{"id":4985,"date":"2009-11-21T19:02:36","date_gmt":"2009-11-21T18:02:36","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=4985"},"modified":"2009-12-20T10:06:28","modified_gmt":"2009-12-20T09:06:28","slug":"zuckerbeat-vol-108-wenn-du-weitermachst-oder-untergehst","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=4985","title":{"rendered":"\/\/ zuckerbeat vol. (1)08 &#8211; wenn du weitermachst oder untergehst&#8230;"},"content":{"rendered":"<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-4984\" title=\"pains-of-being-pure-at-heart-higher-than-starsb\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/11\/pains-of-being-pure-at-heart-higher-than-starsb-300x300.jpg\" alt=\"pains-of-being-pure-at-heart-higher-than-starsb\" width=\"255\" height=\"255\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/11\/pains-of-being-pure-at-heart-higher-than-starsb-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/11\/pains-of-being-pure-at-heart-higher-than-starsb-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/11\/pains-of-being-pure-at-heart-higher-than-starsb.jpg 468w\" sizes=\"auto, (max-width: 255px) 100vw, 255px\" \/>Eigentlich bin ich ja kein Freund von EPs. Die Dinger sind einfach immer viel zu schnell vorbei, im Falle der <strong>Pains Of Being Pure At Heart<\/strong> mache ich allerdings mal eine Ausnahme. Deren neuester Wurf ist n\u00e4mlich wirklich \u201eHigher Than The Stars\u201c. Hinter dem sanften Rauschen jagt einem die Band eine Melodie nach der anderen um die Ohren, dass man meint, man w\u00fcrde auf Wolke Sieben sitzen und neben einem ein Funkenmeer ins Nirvana gefeuert. Ein Hit jagt den anderen und wenn dich schlie\u00dflich \u201eFalling Over\u201c mit seinem gef\u00fchlvollen Refrain endg\u00fcltig aus dem l\u00e4rmigen Korsett rei\u00dft, f\u00fchlst du dich pl\u00f6tzlich schwerelos und befreit. Sch\u00f6ner kann man Indierock nicht mit Pop vereinen. Jeder Song dieser Scheibe schreit geradezu nach einem Stadionchor und m\u00f6chte doch im schw\u00fclen Licht des Clubs verklingen. <span><!--more--><\/span>The Pains Of Being Pure At Heart schreiben Musik f\u00fcr Menschen, die sich anstatt auf einer Fanmeile lieber im eigenen Zimmer rum treiben und die alten Scheiben von Belle &amp; Sebastian und den Smiths auflegen. Wer mal wieder dahinschmachten m\u00f6chte vor Gl\u00fcck, sollte sich unbedingt diese Scheibe zulegen. Er wird das Gef\u00fchl bekommen, diese Musik w\u00fcrde ihm ganz allein geh\u00f6ren. The Pains Of Being Pure At Heart schreiben Songs, die einem sofort ans Herz wachsen. Dort verharren sie dann, solange bis man sie dem einen Menschen vorspielt, der es wert zu sein scheint. Macht irgendwie romantisch, diese Platte.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-4986\" title=\"nofx\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/11\/nofx-300x300.jpg\" alt=\"nofx\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/11\/nofx-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/11\/nofx-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/11\/nofx.jpg 500w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Und weil es gerade so sch\u00f6n ist in der Welt des Kleinformats, schauen wir hinterher gleich mal bei <strong>NOFX<\/strong> vorbei und streifen zusammen mit \u201eCokie The Clown\u201c durch einen zehnmin\u00fctigen Reigen der Gl\u00fcckseligkeit. Am Ende lassen die Jungs zwar kurz mal den Melancholiker raus h\u00e4ngen, wenn \u201eMy Orphan Year\u201c im akustischen Antlitz erstrahlt, aber vorher wird einfach nur derbe auf die Kacke gehauen. Die Band pr\u00e4sentiert sich auf ihrer neuen EP in absoluter Bestform, trotzdem fragt man sich, warum die Tracks nicht bereits auf dem ebenso gelungenem Vorg\u00e4ngeralbum \u201eCoaster\u201c platziert wurden. Mit dem gleichnamigen Titelsong und \u201eFermented And Flailing\u201c im Schlepptau h\u00e4tte die Scheibe wahrscheinlich sogar zum sp\u00e4ten Klassiker getaugt. So vertreiben wir uns allerdings die Vorweihnachtszeit, indem wir zu diesen treibenden Songs ein paar Weihnachtsb\u00e4ume abfackeln oder Zirkuszelte einlegen. Nat\u00fcrlich alles nur Spa\u00df. Da kann der \u201eCokie\u201c noch so b\u00f6se drein schauen. Diese Scheibe pappt einem ein Grinsen ins Gesicht.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-4987\" title=\"beatallica\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/11\/beatallica-300x299.jpg\" alt=\"beatallica\" width=\"194\" height=\"194\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/11\/beatallica-300x299.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/11\/beatallica-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/11\/beatallica.jpg 459w\" sizes=\"auto, (max-width: 194px) 100vw, 194px\" \/>Die Geschichte von <strong>Beatallica<\/strong> hat derweil auch schon einen Bart. Jetzt haben die Jungs auch noch angefangen J.B.O.-Songs zu Verwursten, was diesem Schwachsinn hier die Krone aufsetzt. \u201eMasterful Mystery Tour\u201c ist Coverrock f\u00fcr ganz Arme. Tut mir echt leid, so charmant ich die Idee finde, den Sound der Beatles mit den Riffs von Metallica zu vereinen. Es funktioniert einfach nicht. Ich hab bei allen Songs das Gef\u00fchl in einem Volksfestzelt zu stehen und zehn Ma\u00df Bier \u00fcber die R\u00fcbe gekippt zu bekommen. Alles in allem wird mit diesem Album mal wieder unter Beweis gestellt, dass viele K\u00f6che auch den sch\u00f6nsten Brei verhunzen. Deswegen am Ende doch lieber an die Originale halten.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-4988\" title=\"bassey\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/11\/bassey.jpg\" alt=\"bassey\" width=\"259\" height=\"259\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/11\/bassey.jpg 249w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/11\/bassey-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 259px) 100vw, 259px\" \/>Die werte Grande-Dame ihrer Majest\u00e4t \u2013 namentlich: <strong>Shirley Bassey<\/strong> \u2013 macht sich auf ihrem neuen Album daran, Songs von Gary Barlow und KT Tunstall zu verwursten. Klingt erstmal schlimm, wird aber gekontert durch zahlreiche Tracks, geschrieben von den Manic Street Preachers, Pet Shop Boys und Rufus Wainwright. Man kann sich bei \u201eThe Performance\u201c durchaus den Spa\u00df erlauben, ein Ratespiel einzubauen, w\u00e4hrend die Scheibe vor sich hinl\u00e4uft. Welcher K\u00fcnstler hat jetzt wohl diesen Song geschrieben? Ebenso zerrissen wirkt die werte Miss Bassey auf dem Album, das leider nicht die Magie ihrer alten 007-Aufnahmen ins Jahr 2009 zu transformieren vermag. Irgendwie klingt hier alles eine Spur zu gewollt. Die Arrangements wirken zu ausgekl\u00fcgelt, die Protagonistin l\u00e4sst sich in m\u00f6glichst viele Schubladen pressen, ihr kommt dadurch aber auch das Gef\u00fchl f\u00fcr so manchen Song abhanden. Lediglich das gleichsam beschwingte und geschmachtete \u201eOur Time Is Now\u201c schafft den Sprung auf die ganz gro\u00dfe B\u00fchne. Dabei k\u00f6nnte Shirley Bassey mit diesem Album durchaus wieder an die Spitze der Charts zur\u00fcckkehren. Sollte es soweit kommen, werden sich die Fans trotzdem nach den alten Klassiker zur\u00fcck sehnen. Ist ja auch gar nicht so einfach gegen den eigenen Legendenstatus anzustinken.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-4989\" title=\"frankie-goes-to-hollywoo-frankie-say-great-488161\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/11\/frankie-goes-to-hollywoo-frankie-say-great-488161-300x300.jpg\" alt=\"frankie-goes-to-hollywoo-frankie-say-great-488161\" width=\"194\" height=\"194\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/11\/frankie-goes-to-hollywoo-frankie-say-great-488161-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/11\/frankie-goes-to-hollywoo-frankie-say-great-488161-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/11\/frankie-goes-to-hollywoo-frankie-say-great-488161.jpg 477w\" sizes=\"auto, (max-width: 194px) 100vw, 194px\" \/><strong>Frankie Goes To Hollywood<\/strong> versuchen es deshalb auf ihrem neusten Release erst gar nicht. \u201eFrankie Say Greatest\u201c besteht fast ausschlie\u00dflich aus bereits bekanntem Material. Der gr\u00f6\u00dfte Kracher namens \u201eRelax\u201c darf gleich drei Runden drehen und wird hier in bisher nicht bekannten Versionen noch mal aufs Tablett gehievt. Ist eben Weihnachten und da finden sich sicher zahlreiche K\u00e4ufer, die Songs wie \u201eThe Power Of Love\u201c und \u201eIs Anybody Out There?\u201c gerne noch mal in ver\u00e4nderter Reihenfolge aufs Brot geschmiert bekommen. Sind ja bisweilen durchaus tolle Tracks, die allerdings aufgrund des hohen Kuschelrockanteils allzu oft ins Klischeehafte abdriften. Alles in allem ist \u201eFrankie Say Greatest\u201c lediglich eine Sache f\u00fcr Hardcore-Anh\u00e4nger, die wirklich alles von einer Band haben wollen.<span> <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-4990\" title=\"FOB_GH_MINI_5x5_FNL\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/11\/fall-out-boy-believers-never-die-greatest-hitspng-300x300.jpg\" alt=\"FOB_GH_MINI_5x5_FNL\" width=\"350\" height=\"350\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/11\/fall-out-boy-believers-never-die-greatest-hitspng-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/11\/fall-out-boy-believers-never-die-greatest-hitspng-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/11\/fall-out-boy-believers-never-die-greatest-hitspng.jpg 400w\" sizes=\"auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px\" \/>Womit wir auch schon bei der n\u00e4chsten \u201eBest Of\u201c angelangt werden. \u201eBelievers Never Die\u201c hei\u00dft sie und stammt aus dem Hause <strong>Fall Out Boy<\/strong>. In diesem Fall allerdings muss ich zugeben. Auf diese Weise verabreicht kickt das Material der Jungs ganz sch\u00f6n rein. Wer die Emo-Boys bisher noch nicht auf dem Schirm hatte, sollte sich das Teil hier unbedingt zulegen. Gerade die alten St\u00fccke Marke \u201eGrand Theft Autumn \/ Where Is Your Boy\u201c, \u201eSaturday\u201c und \u201eDead On Arrival\u201c strahlen einen Charme aus, den die sp\u00e4teren Werke leider vermissen lassen. Fall Out Boy sind ja schlie\u00dflich mal mit einem fetten Augenzwinkern gestartet, bevor sie irgendwann zu einer Karikatur ihrer selbst verkamen. Auf \u201eBelievers Never Die\u201c kann man sich noch mal einen \u00dcberblick verschaffen, wie aus einer ambitionierten Band irgendwann ein Haufen Posterboys wurde. Inzwischen ist alles auf den gro\u00dfen Popmoment zugeschnitten. Die neue Single \u201eAlpha Dog\u201c wirkt wie ein feuchter Furz gegen das wunderbare \u201eThnks Fr Th Mmrs\u201c. Das gelungene \u201eBeat It\u201c-Cover l\u00e4utet dann allerdings den endg\u00fcltigen Wandel ein \u2013 alles was danach kam ist Popmusik in ihrer reinsten Form. Fall Out Boy liefern das passende Futter f\u00fcr einsame Teenager-Herzen. Mit ihren alten Songs machen Fall Out Boy deutlich, dass noch viel mehr in ihnen steckt, als man nach dem Genuss ihres letzten Albums erwarten k\u00f6nnte. Hoffen wir, dass sie ihre Qualit\u00e4ten in Zukunft wieder abrufen, schlie\u00dflich m\u00f6chte man ja auch noch am Start sein, wenn der Glitzerstaub nicht mehr so in den Haaren klebt.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-4991\" title=\"one_eskimo_3357_xxl\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/11\/one_eskimo_3357_xxl-300x300.jpg\" alt=\"one_eskimo_3357_xxl\" width=\"244\" height=\"244\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/11\/one_eskimo_3357_xxl-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/11\/one_eskimo_3357_xxl-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/11\/one_eskimo_3357_xxl.jpg 500w\" sizes=\"auto, (max-width: 244px) 100vw, 244px\" \/><strong>One Eskimo<\/strong> kann man derweil nur lieb haben. Das ist nicht etwa der n\u00e4chste Zeichentrickheld aus dem Hause Moby, nein: One Eskimo ist ein bemerkenswerter Songschreiber im Grenzgebiet von Thom Yorke und Sean Lennon. Die anfangs etwas glatt wirkende Produktion st\u00f6rt sp\u00e4testens beim dritten Durchlauf nicht mehr besonders, weil man merkt, dass hier wesentlich mehr dahinter steckt, als schlichter Schmachtgesang \u201eAll Balloons\u201c lullt einen ein mit all seiner z\u00e4rtlichen Harmonie und das kitschige Frontcover wird immer mehr zum lieb gewonnenen Begleiter beim \u00dcberfahren einsamer Landstra\u00dfen, die einen in dunkler Nacht den Weg zur\u00fcck nach Hause weisen. Zuhause allerdings, das ist man schon in diesen Songs. One Eskimo \u00f6ffnet einem das Herz\u2026<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-4992\" title=\"kettcar\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/11\/kettcar-212x300.jpg\" alt=\"kettcar\" width=\"304\" height=\"429\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/11\/kettcar-212x300.jpg 212w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2009\/11\/kettcar.jpg 425w\" sizes=\"auto, (max-width: 304px) 100vw, 304px\" \/>genauso wie das neue Live-Dokument aus dem Hause <strong>Kettcar<\/strong>. Was da um 5.43 Uhr in der Hamburger Kulturfabrik Kampnagel auf Band gebannt wurde, ist schlicht<span> <\/span>und ergreifend magisch. Die Band, umringt von einem Streichquartett spielt ihre Songs passend zur Morgenr\u00f6te und \u00f6ffnet einem das Herz, wenn sie die ersten T\u00f6ne von \u201e48 Stunden\u201c in ihre Instrumente schmettert. Ich hab eigentlich das komplette Konzert lang G\u00e4nsehaut, w\u00e4hrend ich Richtung Bildschirm starre. Selbst wenn ich jetzt gerade an den Auftritt zur\u00fcck denke, \u00fcberkommt mich ein sanfter Schauer. Diese DVD gibt mir das Gef\u00fchl noch mal an den Ort zur\u00fcck kehren zu k\u00f6nnen, an dem ich zum ersten Mal das Deb\u00fct der Band vernehmen durfte und wusste, dass das meine Platte ist. Das war das Album auf das ich all die Jahre gewartet hatte. Kettcar gaben mir damals mit ihrer Musik ein Zuhause. Mit \u201eLive auf Kampnagel 5:43 a.m.\u201c bringen sie mich zur\u00fcck zum \u201eBalkon gegen\u00fcber\u201c. Ziemlich beschissene Aussicht eigentlich\u2026 aber ein verdammt gutes Gef\u00fchl. \u201eViel Gl\u00fcck heut Nacht und viel Gl\u00fcck demn\u00e4chst, wenn du weitermachst oder untergehst, wenn du aufh\u00f6ren willst und einsehen musst \u2013 zwischen komm zur\u00fcck und wirklich Schluss\u201c. Schluss!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eigentlich bin ich ja kein Freund von EPs. Die Dinger sind einfach immer viel zu schnell vorbei, im Falle der Pains Of Being Pure At Heart mache ich allerdings mal eine Ausnahme. Deren neuester Wurf ist n\u00e4mlich wirklich \u201eHigher Than The Stars\u201c. 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