{"id":5780,"date":"2010-07-19T13:20:28","date_gmt":"2010-07-19T12:20:28","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=5780"},"modified":"2010-07-19T13:31:08","modified_gmt":"2010-07-19T12:31:08","slug":"zuckerbeat-vol-152-held-in-the-arms-of-your-words","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=5780","title":{"rendered":"\/\/ zuckerbeat vol. (1)52 &#8211; held in the arms of your words"},"content":{"rendered":"<p class=\"MsoNormal\"><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-5781\" title=\"circasurvive_blueskynoise\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/circasurvive_blueskynoise-300x300.jpg\" alt=\"circasurvive_blueskynoise\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/circasurvive_blueskynoise-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/circasurvive_blueskynoise-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/circasurvive_blueskynoise.jpg 400w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>Circa Survive<\/strong> sind schon seit geraumer Zeit  drauf und dran, den Jungs von Coheed &amp; Cambria den Titel als hei\u00dfester  Rock-Act mit Emo-Einschlag abzuluchsen. Ihr neues Album \u201eBlues Sky Noise\u201c klingt  derweil, als wollten sie Tool Konkurrenz machen. Im Gegensatz zum Vorg\u00e4nger  sch\u00e4len sich nach einigen Durchl\u00e4ufen allerdings auch ein paar echte Hits heraus, die unabh\u00e4ngig vom Albumformat funktionieren. Der Opener \u201eStrange Terrain\u201c  zum Beispiel schickt einen sofort auf die Tanzfl\u00e4che und \u201eImaginary Enemy\u201c  oder \u201eGlass Arrows\u201c stehen dem fesselnden St\u00fcck in nichts nach. <span style=\"color: #262626;\"><!--more--><\/span>Ansonsten entfaltet  die Scheibe erst nach zahlreichen Durchl\u00e4ufen ihre Gr\u00f6\u00dfe. Wie schon beim  Vorg\u00e4nger muss allerdings nicht viel \u00dcberzeugungsarbeit beim H\u00f6rer geleistet  werden, dieses Teil hier noch mal in die Anlage zu stecken. Vielmehr wandert der Zeigefinger von ganz allein in Richtung \u201eRepeat\u201c-Taste. Circa Survive  sind eine Band, die s\u00fcchtig macht. Wenn Gitarren und Gesangsstimme einen Looping  nach dem anderen drehen, werden am Ende sogar sch\u00f6ne Erinnerungen an The Mars  Volta wach. Alles in allem ein fulminantes Rockalbum, dass sich meilenweit vom \u00fcblichen Emo-Konsens abhebt. Am 9.9. spielt die Band live in Wiesbaden  im Schlachthof. Unbedingt hingehen.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-5782\" title=\"tired-pony\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/tired-pony.jpg\" alt=\"tired-pony\" width=\"222\" height=\"222\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/tired-pony.jpg 222w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/tired-pony-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 222px) 100vw, 222px\" \/>Tired Pony<\/strong> nennt sich derweil ein Projekt  von so illustren Musikern wie Gary Lightbody von Snow Patrol, Peter Buck aus  dem Hause R.E.M. und Belle &amp; Sebastians Richard Colburn. Das Album \u201eThe Place  We Ran From\u201c klingt dann auch genauso, wie man sich eine Zusammenarbeit dieser melancholie-versessenen Jungs vorstellt. Mit freundlicher Unterst\u00fctzung  von illustren Kollegen aus dem Hause Editors, She &amp; Him und Jacknife Lee knallen sie einem ihre Vorstellung von Stadio-Rock-Romantik vor den  Latz, dass man sofort ins Sabbern ger\u00e4t. Jeder vor Liebeskummer vor sich  hinraffende Zeitgenosse sollte diese Musik weitest m\u00f6glich umschiffen, wenn er nicht  in einem Meer voller Tr\u00e4nen ertrinken m\u00f6chten. Da helfen auch einzelne Midtempo-Lichtblicke, wie \u201eDead American Writers\u201c nichts mehr, wenn kurz  darauf S\u00e4tze wie \u201eI\u00b4ve Been Terrified Since You Walked Out The Door\u201c an die  Geh\u00f6rg\u00e4nge dringen.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-5783\" title=\"melt-6\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/melt-6.jpg\" alt=\"melt-6\" width=\"279\" height=\"279\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/melt-6.jpg 279w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/melt-6-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 279px) 100vw, 279px\" \/>Auf dem Melt! Festival trifft sich derweil mal  wieder das Who Is Who der angesagten Indie- und Elektro-Acts. Passend dazu gibt\u2019s  auch in diesem Jahr wieder den Rundumschlag f\u00fcrs heimische Wohnzimmer, zu dem  man vor dem Spiegel schon mal die Tanzschritte f\u00fcr das Festival ein\u00fcben darf.  Die \u201e<strong>Melt! Compilation Vol. 6<\/strong>\u201c hat einerseits eine ganze Reihe exklusiver  Tracks von WhoMadeWho bis Health am Start, aber auch viele Gassenhauer aus den einschl\u00e4gigen Trend-Blogs versammelt. Am Ende treffen dann Frittenbude  auf Tocotronic. Two Door Cinema Club auf The XX. Yeasayer auf die Foals. The Futureheads auf die Shout Out Louds und Jamie T. auf Darwin Deez. Soll  hei\u00dfen: da ist wirklich f\u00fcr jeden was dabei. Weil noch dazu kaum Ausf\u00e4lle drauf  sind, ist diese Zusammenstellung jetzt schon hei\u00dfester Anw\u00e4rter auf den Titel \u201eSommersampler des Jahres 2010\u201c.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-5784\" title=\"plan-b\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/plan-b.jpg\" alt=\"plan-b\" width=\"460\" height=\"460\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/plan-b.jpg 450w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/plan-b-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/plan-b-300x300.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 460px) 100vw, 460px\" \/><strong>Plan B <\/strong>hat sich derweil in der Vergangenheit  als Rap-R\u00fcpel einen Namen gemacht. Nun kehrt er sein innerstes nach au\u00dfen  und knallt seinen H\u00f6rern ein mutiges Soul-Rap-Album vor den Latz, das Gnarls Barkley und Konsorten auf der Stelle neidisch machen d\u00fcrfte. \u201eThe  Defamation Of Strickland Banks\u201c versteht sich ausdr\u00fccklich als Konzeptalbum und lullt  einen ein mit zahlreichen Soul-Pop Krachern, wie dem Opener \u201eLove Goes Down\u201c  oder dem melancholischen \u201eWhat You\u00b4re Gonna Do\u201c. Dazwischen gibt\u2019s zahlreiche Gassenhauer im Sinne Marvin Gayes, die einen so z\u00e4rtlich anschmusen,  dass nur noch vereinzelt (z.B. beim Song \u201eStay Too Long\u201c) durchschimmert, dass  man es hier mit einem Rapper zu tun hat, der noch vor Kurzem mit Obsz\u00f6nit\u00e4ten  nur so um sich warf. Ein passendes Rap-Gegenst\u00fcck seines Albums hat der Musiker \u00fcbrigens schon eingespielt. Trotzdem d\u00fcrfte es Plan B sehr schwer  fallen, sich von dieser Art von Sound zu emanzipieren. Das Soul-Korsett passt ihm  einfach zu gut. Wer den Soul-S\u00e4nger live erleben m\u00f6chte,<span> <\/span>am 22.11. gibt er ein Gastspiel in M\u00fcnchen (Freiheiz). Der  Ausflug d\u00fcrfte sich lohnen.<span> <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-5785\" title=\"all-time-low\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/all-time-low-300x300.jpg\" alt=\"all-time-low\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/all-time-low-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/all-time-low-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/all-time-low.jpg 500w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><strong>All Time Low<\/strong> haben es inzwischen geschafft  sich im hei\u00df umk\u00e4mpften amerikanischen Pop-Punk-Markt zu etablieren und hauen  uns in diesem Jahr einen Rundumschlag in Sachen zeitgen\u00f6ssischem Party-Punk um  die Ohren. \u201eStraight To DVD\u201c kommt dabei gleich in doppelter Ausf\u00fchrung um  die Ecke und sorgt sowohl auf CD als auch im heimischen DVD-Player f\u00fcr gute  Laune. Sind ja auch wahrlich mitrei\u00dfende Smash-Hits drauf, wie \u201eLost In Stereo\u201c und \u201eWeightless\u201c, die jedem Gob- und Allister-Anh\u00e4nger die Freudentr\u00e4nen ins Gesicht treiben. Mit Pippi in den Augen zieht man sich dann die  beiliegende DVD rein, auf der sich eine schicke Dokumentation und die komplette  Live-Show des hier vorliegenden Live-Sets vom 4. Dezember 2009 in New York City  befindet. Ein Rundum-Gl\u00fccklich-Paket f\u00fcr alle, die am Liebsten sofort in Richtung Strandpromenade aufbrechen m\u00f6chten.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-5786\" title=\"rhythmo-del-mundo-revival\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/rhythmo-del-mundo-revival-300x267.jpg\" alt=\"rhythmo-del-mundo-revival\" width=\"217\" height=\"194\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/rhythmo-del-mundo-revival-300x267.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/rhythmo-del-mundo-revival.jpg 332w\" sizes=\"auto, (max-width: 217px) 100vw, 217px\" \/>Die <strong>Rhythms Del Mundo <\/strong>machen sich derweil  auf das \u201eRevival\u201c gro\u00dfer Smash-Hits von Bob Dylan bis Nirvana einzul\u00e4uten. Soll  hei\u00dfen: \u201eI Fought The Law\u201c und \u201eSmells Like Teen Spirit\u201c darf man nun auch mit kubanischen Rhythmen unterlegt genie\u00dfen. Intoniert werden die Hitsingles  von illustren Kollegen wie Green Day, den Gorillaz, Franz Ferdinand und Bob  Dylan. Dazu noch ein paar Chart-Monster der Marke Coldplay und K T Tunstall  angekarrt und dem durchschlagenden Erfolg in den Charts d\u00fcrfte nichts mehr im Weg  stehen. Alles in allem die passende Vollbedienung f\u00fcr die n\u00e4chste  Studentenparty, wenn der heimische DJ die neugierigen Blicke seiner studentischen Kollegen  mal wieder auf sich lenken m\u00f6chte. \u201eWas ist denn das f\u00fcr eine coole  Version?\u201c Alles in allem: der perfekte Soundtrack, um sich im Antlitz der Sommersonne in  den \u00f6rtlichen Baggersee zu hechten.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-5787\" title=\"pvt\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/pvt.jpg\" alt=\"pvt\" width=\"279\" height=\"279\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/pvt.jpg 279w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/pvt-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 279px) 100vw, 279px\" \/>PVT <\/strong>(alias Pivot) garnieren derweil  brachiale Gitarren mit einer bass-lastigen Elektro-So\u00dfe. Schon nach wenigen  Sekunden scheint sich im heimischen Wohnzimmer ein Wirbelsturm zu entfalten, der  einem die Inneneinrichtung um die Ohren haut. Man kann PVT wirklich nicht  vorwerfen, dass sie keinen Mut zum Experimentieren an den Tag legen w\u00fcrden. \u201eChurch  With No Magic\u201c strotz nur so vor Feedback-Schleifen und durch den Mixer  gejagte Elektro-Sprengsel, dass man vor lauter Chaos vergisst, ob man jetzt  Luftgitarre oder Ganzk\u00f6rper-Wirbelwind spielen wollte. Mancher Song k\u00f6nnte aufgrund  seiner imposanten Beats durchaus vom letzten Album der Kills stammen. Der  gleichnamige Titeltrack zum Beispiel ist einer der sch\u00f6nsten Tanzfl\u00e4chenknaller, den  !!! nie geschrieben haben.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-5788\" title=\"sol-stein\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/sol-stein.jpg\" alt=\"sol-stein\" width=\"134\" height=\"220\" \/>Wer sich derweil schon immer mal zu Gem\u00fcte f\u00fchren  wollte, wie man eigentlich das Handwerk des Schreiberlehrlings erfolgreich  erlernt, der solle sich <strong>Sol Stein<\/strong>s schickes Machwerk \u201e<em>\u00dcber das Schreiben<\/em>\u201c  zu Gem\u00fct f\u00fchren. Der Lektor von so illustren Autoren wie Dylan Thomas &amp;  Elia Kazan vermittelt im handlichen Format, wie man ungelenke S\u00e4tze in ein  schl\u00fcssiges Ganzes transformiert. Ob man sich nun an fiktionale oder nichtfiktionale Literatur heranwagt, der Autor nimmt den Leser mit kurzen, pr\u00e4gnanten  Tipps beim Wort und f\u00fchrt ihm vor Augen, wie sich der Text-Salat zu einer  wirklich gelungenen Komposition aufputschen l\u00e4sst. Dekoriert wird das Ganze am  Ende mit den zehn Geboten des Autors und da steht doch tats\u00e4chlich drin, man  solle seine Gef\u00fchle nicht am Leser auslassen. Soll hei\u00dfen: Rezensieren ist eh n Quatsch. Deswegen lassen wir das Ganze auch mal gut sein f\u00fcr heute. Und lesen uns beim n\u00e4chsten Zuckerbeat.<span> <\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Circa Survive sind schon seit geraumer Zeit drauf und dran, den Jungs von Coheed &amp; Cambria den Titel als hei\u00dfester Rock-Act mit Emo-Einschlag abzuluchsen. Ihr neues Album \u201eBlues Sky Noise\u201c klingt derweil, als wollten sie Tool Konkurrenz machen. 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