{"id":5311,"date":"2010-03-09T16:44:29","date_gmt":"2010-03-09T15:44:29","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=5311"},"modified":"2010-03-09T16:47:06","modified_gmt":"2010-03-09T15:47:06","slug":"5311","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=5311","title":{"rendered":"\/\/ zuckerbeat vol. (1)24 &#8211; was in der zeitung steht"},"content":{"rendered":"<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-5312\" title=\"crookers_tons_of_friends\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/03\/crookers_tons_of_friends-300x300.jpg\" alt=\"crookers_tons_of_friends\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/03\/crookers_tons_of_friends-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/03\/crookers_tons_of_friends-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/03\/crookers_tons_of_friends.jpg 500w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>Die <strong>Crookers<\/strong> versammeln auf \u201eTons Of Friends\u201c alles, was Rang und Namen hat. Soulwax, Kelis, Spank Rock, Will.I.Am. Noch mehr Namen gef\u00e4llig? Roisin Murphy, Miike Snow und Yelle. Immer noch nicht genug? Packen wir noch Kid Cudi und Major Lazor oben drauf. Verdammt, wo haben die Crookers die M\u00e4dels und Jungs nur alle aufgerissen und wie haben sie es geschafft so ein stimmungsvolles Gesamtbild aus den ganzen Features zu kreieren. Dass sie jeden Club rocken k\u00f6nnen, wissen wir ja schon, seit sie Kid Cudis \u201eDay\u00b4N\u00b4Nite\u201c mit einer geh\u00f6rigen Portion Wumms ausstatteten und damit monatelang in jeder Disco rauf und runter liefen. <span><!--more--><\/span>Nun wird nachgelegt und es gibt mindestens zehn vergleichbare Kracher, die man sich unbedingt zu Gem\u00fct f\u00fchren sollte.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-5313\" title=\"fettes\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/03\/fettes.jpg\" alt=\"fettes\" width=\"280\" height=\"280\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/03\/fettes.jpg 280w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/03\/fettes-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 280px) 100vw, 280px\" \/>Fettes Brot<\/strong> haben sich derweil dazu entschieden ihre geballte Live-Energie in zwei neon-bunten Tontr\u00e4gern zu verstecken. Sch\u00f6n zu sehen, dass die Jungs dabei auch zahlreiche Songs an den Start bringen, die man nicht zwangsl\u00e4ufig erwartet h\u00e4tte. Ist eben reichlich Platz und so schleichen sich charmante B-Seiten der Marke \u201eHamburg Calling\u201c, das James Last-Pulverfass \u201eH\u00f6rst du mich?\u201c das garagenrockige \u201eWas in der Zeitung steht\u201c und die Rio<strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-5314\" title=\"fettes2\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/03\/fettes2.jpg\" alt=\"fettes2\" width=\"280\" height=\"280\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/03\/fettes2.jpg 280w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/03\/fettes2-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 280px) 100vw, 280px\" \/><\/strong> Reiser Hommage \u201eIch bin m\u00fcde\u201c zwischen die 30 Tracks. Dazu gibt noch neue, derbe Versionen von alten Kalauern, wie \u201eJein\u201c und \u201eNordisch By Nature\u201c aus der Post-Popstars-\u00c4ra der Band. Alte Fans werden sich weiter die Ohren zuhalten und flennen, dass die Jungs sich endg\u00fcltig vom Rapsport verabschiedet h\u00e4tten. Die Jungs zelebrieren w\u00e4hrenddessen lieber ihr Popstar-Dasein und liefern uns Hits im Minutentakt: \u201eDa draussen\u201c, \u201eEmanuela\u201c, \u201eSchwule M\u00e4dchen\u201c, \u201eThe Grosser\u201c, \u201eWelthit\u201c, \u201eBettina, zieh dir bitte etwas an\u201c. Allesamt hier drauf. Allesamt im neuen oder bisweilen zumindest leicht ver\u00e4nderten Rhythmus &#8211; die Scheiben lohnen sich also auch f\u00fcr H\u00f6rer, die ihren Backkatalog schon komplett im Schrank stehen haben. Ein beeindruckendes Live-Dokument in zwei Parts. Mein pers\u00f6nlicher Favorit ist \u00fcbrigens \u201eFettes\u201c mit einem klitzekleinen Vorsprung vor \u201eBrot\u201c.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-5315\" title=\"schoool2\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/03\/schoool2-300x297.jpg\" alt=\"schoool2\" width=\"260\" height=\"257\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/03\/schoool2-300x297.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/03\/schoool2.jpg 400w\" sizes=\"auto, (max-width: 260px) 100vw, 260px\" \/>Die <strong>School of Zuversicht<\/strong> lehrt uns derweil im Opener ihres neuen Albums, dass man abwegiges der Marke Mouse On Mars durchaus mit charmantem Pop-Appeal kontern kann. Auf \u201eRandnotizen From Idiot Town\u201c wummern einem derma\u00dfen abstrakte Soundentw\u00fcrfe um die Ohren, dass man sofort eine Discokugel-Zerschmetterungsorgie starten m\u00f6chte. Die Scheibe besticht trotz allem durch einen au\u00dfergew\u00f6hnlichen Hit-Appeal, was vor allem daran liegen d\u00fcrfte, dass die Songs hier in bestem Dillon- bis Die T\u00fcren-Stil auf den H\u00f6rer abgefeuert werden. Am Ende entsteht daraus ein charmanter Slacker von Album, der sich mit zunehmender Laufl\u00e4nge sogar traut, die H\u00e4ngematte rauszuholen.<span> <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-5316\" title=\"zeebee\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/03\/zeebee.jpg\" alt=\"zeebee\" width=\"214\" height=\"214\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/03\/zeebee.jpg 250w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/03\/zeebee-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 214px) 100vw, 214px\" \/>Ganz sch\u00f6n dumpfe Beats schleudert einem <strong>Zeebee<\/strong> auf ihrem aktuellen Album \u201eBe My Sailor\u201c um die Ohren. Der gleichnamige Opener klingt wie ein Bewerbungsschreiben f\u00fcr den n\u00e4chsten 007-Streifen. Shirley Bassey, aber auch Amy Winehouse haben hier Pate gestanden und sorgen f\u00fchr unterk\u00fchlte Stimmung, wenn sich die glasklaren Popperlen der Scheibe in Richtung Wohnzimmersofa ausbreiten, wie Kifferwahn. Man sollte sich warm anziehen, w\u00e4hrend die Scheibe l\u00e4uft. Am besten noch mit Kamin vor der H\u00fcfte und Weinglas im Schlepptau. Diese Scheibe schleppt sich so charmant unterk\u00fchlt durch franz\u00f6sische Chanson- und Popmomente, dass man ihrem Charme schon nach wenigen Minuten erliegt. Zeebee hat ganze Arbeit geleistet. Ein angenehm hochtrabendes Werk.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-5319\" title=\"lou_rhodes_one_good_thing_albumcover_k2\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/03\/lou_rhodes_one_good_thing_albumcover_k2.jpg\" alt=\"lou_rhodes_one_good_thing_albumcover_k2\" width=\"456\" height=\"456\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/03\/lou_rhodes_one_good_thing_albumcover_k2.jpg 500w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/03\/lou_rhodes_one_good_thing_albumcover_k2-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/03\/lou_rhodes_one_good_thing_albumcover_k2-300x300.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 456px) 100vw, 456px\" \/><strong>Lou Rhodes<\/strong> klingt ein bisschen so, als wollte sie ihre luftig arrangierten Songs mit ihrer schr\u00e4gen bis herzlichen Stimme ad absurdum f\u00fchren. Hin und wieder schluchzen ein paar Geigen vorbei. Ab und zu wird bei Nick Drake abgebauscht. Aber im Gro\u00dfen und Ganzen funktioniert \u201eOne Good Thing\u201c trotz der allseits bekannten Zutaten f\u00fcr gro\u00dfen Gef\u00fchlseintopf sehr gut. Zu diesen sp\u00e4rlichen Kl\u00e4ngen m\u00f6chte man auf dem Fenstersims Platz nehmen und der Sonne beim Untergehen zusehen, w\u00e4hrend sich die auf den Stra\u00dfen die heimlichen Tr\u00e4nen der Menschen mit der verregneten Szenerie vermischen. Ein Album, das Geduld einfordert, das einen hinterher aber fort tr\u00e4gt\u2026 an Orte, an denen die Nacht niemals endet.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-5324\" title=\"thomas-dybdahl1\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/03\/thomas-dybdahl1-300x300.jpg\" alt=\"thomas-dybdahl1\" width=\"232\" height=\"232\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/03\/thomas-dybdahl1-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/03\/thomas-dybdahl1-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/03\/thomas-dybdahl1.jpg 400w\" sizes=\"auto, (max-width: 232px) 100vw, 232px\" \/>Thomas Dybdahl<\/strong> versucht sich derweil daran, allen Fans von Bright Eyes und Whitest Boy Alive s\u00fc\u00dfen Honig ums Maul zu schmieren. Das gleichnamige Album des Norwegers l\u00e4sst sofort romantische Stimmung aufkommen. Die sp\u00e4rlich instrumentierten Songs klingen, als h\u00e4tte Jack Johnson pl\u00f6tzlich wieder angefangen zu alter St\u00e4rke zur\u00fcck zu finden (ja, der war tats\u00e4chlich mal gut!). Jedenfalls k\u00f6nnen solche Gitarrenklampfer hier schon mal nicht schaden, w\u00e4hrend sich drau\u00dfen so langsam die Kolonien an Regenwolken wohlwollend in Luft aufl\u00f6sen. Der Fr\u00fchling kommt. Dementsprechend ist Dybdahls Rundumschlag (soll hei\u00dfen: die Scheibe ist eine Kollektion der besten St\u00fccke seiner bisherigen vier Werke) das perfekte Album, um barfuss \u00fcber die n\u00e4chste Wiese zu h\u00fcpfen und sich hinterher in die Arme der Liebsten zu hechten.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-5321\" title=\"shy-child\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/03\/shy-child.jpg\" alt=\"shy-child\" width=\"242\" height=\"242\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/03\/shy-child.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/03\/shy-child-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 242px) 100vw, 242px\" \/><strong>Shy Child<\/strong> mussten ihren Auftritt im Jugendkulturhaus Cairo in W\u00fcrzburg ja leider wieder absagen, ihr neuestes Album m\u00f6chte ich hier trotzdem lobend erw\u00e4hnen. Elektro-Pop der Marke Hot Chip mit Hitqualit\u00e4ten findet man derzeit ja wie Sand am Meer in den Blogs. \u201eLiquid Love\u201c wiederum hat so viel 80s-Atmosph\u00e4re eingeatmet, dass man die St\u00fccke direkt nach Chromeo aufs n\u00e4chste Mixtape spielen m\u00f6chte. F\u00fcr den einen reiht sich hier Hit an Hit, andere werden gelangweilt abwinken. Schon nach wenigen Sekunden ist die Richtung vorgegeben, das Neon-Licht angeknipst und die Discokugel gestartet. Der H\u00f6rer suhlt sich entweder im zuckers\u00fc\u00dfen 80s Pop mit Disco-Keule oder verschwindet gelangweilt an der Bar. Hoffen wir, dass die Band ihren Auftritt demn\u00e4chst nachholt, live d\u00fcrfte da n\u00e4mlich ganz sch\u00f6n die Post abgehen.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-5323\" title=\"zilverzurf1\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/03\/zilverzurf1.jpg\" alt=\"zilverzurf1\" width=\"210\" height=\"210\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/03\/zilverzurf1.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/03\/zilverzurf1-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 210px) 100vw, 210px\" \/>Zilverzurf<\/strong> klingen derweil ungef\u00e4hr so abseitig, wie der Bandname vermuten l\u00e4sst. Orientalisch melancholische KlickKlacks verharren im Opener scheinbar ziellos in den Fasern der Boombox, bevor der schwedische Gitarrist pl\u00f6tzlich dem Jack Johnson in sich freien Lauf l\u00e4sst und mit einer geh\u00f6rigen Portion \u201eFrom Dusk Til Dawn\u201c-Atmo alle Leichtigkeit \u00fcber Bord wirft. Chill Out schimpfte man so einen Sound wohl fr\u00fcher einmal. In solch schnelllebigen Zeiten allerdings ringt einem \u201eHowling Dogs And Lost Souls\u201c mehr als nur ein z\u00e4rtliches L\u00e4cheln ab. Unzeitgem\u00e4\u00df ist the new zeitgem\u00e4\u00df. Zilverzurf liefern den passenden Sound, um selbst das Saxophon wieder konsensf\u00e4hig zu machen. Diese Scheibe atmet den Jazzpop. Harmlos. Lieblich. Tut keinem aua, l\u00e4uft aber trotzdem gut rein. Bis zum n\u00e4chsten Zuckerbeat.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Crookers versammeln auf \u201eTons Of Friends\u201c alles, was Rang und Namen hat. Soulwax, Kelis, Spank Rock, Will.I.Am. 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