{"id":6027,"date":"2010-09-25T08:05:43","date_gmt":"2010-09-25T07:05:43","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=6027"},"modified":"2010-09-25T08:09:11","modified_gmt":"2010-09-25T07:09:11","slug":"zuckerbeat-vol-165-bobo-blues","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=6027","title":{"rendered":"\/\/ zuckerbeat vol. (1)65 &#8211; bobo blues"},"content":{"rendered":"<p class=\"MsoNormal\"><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-6028\" title=\"tripfontaine\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/tripfontaine-300x300.jpg\" alt=\"tripfontaine\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/tripfontaine-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/tripfontaine-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/tripfontaine.jpg 400w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>Trip Fontaine<\/strong> aus Rodgau spielen in diesen Tagen die \u201eRi-Ra-Rockband\u201c und es ist schon bemerkenswert, dass sich das Label Staatsakt dazu durchringen konnte, dieses Sammelsurium an Rockkl\u00e4ngen unter heimischem Banner auf die Menschheit loszulassen. Alle Fans von At The Drive-In und<span> <\/span>Robocop Kraus d\u00fcrften sich auf der Stelle wohl f\u00fchlen in diesem Planschbecken der schwei\u00dftreibenden Gl\u00fcckseligkeit, das sich nicht nur \u201eLambada\u201c schimpft, sondern auch noch geh\u00f6rig dazu anregt, so richtig die Sau raus zu lassen.<span style=\"color: #262626;\"><!--more--><\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-6029\" title=\"chromeo\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/chromeo.jpg\" alt=\"chromeo\" width=\"206\" height=\"206\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/chromeo.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/chromeo-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 206px) 100vw, 206px\" \/>Chromeo<\/strong> haben derweil aufs Neue ein Album aufgenommen, das sich bereits nach dem ersten Durchlauf als einziger Ringelreih-Tanz von Disco-Hits entpuppt, das aber auch nach dem f\u00fcnfzigsten Durchlauf nicht langweilig wird. Keine Ahnung, wie die Jungs das hinkriegen, aber Tracks, wie \u201eNight By Night\u201c und \u201eDon\u00b4t Turn Your Lights On\u201c<span> <\/span>laufen sich einfach nicht tot. Diese Songs wachsen sogar mit jedem weiteren Durchlauf zu einem noch gr\u00f6\u00dferen Hit heran. Das Niveau der beiden Tracks kann das Duo zwar nicht \u00fcber die volle L\u00e4nge halten, macht aber nix. \u201eBusiness Casual\u201c ist trotzdem noch das beste Pop-Album im Grenzgebiet von Prince und Konsorten, das in diesem Jahr die Soundsysteme der Gro\u00dfraumdiscos flutete.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-6030\" title=\"youngguns\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/youngguns.jpg\" alt=\"youngguns\" width=\"193\" height=\"193\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/youngguns.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/youngguns-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 193px) 100vw, 193px\" \/>Young Guns<\/strong> nennt sich derweil eine britische Hype-Combo im Grenzgebiet von Lostprophets und Billy Talent, die bald auch hierzulande f\u00fcr Furore sorgen k\u00f6nnte. Die St\u00fccke auf \u201eAll Our Kings Are Dead\u201c tragen zwar produktionstechnisch ziemlich dick auf, trotzdem wird jeder Donots-Fan schon beim Opener \u201eSons Of Apathy\u201c euphorisch im Kreis h\u00fcpfen. Alles in allem ein \u00fcberraschend unbritisches Werk, das unverhohlen auf die gro\u00dfe B\u00fchne schielt. Wer auf Breitwand-Rock der mitspring-tauglichen Sorte steht kommt an diesen Jungs nicht vorbei.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-6031\" title=\"jimjones\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/jimjones.jpg\" alt=\"jimjones\" width=\"268\" height=\"268\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/jimjones.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/jimjones-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 268px) 100vw, 268px\" \/>The Jim Jones Revue<\/strong> strotzt ebenfalls nur so vor Energie, kurz gesagt: They Are \u201eBurning Your House Down\u201c. Ihr gleichnamiges Album klingt als wolle da jemand die Schnittmengen von Mot\u00f6rhead und Johnossi ausloten. Die knackigen Songs schlittern zwar hin und wieder ins Klischeehafte, das macht die Band aber mit einer geh\u00f6rigen Portion Enthusiasmus wieder wett. The Hives h\u00e4tten in ihren Anfangstagen auch so ein Album abliefern k\u00f6nnen. Alle, die immer noch Pipi in den Augen haben, wenn sie an den Erstling der Schweden denken, sollten unbedingt mal reinh\u00f6ren. Einen solch verbluesten RocknRoll-Entwurf bekommt man nicht alle Tage vor den Latz geknallt.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-6032\" title=\"kylie\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/kylie.jpg\" alt=\"kylie\" width=\"193\" height=\"193\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/kylie.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/kylie-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 193px) 100vw, 193px\" \/>Die beiden Pop-Schnuckerl aus dem Hause <strong>Kylie Minogue<\/strong> und <strong>Justin Timberlake<\/strong> beehren uns derweil mit gelungenen Remix-Alben, so genanten \u201eEssential Mixes\u201c, die wesentlich mehr sind, als nur die \u00fcbliche Ausschussware von B-Seiten f\u00fcr die einschl\u00e4gigen Single-Auskopplungen. Wer sich Timerlakes \u201eLike I Love You\u201c im Basemant Jaxx Vocal Mix zu Gem\u00fct f\u00fchrt oder sich vom Disco-Inferno \u201eLove Stoned \/ I Think She Knows\u201d (r\u00fcckgekoppelt von Justice) auf die<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-6033\" title=\"timberlake\" src=\"..\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/timberlake.jpg\" alt=\"timberlake\" width=\"192\" height=\"192\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/timberlake.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/timberlake-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 192px) 100vw, 192px\" \/> Bretter des Tanzbodens schicken l\u00e4sst, der verf\u00e4llt schon nach wenigen Minuten der Faszination f\u00fcr diese Ansammlungen fabul\u00f6ser Extended-Versionen. Schade allerdings, dass die Artwork-Gestaltung ziemlich lieblos daher kommt.<span> <\/span>Macht aber nichts, denn auf dem Laufband trifft Kylie auf Felix Da Housecat und Timberlake auf Oakenfold. Die Melodien befinden sich in Endlosschleife. Wer keinen Bock mehr hat, sich als Teilzeit-Popper mit den tot-gedudelten Originalversionen zu vergn\u00fcgen, f\u00fcr den k\u00f6nnten diese Scheiben hier eine gelungene Abwechslung darstellen.<span> <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-6034\" title=\"steve\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/steve.jpg\" alt=\"steve\" width=\"145\" height=\"145\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/steve.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/steve-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 145px) 100vw, 145px\" \/>Wer mit niemand geringerem als Mod-Father Paul Weller ins Studio gegangen ist, der d\u00fcrfte auch bereit sein, alleine ins Rampenlicht zu treten. <strong>Steve Cradock<\/strong>, welcher in der Vergangenheit bereits mit der Ocean Colour Scene um die H\u00e4user zog, ver\u00f6ffentlicht nun seine Selbsterkenntnis namens \u201eThe Kundalini Target\u201c \u00fcber das illustre Label \u201eHaldern Pop\u201c. Die Songs werden getragen von charmanten Piano-Melodien und rufen immer wieder sch\u00f6ne Erinnerungen an Sean Lennon und dessen prominenten Vater wach. Wer der Scheibe einige Durchl\u00e4ufe schenkt, merkt schnell, wie viel Herzblut hier investiert wurde. Die anfangs unspektakul\u00e4ren Songs klammern sich an den Geh\u00f6rg\u00e4ngen fest und gehen einem einfach nicht mehr aus dem Kopf. Ein alles in allem schn\u00f6rkelloses Liedermacher-Album, das man am Liebsten vor der Welt verstecken m\u00f6chte, um es ganz f\u00fcr sich allein zu haben.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-6035\" title=\"dukeandking\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/dukeandking.jpg\" alt=\"dukeandking\" width=\"245\" height=\"245\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/dukeandking.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/dukeandking-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 245px) 100vw, 245px\" \/><strong>The Duke &amp; The King<\/strong> versuchen sich in der Zwischenzeit an Folk-Rock der traditionellen Sorte, der Erinnerungen an Crosby, Stills, Nash &amp; Young wachruft. Klingt alles ziemlich altbacken, was die Band auf \u201eLong Live The Duke &amp; The King\u201c so aus dem Hinterzimmer kehrt. Da k\u00f6nnen noch so renommierte Produzenten und Weggef\u00e4hrten f\u00fcr die Band in die Presche springen, mir fehlt leider der letzte Kick in Sachen Zeitgeist. Fans des Genres d\u00fcrfen trotzdem gerne mal einen Durchlauf riskieren. Es k\u00f6nnte sich lohnen. Womit wir uns auch schon verabschieden f\u00fcr heute. Mehr gibt\u2019s in K\u00fcrze beim n\u00e4chsten Zuckerbeat.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Trip Fontaine aus Rodgau spielen in diesen Tagen die \u201eRi-Ra-Rockband\u201c und es ist schon bemerkenswert, dass sich das Label Staatsakt dazu durchringen konnte, dieses Sammelsurium an Rockkl\u00e4ngen unter heimischem Banner auf die Menschheit loszulassen. 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