{"id":4972,"date":"2009-11-17T19:12:23","date_gmt":"2009-11-17T18:12:23","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=4972"},"modified":"2009-12-20T10:06:38","modified_gmt":"2009-12-20T09:06:38","slug":"4972","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=4972","title":{"rendered":"\/\/ zuckerbeat vol. (1)07 &#8211; the mirrors lie those aren\u00b4t my eyes"},"content":{"rendered":"<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-4971\" title=\"sdre_diary\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/11\/sdre_diary-300x300.jpg\" alt=\"sdre_diary\" width=\"249\" height=\"249\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/11\/sdre_diary-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/11\/sdre_diary-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/11\/sdre_diary.jpg 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 249px) 100vw, 249px\" \/>Wie konnte es nur so weit kommen? Diese ganz wunderbare Musik, die fr\u00fcher mal \u201eEmo-Core\u201c hie\u00df, ist inzwischen zu einer Karikatur ihrer selbst verkommen. Ein Act gleichf\u00f6rmiger, als der andere schie\u00dft da aus dem Boden und man fragt sich, wo die ganzen Cartels, All Time Lows, Every Avenues und Mayday Parades nur das ganze Gel auftreiben, dass sie sich nur zu Gen\u00fcge zwischen Haar und Song schmieren, damit auch alles sch\u00f6n glatt l\u00e4uft. Blickt man sich in der Szene um, scheint neben einigen ambitionierten Acts, wie Say Anything, Saves The Day oder Transit nicht mehr viel geblieben von dem verschrobenen Leid aus vergangenen Tagen. Nirgendwo mehr ein Funken Langlebigkeit, es regiert die Gleichf\u00f6rmigkeit. Alles ist auf den gro\u00dfen Moment getrimmt. Ein Genre wird zum Ausverkauf frei gegeben. Umso besser, dass uns <strong>Sunny Day Real Estate<\/strong> just in diesem Moment noch einmal vor Augen f\u00fchren, wof\u00fcr diese Musik eigentlich urspr\u00fcnglich einmal stand. <span><!--more--><\/span>Auf ihrem gleichnamigen pinken Album (alias \u201eLP2\u201c) und dem All-Time-Klassiker \u201eDiary\u201c f\u00fchren sie vor Augen, wie man Emotionalit\u00e4t in Popsongs \u00fcberf\u00fchrt, ohne dass dabei das Gef\u00fchl zugrunde geht. Die Musik wirkt so spr\u00f6de, dass es teilweise weh tut, ihr zuzuh\u00f6ren. Man suhlt sich in diesen wehleidigen Songs, weil man merkt, dass da mehr dahinter steckt. Es sind S\u00e4tze, wie \u201eThe Mirrors Lie Those Aren\u00b4t My Eyes\u201c, die einem das Herz brechen. Sunny Day Real Estate gehen dorthin, wo nur noch eine bestimmte Szenerie zu beschreiben vermag, wie es in einem aussieht. Und auch wenn es einem Zeilen wie diese nicht immer leicht <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-4973\" title=\"sdre_lp2\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/11\/sdre_lp2-300x300.jpg\" alt=\"sdre_lp2\" width=\"247\" height=\"247\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/11\/sdre_lp2-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/11\/sdre_lp2-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/11\/sdre_lp2.jpg 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 247px) 100vw, 247px\" \/>machen, die beiden Alben aufzulegen. Sie jagen einen gerade in solch tr\u00fcben Tagen wie jetzt mit jedem weiteren Durchlauf immer wieder einen Schauer \u00fcber den R\u00fccken. \u201eDiary\u201c (1994) und \u201eLP2\u201c (1995) gelten nicht umsonst als Blaupause des \u201eEmo\u201c-Genres. Nun werden die beiden Werke in hochwertigem Look und best\u00fcckt mit jeweils zwei Bonus-Songs noch einmal neu aufgelegt. Eine passende Reunion Tour gibt\u2019s dazu auch noch. Die Fans wird\u2019s freuen. Alle anderen, die sich vielleicht heute noch zu den Songs von Jimmy Eat Worlds \u201eClarity\u201c, Weezers \u201ePinkerton\u201c oder Texas Is The Reasons \u201eDo You Know Who You Are?\u201c an den ersten gro\u00dfen Herzschmerz erinnert f\u00fchlen, Sunny Day Real Estate aber bisher nicht auf dem Schirm hatten. Unbedingt mal nachh\u00f6ren. Diese Musik bricht einem das Herz. <span> <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-4974\" title=\"chromeo_dj_kicks\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/11\/chromeo_dj_kicks-300x300.jpg\" alt=\"chromeo_dj_kicks\" width=\"204\" height=\"204\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/11\/chromeo_dj_kicks-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/11\/chromeo_dj_kicks-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/11\/chromeo_dj_kicks.jpg 420w\" sizes=\"auto, (max-width: 204px) 100vw, 204px\" \/><strong>Chromeo<\/strong> gew\u00e4hren einem derweil in der neuesten Ausgabe der \u201eDJ-Kicks\u201c einen Einblick in ihre musikalischen Vorlieben. Die liegen, wer h\u00e4tte es gedacht, im 80er Jahre Disco-Pop versteckt und verspr\u00fchen -in dieses atemloses Mix verpackt- einen \u00e4u\u00dferst mitrei\u00dfenden Charme. Immer wieder ertappt man sich, wie man sich als H\u00f6rer kurzerhand in die weiche Wolle der Vorh\u00e4nge einwickelt, um dann mit einem euphorischen Grinsen aus dem Pelz zu purzeln und den hauseigenen Teppichboden in eine Tanzfl\u00e4che zu transformieren. Yep, hier geht\u2019s rund. Kleine Peinlichkeiten inklusive. Wie zum Beispiel der Sound aus dem Hause Alan Parsons Project, welcher das freudige Treiben beendet. Chromeo machen mit diesem Mix mehr als deutlich, worum es ihnen geht: den Tanzboden besetzen und dann Step links, Step rechts, H\u00e4nde hoch und \u201eMoving Up\u201c. Dieses Mix klingt wie Aerobic f\u00fcr Fortgeschrittene. Chromeo w\u00fcrfeln Helium, Melodien und Funk-Pop zusammen, dass es eine wahre Freude ist. Schade nur, dass das alles schon so schnell wieder vorbei ist. Nach knappen 60 Minuten ist der geneigte T\u00e4nzer doch gerade mal am Aufw\u00e4rmen.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-4975\" title=\"joakim\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/11\/joakim-300x300.jpg\" alt=\"joakim\" width=\"232\" height=\"232\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/11\/joakim-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/11\/joakim-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/11\/joakim.jpg 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 232px) 100vw, 232px\" \/>Wer hinterher noch nicht ins Bett gehen m\u00f6chte, kann sich aber auch in Richtung Milchstra\u00dfe begeben. <strong>Joakim<\/strong> hat da n\u00e4mlich einen kleinen Zwischenstopp eingelegt und auf seinem neuen Album ein retro-farbenes Gewand \u00fcbergeworfen. \u201eMilky Ways\u201c besticht nach dem nervenzerfetzenden Einstieg (\u201eBack To Wilderness\u201c) durch elektronische Sounds der alten Schule. Irgendwo zwischen New Wave-Anleihen, Elektro-Geballer und verzerrten Melodieb\u00f6gen versucht er der eingeschwei\u00dften Meute das Tanzen beizubringen, ohne dabei ins Klischeehafte abzudriften. Immer wieder bringt er den einen oder anderen charmanten Widerhaken in seinen melodie-beseelten Songs unter und sorgt damit daf\u00fcr, dass \u201eMilky Ways\u201c auch im heimischen Wohnzimmer nicht an Charme verliert. So richtig will er das Verquere ja auch gar nicht aus seiner Musik verbannen, weshalb in diesem Zusammenhang auch immer wieder davon die Rede ist, Joakim n\u00e4here sich mit diesem Album immer mehr dem Krautrock an. Das wiederum ist nicht v\u00f6llig von der Hand zu weisen, wenn auch der tanzbare Aspekt in fast allen St\u00fccken \u00fcber die Nebelwand hinaus hechtet. So\u2026 \u201eLet\u00b4s Dance\u201c. <span> <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-4976\" title=\"boxer_union\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/11\/boxer_union-300x300.jpg\" alt=\"boxer_union\" width=\"302\" height=\"302\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/11\/boxer_union-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/11\/boxer_union-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/11\/boxer_union.jpg 400w\" sizes=\"auto, (max-width: 302px) 100vw, 302px\" \/>Oder \u201eCry If You Want To\u201c. Wer n\u00e4mlich mal wieder Lust auf einen Breitwand-Mix aus Coldplay-, Kings Of Leon- und U2-Anleihen hat, k\u00f6nnte bei <strong>The Boxer Rebellion<\/strong> an der richtigen Adresse sein. Das sanfte Gen\u00f6le des S\u00e4ngers k\u00f6nnte auch bei so manches Strokes-Fan f\u00fcr wahre Freudenspr\u00fcnge sorgen. Hei\u00dft ja schlie\u00dflich nicht umsonst \u201eUnion\u201c, das neue Album der Jungs, die ehemals mal f\u00fcr Alan McGees renommiertes Label \u201ePoptones\u201c die Charts hochstrampeln sollten, wie Zeichentrickfiguren mit D\u00fcsenjet unterm Popo, aber dann doch nicht so richtig zum Next Big Thing taugten. Nun l\u00e4uft \u201eUnion\u201c trotz seiner zahlreichen Referenzen aber schon gut rein. Gibt man der Scheibe mehrere Durchl\u00e4ufe zur Entfaltung, entpuppt sie sich die Band als herbstmelancholische Alternative zur Radiohead-losen Ver\u00f6ffentlichungszeit. Das Rad der Rockmusik wird hier zwar nicht neu erfunden, trotzdem wohnt dem Sound dieser Band ein mysteri\u00f6ser Charme inne, der sich auch im detailverliebten Zeichentrick-Video zu \u201eFlashing Red Light Means Go\u201c widerspiegelt. Das n\u00e4chste mal dann vielleicht noch eine Prise weniger Hall im Soundoutfit und die Jungs gehen doch noch steil. Alan McGee jedenfalls d\u00fcrfte sich zu Tode \u00e4rgern, dass er die Jungs in die W\u00fcste schickte. Die Scheibe von Glasvegas stecken sie mit diesem Album n\u00e4mlich locker in die Tasche.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-4977\" title=\"alexandria-quartet-alexandria-quartet\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/11\/alexandria-quartet-alexandria-quartet.jpg\" alt=\"alexandria-quartet-alexandria-quartet\" width=\"240\" height=\"240\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/11\/alexandria-quartet-alexandria-quartet.jpg 240w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/11\/alexandria-quartet-alexandria-quartet-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 240px) 100vw, 240px\" \/>The Alexandria Quartet<\/strong> \u2013 eine ambitionierte Combo aus dem norwegischen Kopervik m\u00fcht sich derweil daran ab, dem alten Haudegen Britpop nach der Bankrott-Erkl\u00e4rung durch Keane und Konsorten wieder neues Leben einzuhauchen. Auf ihrem gleichnamigen Album bewegen sich die vier Jungs zielsicher zwischen den Polen Travis und Razorlight. Hin und wieder wird dabei vielleicht eine Spur zu sehr auf die Tr\u00e4nendr\u00fcse gedr\u00fcckt, dennoch schafft das Alexandria Quartet immer wieder die eine oder andere Punktlandung mit dem grandiosen Opener \u201eThe Dark Side Of The Blues\u201c, dem beschwingten \u201eInto The Light\u201c oder dem hymnischen Piano-Schunkler \u201eAce Upon The Sleeve\u201c. Die Band wandelt auf den ersten Blick mit diesem Album nahe am Abgrund zur gleichf\u00f6rmigen Vorabendserien-Untermalung, gibt man ihrem Werk allerdings ein paar Durchl\u00e4ufe, zeigt sich vor allem in textlicher Hinsicht ein Potenzial, das durchaus Hoffnung macht, dass aus dem Hause Alexandria in nicht allzu fernen Zukunft noch Gro\u00dfes auf uns zukommen k\u00f6nnte.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-4978\" title=\"bad-boy-bill\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/11\/bad-boy-bill-300x300.jpg\" alt=\"bad-boy-bill\" width=\"172\" height=\"172\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/11\/bad-boy-bill-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/11\/bad-boy-bill-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/11\/bad-boy-bill.jpg 500w\" sizes=\"auto, (max-width: 172px) 100vw, 172px\" \/>Bad Boy Bill<\/strong> \u2013 ein renommierter, elektronischer Musiker, der sich in den letzten Jahren vor allem im House-Bereich einen Namen gemacht hat, streut hinterher mit \u201eThe Album\u201c nach zahlreichen Mixtapes sein erstes richtiges Album unters Volk. Auf der Scheibe geht\u2019s \u00fcberraschend brachial zu, die B\u00e4sse wummern, die Punchlines sitzen und die Synthesizer laufen hei\u00df. Dazu gesellt sich immer wieder die eine oder andere HipHop-Elektro-Dampfnudel, die nur darauf wartet, die Tanzfl\u00e4che mit zuckers\u00fc\u00dfen Reimen zu \u00fcberfluten. Mit freundlicher Unterst\u00fctzung von Alyssa Palmer, Johanna Phraze, Alex Peace, Jessy Moss und Kid Infinity wird eine verzerrte Hymne nach der anderen abgeliefert. \u201eThe Album\u201c ist, wie schon die letzte Scheibe von MSTRKRFT ein Werk, das auf den gro\u00dfen Moment im Club zugeschnitten ist. Die Zeit des Aufw\u00e4rmens scheint f\u00fcr Bad Boy Bill endg\u00fcltig vorbei zu sein. Jetzt wird abgegangen. Vielleicht springt ja sogar ein Rang in den Charts dabei raus. Solange gilt: abwarten und abfeiern. Ist eben \u201eein Widerspruch in sich, genau wie Fruchtfleisch\u201c, macht aber trotzdem viel Spa\u00df.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-4979\" title=\"warren-g-g-files-450x450\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/11\/warren-g-g-files-450x450-300x300.jpg\" alt=\"warren-g-g-files-450x450\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/11\/warren-g-g-files-450x450-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/11\/warren-g-g-files-450x450-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/11\/warren-g-g-files-450x450.jpg 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><strong>Warren G<\/strong> lenkt Rap derweil zur\u00fcck in entspannte Gefilde. \u201eThe G Files\u201c, sein inzwischen siebtes Album, zeichnet sich vor allem durch seinen zur\u00fcck gelehnten Sound aus, der schon \u201eRegulate\u201c zu einem echten Monsterhit aufputschte. Der Rapper will es noch mal wissen, auch wenn ihn viele hierzulande bereits aus den Augen verloren haben. F\u00fcr den erneuten Durchbruch im gro\u00dfen Stil hat er sich dazu reichlich Prominenz ins Studio geholt. Snoop Dogg, Raekwon, Nate Dogg und sogar Travis Barker von Blink 182 geben sich auf seinem neuen Album die Klinke in die Hand und hechten durch Stra\u00dfenschluchten, wie Silver Surfer. Dieses Album ist wie geschaffen, um die Fensterscheiben der eigenen Karre nach unten zu kurbeln, auf Stufe \u201eChill Out\u201c zu schalten und das Leben einfach mal an sich vorbei ziehen zu lassen. Ein bemerkenswertes Album, dass den Charme von Dre \u00b4s \u201eThe Cronic\u201c und Snoops<span> <\/span>\u201eDoggystyle\u201c ausstrahlt. Einfach zur\u00fccklehnen und genie\u00dfen. Bis zum n\u00e4chsten Zuckerbeat.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie konnte es nur so weit kommen? 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