakerthans. Dazu gibt\u2019s zahlreiche Coverversionen von The Postal Service bis Abba(!). Alles in allem muss ich am Ende zugeben, dass mir diese Songsammlung wahrscheinlich besser gef\u00e4llt, als alle regul\u00e4ren Alben des S\u00e4ngers. Die Musik schl\u00e4gt so unmittelbar vor einem auf, dass man am liebsten einfach nur die Augen schlie\u00dfen m\u00f6chte, um laut mitzugr\u00f6len. Der ganze Rotz, den das Leben mitbringt, wird einfach weggerockt. Verdammt noch mal, so muss es sein.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">\n<p class=\"MsoNormal\"><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-4753\" title=\"nelly-furtado\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/09\/nelly-furtado-300x300.jpg\" alt=\"nelly-furtado\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/09\/nelly-furtado-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/09\/nelly-furtado-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/09\/nelly-furtado.jpg 330w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Nelly Furtado<\/strong> scheint sich derweil noch nicht so ganz aufs Verwalten ihres Ausnahmestatus in Sachen Popmusik beschr\u00e4nken zu wollen. Jedenfalls entpuppt sich ihr komplett in Spanisch eingespieltes Werk \u201eMi Plan\u201c als interessante Melange aus angesagten lateinamerikanischen Melodien, die kurzerhand vergessen machen, dass sie sich mit Hilfe von Timbaland vor kurzem noch zur absoluten Lachnummer zu entwickeln drohte. Nun also stehen nicht mehr die fetten Klunker, sondern die Melodien im Vordergrund. Mit Hilfe von Juan Luis Guerra, Alex Cuba, Julieta Venegas, La Mala Rodriguez und Buika r\u00fchrt sie ganz tief im Soundtopf der lateinamerikanischen Musik und spielt ein entspanntes Werk ein, dass zwar keinem weh tut, das aber wesentlich besser rein l\u00e4uft, als das nimmerm\u00fcde Gesabber von so mancher werten Kollegin. Einen Innovationspreis wird Nelly Furtado f\u00fcr dieses Album ganz sicher nicht bekommen, dazu ist es zu brav geraten. Ihren Exoten-Status wird sie aber weiter festigen. Alles in allem: besser als erwartet.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">\n<p class=\"MsoNormal\"><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-4754\" title=\"newton-faulkner\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/09\/newton-faulkner-299x300.jpg\" alt=\"newton-faulkner\" width=\"299\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/09\/newton-faulkner-299x300.jpg 299w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/09\/newton-faulkner-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/09\/newton-faulkner.jpg 422w\" sizes=\"auto, (max-width: 299px) 100vw, 299px\" \/>Newton Faulkner<\/strong> m\u00fcht sich derweil auf seinem neuen Album daran ab, nicht doch noch der neue Jack Johnson zu werden. Faulkner ist sich einerseits der Gefahr bewusst, dass seine Musik Gefahr l\u00e4uft, allzu gleichf\u00f6rmig aus den Boxen zu hoppeln. Deshalb variiert er das Tempo und baut hin und wieder auch die eine oder andere Skizze eines Songs als Interlude ein. Dennoch ist \u201eRebuilt By Humans\u201c eine astreine Liedermacherplatte. Ein Album, das man nebenbei h\u00f6ren kann, weil es unaufgeregt klingt und niemals aneckt. Wer auf melancholische Songs dieser Machart steht, d\u00fcrfte mit Faulkner einen neuen Lieblingsk\u00fcnstler f\u00fcr sich entdecken. Dazu gibt es in manchen Songs immer diesen Funken Ambition, der daf\u00fcr sorgt, dass nicht alles im Radiogedudel erstickt. Faulkner spielt zwar gerne den Poeten vom Sandstrand, aber dann entdeckt man beim f\u00fcnften Durchlauf doch noch, wie nachhaltig hier reduzierte Elektronik mit klassischer Songwriter-Klatsche gekontert wird. Alles in allem geht \u201eRebuilt By Humans\u201c durchaus okay, auch wenn der Platte etwas mehr Mut zum Risiko durchaus gut getan h\u00e4tte.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">\n<p class=\"MsoNormal\"><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-4755\" title=\"taken-by-trees\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/09\/taken-by-trees-300x300.jpg\" alt=\"taken-by-trees\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/09\/taken-by-trees-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/09\/taken-by-trees-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/09\/taken-by-trees.jpg 480w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Taken By Trees <\/strong>wiederum erf\u00fcllen die in sie gesetzten Erwartungen in vollem Ma\u00dfe. Auf dem neuen Album von Victoria Bergsman geht\u2019s insgesamt zwar etwas esoterisch zu, aber irgendwie macht das in diesem Fall sogar Spa\u00df. Wenn sich ein Chor aus dem Dickicht der Musik schl\u00e4ngelt und anschlie\u00dfend Trommeln, Gitarren und Fl\u00f6ten Ringelreih miteinander tanzen, klingt das weniger nach Therapiegruppe, sondern mehr nach einem ambitionierten Soundentwurf, der sich im Grenzgebiet von Hello Saferide und indischem Soundget\u00fcftel einnistet. Zu den H\u00f6hepunkten des Albums z\u00e4hlen derweil die Coverversion von Animal Collective\u00b4s \u201eMy Girls\u201c und das von AC-S\u00e4nger Noah intonierte \u201eAnna\u201c, das die Verschrobenheit der animalischen Hauptband mal ausspart und Noahs Melodiefetzen in einem v\u00f6llig neuem Licht erscheinen l\u00e4sst. Taken By Trees werden zum jetzigen Zeitpunkt sicher eine Spur zu sehr durch den Hype-Wolf gedreht, die Band scheint mit \u201eEast Of Eden\u201c erst auf dem Sprung, aber noch lange nicht am Ziel ihrer musikalischen Bem\u00fchungen. Trotzdem macht das Album Spa\u00df. Hinter den esoterischen Kl\u00e4ngen schlummert n\u00e4mlich gro\u00dfe und romantische Popmusik. Eine von der Art, die dazu im Stande ist, Herzen zu brechen. Da d\u00fcrfte sich das Warten auf Weiteres durchaus mal lohnen.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-4756\" title=\"yoko-ono\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/09\/yoko-ono-300x277.jpg\" alt=\"yoko-ono\" width=\"300\" height=\"277\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/09\/yoko-ono-300x277.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/09\/yoko-ono.jpg 540w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Yoko Ono macht sich derweil mal wieder daran die Welt mit einem bunten Klangsalat zu verzaubern. Manche werden schon beim ersten Durchlauf m\u00fcde abwinken, denn die werte Dame ist auch anno 2009 eine \u00e4u\u00dferst anstrengende Musikerin geblieben. Schon im Opener wird geschrieen und gepoltert, als wolle sie eine neue Riot-Girl-Bewegung ausrufen. Ansonsten geht\u2019s auf \u201eBetween My Head And The Sky\u201c mal wieder \u00e4u\u00dferst bunt zu. Minimale elektronische Soundimpulse treffen auf akustische Gitarren. Klavierpassagen auf Blaskapellen. Aber irgendwie klingt das Album am Ende doch seltsam homogen. Fast so, als h\u00e4tte man sich inzwischen als H\u00f6rer einfach mit dem Stilmix abgefunden. Auf diesem Album macht es wirklich Spa\u00df der gro\u00dfen K\u00fcnstlerin bei ihrer Zauberstunde in Sachen Popmusik zuzusehen. Das liegt auch daran, dass inzwischen sanfte Jazzsounds f\u00fcr eine fast romantische Stimmung im Hause <strong>Yoko Ono Plastic Ono Band <\/strong>sorgen. Und da diese jazzigen Passagen gegen Mitte der Scheibe auch noch in den Vordergrund r\u00fccken, ist \u201eBetween My Head And The Sky\u201c fast schon ein Album f\u00fcrs n\u00e4chste Candle-Light-Dinner geworden. Auch wenn die Musikerin, dass sicher nicht gerne h\u00f6ren wird.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">\n<p class=\"MsoNormal\"><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-4757\" title=\"mountain-of-one\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/09\/mountain-of-one-297x300.jpg\" alt=\"mountain-of-one\" width=\"297\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/09\/mountain-of-one-297x300.jpg 297w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/09\/mountain-of-one.jpg 452w\" sizes=\"auto, (max-width: 297px) 100vw, 297px\" \/>A Mountain Of One<\/strong> empfehlen sich derweil mit ihrem neuen Album \u201eInstitute Of Joy\u201c als zeitgem\u00e4\u00dfes Update von Pink Floyd. Den Eindruck vermittelt zumindest der von Fl\u00e4chen durchtr\u00e4nkte Opener. Diese Musik solle man sich am besten nicht bei einer n\u00e4chtlichen Autofahrt reinziehen. Da neigt man n\u00e4mlich nur zu dazu, abzuheben, kalkuliert aber den Aufprall nicht mit ein. Im weiteren Verlauf wird dann bei Talk Talk, Santana und Fleetwood Mac angedockt. Alles klingt so ein bisschen verstrahlt, trotzdem sch\u00e4len sich immer wieder ein paar herzerw\u00e4rmende Melodien aus den Songs, wie der stampfende Beat von \u201eBones\u201c, der fast schon an die verschwurbelten Momente der Happy Mondays erinnert. Alles in allem schreiben A Mountain Of Joy Rockmusik im klassischen Sinne \u2013 nur eben in etwas vertrackterer Form \u2013 \u201eInsitute Of Joy\u201c ist ein psychedelischer Trip, der sich frech an der Geschichte des Genres abarbeitet. Sicher kein moderner Klassiker, aber durchaus ein zeitloser Sonderling, der aus dem breiten Sammelsurium an hippen Soundentw\u00fcrfen positiv heraus sticht. Womit wir dann auch schon wieder am Ende w\u00e4ren. Lasst es euch gut gehen und genie\u00dft die Musik. Bis zum n\u00e4chsten Zuckerbeat.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vertragserf\u00fcllungen sind schon ein leidiges Thema. Vor allem, wenn man wie Madonna schon drei Best Of-Compilations ver\u00f6ffentlicht hat, aber trotzdem noch ein neues Album nachzureichen hat. Die K\u00f6nigin der Pomusik hat sich also ein Herz gefasst und sich gedacht: schei\u00df drauf. Auf eine R\u00fcckbesinnung mehr oder weniger kommt es jetzt auch nicht mehr an. 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