{"id":5851,"date":"2010-08-17T09:26:04","date_gmt":"2010-08-17T08:26:04","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=5851"},"modified":"2010-08-17T10:31:00","modified_gmt":"2010-08-17T09:31:00","slug":"zuckerbeat-vol-155-hey-you-loner","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=5851","title":{"rendered":"\/\/ zuckerbeat vol. (1)55 &#8211; hey you \/ loner"},"content":{"rendered":"<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-5865\" title=\"taetaeraecovergross\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/08\/taetaeraecovergross-300x269.jpg\" alt=\"taetaeraecovergross\" width=\"250\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/08\/taetaeraecovergross-300x269.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/08\/taetaeraecovergross-1023x920.jpg 1023w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/08\/taetaeraecovergross.jpg 1648w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>Werte Leserinnen und Leser. Vorhang auf f\u00fcr <strong>T\u00e4t\u00e4r\u00e4<\/strong> und ihren \u201eMaximo Brass\u201c. Das Artwork der Scheibe (in der urspr\u00fcnglichen Version) erinnert nicht ganz zuf\u00e4llig an die werten Kollegen von Maximo Park und man kommt nicht drum herum, der Band f\u00fcr ihr 11-teiliges Sammelsurium aus Klassikern, die in Blachblas-Modus \u00fcberf\u00fchrt wurden, tiefen Respekt auszusprechen. Alles wird hier mitsamt Big Band verwurstet, von Oasis (\u201eWonderwall\u201c) \u00fcber Nirvana (\u201eSmells Like Teen Spirit\u201c) bis hin zu \u201eTainted Love\u201c von Soft Cell. <span style=\"color: #262626;\"><!--more--><\/span>Die St\u00fccke sind allesamt so imposant arrangiert, dass einem trotz des fehlenden Gesangs keine Minute langweilig wird. Wenn schon Trittbrettfahrermucke, dann diese. Da geht sogar im Bierzelt die Sonne auf.<span> <\/span>Diese 15-k\u00f6pfige Kapelle aus Hamburg ist vielleicht der sympathischste Geheimtipp f\u00fcr den Sommer. Unbedingt mal rein h\u00f6ren.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-5853\" title=\"blackmarket_stvincentdecor\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/08\/blackmarket_stvincentdecor.jpg\" alt=\"blackmarket_stvincentdecor\" width=\"460\" height=\"460\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/08\/blackmarket_stvincentdecor.jpg 500w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/08\/blackmarket_stvincentdecor-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/08\/blackmarket_stvincentdecor-300x300.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 460px) 100vw, 460px\" \/>Blackmarket<\/strong> geh\u00f6ren derweil zu den Bands, die sich jeder Fan von den Subways und Blood Red Shoes unbedingt mal reinziehen sollte. Wie hier drauf los gepoltert wird und ein Gitarrenfeuerwerk nach dem anderen abgebrannt wird, ist aller Ehren wert. Noch dazu hat die Band (ungerechter Weise) auch auf Album Nummer zwei noch einen gewissen Geheimtipp-Status, was den A-Ha-Effekt bei Neuank\u00f6mmlingen nur umso weiter nach oben schraubt. Auch wenn es auf dem Nachfolger \u201eSt Vincent Decor\u201c bisweilen etwas gem\u00e4chlicher zugeht, als auf dem Vorg\u00e4nger, kann man zu Hitsingles, wie \u201eHammerhead (Somebody Else)\u201c und \u201eTongue Twister Typo\u201c hemmungslos die M\u00e4hne schwingen. F\u00fcr mich einer der Geheimtipps des Sommers.<span> <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-5854\" title=\"rooney_eureka\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/08\/rooney_eureka.jpg\" alt=\"rooney_eureka\" width=\"264\" height=\"264\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/08\/rooney_eureka.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/08\/rooney_eureka-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 264px) 100vw, 264px\" \/>Wer mal wieder eine Runde schunkeln m\u00f6chte und auf Sommerpop der mitrei\u00dfenden Sorte steht, sollte sich das aktuelle Album von <strong>Rooney<\/strong> ins Regal stellen. Auf \u201eEureka\u201c<span> <\/span>versammelt die Band mal wieder zahlreiche Indie-Pop-Kracher, die auf den Indie-Disco-Tanzfl\u00e4chen der Nation f\u00fcr Partystimmung sorgen d\u00fcrften\u2026 Bemerkenswert daran ist, dass den Jungs scheinbar \u00fcber die volle L\u00e4nge die gute Laune nicht verlieren. Die Einfl\u00fcsse der Beatles sind zwar un\u00fcberh\u00f6rbar, aber diese Ganze 60s \u2013Referenzen sorgen daf\u00fcr, dass man die Band noch schneller ins Herz schlie\u00dft. Da verzeiht man den Jungs dann auch einen schmalzigen Schweren\u00f6ter der Marke \u201eInto The Blue\u201c, wenn kurz darauf schon wieder zu \u201eThe Hunch\u201c die Lufttrompete ausgepackt werden darf.<span> <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-5855\" title=\"stella\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/08\/stella.jpg\" alt=\"stella\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/08\/stella.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/08\/stella-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><strong>Stella<\/strong> wiederum sollten sich all jene anh\u00f6ren, die es lieben, wenn elektronische Tracks auf<span> <\/span>Pop-Melodien treffen. Die bisweilen verspulten Beats und eingestreuten Pianopassagen sorgen daf\u00fcr, dass man sich erst einmal zurecht finden muss in diesem Sammelsurium an Sounds, wenn man sich dann allerdings erst einmal eingefunden hat, lassen einen die zehn St\u00fccke auf \u201eFukui\u201c gar nicht mehr los. Allein der Opener \u201eAccessory After The Fact\u201c sorgt daf\u00fcr, dass man sich schon nach wenigen Sekunden in eine elektrifizierte Lounge transformiert sieht. Stella schreiben Musik f\u00fcr Kopfh\u00f6rer-Partys. Man m\u00f6chte sich einfach das komplette Soundsystem \u00fcber den Kopf st\u00fclpen und vollends in dieser atmosph\u00e4risch-tanzbare Musik versinken.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-5856\" title=\"canadians\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/08\/canadians.jpg\" alt=\"canadians\" width=\"220\" height=\"220\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/08\/canadians.jpg 220w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/08\/canadians-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 220px) 100vw, 220px\" \/>Wer auf treibenden Indie-Rock mit 90er-Jahre-Einschlag steht, der sollte sich das aktuelle Album der <strong>Canadians<\/strong> auf keinen Fall entgehen lassen. Schon beim Opener von \u201eThe Fall Of 1960\u201c werden sch\u00f6ne Erinnerungen an die fr\u00fchen Tage von Miles und Konsorten wach. Was die f\u00fcnf Jungs hier mit quietschender Gesangsstimme abliefern, w\u00e4re vor 12 Jahren in jeder Indie-Disco abgefeiert worden, als ob es kein Morgen g\u00e4be. Heute sorgt es zumindest daf\u00fcr, dass all jene, die immer noch in Nostalgie verfallen, wenn sie an den Sound von Electric Club, Seesaw, Pyogenesis und Konsorten zur\u00fcckdenken, ein unaufh\u00f6rliches Grinsen \u00fcbers Gesicht f\u00e4hrt.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-5857\" title=\"medina_welcometomedina_emi_blog\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/08\/medina_welcometomedina_emi_blog-300x300.jpg\" alt=\"medina_welcometomedina_emi_blog\" width=\"241\" height=\"241\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/08\/medina_welcometomedina_emi_blog-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/08\/medina_welcometomedina_emi_blog-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/08\/medina_welcometomedina_emi_blog.jpg 460w\" sizes=\"auto, (max-width: 241px) 100vw, 241px\" \/>Medina<\/strong> wirkt auf den ersten Blick, wie der n\u00e4chste kalkulierte Chartbreaker einer gro\u00dfen Plattenfirma. Schon mit dem Titelsong von<span> <\/span>\u201eWelcome To Medina\u201c macht sie allerdings unmissverst\u00e4ndlich klar, dass es ihr fern liegt, den Erwartungen zu entsprechen. Der Track klingt wie eine musikalische Robyn-Phantasie, die durch einen Peaches Track schreitet. Nachfolgend kann Medina dieses hohe Niveau zwar nicht \u00fcber die volle L\u00e4nge aufrecht erhalten und verstrickt sich bisweilen im Konsens-Bereich. Trotz allem machen Songs, wie \u201eAddiction\u201c mit ihren treibenden Disco-Sounds Lust auf Blitzlichtatmosph\u00e4re im Wohnzimmer. Mehr davon bitte.<span> <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-5858\" title=\"baby-universal\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/08\/baby-universal-300x300.jpg\" alt=\"baby-universal\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/08\/baby-universal-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/08\/baby-universal-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/08\/baby-universal.jpg 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><strong>Baby Universal<\/strong> versuchen derweil dem Rock\u00b4n\u00b4Roll noch ein paar neue Facetten abzutrotzen. Das gelingt ihnen bisweilen ganz gut, wenn sie sich ein Beispiel an den gro\u00dfen Br\u00fcdern von Kings Of Leon nehmen und gleich im Opener \u201eHeartrightout\u201c so richtig auf die Kacke hauen. Leider versandet bisweilen mancher Song in uns\u00e4glichen Formatradio-Gefilden, was den Gesamteindruck insgesamt etwas schm\u00e4lert. Wer allerdings an den letzten Alben von Jet seine wahre Freude hatte, sollte sich Songs, wie \u201eBye Bye Love\u201c auf keinen Fall entgehen lassen. Die bisweilen eingestreuten Wave-Anleihen der Marke Joy Division sorgen f\u00fcr Abwechslung und entlassen einen mit dem wohligen Gef\u00fchl, dass da in Zukunft noch mehr gehen k\u00f6nnte.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-5859\" title=\"iries-revoltes\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/08\/iries-revoltes.jpg\" alt=\"iries-revoltes\" width=\"262\" height=\"262\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/08\/iries-revoltes.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/08\/iries-revoltes-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 262px) 100vw, 262px\" \/>Wer auf Party-Pop im Grenzgebiet von Culcha Candela und Mellow Mark steht, der sollte sich <strong>Irie R\u00e9voltes<\/strong> zu Gem\u00fcte f\u00fchren. Deren neues Album \u201eMouvement Mondial\u201c versammelt wieder 17 revolution\u00e4r angehauchte Party-Kracher im Grenzgebiet von Reggae, Dancehall und Rapmusik. Gerade, wenn sie zwischenrein mal das Tempo raus nehmen, wie in \u201eMerci\u201c klingt das bisweilen gelungen, weil man sich dann schon nach wenigen Sekunden aufgefordert sieht, die H\u00e4ngematte auszupacken. Ansonsten schafft es die Band zwar nicht immer, ihre Live-Energie vollends auf Silberling zu transformieren, macht aber nichts, auf jeder Baggersee-Party werden sie trotzdem auf Dauerrotation laufen. Womit wir dann auch schon wieder am Ende w\u00e4ren f\u00fcr heute. Genie\u00dft die Sonne. Bis zum n\u00e4chsten Zuckerbeat.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Werte Leserinnen und Leser. Vorhang auf f\u00fcr T\u00e4t\u00e4r\u00e4 und ihren \u201eMaximo Brass\u201c. 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