{"id":5890,"date":"2010-08-19T09:02:13","date_gmt":"2010-08-19T08:02:13","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=5890"},"modified":"2010-08-19T09:02:43","modified_gmt":"2010-08-19T08:02:43","slug":"zuckerbeat-vol-157-smash-the-system","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=5890","title":{"rendered":"\/\/ zuckerbeat vol. (1)57 &#8211; smash the system"},"content":{"rendered":"<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-5891\" title=\"frontiers\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/08\/frontiers.jpg\" alt=\"frontiers\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/08\/frontiers.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/08\/frontiers-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>Wer mal wieder in bester Hot Water Music-Manier ein paar euphorische Rocksongs mitgr\u00f6len m\u00f6chte, sollte sich den Opener des aktuellen <strong>Frontier(s)<\/strong>-Albums zu Gem\u00fcte f\u00fchren. \u201eLittle Wolves\u201c hat alles, was der melodieselige Punkrocker braucht, um seine Stimmb\u00e4nder in Richtung Heiserkeit zu pushen. Jeder Samiam-Anh\u00e4nger d\u00fcrfte vor Gl\u00fcck einen Handstand absolvieren und mit den Zehenspitzen im Takt wippen, wenn diese Scheibe hier zum ersten Mal an seine Geh\u00f6rg\u00e4nge dringt. <span style=\"color: #262626;\"><!--more--><\/span>\u201eThere Will Be No Miracles Here\u201c ist ein echter Geheimtipp f\u00fcr all diejenigen, denen im aktuellen Emo-Punk-Konsens irgendwie das Gef\u00fchl abgeht. Das Ganze ist im Endeffekt aber auch kein Wunder, wenn man bedenkt, dass hier Chris Hidgon von den zauberhaften Elliott (Jimmy Eat World-Fans der \u201eClarity\u201c-Phase sei bei dieser Gelegenheit auch diese Band noch mal ans Herz gelegt. Checkt unbedingt das Album \u201eFalse Cathedrals\u201c) und Matt Wieder von den Straight Edgern von Mouthpiece gemeinsam auf der B\u00fchne stehen. Meine Sommerplatte des Moments.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-5892\" title=\"teenagersintokyo\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/08\/teenagersintokyo-300x300.jpg\" alt=\"teenagersintokyo\" width=\"218\" height=\"218\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/08\/teenagersintokyo-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/08\/teenagersintokyo-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/08\/teenagersintokyo.jpg 350w\" sizes=\"auto, (max-width: 218px) 100vw, 218px\" \/>Die <strong>Teenagers In Tokyo<\/strong> sind ja gerade in aller Munde, weil ihre Hitsingle \u201eEnd It Tonight\u201c die Blogs im Web genauso flutet, wie die begehrten Sendepl\u00e4tze auf den einschl\u00e4gigen Alternativ-Stationen. Nun Erscheint mit \u201eSacrifice\u201c das Deb\u00fctalbum der Band, deren Songs sich im Grenzgebiet von lieb gewonnen Acts, wie Siouxie &amp; The Banshees und Joy Division bewegen, die aber trotzdem genug Hitpotenzial aufweisen, um alle Plagiats-Verd\u00e4chtigungen sofort in tausend St\u00fccke zu sprengen. Mancher Song wirkt zwar auf den ersten Durchlauf hin etwas glatt geb\u00fcgelt, die St\u00fccke verlieren aber sonderbarer Weise auch nach zahlreichen, weiteren Durchl\u00e4ufen nicht ihren Glanz. Alles in allem ein gelungenes Art-Pop-New Wave-Werk, wie geschaffen, um die Tanzfl\u00e4chen der \u00f6rtlichen In-Di(e)skotheken mit schmissigen Melodien zu befeuern.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-5893\" title=\"the-charlatans-c2ab-cooking-vinyl-300x293\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/08\/the-charlatans-c2ab-cooking-vinyl-300x293.jpg\" alt=\"the-charlatans-c2ab-cooking-vinyl-300x293\" width=\"300\" height=\"293\" \/><strong>The Charlatans<\/strong> wollen mit ihrem neuen Album derweil ein Zeichen setzten und z\u00fcnden im Opener eine Krachrakete, die dann in eine astreine Hitsingle m\u00fcndet, f\u00fcr die sich auch die Subways nicht sch\u00e4men m\u00fcssten. \u201eWho We Touch\u201c soll die Jungs nach dem Internet-Release des Vorg\u00e4ngers wieder in die Spur zur\u00fcck bringen und die Band all jenen offenbaren, die sich heute noch unaufh\u00f6rlich \u201eSchule\u201c (ja genau, den ollen Party-Streifen) reinziehen und sich fragen, von wem da eigentlich dieser zauberhafte Brit-Pop-Knaller namens \u201eThe Only One I Know\u201c stammt, der da durchs Bild huscht. Auf dem aktuellen Album finden sich nun zehn erg\u00e4nzende St\u00fccke, die sich ganz hervorragend ins Gesamtwerk der Band eingliedern. Alles von der gro\u00dfen Ballade, bis zur Stadionhymne wird ausgepackt, um Brit-Pop-Nostalgikern den Alltag zu vers\u00fc\u00dfen. F\u00fcr viele Menschen wird dieses Album ein wichtiger Wegbegleiter werden. Wer auf den Geschmack gekommen ist, kann hinterher auch gleich den Backkatalog nachbestellen. Da lohnt es sich am besten mit dem sagenhaften Deb\u00fct \u201eSome Friendly\u201c anzufangen. Da ist auch \u201eThe Only One I Know\u201c drauf\u2026<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-5894\" title=\"wave-pictures-3\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/08\/wave-pictures-3.jpg\" alt=\"wave-pictures-3\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/08\/wave-pictures-3.jpg 250w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/08\/wave-pictures-3-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>The Wave Pictures<\/strong> b\u00fcndeln derweil ihre St\u00e4rken und hauen statt einer Langspielplatte lieber eine 6-Song-EP raus. Daf\u00fcr ist dann allerdings auch jedes St\u00fcck ein Knallbonbon f\u00fcr den zeitgen\u00f6ssischen Indie-Popper. Sei es der akustisch angehauchte Opener \u201eSweetheart\u201c, der sich als Lagerfeuerhymne bei Heiserkeit empfiehlt oder das atemlose Lo-Fi-Schnuckler \u201eI Shall Be A Ditchdigger\u201c, der Adam Green aber mal so was von alt aussehen l\u00e4sst. \u00dcberhaupt festigen The Wave Pictures mit \u201eSweetheart\u201c ihr sympathischen Au\u00dfenseiter-Image und lassen selbst eine Strandpromenaden-Ballade, wie \u201eBlind Drunk\u201c nie in Jack Johnson-Radiopop-Gew\u00e4ssern verrecken.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-5895\" title=\"chk-chk-chk\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/08\/chk-chk-chk-300x300.jpg\" alt=\"chk-chk-chk\" width=\"198\" height=\"198\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/08\/chk-chk-chk-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/08\/chk-chk-chk-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/08\/chk-chk-chk.jpg 360w\" sizes=\"auto, (max-width: 198px) 100vw, 198px\" \/>Chk Chk Chk alias <strong>!!!<\/strong> m\u00f6chten uns hinterher weismachen, dass sie die poppige Alternative zum LCD Soundsystem sind. Jedenfalls ist mir lange kein Album mehr untergekommen, das sich so spitzb\u00fcbisch anschleicht, um dann nach einer gewissen Eingew\u00f6hnungsphase den Euphoriepegel ganz weit nach oben zu schrauben. Was die Jungs hier in den Seitenstra\u00dfen Berlins an Sounds zusammengepappt haben, erscheint auf den ersten Durchlauf weniger sperrig, als das Material vom Vorg\u00e4nger. Die Tendenz, sich erstmal locker einzugrooven und das St\u00fcck dann langsam, jam-m\u00e4\u00dfig in Richtung H\u00f6hepunkt zu steuern, haben sie aber beibehalten, dabei allerdings den Sound ein St\u00fcck weit entschlackt. Live d\u00fcrfte das wie eine Bombe einschlagen. Auf Platte erfordert \u201eStrange Weather, Isn\u00b4t It?\u201c ein geh\u00f6riges Ma\u00df an Geduld, belohnt einen dann allerdings mit einer astreinen Euphoriespritze.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-5896\" title=\"rose_\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/08\/rose_.jpg\" alt=\"rose_\" width=\"460\" height=\"455\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/08\/rose_.jpg 452w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/08\/rose_-300x297.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 460px) 100vw, 460px\" \/><strong>Rose Elinor Dougall<\/strong> hat sich derweil nach ihrem Stelldichein bei den wunderh\u00fcbschen Pipettes auf Solo-Pfade begeben und ver\u00f6ffentlicht nun ein entr\u00fccktes Pop-Album namens \u201eWithout Why\u201c, das klingt, als h\u00e4tte jemand Abba die Sinne vernebelt. Die psychedelischen Anleihen gepaart mit Pop-Melodien muten anfangs etwas sperrig an, aber nach einigen Durchl\u00e4ufen schl\u00e4ngeln sich die gut versteckten Melodieb\u00f6gen in den Vordergrund und sorgen daf\u00fcr, dass man \u00fcber Regenb\u00f6gen tanzt und im Mondschein badet.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-5897\" title=\"pony-run\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/08\/pony-run.jpg\" alt=\"pony-run\" width=\"280\" height=\"280\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/08\/pony-run.jpg 280w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/08\/pony-run-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 280px) 100vw, 280px\" \/>Bei <strong>Pony Pony Run Run<\/strong> kommt zwangsl\u00e4ufig die Frage auf, wie einem dieser sympathische Ringelereih-Elektro-Pop eigentlich bisher entwischen konnte. \u201eYou Need\u201c ist voll gestopft mit Hits, wie sie die Killers und Bloc Party wohl auch gerne im Programm h\u00e4tten. \u00a0Fast meint man, da wollte jemand 2 Unlimited mit Devo kreuzen. Keine Ahnung, warum das so vorz\u00fcglich funktioniert, aber es klappt. Sp\u00e4testens wenn \u201eWalking On A Line\u201c deine Boxent\u00fcrme flutet, schl\u00e4gst du Salti auf dem Wohnzimmer-Sofa. Wer auf tanzbaren Indie-Pop mit unwiderstehlichen Melodien steht, sollte sich diese Scheibe hier auf keinen Fall entgehen lassen. \u00a0Der Rest wird ganz zwangsl\u00e4ufig zumindest mit dem Hit \u201eHey You\u201c begl\u00fcckt, der gerade auf allen Portalen im Web rauf und runter rattert. Macht Spa\u00df, das Teil.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-5898\" title=\"a-traitor-like\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/08\/a-traitor-like.jpg\" alt=\"a-traitor-like\" width=\"132\" height=\"132\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/08\/a-traitor-like.jpg 180w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/08\/a-traitor-like-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 132px) 100vw, 132px\" \/><strong>A Traitor Like Judas<\/strong> knallen uns zum Abschluss auf \u201eEndtimes\u201c ihre Version vom Weltuntergang vor den Latz und d\u00fcrften damit Fans von explosivem Metal-Core-Gebretter in augenblicklichen Headbang-Modus versetzen. Nach einem elektronisch angehauchten Auftakt entfaltet sich ein kompromissloses Gebretter, das immer wieder von mitsingtr\u00e4chtigen Melodien durchzogen ist. Die Scheibe beinhaltet ein dynamisch arrangiertes Sammelsurium an Sounds, die auch Slipknot gut zu Gesicht gestanden h\u00e4tten. Auch wenn die Band mit ihrer Art von Musik sicher keinen Innovationspreis gewinnen d\u00fcrfte, hat man in Sachen Metal-Core sicher schon Schlimmeres vernommen. Zu diesen Knallbonbons hier kann man jedenfalls seine Gelenke mal wieder so richtig durchsch\u00fctteln. Soll hei\u00dfen: Abwackeln. Bis zum n\u00e4chsten Zuckerbeat.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wer mal wieder in bester Hot Water Music-Manier ein paar euphorische Rocksongs mitgr\u00f6len m\u00f6chte, sollte sich den Opener des aktuellen Frontier(s)-Albums zu Gem\u00fcte f\u00fchren. \u201eLittle Wolves\u201c hat alles, was der melodieselige Punkrocker braucht, um seine Stimmb\u00e4nder in Richtung Heiserkeit zu pushen. 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