{"id":5972,"date":"2010-09-16T14:52:12","date_gmt":"2010-09-16T13:52:12","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=5972"},"modified":"2010-09-16T17:04:39","modified_gmt":"2010-09-16T16:04:39","slug":"zuckerbeat-vol-162-nightclubbing","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=5972","title":{"rendered":"\/\/ zuckerbeat vol. (1)62 &#8211; nightclubbing"},"content":{"rendered":"<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-5973\" title=\"underworld_barking_artwork_resized\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/underworld_barking_artwork_resized-300x300.jpg\" alt=\"underworld_barking_artwork_resized\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/underworld_barking_artwork_resized-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/underworld_barking_artwork_resized-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/underworld_barking_artwork_resized.jpg 350w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>Endlich ist es so weit. Das neue Album von <strong>Underworld<\/strong> ist drau\u00dfen. \u201eBarking\u201c ist mit zahlreichen Produktionen aus dem Hause High Contrast und Paul Van Dyk versehen. All das deutet auf eine elektronische Gro\u00dftat hin. Die Scheibe steht dem letzten Album der Chemical Brothers in nichts nach. Es braucht zwar einige Anl\u00e4ufe, bis man sich in der Musik zurecht findet, dann aber f\u00fchlt man sich zunehmend in einem Rausch versetzt, wenn der bet\u00f6rende Beat des Openers \u201eBird\u201c einsetzt <span style=\"color: #262626;\"><!--more--><\/span>oder das nachfolgende \u201eAlways Loved A Film\u201c mit Ping Pong-B\u00e4llen um sich schmei\u00dft und anschlie\u00dfend in einen astreinen Pop-Song m\u00fcndet. Underworld befinden sich mit \u201eBarking\u201c auf dem H\u00f6hepunkt ihres Schaffens. Genauso muss elektronische Musik klingen, die auf gro\u00dfen B\u00fchnen funktionieren soll. Einfach mal in den Track \u201eScribble\u201c reinh\u00f6ren, der gekonnt vor Augen f\u00fchrt, wie man das Gro\u00dfkotzige aus einem echten Party-Track ausklammert. Wer nach \u201eSurrender\u201c von den Chemical Brothers aus dem Elektro-Kosmos ausgestiegen ist, hat mit \u201eBarking\u201c jetzt wieder die M\u00f6glichkeit auf den Elektro-(Pop)-Zug aufzuspringen.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-5974\" title=\"my_way_cover\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/my_way_cover.jpg\" alt=\"my_way_cover\" width=\"185\" height=\"250\" \/>Im wirklich schicken Story-Band \u201e<em>My Way Into Rock\u00b4n\u00b4Roll<\/em>\u201d erz\u00e4hlen 34 Musiker derweil \u00fcber den eigenen G\u00e4nsemarsch ins Showgesch\u00e4ft. <strong>Mirjam Kolb &amp; Manuel Schreiner<\/strong>, die uns schon mit mehreren Indie-Travel-Guides durch die sch\u00f6nsten Ecken von Berlin, London und Sonstnochwo gef\u00fchrt haben, entlocken Mitgliedern von Bands, wie Art Brut, Oasis, den Ramones oder den Raveonettes das Geheimnis ihres Erfolgs. Dazu sind nat\u00fcrlich auch zahlreiche Acts aus hiesigen Gefilden versammelt. Vor allem die Gespr\u00e4che mit Kettcar und Tomte geraten \u00e4u\u00dferst lesenswert. Witzig wird das Ganze, wenn Mikey Breyer von Art Brut gleich zu Beginn erz\u00e4hlt, dass ihn die Blockfl\u00f6te die T\u00fcr zum Rockstardasein aufgesto\u00dfen hat. Alles in allem ist dieser Interview-Allmanach wie geschaffen f\u00fcr Menschen, die gerne hinter die Kulissen schauen. Bisweilen ist es zwar etwas \u00f6de, wenn jeder zweite erz\u00e4hlt, dass er fr\u00fcher so gerne auf dem Klavier klimperte. Alles in allem versteckt sich aber auch ein reicher Schatz an Insider-Informationen in diesem schick aufgemachten Werk, mit denen man beim Fachsimpeln auf der n\u00e4chsten Indie-Party ordentlich punkten kann.<span> <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-5975\" title=\"tokyo\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/tokyo-300x297.jpg\" alt=\"tokyo\" width=\"300\" height=\"297\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/tokyo-300x297.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/tokyo-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/tokyo.jpg 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Das <strong>Tokyo Ska Paradise Orchestra<\/strong> aus Japan ist derweil schon seit 1988 aktiv und diese Erfahrung merkt man der Band an, wenn man das aktuelle Album \u201eParadise Blue\u201c in die Player-Buchse steckt. Hierzulande ist das Orchester noch relativ unbekannt, das d\u00fcrfte sich aber schnell \u00e4ndern, wenn die Jungs im September durch Europa touren. Alle Fans von The Cat Empire und Konsorten werden um Zugaben bitten und zwar auf Knien. Und weil das Gesamtwerk der Band hierzulande noch weitestgehend unbekannt ist, wird dem Ganzen noch eine Bonus-CD mit Tracks der vergangenen Jahre beigelegt (die mir leider nicht vorliegt). Anhand des neuen Materials l\u00e4sst sich aber dennoch zweifelsfrei behaupten: das Zugreifen lohnt sich.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-5976\" title=\"diego\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/diego-300x300.jpg\" alt=\"diego\" width=\"190\" height=\"190\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/diego-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/diego-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/diego.jpg 360w\" sizes=\"auto, (max-width: 190px) 100vw, 190px\" \/>Diego<\/strong> haben uns derweil schon auf dem Umsonst und Draussen Festival 2009 mit illustrem Sound der Joy Division-schen Sorte begl\u00fcckt. Nun haben sie noch mehr Schwermut gesammelt und ein neues Album namens \u201eGold\u201c ver\u00f6ffentlicht, das ebenso schn\u00f6rkellos r\u00fcber kommt, wie die Grafik auf dem Frontcover. Wer auf melancholisch angehauchten Wave-Pop mit Indie-Einschlag steht und sich an hymnischen Pop-Songs der Marke Editors nicht satt h\u00f6ren kann, der sollte sich das Werk unbedingt ins Regal stellen. Mehr Tr\u00e4nendr\u00fcse wird er diesen Herbst wohl nicht mehr vor den Latz geknallt bekommen. Live zu sehen gibt\u2019s die Band \u00fcbrigens auch. Am 11. Dezember spielen sie im Jugendkulturhaus Cairo in W\u00fcrzburg.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-5977\" title=\"plants-animals\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/plants-animals.jpg\" alt=\"plants-animals\" width=\"283\" height=\"283\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/plants-animals.jpg 283w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/plants-animals-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 283px) 100vw, 283px\" \/>Die <strong>Plants And Animals<\/strong> machen sich auf ihrem neuen Album auf in Richtung \u201eLa La Land\u201c und haben wohl die poppigste Platte ihres bisherigen Daseins am Start. Schon der Opener \u201eThe Cruz\u201c l\u00e4sst in Sachen catchyness kaum W\u00fcnsche offen und sorgt so daf\u00fcr, dass Fans von Fleet Foxes und Grizzly Bear gleicherma\u00dfen auf diese Scheibe hier abfahren d\u00fcrften. Nach dem gelungenen Vorg\u00e4nger kann man nun auch als Blitzen Trapper-Anh\u00e4nger ohne zu z\u00f6gern zugreifen. Daf\u00fcr wird man von dem Montrealer Kollektiv mit einer ganzen Reihe Hymnen belohnt, die man nachts um drei in einem einsamen Waldst\u00fcck auf der akustischen Klampfe nachrocken m\u00f6chte.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-5978\" title=\"fuck-dance\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/fuck-dance.jpg\" alt=\"fuck-dance\" width=\"160\" height=\"160\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/fuck-dance.jpg 280w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/fuck-dance-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 160px) 100vw, 160px\" \/>Zwei illustre Compilations aus dem Hause \u201e!K7\u201c vers\u00fc\u00dfen uns derweil das Ende der Sommerzeit. \u201e<strong>F*&gt;k Dance Let\u00b4s Art \u2013 Sounds From A New American Underground<\/strong>\u201c versammelt, wie der Name schon sagt, amerikanische Nischen-Sounds aus elektronischen Gefilden, die allesamt sehr avantgardistisch anmuten. Hier trifft Lo-Fi-Pop auf Disco-Folk und brachiales Psycho-Gebretter der Marke Crystal Castles auf kunterbunte Synthesizer-Phantasien. Weil noch dazu immer wieder renommierte Acts, wie bereits erw\u00e4hnte Crystal Castles im Duett mit Health, Washed Out, Memory Tapes und Animal Collective untergeschoben werden, l\u00e4sst man die Scheibe immer wieder Extra-Durchl\u00e4ufe in der heimischen Stereo-Anlage absolvieren und hat das Gef\u00fchl, hier gerade direkt am Puls der Zeit zu f\u00fchlen. Wer sich ein imposantes Sammelsurium aus zeitgem\u00e4\u00dfen <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-5979\" title=\"bugged-out\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/bugged-out-300x300.jpg\" alt=\"bugged-out\" width=\"220\" height=\"220\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/bugged-out-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/bugged-out-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/bugged-out.jpg 360w\" sizes=\"auto, (max-width: 220px) 100vw, 220px\" \/>Elektro-Entw\u00fcrfen nach Hause holen m\u00f6chte, sollte sich das Teil auf keinen Fall entgehen lassen und hinterher gleich noch die aktuelle Zusammenstellung aus dem Hause Friendly Fires in die Cd-Buchse boxen. Ed Macfarlane und Konsorten bewegen sich auf \u201e<strong>BUGGEDOut! Presents Suck My Deck<\/strong>\u201c im Grenzgebiet von Rock und Elektro. Es wird viel Wert auf Tanzbarkeit gelegt, trotz allem mutet der Mix bisweilen melancholisch an. The Phenomenal Handclap Band trifft auf Bot\u00b4Ox und Munk auf Tensnake. All das wurde so charmant, bisweilen unbedarft verwoben, dass es einfach nur Spa\u00df macht, den Jungs hinter den Reglern auf die Finger zu schauen.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-5984\" title=\"thejollyboysgreatexpectation\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/thejollyboysgreatexpectation-300x300.jpg\" alt=\"thejollyboysgreatexpectation\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/thejollyboysgreatexpectation-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/thejollyboysgreatexpectation-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/thejollyboysgreatexpectation-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/thejollyboysgreatexpectation.jpg 1417w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Wer mal wieder ein paar krude Covers um die Ohren gehauen bekommen m\u00f6chte, k\u00f6nnte bei <strong>The Jolly Boys Featuring Albert Minott<\/strong> an der richtigen Adresse sein. Was der jamaikanische Verein auf seinem Album \u201eGreat Expectations\u201c f\u00fcr Versionen von Iggy Pops \u201ePassenger\u201c oder Lou Reeds \u201ePerfect Day\u201c aus dem \u00c4rmel sch\u00fcttelt, ist aller Ehren wert und klingt, als h\u00e4tte sich der Buena Vista Social Club zusammen mit Ennio Morricone am Abbauschen von Pop-Klassikern versucht. Die zeitgem\u00e4\u00dfe Produktion von Tom Elmhirst tut ihr N\u00f6tigstes, damit das ganze m\u00f6glichst zeitgem\u00e4\u00df r\u00fcberkommt. Und mit \u201eRiders On The Storm\u201c, \u201eGolden Brown\u201c und \u201eBlue Monday\u201c sind auch die passenden Argumente drauf, um in den heimischen Charts nach vorne zu preschen. Womit wir uns dann mal wieder abmelden f\u00fcr heute. Lasst es euch gut gehen. Bis zum n\u00e4chsten Zuckerbeat.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Endlich ist es so weit. 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