{"id":4919,"date":"2009-11-01T21:51:11","date_gmt":"2009-11-01T20:51:11","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=4919"},"modified":"2009-12-20T10:07:16","modified_gmt":"2009-12-20T09:07:16","slug":"zuckerbeat-104-it%c2%b4s-time-now-to-burn","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=4919","title":{"rendered":"\/\/ zuckerbeat vol. (1)04 &#8211; mehr von dem suizid deiner wahl&#8230;"},"content":{"rendered":"<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-4920\" title=\"kevindevine\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/11\/kevindevine-300x300.jpg\" alt=\"kevindevine\" width=\"257\" height=\"257\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/11\/kevindevine-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/11\/kevindevine-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/11\/kevindevine.jpg 500w\" sizes=\"auto, (max-width: 257px) 100vw, 257px\" \/>Hach, schon wieder Herbst geworden. So schnell geht das. Drau\u00dfen findet man den Fahrradweg nicht mehr, weil alles von gelbem Laub bedeckt ist. Und vielleicht ist das ja ein Sinnbild daf\u00fcr, dass alles Sch\u00f6ne eben auch immer eine Kehrseite hat. Dass die Zeit des Trubels immer auch eine Zeit des Reflektierens nach sich zieht. Dass man aber auch nur deshalb einen gewissen Schmerz, oder eine bestimmte Sehnsucht nach etwas versp\u00fcren kann, weil man eben wei\u00df, dass da noch mehr ist. So sprudelten nach einer ausgedehnten Tournee mit \u00fcber 600 Shows schlie\u00dflich auch aus <strong>Kevin Devine <\/strong>wieder Songs heraus, die nun in Form des Bastelkastens \u201eBrother\u00b4s Blood\u201c mit Unterst\u00fctzung des wunderbaren Indie-Label \u201eArctic Rodeo\u201c unters Volk gemischt werden. <span><!--more--><\/span>Die Scheibe schlummert auf den ersten Durchlauf noch so vor sich hin, aber sp\u00e4testens beim dritten Durchgang nimmt einen der Sound dann gefangen. Die zw\u00f6lf Songs offenbaren sich nicht auf den ersten Blick, entpuppen sich aber als \u00e4u\u00dferst hartn\u00e4ckig in Sachen Langlebigkeit. Ich hatte Kevin Devine ja ein wenig aus dem Blickfeld verloren in den letzten Jahren, mit diesem Album allerdings versetzt er mich mal wieder in ungl\u00e4ubiges Staunen. Die G\u00e4nsehaut setzt nahezu im Minutentakt ein und wenn er dann \u201eAnother Bag Of Bones\u201c anstimmt und ein famoses \u201eIt\u00b4s Time Now To Burn\u201c ins Mikrofon schmettert, ertappt man sich dabei, wie man pl\u00f6tzlich gedankenverloren die H\u00e4nde in die Luft rei\u00dft, um alles in Schutt und Asche zu legen. \u201eBrother\u00b4s Blood\u201c ist Kevin Devines bisher geschlossenstes Werk. Es wandelt auf dem schmalen Grad zwischen Frank Turner, den Get Up Kids und Kings Of Convenience. Es h\u00e4lt die Balance. Am Ende sind dann alle begeistert. Jubel, Trubel, ab daf\u00fcr: Meine pers\u00f6nliche Herbstplatte des Jahres.<span> <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-4921\" title=\"moneybrother-real-control\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/11\/moneybrother-real-control-290x300.jpg\" alt=\"moneybrother-real-control\" width=\"290\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/11\/moneybrother-real-control-290x300.jpg 290w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/11\/moneybrother-real-control.jpg 350w\" sizes=\"auto, (max-width: 290px) 100vw, 290px\" \/>Moneybrother<\/strong> scheint derweil sein Leben als innbr\u00fcnstiger und hingebungsvoller Soul-S\u00e4nger zu vermissen. Die gro\u00dfe B\u00fchne, die sein letztes Album ins Auge fasste, hat er jedenfalls erstmal ad acta gelegt. Stattdessen schlendert er mit \u201eReal Control\u201c zur\u00fcck in den Club, schnappt sich das Mikro und schmachtet alles in Grund und Boden. Jeder, der ihn einmal live erlebt hat, wei\u00df wovon ich rede. Da schwebst du pl\u00f6tzlich auf Stufe \u201ewei\u00df nicht mehr\u201c der Emotions-Skala, wenn er ins Mikrofon schluchzt, als w\u00e4ren Schnulzenfilme doch irgendwie geil. Nur \u00fcbertreibt er es diesmal nicht. Anstatt alles mit einer gro\u00dfen Produktion voll zu kleistern, wird raus gelassen, was auf der Seele liegt. Die Songs geh\u00f6ren zum schmissigsten, was er seit seinem Deb\u00fct unters Volk mischte. Sarah Kuttner wird ihm daf\u00fcr ebenso zu F\u00fc\u00dfen liegen, wie der Rest der Indie-Gemeinde, der sich fragt, warum diesem Musiker nicht schon lange die ganze Welt um die Zehen krabbelt. Die Antwort gibt Moneybrother auf seinem Album selbst: diese Songs sind kein Futter f\u00fcrs Formatradio. Die haben Gef\u00fchl. Die Scheibe bringt einen dazu im Auto das Luftschlagzeug auszupacken, das Schiebedach zu \u00f6ffnen und seine Melodien in die Welt hinaus zu schreien. W\u00e4re also gar nicht zu verantworten diesen Sound hier auf die ganze Menschheit loszulassen. Da w\u00fcrde es eh nur Massenkarambolagen geben. Wer trotzdem mal wieder an echten Emotionen lecken m\u00f6chte. Einen besseren Lolly, als \u201eReal Control\u201c wird er derzeit nicht finden.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-4922\" title=\"madness\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/11\/madness.jpg\" alt=\"madness\" width=\"240\" height=\"240\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/11\/madness.jpg 240w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/11\/madness-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 240px) 100vw, 240px\" \/>Und jetzt geht das schon wieder los\u2026 dieser Wahnsinn(srapper). Dieser <strong>M\u00e4dness<\/strong> hat ein zweites Album am Start und die Erwartungen sind immens. Der Vorg\u00e4nger klang, als w\u00e4re deutscher Wortwitz in einen Jungbrunnen gefallen und h\u00e4tte sich mal so richtig besoffen. Nun also gilt es die Me\u00dflatte im zweiten Anlauf noch eine Stufe h\u00f6her zu h\u00e4ngen und dem versierten Reimer gelingt das Kunstst\u00fcck locker und flockig die in ihn gesetzten Hoffnungen zu erf\u00fcllen. Auf den ersten Blick macht es einem \u201eZuckerbrot &amp; Peitsche\u201c zwar ziemlich schwer, aber das bleibt nicht so. Da, wo M\u00e4dness den H\u00f6rer auf \u201eUnikat\u201c noch mit offenen Armen entgegen sprang, gew\u00e4hrt sich der Musiker auf dem Zweitling den einen oder anderen Abstecher in verquere Elektrogefilde. Nach und nach sch\u00e4len sich beim dritten Durchlauf aber doch wieder Reime aus den zerhackten Beats, die ihresgleichen suchen. Kein Wunder, dass da auch Banjo und Savas am Start sind. Wenn M\u00e4dness seine Puchlines in die Atmosph\u00e4re peitscht, als wolle er dem Rest der Rapgemeinde aufs Brot schmieren, was mit einer gro\u00dfen Portion Talent doch so alles m\u00f6glich ist, m\u00f6chte man als Fan des wortwitzigen Treibens auf die Knie fallen, wie Ministranten. Ein imposantes, zweites Album, das den H\u00f6rer trotz seiner Laufl\u00e4nge von 17 Tracks bis zum Ende bei der Stange h\u00e4lt. Gut gemacht.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-4923\" title=\"die_orsons-album\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/11\/die_orsons-album-300x300.jpg\" alt=\"die_orsons-album\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/11\/die_orsons-album-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/11\/die_orsons-album-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/11\/die_orsons-album.jpg 376w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Lediglich 13 Songs finden sich hinterher auf \u201eDenn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit, in Ewigkeit, <strong>Orsons<\/strong>\u201c. Und bevor jetzt gleich wieder Fragezeichen im Raum schweben: die Orsons sind so eine Art Supergroup des deutschen HipHop. Der famose Kaas, Plan B, Tua &amp; Maeckes haben sich zusammen getan, um deutschen Rap in die Sesamstra\u00dfe zu \u00fcberf\u00fchren. Musikalisch landet die Scheibe dann im Grenzgebiet von Fettes Brot und K.I.Z., was auch bei Nostalgikern sicher f\u00fcr ein breites Grinsen sorgen d\u00fcrfte. Wie hier auf alle Konventionen geschissen wird, jegliche Ernsthaftigkeit \u00fcber Bord geschmissen und Rapmusik in die Dorfdisse \u00fcberf\u00fchrt wird, da kann man nur sagen: Scheunentor auf und ab daf\u00fcr. Wir h\u00fcpfen durchs Stroh, stecken uns Bl\u00fcmchen ins Haar und feiern das Leben. Der schmale Grad, auf dem die Orsons hier wandeln, ist so wackelig, dass es ein Wunder ist, dass die Band dabei nicht abst\u00fcrzt. Stellt sich nur die Frage, wie lange dieses s\u00fc\u00dfe Wohlgef\u00fchl noch anh\u00e4lt. Die \u201eBeatles Piraten\u201c von 2009 klingen so mitrei\u00dfend, dass die Euphorie nach kurzer Zeit verschwunden sein k\u00f6nnte. Bis dahin allerdings wird gefeiert: und zwar bis die Schule brennt. Hurra, Hurra.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-4924\" title=\"Print\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/11\/flight-conchords-300x300.jpg\" alt=\"Print\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/11\/flight-conchords-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/11\/flight-conchords-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/11\/flight-conchords.jpg 480w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Und dann weiter gegrinst mit <strong>Flight Of The Conchords<\/strong>. Das Duo macht so eine Art Comedy-Elektro-Volksfest-Rap und ist hierzulande wahrscheinlich nur deshalb noch nicht bekannt, weil viele bei ihrem schr\u00e4gen Wortwitz nicht mehr hinterher kommen. Immer wieder werden hier gekonnt die g\u00e4ngigen Rapklischees durch den Kakao gezogen und Zeilen, wie \u201eThese Are The Bulletproof 24-Carat Gold Tears Of A Rapper\u201c ins Mikrofon ges\u00e4uselt. Ja, da m\u00f6chte man wirklich auf der Stelle losschluchzen. Allerdings stehen einem gleichzeitig die Tr\u00e4nen in den Augen vor Lachen. Das Duo versteht es kongenial, seine Sketsche in Songstrukturen zu \u00fcberf\u00fchren, wechselt dann immer wieder spontan auf Spoken Word-Stufe und landet irgendwann wieder im klassischen Songformat. Der Band gelingt es sogar, dass weder die Spontaneit\u00e4t darunter leidet, geschweige denn sich Abnutzungserscheinungen einstellen. Auch wenn die Scheibe niemals ganz den Charme der gleichnamigen TV-Serie erreicht, ist \u201eI Told You I Was Freaky\u201c trotzdem ein Fest f\u00fcr Freunde des subtilen Humors. So l\u00e4sst sich auch f\u00fcr Indie-Fans ganz wunderbar auf dicke Hose machen. Zusteigen bitte.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-4925\" title=\"gary-go-album1\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/11\/gary-go-album1-300x269.jpg\" alt=\"gary-go-album1\" width=\"300\" height=\"269\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/11\/gary-go-album1-300x269.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/11\/gary-go-album1.jpg 341w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Und alle, die derzeit nur auf Wolke 7 schweben und vor lauter Herzklopfen in Richtung Sternenhimmel abheben. F\u00fcr all jene sei hier auf <strong>Gary Go<\/strong> hingewiesen. Der Newcomer fabriziert elf Songs, als ob es Keane und Konsorten nie gegeben h\u00e4tte. Das ist das perfekte Futter f\u00fcr vorabendliche Teenie-Soaps. Musik zu der man kotzen m\u00f6chte oder einen Wasserfall schluchzen &#8211; je nach Gem\u00fctslage. Songs sieben klingt dann nach Grunge, oder besser: der Song will nach Grunge klingen, klingt aber nach Creed. Der Rest der Scheibe ist Futter f\u00fcrs Nachmittagsradio. Musik f\u00fcr den neusten Teil der \u201eAlternative Moments\u201c. Elf Hits Schr\u00e4gstrich Hassobjekte. Je nachdem, was man f\u00fcr einen Standpunkt vertritt, was unter guter Musik zu verstehen ist.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-4926\" title=\"dead-to-me\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/11\/dead-to-me.jpg\" alt=\"dead-to-me\" width=\"240\" height=\"240\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/11\/dead-to-me.jpg 240w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/11\/dead-to-me-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 240px) 100vw, 240px\" \/><strong>Dead To Me<\/strong> bem\u00fchen sich derweil im Opener ihres neuen Albums darum, zur\u00fcck gelehnte Ska-Kl\u00e4nge mit einer geh\u00f6rigen Portion punkrockender Schmackes ad absurdum zu f\u00fchren. Danach darf dann wieder ordentlich gepoltert werden. Hymnisch schl\u00e4ngeln sich die Schenkelklopfer \u201eModern Muse\u201c und \u201eNuthin Runnin Through My Brain\u201c aus den Boxen. \u201eAfrican Elephants\u201c ist im weiteren Verlauf ein Album in bester Tradition der alten Scheiben von NoFX und Konsorten. Ein schn\u00f6rkelloses, aber mit einem \u00dcberfluss an tollen Ideen gesegnetes Werk, das aufgrund einiger gekonnter Einf\u00e4lle (der Auftakt von \u201eA Day Without A War\u201c ist schlicht famos) nicht Gefahr l\u00e4uft, die Aufmerksamkeit des H\u00f6rers zu \u201everspielen\u201c. So kann\u00b4s weitergehen.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-4927\" title=\"marc-hype\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/11\/marc-hype.jpg\" alt=\"marc-hype\" width=\"220\" height=\"220\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/11\/marc-hype.jpg 220w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/11\/marc-hype-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 220px) 100vw, 220px\" \/><strong>Marc Hype &amp; Jim Dunloop<\/strong> sorgen derweil daf\u00fcr, dass sich deine heimische Radioanlage in eine astreine Funkstation verwandelt. Die Betonung liegt hier nat\u00fcrlich auf dem Wort \u201eFunk\u201c, der hier in zehn elektronisch angehauchten Smash-Hits auf den heimischen Tanzboden \u00fcberf\u00fchrt wird und daf\u00fcr sorgt, dass die anwesenden G\u00e4ste \u00dcbungsstunden im H\u00fcftenschwingen absolvieren. Hier wippt jeder mit, ob er m\u00f6chte oder nicht. \u201eStamp Out Reality\u201c f\u00e4hrt einen sofort in die Glieder und sorgt mit seinen zahlreichen Gaststars von Malena Perez \u00fcber Mr. Lif bis hin zu Flomega und Lady Daisey f\u00fcr einen \u00e4u\u00dferst abwechslungsreichen Abend. Ein Album zum Durchh\u00f6ren, ohne viel Schn\u00f6rkel. Auch f\u00fcr Freunde der einschl\u00e4gigen \u201eNu Jazz\u201c-Reihen blind zu empfehlen. Womit wir uns mal wieder rar machen. Bis zum n\u00e4chsten Zuckerbeat.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hach, schon wieder Herbst geworden. So schnell geht das. Drau\u00dfen findet man den Fahrradweg nicht mehr, weil alles von gelbem Laub bedeckt ist. Und vielleicht ist das ja ein Sinnbild daf\u00fcr, dass alles Sch\u00f6ne eben auch immer eine Kehrseite hat. Dass die Zeit des Trubels immer auch eine Zeit des Reflektierens nach sich zieht. 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