{"id":5938,"date":"2010-09-03T13:32:22","date_gmt":"2010-09-03T12:32:22","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=5938"},"modified":"2010-09-03T16:04:15","modified_gmt":"2010-09-03T15:04:15","slug":"zuckerbeat-vol-160-lightscapes","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=5938","title":{"rendered":"\/\/ zuckerbeat vol. (1)60 &#8211; lightscapes"},"content":{"rendered":"<p class=\"MsoNormal\"><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-5939\" title=\"romanfischer_romanfischer\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/romanfischer_romanfischer.jpg\" alt=\"romanfischer_romanfischer\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/romanfischer_romanfischer.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/romanfischer_romanfischer-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>Roman Fischer<\/strong> hat sich derweil endg\u00fcltig von seinem Image als netter Indie-Popper von Nebenan befreit und macht jetzt ganz gro\u00dfes Kino in Sachen Pop-Musik. Sein aktuelles, selbstbetiteltes Album d\u00fcrfte den Fans von Coldplay bis Snow Patrol das Wasser im Munde zusammen laufen lassen. Diese Songs hier sind wie geschaffen, um auf der gro\u00dfen B\u00fchne gesungen zu werden. Mit etwas Gl\u00fcck pusht ihn jemand ins Nachmittagsprogramm von MTViva oder klaut einen seiner Hits f\u00fcr eine erfolgreiche TV-Serie und schon geht das Teil hier ab durch die Decke. <span style=\"color: #262626;\"><!--more--><\/span>Nach einer gewissen Eingew\u00f6hnungsphase bietet es aber auch zahlreiche gelungene Momente f\u00fcr Fans der ersten Stunde. Die Melodien wickeln dich ein und schon nach drei Songs befindet man sich in einem Rausch der Gl\u00fcckseligkeit. Wer noch weitertanzen m\u00f6chte, sollte die M\u00f6glichkeit nutzen und Roman Fischer (vielleicht zum letzten Mal) im intimen Ambiente des Jugendkulturhaus Cairo in W\u00fcrzburg genie\u00dfen. Da steht er am 12. Oktober auf der B\u00fchne.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-5940\" title=\"fotos\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/fotos.jpg\" alt=\"fotos\" width=\"200\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/fotos.jpg 200w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/fotos-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/><\/span>Die <strong>Fotos<\/strong> wagen derweil auf \u201ePorzellan\u201c einen weiteren Schritt nach vorne und befreien sich von den Phoenix-Umh\u00e4ngen, die sie sich auf dem Vorg\u00e4nger in bester Superman-Manier \u00fcbergestreift haben. Ist ja auch irgendwie konsequent, dass sie jetzt in d\u00fcstere Gefilde abtauchen, schlie\u00dflich soll das Ganze ja spannend bleiben. Hat man sich erstmal die Seele gew\u00e4rmt am dr\u00f6hnenden Einstiegs-Knaller, wird man nach zwei Minuten dann auf eine Achterbahnfahrt der Gef\u00fchle eingeladen. Hier kann man durchaus den Bogen zu Madsens aktuellem Opener ziehen, nur werden hier My Bloody Valentine in Sachen Sound zu Rate gezogen und nicht Queen. Die ambitionierte Suche nach neuen musikalischen Herausforderungen sorgt zwar hin und wieder auch f\u00fcr nervt\u00f6tende Momente, wenn einen der Titel-Track zu vermitteln versucht, man k\u00f6nne Showgaze, pardon: Shoegaze ins Stadion \u00fcberf\u00fchren. Dann aber nimmt einen schon wieder \u201eNacht\u201c an der Hand und alles wirkt so stimmungsvoll arrangiert, dass man sich von den poppigen Melodien nur zu gerne ins Wunderland entf\u00fchren l\u00e4sst. Alles in allem ein Album mit dem sicher keiner gerechnet h\u00e4tte. Ausbauf\u00e4hig in Nuancen aber alles in allem doch wieder geil.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-5941\" title=\"mikroboy\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/mikroboy.jpg\" alt=\"mikroboy\" width=\"320\" height=\"317\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/mikroboy.jpg 320w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/mikroboy-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/mikroboy-300x297.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px\" \/><strong>Mikroboy<\/strong> wollen es derweil so richtig wissen und haben auf ihrem Deb\u00fct \u201eNennt es, wie ihr wollt\u201c die passenden Argumente parat, um den \u00fcblichen Verd\u00e4chtigen aus dem Hause Madsen und Fertig, Los den Rang abzulaufen. Die Scheibe ist nach dem ausschweifenden Intro eigentlich ein einziger Hit in zw\u00f6lf Akten. Textlich ist das Ganze im Grenzgebiet Tomte \/ Kettcar angesiedelt und w\u00fcrde vielleicht an der einen oder anderen Textstelle noch etwas Feinschliff vertragen, aber f\u00fcr ein Deb\u00fctalbum ist es klasse, was die Jungs hier fabrizieren. Schon nach wenigen Minuten summt man die Melodien von der aktuellen Single \u201eNichts ist umsonst\u201c (\u00fcbrigens auch gerade erschienen mit einem tollen Mix von Der Tante Renate) oder \u201eRaus aus der schlechten Luft, rein mit der guten!\u201c vor sich hin, als w\u00e4ren die Songs gute, alte Bekannte, die man schon vor langer Zeit ins Herz geschlossen hatte. Alles in allem sind Mikroboy vielleicht nicht die deutschen Get Up Kids, dazu ist das Produktion der Scheibe zu glatt, aber Fans von Jimmy Eat World und The Ataris werden ihnen schon nach dem ersten Durchlauf reihenweise um den Hals fallen. Endlich mal wieder eine Band zum Liebhaben.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-5942\" title=\"hellboy1\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/hellboy1.jpg\" alt=\"hellboy1\" width=\"460\" height=\"687\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/hellboy1.jpg 402w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/hellboy1-201x300.jpg 201w\" sizes=\"auto, (max-width: 460px) 100vw, 460px\" \/>Wir wagen derweil zum ersten Mal beim Zuckerkick einen Blick in zeichnerische Gefilde und erfreuen uns an der Lekt\u00fcre der beiden Comic-Reihen \u201e<strong>Hellboy<\/strong>\u201c und \u201e<strong>The Walking Dead<\/strong>\u201c. Die hochwertigen, gebundenen Ausgaben aus dem Hause \u201eCross Cult\u201c sind ein wahrer Augenschmaus. Zu Hellboy muss man in diesem Zusammenhang wohl einf\u00fchrend nicht mehr viel sagen. Die zugeh\u00f6rigen Filme haben ja bereits Kult-Status. Wer bisher nicht in den Genuss der Comics gekommen ist, sollte das unbedingt nachholen, wie in den ersten beiden Romanen der Reihe namens \u201eDer Teufel erwacht\u201c und \u201eSaat der Zerst\u00f6rung\u201c mit Licht und Schatten gespielt wird, ist meisterhaft. Hellboy-Sch\u00f6pfer Mike Mignola (und John Byrne) schaffen es mit ihren bedr\u00fcckenden Bildern eine beklemmende Atmosph\u00e4re aufzubauen, wobei mir in diesem Zusammenhang der zweite Roman sogar besser gef\u00e4llt, weil dort in der (Unter)Welt der Vampire gewildert wird, was immer wieder f\u00fcr G\u00e4nsehaut beim Leser sorgt.<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-5943\" title=\"hellboy2\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/hellboy2.jpg\" alt=\"hellboy2\" width=\"246\" height=\"370\" \/> Weil Hellboy zudem einerseits die Rolle des gro\u00dfspurigen Superhelden mit Augenzwinkern auf den Leib geschrieben wurde und noch dazu die tiefsinnigen Momente mit einem grandiosen Gesp\u00fcr f\u00fcr Komik gekontert werden, verliebt man sich schon nach wenigen Seiten in den Abgesandten aus der H\u00f6lle. Im ersten Roman \u201eSaat der Zerst\u00f6rung\u201c begegnet der werte Ermittler (einer Sondereinheit f\u00fcr \u00dcbernat\u00fcrliches) \u00fcbrigens dem Typen, der ihn zu uns auf die Erde schickte. Wie das ausgeht? Am besten selbst nachlesen. Wer in diesem Zusammenhang lieber in die Welt der lebenden Toten eintauchen m\u00f6chte, sollte sich an \u201eThe Walking Dead\u201c heranwagen. Die wahre Gefahr (und das ist das Bemerkenswerte) an den ersten vier B\u00e4nden der Reihe, die wahre Gefahr also ist, dass die eigentliche Gefahr hier gar nicht so sehr von den Untoten ausgeht, sondern von den Menschen selbst. Schon im ersten Roman entspinnt sich ein Netz von Intrigen um die Protagonisten der Reihe und man wird nicht m\u00fcde, den \u201eHelden\u201c auf ihrem Streifzug durch Endzeitszenerien zu folgen, weil sich nach und nach immer mehr Facetten der Pers\u00f6nlichkeit offenbaren. Hier verschwimmen immer wieder die Grenzen zwischen Gut und B\u00f6se. Hier dreht sich alles ums blanke \u00dcberleben, um entt\u00e4uschte Liebe und um die Gefahr, die von uns allen ausgeht, wenn wir an unsere Grenzen geraten. <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-5944\" title=\"twd3\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/twd3.jpg\" alt=\"twd3\" width=\"460\" height=\"702\" \/>In den vorliegenden Romanen \u201eDie Zuflucht\u201c (3) und \u201eWas das Herz begehrt\u201c (4) w\u00e4hnen sich die ziellos umherschweifenden bereits am Ziel ihrer Tr\u00e4ume. Einem sicheren Platz in Form eines hoch entwickelten Hochsicherheitsknasts. Dass dort noch vier Mensch<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-5945\" title=\"twd4\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/twd4.jpg\" alt=\"twd4\" width=\"171\" height=\"262\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/twd4.jpg 392w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/twd4-196x300.jpg 196w\" sizes=\"auto, (max-width: 171px) 100vw, 171px\" \/>en umher streifen, die irgendwie der Epidemie entkamen, kommt nicht nur dem Leser komisch vor. Im nachfolgenden Roman kommt es schlie\u00dflich zunehmend zu Auseinandersetzungen dar\u00fcber, wer im Knast die Hosen anhat. Bemerkenswert in diesem Zusammenhang ist, wie sich in den Romanen die Angst eher hinterr\u00fccks anschleicht. Es sind nicht etwa die zerfetzen K\u00f6rper der Untoten, die be\u00e4ngstigen, sondern die Abgr\u00fcnde der menschlichen Seele, die hier beleuchtet werden. Dementsprechend ist das Ganze auch erst ab 16 freigegeben, bisweilen ist es wirklich nicht ohne, was da abgeht. Zuviel verraten m\u00f6chte in diesem Zusammenhang allerdings noch nicht. Am besten selbst einmal rein lesen. \u00dcber die weiteren B\u00e4nde der beiden Comic-Reihen und ob sie es schaffen, das hohe Niveau der ersten Romane zu best\u00e4tigen, halten wir euch im Rahmen der n\u00e4chsten Zuckerbeats auf dem Laufenden.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span style=\"display: none;\"> <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-5946\" title=\"levellers-a-weapon-called-the-word\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/levellers-a-weapon-called-the-word.jpg\" alt=\"levellers-a-weapon-called-the-word\" width=\"200\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/levellers-a-weapon-called-the-word.jpg 200w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/levellers-a-weapon-called-the-word-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/>Von den <strong>Levellers<\/strong> haben manche Leser vielleicht schon von ihren Eltern erz\u00e4hlt bekommen, ich pers\u00f6nlich konnte mit ihrer Mischung aus Folk und Rockanleihen nie wirklich etwas anfangen. Umso bemerkenswerter ist es, dass mich ihr neues Album \u201eA Weapon Called The World\u201c mit dem Opener \u201eWorld Freakshow\u201c, der klingt als h\u00e4tten sich die Counting Crows in ein <span> <\/span>irisches Pub verirrt, doch kriegt, liegt vor allem daran, dass die Folk-Anleihen hier nicht so massiv im Vordergrund stehen. Genau genommen schreiben die Levellers wirklich schmissige Songs, nur ist das eben einfach nicht meine Art von Musik. Alle Fans von New Model Army bis hin zu den Fleet Foxes sollten trotzdem einen Durchlauf riskieren. Es k\u00f6nnte sich als lohnenswert erweisen.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-5947\" title=\"seth-lakeman-hearts-and-minds-7063753300\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/seth-lakeman-hearts-and-minds-7063753300.jpg\" alt=\"seth-lakeman-hearts-and-minds-7063753300\" width=\"229\" height=\"229\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/seth-lakeman-hearts-and-minds-7063753300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/seth-lakeman-hearts-and-minds-7063753300-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 229px) 100vw, 229px\" \/>Wer derweil auf den Geschmack gekommen ist, kann hinterher dann gleich noch <strong>Seth Lakeman<\/strong> anchecken. Der versucht sich auf seinem neuen Album auch daran dem Folk-Genre neues Leben einzuhauchen und macht auf \u201eHearts And Minds\u201c keine Kompromisse. Der Junge ist in einem Elternhaus gro\u00df geworden, das gleichzeitig einen florierenden Folk-Club betrieb und da hat der werte Herr nat\u00fcrlich auch ab und zu mal rein gespitzt, wenn die gro\u00dfen der Szene auf der B\u00fchne standen. Auf seinem eigenen Album vermengt er mystische Geschichten mit zeitgen\u00f6ssischer Relevanz, orientiert sich aber f\u00fcr meine Verh\u00e4ltnisse leider zu sehr an der klassischen Folk-Schule. Wer drauf steht. Reinh\u00f6ren!<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-5948\" title=\"Cover vektor.indd\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/werbistdu.jpg\" alt=\"Cover vektor.indd\" width=\"322\" height=\"322\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/werbistdu.jpg 315w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/werbistdu-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/werbistdu-300x300.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 322px) 100vw, 322px\" \/>Unter dem Banner der <strong>Alin Coen Band<\/strong> erscheint in diesen Tagen ein imposantes Liedermacher-Werk der gleichnamigen S\u00e4ngerin aus Hamburg, die uns auf ihrem Deb\u00fct mit englisch- und deutschsprachigen Pop-Songs begl\u00fcckt. Die bisweilen sp\u00e4rlich instrumentierten Songs auf \u201eWer bist du?\u201c laufen dabei nie Gefahr in Joss Stone-Gefilden zu versanden, weil hier viel Wert darauf gelegt wurde, dass alles m\u00f6glich unmittelbar beim H\u00f6rer ankommt. Stattdessen k\u00f6nnten Fans von Tracy Chapman bis Sophie Hunger durchaus Gefallen an dieser 14teiligen Seelenschau finden. Ein solch charmantes Liedermacher-Pop-Album l\u00e4uft dir jedenfalls nicht jeden Tag \u00fcber den Weg. <span> <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-5949\" title=\"brisa\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/brisa.jpg\" alt=\"brisa\" width=\"219\" height=\"219\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/brisa.jpg 250w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/brisa-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 219px) 100vw, 219px\" \/>Die Malerin <strong>Brisa Roch\u00e9<\/strong>, aufgewachsen in der Hippie-Idylle Nord-Kaliforniens, hat ihr neues Album am Start und spielt darauf eine Art Hippie-Folk mit Rock-Anleihen. Am Ende klingt es, als w\u00fcrden PJ Harvey und Bj\u00f6rk zusammen durchs Studio h\u00fcpfen und einen Regentanz auff\u00fchren. Die K\u00fcnstlerin spr\u00fcht auf \u201eAll Right Now\u201c nur so vor Inspiration und schon nach einer kurzen Eingew\u00f6hnungszeit ist man als H\u00f6rer bereit, ihr auf die verschlungenen, musikalischen Pfade zu folgen, die sie auf ihrem dritten Werk beschreitet. Womit wir dann auch schon wieder am Ende w\u00e4ren f\u00fcr heute. Lasst es euch gutgehen. Bis zum n\u00e4chsten Zuckerbeat.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Roman Fischer hat sich derweil endg\u00fcltig von seinem Image als netter Indie-Popper von Nebenan befreit und macht jetzt ganz gro\u00dfes Kino in Sachen Pop-Musik. Sein aktuelles, selbstbetiteltes Album d\u00fcrfte den Fans von Coldplay bis Snow Patrol das Wasser im Munde zusammen laufen lassen. 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