{"id":4764,"date":"2009-10-01T15:11:34","date_gmt":"2009-10-01T14:11:34","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=4764"},"modified":"2009-10-12T20:15:48","modified_gmt":"2009-10-12T19:15:48","slug":"zuckerbeat-vol-95-i-don%c2%b4t-have-to-sell-my-soul-he%c2%b4s-already-in-me","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=4764","title":{"rendered":"\/\/ zuckerbeat vol. 95 &#8211; i don\u00b4t have to sell my soul, he\u00b4s already in me"},"content":{"rendered":"<p class=\"MsoNormal\"><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-4765\" title=\"mika\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/10\/mika-300x300.jpg\" alt=\"mika\" width=\"281\" height=\"281\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/10\/mika-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/10\/mika-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/10\/mika.jpg 500w\" sizes=\"auto, (max-width: 281px) 100vw, 281px\" \/>Mika<\/strong> ist wieder da. Dieser nimmerm\u00fcde Bubble-Gum-Popper aus Beirut hat sich ein zweites Mal ein Herz gefasst und Popmusik in einen Zeichentrickfilm \u00fcberf\u00fchrt. Sein neues Album \u201eThe Boy Who Knew Too Much\u201c ist ein himmelhoch jauchzender Jungbrunnen, der so gr\u00f6\u00dfenwahnsinnig geraten ist, dass man ihn nur bezaubernd oder absto\u00dfend finden kann. Wie der Popmusikant hier orchestrale Sounds mit zuckers\u00fc\u00dfem Pop verkn\u00fcpft, ist ganz gro\u00dfes Kino &#8211; vorausgesetzt nat\u00fcrlich man erwartet von Musik nicht mehr, als unterhalten zu werden. Das tun seine Songs. Auf dem neuen Album finden sich 12 Wohlf\u00fchlspritzen, von denen zehn als Single durchgehen. <span><!--more--><\/span>Damit toppt er sogar die Scissor Sisters, denen er vom Sound her gar nicht mal so un\u00e4hnlich ist. Trotzdem fehlt hier am Ende was. Beim dritten Mal, wenn die anf\u00e4ngliche Euphorie verzogen ist, wirken manche Tracks seltsam leer. Manche, wie der Opener fangen an zu nerven. Trotzdem finden sich dazwischen immer wieder glitzernde Perlen, die dem H\u00f6rer ein Tor zu einer phantastischen Welt \u00f6ffnen. Mika kann Songs schreiben, die anmuten, als w\u00fcrde ein Sternschnuppenregen vom Himmel purzeln. Nur sind es bisweilen die Tracks, die im Strudel der Emotionen untergehen, welche sich am Ende als wahrhafte Cinderella-Momente entpuppen. Dann n\u00e4mlich, wenn Mika in einem Song mal nicht auf den gro\u00dfen Moment zusteuert. Wenn er sich zur\u00fccklehnt und seinen Melodien Raum zum Entfalten l\u00e4sst, dann macht er einem bewusst, wie begnadet er ist. Das klingt dann aber nicht nach \u201eWe Are Golden\u201c, sondern nach \u201eI See You\u201c \u2013 dem vielleicht besten, weil r\u00fchrendsten, St\u00fcck der Scheibe.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-4766\" title=\"stone-roses\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/10\/stone-roses-300x264.jpg\" alt=\"stone-roses\" width=\"300\" height=\"264\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/10\/stone-roses-300x264.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/10\/stone-roses.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Womit wir uns mal einer alt-ehrw\u00fcrdigen Band aus britischen Gefilden zuwenden: die Rede ist nat\u00fcrlich von den <strong>Stone Roses<\/strong>. Deren gleichnamiges Meisterwerk in Sachen moderner Rockmusik erscheint nun in renovierter Form. Die Musik macht das nat\u00fcrlich nicht besser, ist ja im Grunde auch gar nicht m\u00f6glich. Die Scheibe ist perfekt. Das wusste schon Noel Gallagher. \u201eThe Stone Roses\u201c ist ein Gitarrenrock-Manifest mit Discokugel-Blinklicht. Eine \u201eCollector\u00b4s Edition\u201c dieses Werks kann also nicht schaden. Vielleicht f\u00fchrt man damit ja auch einer j\u00fcngeren Generation vor Augen, wo Kasabian und Konsorten ihre Inspiration hergenommen haben. Auf diesem Werk ist alles schon vorgedacht. Die gro\u00dfe Geste von Oasis, die treibende Rhythmik von Kasabian. Alles verpackt in elf sagenhaften Songs, die bis heute ihren Zauber nicht verloren haben. Dazu gibt\u2019s noch zahlreiche Liner-Notes von Noel-Gallagher und Mark Ronson, eine DVD mit legend\u00e4rem Konzertauftritt, 48 Seiten Text im schick zusammen gebasteltem Booklet und das Ganze nat\u00fcrlich auf Wunsch auch im alt-ehrw\u00fcrdigen LP-Format. Ein durchaus angemessener Rahmen f\u00fcr ein Album, das von Teilen der britischen Fachpresse als bestes aller Zeiten geadelt wird. Wer es noch nicht kennt, sollte das jetzt nachholen. Worte reichen hier nicht; die Musik der Stone Roses &#8211; die muss man f\u00fchlen.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-4767\" title=\"beep-beep\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/10\/beep-beep-300x300.jpg\" alt=\"beep-beep\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/10\/beep-beep-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/10\/beep-beep-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/10\/beep-beep.jpg 350w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Beep Beep<\/strong> scheinen derweil eine Spur zu viel Helium geschluckt zu haben. Stimmlich jedenfalls wollen sie hoch hinaus, h\u00f6her noch als Muse und Konsorten, und auch musikalisch geht\u2019s ziemlich rund auf \u201eEnchanted Islands\u201c, das im schicken Papiercover-Doppelpack daherkommt und sich im Wesentlichen um eine Abenteuerreise dreht, sich mir allerdings nach dem ersten Durchlauf nicht so recht erschlie\u00dfen m\u00f6chte. Im Endeffekt wird hier Postrock mit allerhand Stilmittel unterschiedlichster F\u00e4rbung aufgemotzt und einmal durch den Rei\u00dfwolf gedreht. Die Songs wechseln so oft die Richtung, dass man sich nach dem ersten Durchlauf fragt, ob man es hier mit einem Sampler zu tun hat. Beep Beep scheren sich nicht besonders um Konventionen. Was gef\u00e4llt, wird verwurstet. Was zusammen gedacht werden kann, wird auch zusammen gebracht. Sp\u00e4testens nach Durchlauf f\u00fcnf ist man dem Album aber verfallen, wie abgelaufenem Obst. Ein bemerkenswerter Mix im Grenzgebiet von Radiohead, Band Of Horses, Minus The Bear und Porcupine Tree. Einfach Play dr\u00fccken und auf Reise gehen.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-4768\" title=\"bela-b\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/10\/bela-b-300x270.jpg\" alt=\"bela-b\" width=\"300\" height=\"270\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/10\/bela-b-300x270.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/10\/bela-b.jpg 400w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Und hinterher mal geschaut, was <strong>Bela B.<\/strong> Superstar auf seinem neuen Album so anstellt. Der werte Herr gibt sich anfangs gleich mal herrlich gr\u00f6\u00dfenwahnsinnig. Wie der Comic-Fanatiker sich da selbstironisch durch \u201eRockula\u201c in Richtung H\u00f6rerherzen poltert, damit bringt er selbst die um den Verstand, die eine gewisse Hassliebe zu seiner Person versp\u00fcren. Alle, die Bela schon immer f\u00fcr den besten Arzt gehalten haben, k\u00f6nnen in diesem Fall dennoch blind zugreifen. Auf \u201eCode B\u201c finden sich ein paar seiner besten St\u00fccke. Alle anderen werden wieder maulen, dass das vielleicht wieder eine Spur zu gewollt wirkt. Gewollt witzig, gewollt selbstironisch, gewollt sympathisch und gewollt gereimt, was ja im deutschsprachigen Poppunk gerne mal peinlich wirkt. Die Single \u201eAltes Arschloch Liebe\u201c geht gar nicht. Trotzdem gibt es einzelne Momente, die aufhorchen lassen, denn gerade weil sich Bela B. keinerlei Stil-Grenzen auferlegt, finden einzelne Tracks immer wieder den Weg ins Herz des H\u00f6rers. Dazu geh\u00f6rt unter anderem auch der Mariachi-Kracher \u201eHilf dir selbst\u201c, der so schr\u00e4g vor sich hinl\u00e4uft, dass man sich fragt, ob sich Bela vielleicht eine Ladung W\u00fcstensand ins Studio hat sch\u00fctten lassen. Ansonsten ist \u201eCode B\u201c ganz Bela-like ein ziemlich d\u00fcsterer Brocken geworden. Das Album ist damit der b\u00f6se Bruder des durchaus beachtenswerten Vorg\u00e4ngers, der allerdings daran krankte, dass man sich an den Songs zu schnell satt h\u00f6rte. Ob das bei \u201eCode B\u201c anders ist, wird sich zeigen. Auf die ersten Durchg\u00e4nge ist es ein stimmiges, vor allem aber stimmungsvolles Werk &#8211; auch wenn sich die Frage stellt, ob es ein zweites \u201eSchlaflied\u201c wirklich gebraucht hat.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-4769\" title=\"superhshirt\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/10\/superhshirt.jpg\" alt=\"superhshirt\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/10\/superhshirt.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/10\/superhshirt-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Kommen wir derweil mal zur neuen Scheibe von <strong>Supershirt<\/strong>. Das sympathische Duo ist zur\u00fcck und alle, die es bisher verpasst haben, k\u00f6nnen sich schon mal in Headbang-Pose werfen und dem elektronischen Geschnatter der pumpenden Elektro-Fanatiker fr\u00f6nen. Wie schon beim Erstling wird die Geschichte mit einem ballernden Intro eingel\u00e4utet, bevor der \u201eGerman Psycho\u201c den Kollegen zeigt, dass hier neben den grellbunten Soundeskapaden auch inhaltlich einiges geht. Tanzparty kann man nat\u00fcrlich trotzdem dazu machen. \u201e8000 Mark\u201c ist trotz der bemerkenswerten Lyrics wieder wie geschaffen f\u00fcr das Live-Erlebnis. Dann n\u00e4mlich, wenn alle H\u00e4nde in die Luft fliegen, Planschbecken (mit Menschen darin) \u00fcber die ausgestreckten Fingerkuppen surfen und die Schwei\u00dftropfen im Blitzlicht des Clubs in kleine St\u00fccke gehackt werden. Dann saugt man den Puls dieser Musik auf, wie Knutschflecken. Die Emotion muss raus und zwar schnell. Supershirt verorten sich dabei gekonnt im Grenzgebiet zwischen Deichkind, MTK, Egotronic und K.I.Z. \u201eHaue f\u00fcr alle\u201c und ab daf\u00fcr. Regler rauf und durchdrehen. Selbstironie ist im Falle der letzt genannten Referenz nat\u00fcrlich inklusive\u2026 ist ja Ehrensache\u2026 Also \u201eHaue\u201c verdammt noch mal.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-4770\" title=\"she-keeps-bees\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/10\/she-keeps-bees-300x300.jpg\" alt=\"she-keeps-bees\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/10\/she-keeps-bees-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/10\/she-keeps-bees-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/10\/she-keeps-bees.jpg 400w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>She Keeps Bees<\/strong> klingen dann nicht ganz so lieblich, wie man es vom Bandnamen her erwartet h\u00e4tte. Die Musik ruft sch\u00f6ne Erinnerungen an Janis Joplin wach. \u201eNests\u201c ist eine kantige Rockplatte ohne \u00dcberraschungen. Das macht in diesem Fall allerdings nichts, weil die Emotionen trotzdem beim H\u00f6rer ankommen. Der erdige Blues-Bastard f\u00e4hrt einem in die Glieder und sorgt ganz unterschwellig daf\u00fcr, dass man nach anf\u00e4nglichem Fu\u00dfwippen wie wild in eine Luftgitarrenorgie versinkt. Die White Stripes sollten Jessica Larrabee und Andy LaPlant, die privat (Vorsicht: Gossip!) ein P\u00e4rchen sind, vielleicht mal zu sich ins Studio einladen. Da k\u00e4me ein dynamisches Meisterst\u00fcck bei raus. Auf sich gestellt ist dieser Post-Cat Power Rotzrock auch aller Ehren wert. Erst k\u00fcrzlich wurde deshalb die Hype-Maschine angeworfen und ihre Single \u201eGimme\u201c von einem bekannten Musiksender zur Single der Woche ernannt. Alles in allem nicht unbedingt die Neuerfindung des Rock, aber eine weitere h\u00fcbsche Scheibe f\u00fcr Fans von Scout Niblett bis The Black Box Revelation.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-4771\" title=\"helgi\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/10\/helgi-300x300.jpg\" alt=\"helgi\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/10\/helgi-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/10\/helgi-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/10\/helgi.jpg 490w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Helgi Jonsson<\/strong> gibt sich derweil auf seinem aktuellen Album reichlich M\u00fche, den schmalen Grad zwischen anmutender Gr\u00f6\u00dfe a la Sigur Ros und chartkompatiblen Radiopop a la Coldplay entlang zu spazieren. Vor allem im Opener \u201eAshes Away\u201c gelingt ihm das sehr gut. Doch auch im weiteren Verlauf entspringt seinem Piano der ein oder andere bet\u00f6rende Moment, der aufhorchen l\u00e4sst. Wie hier musikalische Fl\u00e4chen mit Melodien gekontert werden, das imponiert nicht nur, das regt auch zu Tagtr\u00e4umen an. So richtig einzuordnen vermag man seine Musik allerdings nicht. Ein geheimnisvoller Schleier scheint sich durch seine Songs zu ziehen, so als w\u00fcrde Sean Lennon pl\u00f6tzlich einen Track von Radiohead eins\u00e4useln.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-4772\" title=\"the-cribs\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/10\/the-cribs-300x300.jpg\" alt=\"the-cribs\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/10\/the-cribs-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/10\/the-cribs-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/10\/the-cribs.jpg 452w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Zum Abschluss ballern wir dann noch ein echtes Brit-Pop-Manifest in Richtung Nachthimmel. <strong>The Cribs<\/strong> sind wieder da und nach dem lauen Vorg\u00e4nger finden sie auf \u201eIgnore The Ignorant\u201c wieder zu alter St\u00e4rke zur\u00fcck. Die Texte sind gewohnt hintersinnig, nur stimmt diesmal auch die Musik. Soll hei\u00dfen: hier gibt\u2019s die Vollbedienung f\u00fcr die Indie-Disco-Gemeinde, die jede Woche zu Franz Ferdinand und Maximo Park im Kreis springt. Euphorische Schlachtges\u00e4nge f\u00fcr eine durchfeierte Nacht sind das. Zu Songs wie \u201eWe Were Aborted\u201c und \u201eWe Share The Same Skies\u201c sehen sich M\u00e4dchen und Junge ganz tief in die Augen und tr\u00e4umen von einer besseren Welt. Kein Wunder, dass Johnny Marr da schwach wurde und bei der Band fortan die Gitarre bedienen wird. Mit diesem Album werden die Cribs zumindest in England f\u00fcr reichlich Furore sorgen. Einen sch\u00f6neren Soundtrack zum ausklingenden Sommer 2009 kann man sich gar nicht w\u00fcnschen. Also lasst es krachen \u2013 bis zum n\u00e4chsten Zuckerbeat.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mika ist wieder da. 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