{"id":4893,"date":"2009-10-28T18:14:26","date_gmt":"2009-10-28T17:14:26","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=4893"},"modified":"2009-12-20T10:07:35","modified_gmt":"2009-12-20T09:07:35","slug":"zuckerbeat-vol-102-hollow-trees-house-hounds","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=4893","title":{"rendered":"\/\/ zuckerbeat vol. (1)02 &#8211; hollow trees house hounds"},"content":{"rendered":"<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-4890\" title=\"sally-shapiro\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/10\/sally-shapiro-300x300.jpg\" alt=\"sally-shapiro\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/10\/sally-shapiro-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/10\/sally-shapiro-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/10\/sally-shapiro.jpg 452w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>Meine sehr verehrten Damen und Herren\u2026 heute schon getanzt? Discokugel aufgedreht und zu treibenden Rhythmen im Kreis gehopst? Bugs Bunny im Drogenrauschen nachgespielt? Noch nicht? Vielleicht fehlt ja nur die passende Untermalung. In dem Fall vielleicht mal <strong>Sally Shapiro<\/strong> auschecken. Deren neues Album f\u00fchrt fort, was der Vorg\u00e4nger bereits in Perfektion zu kreieren versuchte: ein zeitgem\u00e4\u00dfes Update der 80er Italo Disco zu schaffen, das gleichsam \u00fcber einen gewissen Anspruch verf\u00fcgt. Nat\u00fcrlich ist das schrecklich kitschig, was hier aus den Rillen des Tontr\u00e4gers pl\u00e4tschert. Aber wenn man mal genauer hinh\u00f6rt, wenn man bereit ist sich auf \u201eMy Guilty Pleasure\u201c einzulassen, dann belohnt einem Miss Shapiro mit einem bunten Strau\u00df bet\u00f6render Songbl\u00fcten, die durch die Atmosph\u00e4re wirbeln, als wolle sie einem zeigen, wie sch\u00f6n es doch ist, die Welt nur durch einen Schleier zu sehen. <span><!--more--><\/span>Die elf Songs des Albums, allen voran der wunderbare Auftakt mit \u201eLooking At The Stars\u201c und \u201eLove In July\u201c sind in gewisser Weise ein kleines Wunder: keine Ahnung, wie Sally Shapiro das macht: Menschen, die eigentlich von Grund auf jegliche Musik dieser Gangart ablehnen, verfallen ihrem Sound, wie verfaultes Essen. Also der Stimme, nicht dem Essen. Wobei bei verfaultem Essen\u2026 da fallen die Menschen ja hinterher meistens auch. Aber das ist eine andere Geschichte. Habt ihr jetzt nicht verstanden? Kein Problem. Geht ja auch gar nicht ums Essen hier\u2026 geht um Musik, und die kann man ja bekanntlich gar nicht verstehen: die muss man f\u00fchlen\u2026 so, wie dieses Album hier.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-4891\" title=\"mumford-sons\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/10\/mumford-sons.jpg\" alt=\"mumford-sons\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/10\/mumford-sons.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/10\/mumford-sons-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><strong>Mumford &amp; Sons<\/strong> k\u00f6nnten sich derweil zur neuen Lieblingsband all derer mausern, die die Fleet Foxes eigentlich total super finden, aber lieber darauf verzichten, die tollen Melodien hinter einer gro\u00dfen Produktion auszugraben. Es ist immer das Hymnische, das sich hier in den Vordergrund dr\u00e4ngt. \u201eSigh No More\u201c ist ein Lagerfeuer-Album, vorausgesetzt man hat genug Leute am Start, die dann Trommeln und Pfeifen, wenn die Gitarre einsetzt. Mumford &amp; Sons machen Folk Pop mit der Pr\u00e4misse, sich soundtechnisch eng am Zeitgeist zu bewegen, was wiederum auch Fans von Arcade Fire und Konsorten erfreuen d\u00fcrfte. \u201eSigh No More\u201c ist ein Album, das einen regelrecht in einen Rausch versetzt &#8211; kein Wunder, dass die Band grad in allen Musikgazetten gefeiert wird, wie Volksfestmucke. Ist ja auch Volksfestmucke<span> <\/span>nur eben in geil.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-4892\" title=\"leonard-cohen\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/10\/leonard-cohen-300x300.jpg\" alt=\"leonard-cohen\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/10\/leonard-cohen-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/10\/leonard-cohen-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/10\/leonard-cohen.jpg 432w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Ein echter Meister seines Fachs ist derweil mal wieder um eine Ver\u00f6ffentlichung reicher. Der mittlerweile etwas in die Jahre gekommene, genau genommen, 75j\u00e4hrige <strong>Leonard Cohen<\/strong>, zu dessen \u201eSuzanne\u201c heute immer noch die Massen schmachten, pr\u00e4sentiert sich nach einer kurzen Einf\u00fchrung auf \u201eLive At The Isle Of Wigh\u201c aus dem Jahre 1970  in der Form seines Lebens. Sch\u00f6n ist es, dass das Album und die zugeh\u00f6rige Dokumentation (aus dem Hause Murray Lerner) nun auch den Nicht Anwesenden vor den Latz geknallt wird, wie Babybrei. Man muss sich das mal vorstellen: da entledigt sich jemand seiner seelischen Qualen vor nahezu 600.000 Menschen und man bekommt bei fast jedem Song G\u00e4nsehaut. Zwischenrein werden sogar Gedichte gesprochen, was die randalierenden Fans, die sich vorher zum Sound von Jimi Hendrix ins Stadium blanker Wut versetzten, kurzerhand wieder in z\u00e4rtliche Peace, Love &amp; Harmony-Atmosph\u00e4re \u00fcberf\u00fchrt. Ein bemerkenswertes Dokument, das einen, einmal um den Finger gewickelt, einfach nicht mehr losl\u00e4sst. Einfach perfekt zum Nostalgieren.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-4894\" title=\"david-bowie\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/10\/david-bowie.jpg\" alt=\"david-bowie\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/10\/david-bowie.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/10\/david-bowie-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Wenn man dann gerade so sch\u00f6n in Erinnerungen schwelgt, kann man hinterher gleich noch einen Stopp bei <strong>David Bowie<\/strong> einlegen. Man merkt schon: es geht langsam auf Weihnachten zu, also kommen wieder allerhand \u201eDeluxe\u201c-Editions auf den Markt. Im Falle von \u201eSpace Oddity\u201c allerdings ist man auf der sicheren Seite, denn das Album wurde um sage und schreibe 15 Rarit\u00e4ten erweitert und erscheint nun auf zwei himmelhoch jauchzenden Silberlingen, die einen dazu bringen, die neue Flaming Lips doch mal f\u00fcr ein paar Minuten aus der ollen Boombox zu entfernen. Das Album selbst wurde nat\u00fcrlich schon mehrmals in unterschiedlichsten Varianten unters Volk gestreut und bevor ihr fragt, warum auf \u201eDavid Bowie\u201c und \u201eMan Of Words, Man Of Music\u201c die gleichen Songs drauf sind: es ist schlicht und ergreifend dasselbe Werk. Trotz allem k\u00f6nnen nat\u00fcrlich alle Fans des K\u00fcnstlers noch mal zugreifen. Das dicke Beilag-Schreiben in Form eines Booklets und das musikalische Bonusprogramm entsch\u00e4digen f\u00fcr die Auslagen &#8211; auch wenn Bowie nat\u00fcrlich im Laufe seiner Karriere noch gr\u00f6\u00dfere musikalische Momente auf Platte gebannt hat. In meiner pers\u00f6nlichen Rangliste rangiert \u201eSpace Oddity\u201c gleich hinter dem Aufstieg und Fall des Ziggy Stardust. Man m\u00f6ge sich nur die ausgedehnte Jam-Session am Ende von \u201eUnwashed And Somewhat Slightly Dazed\u201c zu Gem\u00fcte f\u00fchren, da wachsen einem Glatt Blumenbeete aus den Haaren. Waren halt die 60er, genau genommen 1969, womit dann auch der Grund der Wiederver\u00f6ffentlichung gekl\u00e4rt w\u00e4re: 40 Jahre, das muss gefeiert werden. Also kommt schon: fr\u00f6hlich mit einstimmen und abheben. Es lohnt sich. <span> <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-4895\" title=\"u2\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/10\/u2-300x297.jpg\" alt=\"u2\" width=\"300\" height=\"297\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/10\/u2-300x297.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/10\/u2-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/10\/u2.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><strong>U2 <\/strong>waren derweil noch nie mein Ding. Dieser Hall, und die Songs, die einfach kein Ende nehmen wollten. Da bekam ich immer das Gef\u00fchl, alles durch einen Schleier vor den Latz geknallt zu bekommen. Auf dem Re-Release von \u201eThe Unforgettable Fire\u201c ist das auch so, nur funktioniert die Scheibe bemerkenswert gut, weil hier trotzdem alles spontan anmutet. Die Scheibe, die 1984 zum ersten Mal das Licht der Welt erblickt, wurde produziert von Brian Eno (seine erste Zusammenkunft mit der Band). Der Titel der Platte nimmt Bezug auf zahlreiche Gem\u00e4lde, die in Bezug mit dem Atombombenangriff von Hiroshima und Nagasaki stehen. Hier wird mehr als deutlich, dass das Politische im Leben von Bono eine immer gr\u00f6\u00dfere Rolle einnehmen wird. Alles in allem ist die Wiederver\u00f6ffentlichung vor allem f\u00fcr die Fans ein echtes Schmankerl, weil die Special Edition in vier Formaten ver\u00f6ffentlicht wird, die unter anderem zwei bisher nicht gekannte Songs der \u201eSlane Castle Sessions\u201c enth\u00e4lt, welche die Band erst vor Kurzem zu Ende brauchte. Au\u00dferdem gibt es eine DVD mit Musikvideos, einer Dokumentation und unver\u00f6ffentlichten Live-Material von der \u201eAmnesty International Conspiracy of Hope Tour\u201c, die 1986 \u00fcber die B\u00fchne ging. Wer also noch Nachholbedarf in Sachen U2 hat, hier k\u00f6nnte er mit dem Sammeln anfangen.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-4896\" title=\"jack-johnson-en-concert\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/10\/jack-johnson-en-concert-300x300.jpg\" alt=\"jack-johnson-en-concert\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/10\/jack-johnson-en-concert-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/10\/jack-johnson-en-concert-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/10\/jack-johnson-en-concert.jpg 500w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Der herzallerliebste <strong>Jack Johnson<\/strong> ist derweil noch nicht ganz so lange im Gesch\u00e4ft, wie die werten Herren zuvor und ob er jemals den Status eines Leonard Cohen oder David Bowie einnehmen wird, wage ich hier mal zu bezweifeln. Trotzdem hat er vor allem auf seinen ersten paar Alben einige mehr als entspannte Hymnen geschrieben, die einem auch heute noch ein L\u00e4cheln ins Gesicht zaubern. Auf seinem aktuellen Live-Album \u201eJack Johnson En Concert\u201c versammelt der Musiker Live-Aufnahmen seiner 2008er Welttournee \u201eSleep Through The Static\u201c. Die Menschen jubeln im zu. Der K\u00fcnstler pr\u00e4sentiert sich in Bestform. Alle wirken happy und gl\u00fccklich und froh und schauen sich tief in die Augen, wenn seine romantischen, von akustischer Gitarre begleiteten Hymnen die gro\u00dfen Pl\u00e4tze fluten. Sch\u00f6n auch zu sehen, dass er in vielen Songs von den \u00fcblichen Song-Schemata abweicht und einfach mal improvisiert. Man kann \u00fcber Jack Johnson denken was man will. Livespielen, das kann er. Da ist er in seinem Element, da dirigiert er die Menge. Da braucht er nur kurz die Stimme zu heben und alles versinkt in Euphorie. Ist irgendwie bemerkenswert mit welchen simplen Mitteln er die Massen um den Finger wickelt. Lagerfeuer f\u00fcr Millionen eben. Und da sitzt nun mal jeder gern: auch wir.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-4897\" title=\"gris\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/10\/gris-300x300.jpg\" alt=\"gris\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/10\/gris-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/10\/gris-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/10\/gris.jpg 400w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/span><strong>Gris<\/strong><span> gibt sich derweil allerhand M\u00fche tiefe B\u00e4sse mit Wortspielen zu untermauern. Der Rapper stapelt zwar textlich nicht unbedingt tief, aber er kann es sich leisten, weil seine Wortspiele verz\u00fccken, wie Cowboys, die als Zweite ziehen. Hin und wieder wird Gris auf \u201eSchwarzweiss in Farbe\u201c auch mal nachdenklich, wobei ich mich allerdings lieber auf die Tracks beschr\u00e4nke, in denen er zeigt, was er style-technisch so im Gep\u00e4ck hat. Hier kriegt Ghettorap, was er \u00fcber weite Strecken verdient, der \u201eOpferboogie\u201c spricht f\u00fcr sich selbst und wem Abrechnungen mit Stra\u00dfenlyrik inzwischen ebenso auf die Nerven fallen, wie die Gosse selbst, f\u00fcr den sei in diesem Zusammenhang noch angemerkt: \u201eGegen Raps Jumbo Jets ist das hier ein Papierflieger\u201c. Sch\u00f6n, dass wir eine Runde mit dir drehen durften. Bitte Gris, mach weiter so. <\/span><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-4898\" title=\"catelebon_cover\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/10\/catelebon_cover-300x300.jpg\" alt=\"catelebon_cover\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/10\/catelebon_cover-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/10\/catelebon_cover-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/10\/catelebon_cover.jpg 400w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><strong>Cate Le Bon<\/strong> m\u00f6chte auf ihrem neuen Album vor allem bet\u00f6rend wirken. \u201eOh My God\u201c steht in der Tradition von PJ Harvey, Bat For Lashes und Konsorten und mutet nur auf den ersten Metern so an, als wolle einem die K\u00fcnstlerin hier \u00fcber die volle Albuml\u00e4nge den immer gleichen Song vorsetzen. Schon im Opener schiebt sich pl\u00f6tzlich ein lauter Synthesizer zwischen die gehauchten Zeilen, nur explodiert der Track dadurch nicht, er wirkt nur noch best\u00fcrzender und schr\u00e4ger, als zuvor. Hinterher macht die liebe Miss Le Bon dann auch mal der werten Miss Spektor Konkurrenz und fr\u00f6nt den Lieblichkeiten des Popuniversums Marke Nash und Konsorten. Immer wieder schleichen sich dabei bewusst platzierte Misst\u00f6ne zwischen den Melodienreigen. Soll ja schlie\u00dflich auch ein bisschen weh tun. Sonst landet man irgendwann noch im Bubble Gum-Segment, dessen Herzlichkeit Miss Le Bon aber so was von abgeht. Der Blutdurst von \u201eOh My God\u201c ist au\u00dferordentlich erfrischend, Cate schaltet mit dieser Platte auf \u201eNightmare Before Christmas\u201c-Modus. Eigentlich der perfekte Soundtrack f\u00fcr das allj\u00e4hrliche Halloween-Diner mit <span>Menschen, die sich lieber \u201eDracula\u201c, als \u201eHostel\u201c reinziehen. Na dann: f\u00fcrchtet euch sch\u00f6n, wir lesen uns beim n\u00e4chsten Zuckerbeat. <\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Meine sehr verehrten Damen und Herren\u2026 heute schon getanzt? Discokugel aufgedreht und zu treibenden Rhythmen im Kreis gehopst? Bugs Bunny im Drogenrauschen nachgespielt? Noch nicht? Vielleicht fehlt ja nur die passende Untermalung. In dem Fall vielleicht mal Sally Shapiro auschecken. 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