{"id":5376,"date":"2010-03-27T14:05:09","date_gmt":"2010-03-27T13:05:09","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=5376"},"modified":"2010-04-21T15:11:11","modified_gmt":"2010-04-21T14:11:11","slug":"zuckerbeat-vol-127-teenage-lies","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=5376","title":{"rendered":"\/\/ zuckerbeat vol. (1)27 &#8211; teenage lies"},"content":{"rendered":"<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-5374\" title=\"velojet\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/03\/velojet.jpg\" alt=\"velojet\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/03\/velojet.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/03\/velojet-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>Endlich ist es soweit. <strong>Velojet<\/strong> legen nach.  Der Vorg\u00e4nger war schon eine einzige Ansammlung von Indie-Pop-Hymnen. Der Nachfolger macht genau dort weiter. 14 Songs zu denen man unter dem  Licht der Discokugel knutschen m\u00f6chte, w\u00e4hrend der DJ den Regler auf Anschlag  pusht. Keine Ahnung warum die vier \u00d6sterreicher(innen) hierzulande noch keiner  kennt. Das ist verdammt noch mal eine Schande. Dabei klingen ihre Songs doch so unversch\u00e4mt charmant, als h\u00e4tten Naked Lunch eine Coverversion von Slut eingespielt. Die aktuelle Single \u201ePass It Back\u201c ist einer dieser Songs  von dem man sich w\u00fcnscht, er w\u00fcrde nie zu Ende gehen.<span><!--more--><\/span> Man m\u00f6chte auf der Stelle  das W\u00fcrzburger akw! wieder aufschlie\u00dfen, einfach nur um diese Hymne  abzufeuern. \u201eHeavy Gold And The Great Return Of The Stereo Chorus\u201c ist eine charmante  Platte f\u00fcr all jene, die bei Slut und Naked Lunch das verkopfte Zeug gerne  ausklammern. Indie-Pop f\u00fcrs Herz. Schei\u00dfe, jetzt werd ich fast noch romantisch. Einfach h\u00f6ren,  feiern und abgehen!<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-5375\" title=\"jil-is-lucky\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/03\/jil-is-lucky.jpg\" alt=\"jil-is-lucky\" width=\"223\" height=\"223\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/03\/jil-is-lucky.jpg 280w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/03\/jil-is-lucky-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 223px) 100vw, 223px\" \/>Und sind das jetzt Deichkind oder was? <strong>Jil Is  Lucky<\/strong> wirken zumindest vom Artwork her, wie die geistigen Br\u00fcder der durch  geknallten Hamburger Elektro-Exoten. Dann allerdings erklingen die ersten T\u00f6ne des gleichnamigen Deb\u00fcts und sofort wird klar: die k\u00f6nnten gar nicht weiter  weg sein vom elektrofizierten Wahnsinn, den die Crew von Deich sonst so vom  Stapel l\u00e4sst. Pop- und Folkmelodien im Sinne der Fleet Foxes Simon &amp;  Garfunkel erzeugen eine sanfte W\u00e4rme, dass man sich am liebsten in einen Berg aus Zuckerwatte st\u00fcrzen m\u00f6chte. Der zuckers\u00fc\u00dfe Reigen,<span> <\/span>bisweilen  aufgeh\u00fcbscht mit Bl\u00e4sern und elektrischen Gitarren erzeugt ein nimmerm\u00fcdes Suchtverhalten, dem man  sich nur zu gerne hingibt. Wer auf z\u00e4rtliche Harmonien steht, der k\u00f6nnte mit Jil ziemlich lucky werden.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-5377\" title=\"general-fiasco\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/03\/general-fiasco-300x300.jpg\" alt=\"general-fiasco\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/03\/general-fiasco-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/03\/general-fiasco-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/03\/general-fiasco.jpg 350w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><strong>General Fiasco<\/strong> aus Nordirland packen derweil  die fette Rock-Keule aus und h\u00e4mmern sich durch Breitwand-Hymnen, die man in  der Indie-Disco demn\u00e4chst direkt nach den Killers zu h\u00f6ren bekommt. Wie  \u201eBuildings\u201c schichten sie Schicht um Schicht aufeinander, bis ein schl\u00fcssiges  Gesamtbild entsteht. Ein geerdeter Rocksound, der auch den Mut zum  Stadion-Rock-Refrain nicht vermissen l\u00e4sst. Nat\u00fcrlich hat man all das bereits x-mal in  \u00e4hnlicher Form vor den Latz geknallt bekommen, das ist aber noch lange kein Grund trotzdem noch mal kollektiv dazu durchzudrehen. Gerade in der ersten  H\u00e4lfte reiht sich hier ein Hit an den n\u00e4chsten, womit dir Band durchaus \u00fcber  den Semi-Ber\u00fchmtheitsstatus von \u00e4hnlichen Verd\u00e4chtigen, wie Pigeon  Detectives und Konsorten hinaus wachsen k\u00f6nnte.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-5378\" title=\"the-picturebooks\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/03\/the-picturebooks-300x300.jpg\" alt=\"the-picturebooks\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/03\/the-picturebooks-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/03\/the-picturebooks-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/03\/the-picturebooks.jpg 500w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Danach schnell weiter zu <strong>The Picturebooks<\/strong>.  Deren Album \u201eArtificial Tears\u201c beginnt mit einer dynamischen Breitseite namens  \u201eI Put A Spell On You\u201c und bem\u00fcht sich anschlie\u00dfend darum, dem Rock\u00b4n\u00b4Roll mit charmanten Hitqualit\u00e4ten neues Leben einzuhauchen. Freunde von  Turbonegro und Konsorten sollten durchaus mal einen Durchlauf riskieren. Zu diesen  Songs m\u00f6chte man sich mit der gepflegten M\u00e4hne fachm\u00e4nnisch den eigenen  Schwei\u00df ins Gesicht pfeffern, nur um hinterher auf dem Boden des Clubs niederzuknien  und allen Anwesenden einen Eindruck von den eigenen Luftgitarren-F\u00e4higkeiten  zu vermitteln. Alles in allem ein amtliches Brett an Kaltschn\u00e4uzigkeit,  dieses Teil. Schmissig und schwei\u00dftreibend. Was kann man von einer Rock-Scheibe  schon mehr erwarten?<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-5379\" title=\"so-so-modern\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/03\/so-so-modern.jpg\" alt=\"so-so-modern\" width=\"230\" height=\"230\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/03\/so-so-modern.jpg 230w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/03\/so-so-modern-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 230px) 100vw, 230px\" \/><strong>So So Modern<\/strong> versuchen sich derweil an  Disco-Pop mit psychedelischen Rauschwaden. Songs, wie der fulminante Opener \u201eLife In  The Undergrowth\u201c scheinen jeden Moment zu explodieren, nur um den H\u00f6rer dann  mit kleinen Schlenkern immer weiter an der Nase herum zu f\u00fchren. Die Dynamik  dieser Scheibe ist famos und zwar so sehr, dass es einen fast zu zerrei\u00dfen  droht. \u201eCrude Futures\u201c ist ein Pulverfass der Emotionen, tanzbar ohne Ende und  mit zunehmender Dauer auch noch schr\u00e4g genug, um allen Indie-Querk\u00f6pfen,  denen die Futureheads damals ihr erstes Album zum Fra\u00df vorwarfen, den Kopf zu  verdrehen.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-5380\" title=\"black-francis\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/03\/black-francis.jpg\" alt=\"black-francis\" width=\"240\" height=\"240\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/03\/black-francis.jpg 240w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/03\/black-francis-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 240px) 100vw, 240px\" \/><strong>Black Francis<\/strong> von den Pixies l\u00e4sst derweil  auf seinem neuen Album den Indierock wieder in zuckers\u00fc\u00dfe Popgefilde abdriften,  ger\u00e4t dabei aber immer wieder in Schr\u00e4glage ohne das Gleichgewicht zu  verlieren. \u201eNonstoperotik\u201c bietet genau das, was der Titel suggeriert. Indie-Pop  f\u00fcr die Seele. Gehirn-Fick f\u00fcr die H\u00e4upter. Hymnen, die dir eine grinsende  Fresse ins Gesicht zaubern. Black Francis versteht es zweifelsohne sexy Musik zu schreiben. Man kommt nicht umhin sich zu den St\u00fccken ein verruchtes Etablissement vorzustellen. Eine Szenerie, die Lust verspricht, wie  diese Songs, die einfach nur Lust auf mehr machen. Mehr Melodien, mehr  Hooklines. Mehr Gitarrenrock.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-5381\" title=\"peasant\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/03\/peasant-300x300.jpg\" alt=\"peasant\" width=\"156\" height=\"156\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/03\/peasant-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/03\/peasant-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/03\/peasant.jpg 500w\" sizes=\"auto, (max-width: 156px) 100vw, 156px\" \/><strong>Peasant<\/strong> erinnern mit ihrem neuen Album schon  nach wenigen Sekunden verteufelt an das letzte Werk von Grizzly Bear. Die  zehn Songs ihres aktuellen Werks \u201eShady Retreat\u201c strampeln durch Lo-Fi-Pop-Gefilde,  als ginge es darum, mit minimalen Mitteln ganz gro\u00dfes Gef\u00fchlskino zu  produzieren. Nach wenigen Minuten schon f\u00fchlt man sich als H\u00f6rer ergriffen von diesen charmanten Melodien, die sparsam mit ihren Gef\u00fchlen umgehen, gerade  deshalb aber nur umso fester an den Geh\u00f6rg\u00e4ngen des Zuh\u00f6rers kleben bleiben. Ein kleines, r\u00fchrendes Album, das man der\/dem Liebsten direkt neben Grizzly  Bear und Animal Collective als kleines Schmankerl zwischendurch aufs n\u00e4chste  Mixtape spielen sollte.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-5382\" title=\"maxi-hecker\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/03\/maxi-hecker.jpg\" alt=\"maxi-hecker\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/03\/maxi-hecker.jpg 250w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/03\/maxi-hecker-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/><strong>Maximilian Hecker<\/strong> scheint derweil die Ver\u00f6ffentlichungswut gepackt zu haben. Erst im letzten Jahr erschien  \u201eOne Day\u201c, der Vorg\u00e4nger, der dem K\u00fcnstler den letzten Nerv kostete und ihn beinahe  dazu brachte, seine Musikkarriere endg\u00fcltig ad acta zu legen. H\u00f6rt man sich  das neue Album \u201eI Am Nothing But Emotion, No Human Being, No Son, Never Again  Son\u201c, kann man nur sagen, Gott sei Dank hat er es nicht getan. Auf einmal wirken  Stimme und Piano wieder wie eine Einheit, auf einmal entsteht wieder so ein  Gef\u00fchl, hier den ganz gro\u00dfen Gef\u00fchls-Herauskotzerei-Wust um die Ohren gehauen zu bekommen. Auf einmal bahnen sich wieder ganz gro\u00dfe Emotionen ihren Weg  ins Herz des H\u00f6rers. Allein die ersten drei Songs sind so ergreifend, dass man  vor dem Piano niederknien m\u00f6chte, welchem er diese Melodien entlockt. Mit diesem  Album wird Hecker entweder zum Superstar oder zum verkannten Genie. Alles  liegt offen vor einem. Prasselt mit geballter Wucht auf einen ein. Ich hab  G\u00e4nsehaut\u2026 deshalb Schluss f\u00fcr heute. Bis zum n\u00e4chsten Zuckerbeat.<span> <\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Endlich ist es soweit. Velojet legen nach. 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