{"id":6347,"date":"2010-11-12T09:59:43","date_gmt":"2010-11-12T08:59:43","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=6347"},"modified":"2010-11-12T10:20:22","modified_gmt":"2010-11-12T09:20:22","slug":"zuckerbeat-vol-177-get-related","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=6347","title":{"rendered":"\/\/ zuckerbeat vol. (1)77 &#8211; get related"},"content":{"rendered":"<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-6339\" title=\"pet_shop_boys_ultimate_2_300\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/pet_shop_boys_ultimate_2_300.jpg\" alt=\"pet_shop_boys_ultimate_2_300\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/pet_shop_boys_ultimate_2_300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/pet_shop_boys_ultimate_2_300-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>Unsere herzallerliebsten <strong>Pet Shop Boys<\/strong> haben mal wieder ihre Archive durchforstet und ihre gr\u00f6\u00dften Hits noch mal auf einem Silberling versammelt. Neben der Essenz aus der zoologischen Haushaltswarenabteilung, die jeder gute Radiosender irgendwann schon mal auf Endlosschleife geschubst hat, findet sich auf \u201eUltimate\u201c neben dem Quoten-Neuank\u00f6mmling \u201eTogether\u201c, (ein grenzwertiges, aber treibendes Euro-Dance-Gewitter), auch noch eine passende DVD, <span style=\"color: #262626;\"><!--more--><\/span>die 27 TV-Auftritten f\u00fcr den BBC und den aktuellen Auftritt beim 2010er Glastonbury-Auftritt beinhaltet, der ganz nebenbei ein einziger Triumphzug geworden ist. Ansonsten freut man sich schelmisch dar\u00fcber, mal wieder \u201eWest End Girls\u201c, \u201eIt\u00b4s A Sin\u201c und \u201eNew York City Boy\u201c vor den Latz geknallt zu bekommen, wundert sich aber im Gegenzug dar\u00fcber, dass es so mancher Smash Hit, wie zum Beispiel \u201eCan You Forgive Her\u201c nicht auf den Silberling geschafft hat. Alles in allem ist die Scheibe deshalb vor allem aufgrund der gelungenen Live-DVD zu empfehlen. In Sachen Song-Material h\u00e4tte da schon etwas mehr gehen d\u00fcrfen (gerade wenn man bedenkt, dass die Pet Shop Boys anno 2003 bereits eine gelungene Songsammlung namens \u201ePopArt\u201c ver\u00f6ffentlicht haben).<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-6340\" title=\"crash-conspiracy\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/crash-conspiracy.jpg\" alt=\"crash-conspiracy\" width=\"202\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/crash-conspiracy.jpg 250w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/crash-conspiracy-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 202px) 100vw, 202px\" \/>Blackmail-Fans sollten anschlie\u00dfend mal die Ohren spitzen. Aydo Abay hat sich neben seinem Langzeit-Neben- und inzwischen Hauptprojekt Ken noch eine weitere Band zugelegt. Die h\u00f6rt auf den Namen <strong>crash:conspiracy<\/strong> und f\u00fchrt vor Augen, was sich mit dem letzten Album von Ken bereits andeutete. Der Protagonist hat Spa\u00df am Experimentieren gefunden und knallt uns eine elektrifizierten Weltraum-Popper vor den Latz, zu der man sich am Besten eine spacige Sonnenbrille auf die Nasenspitze stupst. Ganz nebenbei stellt das Album \u201e&lt; &gt;\u201c auch den Soundtrack zur sechsteiligen Sci-Fi-Oper \u201eDer Feind in dir\u201c dar, die derzeit per SWR hinter der heimischen Mattenscheibe flimmert. Jeder Blackmail-Fan darf sich unabh\u00e4ngig davon allerdings auch allein von der Musik in Ekstase versetzen lassen, die mit \u201eMonotype\u201c auch noch eine echte Tanzfl\u00e4chenrakete in Richtung Clubhimmel bef\u00f6rdert. Mit seiner Crash Conspiracy f\u00fchrt Abay gekonnt vor Augen, wie man ein anspruchsvolles Projekt mit dem n\u00f6tigen Enthusiasmus auch f\u00fcr die tanzende Meute interessant macht. Unbedingt mal reinh\u00f6ren.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-6341\" title=\"francesco\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/francesco.jpg\" alt=\"francesco\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/span><strong>Francesco Tristano<\/strong> von dem ambitionierten Klassik-Pop-Trio Aufgang versucht sich derweil auch auf seinem aktuellen Solo-Album daran, klassische Musik mit elektronischem Antrieb aufzumotzen. Das Ergebnis \u201eIdiosynkrasia\u201c klingt dann ziemlich futuristisch, der K\u00fcnstler verrennt sich aber nicht in experimentellem Gewusel, er findet immer wieder in die Spur zur\u00fcck und hat einen nostalgischen Heck-Scheinwerfer montiert, der immer wieder zum Tagtr\u00e4umen einl\u00e4dt. Seine Musik klingt so schl\u00fcssig kombiniert, dass man fast vergessen k\u00f6nnte, dass schon zahlreiche K\u00fcnstler daran gescheitert sind, klassisches Liedgut in zeitgem\u00e4\u00dfen Klang zu tauchen. Francesco Tristano vollbringt das Kunstst\u00fcck, zwei musikalische Welten einander n\u00e4her zu bringen. Also Vorhang auf, Applaus, Applaus.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-6342\" title=\"syd-matters-brotherocean\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/syd-matters-brotherocean-300x300.jpg\" alt=\"syd-matters-brotherocean\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/syd-matters-brotherocean-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/syd-matters-brotherocean-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/syd-matters-brotherocean.jpg 495w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/span><strong>Syd Matters<\/strong>, die Combo um Frontmann Jonathan Morali, hat sich in der Zwischenzeit daran versucht, Soul-Pop mit charmanten Harmoniewechseln zu kontern. Der H\u00f6rer wird auf eine musikalische Wohlf\u00fchl-Odysee eingeladen und sp\u00e4testens beim zweiten Track \u201eHi Life\u201c nistet er sich zwischen Piano-Gepl\u00e4nkel und elektronischen Chill-Out-Phantasien ein. So w\u00fcrden wohl auch Hot Chip klingen, wenn sie nicht auf die gro\u00dfe B\u00fchne schielen w\u00fcrden. Man merkt \u201eBrotherocean\u201c an, dass hier keinerlei Erwartungen erf\u00fcllt werden sollen. Das st\u00e4ndige Ping Pong der Stile funktioniert ganz hervorragend. Alles findet schl\u00fcssig zueinander. Kurz gesagt: Syd Matters machen Soul Pop f\u00fcr Fortgeschrittene.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-6343\" title=\"sven-vath-in-the-mix-the-sound-of-the-eleventh-season-300x300\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/sven-vath-in-the-mix-the-sound-of-the-eleventh-season-300x300.jpg\" alt=\"sven-vath-in-the-mix-the-sound-of-the-eleventh-season-300x300\" width=\"212\" height=\"212\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/sven-vath-in-the-mix-the-sound-of-the-eleventh-season-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/sven-vath-in-the-mix-the-sound-of-the-eleventh-season-300x300-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 212px) 100vw, 212px\" \/><strong>Sven V\u00e4th<\/strong> tut derweil das, was er am Besten kann. Er streift durch den elektronischen Wunderwald und knallt uns auf zwei Cds einen imposanten Rundumschlag in Sachen zeitgem\u00e4\u00dfer Elektronika vor den Latz. \u201eThe Sound Of The Eleventh Season\u201c aus der Sendereihe \u201eSven V\u00e4th In The Mix\u201c besticht wieder durch Trance-Eskapaden und Basslines, die deinen Popo ansto\u00dfen. Locker flockig w\u00fchlt er sich durch die 26 Tracks von DJ Koze bis Soul Center, sogar das neue Warp-Wunderkind The Hundred In The Hands kommt in einer Remix-Variante von Kyle MF Hall zum Zug. \u201e1 In The Morning\u201c von Gerd klingt derweil wie ein englischsprachiger Pendant zum verstrahlt-psychedelischen Zeug von Deichkind. Am Ende sticht vor allem V\u00e4ths Faible f\u00fcr die intelligenten Elektro-Kl\u00e4nge eines DJ Koze ins Auge. Der ist immerhin mit drei Tracks am Start. Eben deshalb ist dieser Doppelschlag auch f\u00fcr alle empfehlenswert, die sich damals \u201eMusic Is Okay\u201c von Koze selbst ins Regal gestellt haben.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-6344\" title=\"minitel-rose-atlantique\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/minitel-rose-atlantique.jpg\" alt=\"minitel-rose-atlantique\" width=\"253\" height=\"253\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/minitel-rose-atlantique.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/minitel-rose-atlantique-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 253px) 100vw, 253px\" \/>Die Synthie-Fanatiker von <strong>Minitel Rose<\/strong> legen derweil ihr zweites Album namens \u201eAtlantique\u201c vor und sorgen mit ihrem Effektgewitter daf\u00fcr, dass sch\u00f6ne Erinnerungen an diesen zeitgen\u00f6ssischen Furz namens NuRave wach werden, begehen dabei aber nicht den Fehler, die Songs ins Klischeehafte abdriften zu lassen. Stattdessen achtet das Trio auf seinem Zweitling darauf, das unter den bunten Elektro-House-Fassaden charmante Pop-Songs der Marke Phoenix und Two Door Cinema Club hervor kriechen, die sich schon nach wenigen Durchl\u00e4ufen unaufh\u00f6rlich in den Geh\u00f6rg\u00e4ngen des Zuh\u00f6rers einnisten. Wer im Pop-Gesch\u00e4ft vor allem nach einer gro\u00dfen Party sucht, sollte die Scheibe unbedingt mal anh\u00f6ren.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-6345\" title=\"kitsune-maison-compilation-10\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/kitsune-maison-compilation-10-300x300.jpg\" alt=\"kitsune-maison-compilation-10\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/kitsune-maison-compilation-10-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/kitsune-maison-compilation-10-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/kitsune-maison-compilation-10.jpeg 590w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Die renommierte Label-Reihe aus dem Hause \u201eKitsune\u201c geht derweil in die zehnte Runde. P\u00fcnktlich zum Jubil\u00e4um des Samplers, hat sich die Plattenfirma dazu entschieden, die ganze Geschichte statt auf einen, auf zwei Silberlinge aufzublasen. In Sachen Qualit\u00e4t muss man diesbez\u00fcglich allerdings keine Abstriche machen. Die 25 Tracks der \u201e<strong>Kitsune Maison Compilation 10<\/strong>\u201c machen auch im zehnten Durchlauf noch Spa\u00df. Ausschussware Fehlanzeige und mit den Dream-Poppern von Cascadeur wird man herangef\u00fchrt an einen illustren Rundumschlag in Sachen Zeitgeist-Pop. Das hei\u00dfeste Eisen, das man auch in Zukunft im Augen behalten sollte, ist sicherlich neben den Partyraketen Wild At Heart die Synthie-Pop-Band \u201eIs Tropical\u201c, die anmutet, als wollten einem Vampire Weekend vor Augen f\u00fchren, wie man verstrahlten Strandpromenaden-Pop f\u00fcr hemmungslose Knutschorgien fabriziert. Neben den \u00fcblichen Verd\u00e4chtigen aus dem Hause Two Door Cinema Club und Digitalism sind nat\u00fcrlich auch noch zahlreiche weitere Neuentdeckungen am Start, die schon in wenigen Monaten die einschl\u00e4gigen Musikgazetten mit ihren Hintergrundgeschichten \u00fcberfluten werden. Wer den Sound von morgen schon heute h\u00f6ren m\u00f6chte, sollte sich diesen Sampler auf keinen Fall entgehen lassen.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-6346\" title=\"david-sugar\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/david-sugar.jpg\" alt=\"david-sugar\" width=\"252\" height=\"252\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/david-sugar.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/david-sugar-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 252px) 100vw, 252px\" \/><strong>David E. Sugar<\/strong><span> singt derweil Hymnen \u00fcber \u201eChelsea Girls\u201c und trifft mit seiner Melange aus Hot Chip-Singsang und Elektro-H\u00fcftschwung den richtigen Ton, um nicht in der Masse der aufstrebenden Jungspunde unterzugehen. Sein erstes Album \u201eMemory Store\u201c kann das hohe Niveau der ersten Single zwar nicht \u00fcber die volle Distanz aufrecht erhalten, hat aber mit \u201eParty Killer\u201c und \u201eSomething New\u201c noch zwei charmante Nettigkeiten am Start, die allen Fans von Phoenix bis Two Door Cinema Club die Herzklappen \u00f6ffnen. Womit wir dann auch schon wieder durch w\u00e4ren f\u00fcr heute, wir lesen uns beim n\u00e4chsten Zuckerbeat. <\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unsere herzallerliebsten Pet Shop Boys haben mal wieder ihre Archive durchforstet und ihre gr\u00f6\u00dften Hits noch mal auf einem Silberling versammelt. 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