{"id":5995,"date":"2010-09-17T09:11:58","date_gmt":"2010-09-17T08:11:58","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=5995"},"modified":"2010-09-17T09:12:29","modified_gmt":"2010-09-17T08:12:29","slug":"zuckerbeat-vol-163-and-the-forest-began-to-sing","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=5995","title":{"rendered":"\/\/ zuckerbeat vol. (1)63 &#8211; &#8230;and the forest began to sing"},"content":{"rendered":"<p class=\"MsoNormal\"><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-5996\" title=\"courslapin_courslapin\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/courslapin_courslapin.jpg\" alt=\"courslapin_courslapin\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/courslapin_courslapin.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/courslapin_courslapin-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>Cours Lapin<\/strong> schimpft sich der Zusammenschluss von einigen d\u00e4nischen Filmkomponisten (Louise Alenius, Asger Baden, Peder und Jonas Struck), die sich daran gemacht haben, ihr Manifest zu kreieren. Die elf franz\u00f6sischsprachigen Tracks bewegen sich nur vordergr\u00fcndig in Chanson-Gefilden, punkten aber immer wieder mit atmosph\u00e4rischen Kl\u00e4ngen der Marke David Lynch und Tim Burton. Am Ende klingt das, als w\u00fcrden die leider nicht mehr existenten Moloko einen Streifen von Roman Polanski vertonen und anschlie\u00dfend mit \u00c1melie turteln. <span style=\"color: #262626;\"><!--more--><\/span>Songs wie \u201eCache Cache\u201c d\u00fcrften auf jeder Tanzfl\u00e4che f\u00fcr romantisches Treiben sorgen, sind aber so ambitioniert arrangiert, dass man sich fix ein niegel-nagel-neues Soundsystem installieren m\u00f6chte, um die Tracks in all ihrer produktionstechnischen Raffinesse zu genie\u00dfen.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-5998\" title=\"flowerpower\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/flowerpower.jpg\" alt=\"flowerpower\" width=\"207\" height=\"207\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/flowerpower.jpg 500w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/flowerpower-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/flowerpower-300x300.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 207px) 100vw, 207px\" \/>Wer sich derweil anh\u00f6ren m\u00f6chte, wozu man auf Ibiza gerade die N\u00e4chte durchtanzt, der sollte sich einen imposanten Hippie-Sampler aus dem Hause \u201ePacha\u201c nicht entgehen lassen. Auf \u201e<strong>Pacha Flower Power<\/strong>\u201c sind 40 Hits aus den 60ern versammelt, die man gerne mal wieder h\u00f6rt. Von Simon &amp; Garfunkel (\u201eMrs. Robinson\u201c) \u00fcber The Mamas &amp; The Papas (California Dreaming\u201c) bis hin zu den Monkees (\u201cI\u00b4m A Believer\u201d) ist alles am Start, was man zum Liebhaben und Nacht-durch-knutschen ben\u00f6tigt. Das schicke Artwork sorgt au\u00dferdem daf\u00fcr, dass sich hier nicht wieder dieser Fremdsch\u00e4m-Modus einstellt, wenn man Menschen in gro\u00dfen Musikl\u00e4den dabei beobachtet, wie sie sich wieder eine dieser uns\u00e4glichen Party-Hit-Compilations in den Einkaufskorb legen. Um es mit Sonny &amp; Chers Worten auszudr\u00fccken\u2026 \u201eThe Beat Goes On\u201c. Diese Musik hier ist einfach nicht totzukriegen.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-5999\" title=\"junip_cover_select\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/junip_cover_select.jpg\" alt=\"junip_cover_select\" width=\"172\" height=\"152\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/junip_cover_select.jpg 450w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/junip_cover_select-300x266.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 172px) 100vw, 172px\" \/>Womit wir dann auch schon wieder im Hier und Jetzt angekommen w\u00e4ren. \u201eFields\u201c nennt sich das neueste Machwerk von Indie-Darling Jose Gonzales, genau genommen seines (gar nicht mehr so) neuen Projekts <strong>Junip<\/strong>, das er mit Tobias Winterkron und Elias Araya betreibt. Seine zur\u00fcckgelehnten Akustik-Pop-St\u00fccke hat er in diesem Zusammenhang mit ordentlich Dream-Pop und Americana-Anleihen aufgepumpt und schafft es trotzdem immer unverwechselbar nach sich selbst zu klingen. Wer schon immer wissen wollte, wie es wohl anmuten w\u00fcrde, wenn Belle &amp; Sebastian mit Blitzen Trapper ins Studio gingen, sollte sich dieses Album hier nach Hause holen. Eine geradezu herrlich einlullende Scheibe.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-6000\" title=\"royksopp-senior-2010\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/royksopp-senior-2010.jpg\" alt=\"royksopp-senior-2010\" width=\"296\" height=\"293\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/royksopp-senior-2010.jpg 403w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/royksopp-senior-2010-300x297.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 296px) 100vw, 296px\" \/>Mit ihrem neuen Album verabschieden sich die Elektro-Schw\u00e4rmer von <strong>R\u00f6yksopp<\/strong> erstmal in Richtung dunkle Seite. Ein bedrohliches Gef\u00fchl durchf\u00e4hrt den H\u00f6rer, wenn er \u201eSenior\u201c zum ersten Mal durchlaufen l\u00e4sst. Es ist schon bemerkenswert, wie die Elektropioniere es mit ihren von Fl\u00e4chen durchdrungenen Tracks schaffen, eine geisterhafte Atmosph\u00e4re zu erzeugen. Alles scheint zu schweben, wenn man nachts mit dem Auto durch ein einsames Industriegebiet f\u00e4hrt und sich diese Songs hier zu Gem\u00fcte f\u00fchrt. \u201eSenior\u201c ist ein Album, das wie geschaffen ist, um es per Kopfh\u00f6rer zu genie\u00dfen. Erst dann entfalten sich die zahlreichen Details, die unter den treibenden Beats versteckt liegen..<span> <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-6001\" title=\"annaf-real\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/annaf-real.jpg\" alt=\"annaf-real\" width=\"203\" height=\"183\" \/>Die \u00f6sterreichische S\u00e4ngerin <strong>Anna F. <\/strong>ist derweil ein kleines Web-Wunderkind und hat sich \u00fcber ein einschl\u00e4giges Videoportal eine gro\u00dfe Fangemeinde zusammen gesammelt. Ihr aktuelles Album, passender Weise \u201e\u2026For Real\u201c betitelt, klingt dann auch genau so, wie man sich die neue Pop-Sensation so vorstellte. Ziemlich glatt geb\u00fcgelt, aber mit genug \u00fcberzeugenden Melodien, dass man da gerne mal dr\u00fcber weg sieht. Vielleicht h\u00e4tte es der jungen Dame gut getan, produktionstechnisch nicht ganz so dick aufzutragen, aber was nicht ist, kann ja noch werden. Alles in allem ein gelungener Einstieg ins Showgesch\u00e4ft, der sie aus dem Stand auf Dauerrotation ins Formatradio schicken d\u00fcrfte.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-6002\" title=\"panteon-rococo\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/panteon-rococo-300x267.jpg\" alt=\"panteon-rococo\" width=\"221\" height=\"197\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/panteon-rococo-300x267.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/panteon-rococo.jpg 320w\" sizes=\"auto, (max-width: 221px) 100vw, 221px\" \/><strong>Pante\u00f3n Rococ\u00f3<\/strong> begl\u00fccken uns auf ihrem neuen Album mal wieder mit einer charmanten Mischung aus Latin- und Rockkl\u00e4ngen. Hin und wieder ist auch ein echter Knaller im Grenzgebiet von Ska und Punk drin. Alles in allem macht \u201eEj\u00e9rcito De Paz\u201c aber vollem eins: Lust auf eine Liveshow der Jungs. Genau da geh\u00f6rt die Musik n\u00e4mlich hin. Umso besser, dass sie am 28.11. im Schweinfurter Stattbahnhof auf der B\u00fchne stehen. Und da k\u00f6nnen dann alle laut mit gr\u00f6len, wenn der famose Opener \u201eSalvame\u201c oder das beschwingte \u201eSacude\u201c zum Durchdrehen einladen. Ein gefundenes Fressen f\u00fcr alle Fans von La Vela Puerca und Konsorten.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-6003\" title=\"tina_dico_welcome_cover_rgb\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/tina_dico_cover.jpg\" alt=\"tina_dico_welcome_cover_rgb\" width=\"460\" height=\"411\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/tina_dico_cover.jpg 640w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/tina_dico_cover-300x268.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 460px) 100vw, 460px\" \/><strong>Tina Disco<\/strong> aus dem h\u00fcbschen D\u00e4nemark hat sich derweil entschlossen Bilanz zu ziehen und auf \u201eWelcome Back Colour\u201c alles versammelt, was ihr an ihrem bisherigen Schaffen besonders am Herzen liegt. Zwischen zahlreiche Klassiker schleichen sich in diesem Zusammenhang auch einige B-Seiten und Duette, die auf zwei Silberlingen gekonnt in Szene gesetzt werden. Auf der \u201eWelcome Up\u201c-H\u00e4lfte darf man Tina Disco dabei erleben, wie sie sich zur Disco-Ikone aufschwingt, auf \u201eWelcome Down\u201c schnappt sie sich ihre akustische Gitarre und umschmeichelt ihre Zuh\u00f6rer mit sanften Balladen. Im Direktvergleich hat die \u201eUp\u201c-Seite am Ende die Nase vorn, weil hier immer wieder sch\u00f6n Erinnerungen an Robyn und Roisin Murphy aufkommen. Auf jeden Fall aber ein sehr gelungener Rundumschlag f\u00fcr alle, die die Liedermacherin bisher noch nicht f\u00fcr sich entdeckt haben.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-6004\" title=\"one-fine-day\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/one-fine-day.jpg\" alt=\"one-fine-day\" width=\"198\" height=\"179\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/one-fine-day.jpg 600w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/one-fine-day-300x271.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 198px) 100vw, 198px\" \/><strong>One Fine Day<\/strong> machen zum Abschluss auf ihrem neuen Album \u201eThe Element Rebellion\u201c gar keine so schlechte Figur, wenn sie sich zum Auftakt mit angezogener Handbremse an die rockbare H\u00f6rerschaft heran pirschen. Bei \u201eMy Heart Is On Fire\u201c d\u00fcrften dann auch Blackmail-Anh\u00e4nger zusteigen, vorausgesetzt, sie stehen auf die treibenden Songs der Jungs. Alles in allem fehlt diesem bunten Sammelsurium aus Billy Talent-schen Partytracks und Linkin Park-Refrains zwar noch ein bisschen das Eigenst\u00e4ndige, wenn sie allerdings weiter dranbleiben und sich bem\u00fchen, eine eigene Identit\u00e4t herauszubilden, k\u00f6nnte da durchaus noch was draus werden. Womit wir auch schon wieder durch sind. Wir lesen uns \u2013 beim n\u00e4chsten Zuckerbeat. <span> <\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Cours Lapin schimpft sich der Zusammenschluss von einigen d\u00e4nischen Filmkomponisten (Louise Alenius, Asger Baden, Peder und Jonas Struck), die sich daran gemacht haben, ihr Manifest zu kreieren. 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