{"id":6400,"date":"2010-11-24T20:26:48","date_gmt":"2010-11-24T19:26:48","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=6400"},"modified":"2010-11-24T20:27:47","modified_gmt":"2010-11-24T19:27:47","slug":"zuckerbeat-vol-180-a-homeless-ghost","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=6400","title":{"rendered":"\/\/ zuckerbeat vol. (1)80 &#8211; a homeless ghost"},"content":{"rendered":"<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-6401\" title=\"console\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/console-300x300.jpg\" alt=\"console\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/console-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/console-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/console.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>So richtig fassen kann man es ja noch nicht, dass <strong>Console<\/strong> tats\u00e4chlich noch mal ein neues Album an den Start gebracht haben. Jeder langj\u00e4hrige Indie-Disco-G\u00e4nger wird heute noch feuchte H\u00e4nde bekommen, wenn ihre beiden gr\u00f6\u00dften Hits \u201e14 Zero Zero\u201c und das \u201eFreiburg\u201c-Remix von Tocotronic die Tanzfl\u00e4che fluten. Nun erscheint \u201eHerself\u201c und spannt die Fans erst einmal mit seinem fl\u00e4chigen Auftakt auf die Folter. Martin Gretschmann und Miriam Osterrieder setzten zunehmend auf Atmosph\u00e4re, verkn\u00fcpfen die dichte Stimmung mit einer Portion Pop-Appeal <span style=\"color: #262626;\"><!--more--><\/span>und schaffen es auf diese Weise, dass der zweite Track und gr\u00f6\u00dfte Hit des Albums (\u201eA Homeless Ghost\u201c) klingt, als h\u00e4tten sich Sophia dazu entschlossen, in einem Elektro-Club einzulaufen. Console umschmeicheln ihre fl\u00e4chigen Songs immer wieder mit zauberhaften Gesangsmelodien, so dass nicht nur Ambient-Anh\u00e4nger, sondern auch Pop-Fans auf ihre Kosten kommen werden. Alles in allem schleicht sich \u201eHerself\u201c in diesem Zusammenhang eher langsam an einen heran, anstatt dem H\u00f6rer mit gro\u00dfen Melodien um den Hals zu fallen. Der Teufel steckt im Detail und die St\u00fccke wachsen mit jedem weiteren Durchlauf \u00fcber sich hinaus. \u201eHerself\u201c ist ein Album f\u00fcr Menschen, die sich gerne mal aus dem schnelllebigen Pop-Kosmos ausklinken, die sich einfach mal wieder aufs Sofa knallen m\u00f6chten, um die Augen zu schlie\u00dfen und zu genie\u00dfen.<span> <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-6402\" title=\"kanye-west-my-beautiful-dark-twisted-fantasy-banned-cover\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/kanye-west-my-beautiful-dark-twisted-fantasy-banned-cover.jpg\" alt=\"kanye-west-my-beautiful-dark-twisted-fantasy-banned-cover\" width=\"462\" height=\"462\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/kanye-west-my-beautiful-dark-twisted-fantasy-banned-cover.jpg 475w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/kanye-west-my-beautiful-dark-twisted-fantasy-banned-cover-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/kanye-west-my-beautiful-dark-twisted-fantasy-banned-cover-300x300.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 462px) 100vw, 462px\" \/>Meine sehr verehrten Damen und Herren, die vorab ver\u00f6ffentlichten Tracks, die <strong>Kanye West<\/strong> in den letzten Wochen immer wieder f\u00fcr umme raus gehauen hat, sprachen eine deutliche Sprache. Wer so viel Kreativit\u00e4t im Wochenrhythmus verschleudert, der befindet sich gerade auf dem H\u00f6hepunkt seines Schaffens. Nach dem experimentierfreudigen Vorg\u00e4nger hat sich Kanye West nun wieder auf seine Paradedisziplin besonnen und knallt uns ein Werk vor den Latz, dass dort anschlie\u00dft, wo er mit \u201eGraduation\u201c aufh\u00f6rte. Nachdem man den Vorg\u00e4nger \u201e808s &amp; Heartbreak\u201c vor allem f\u00fcr seine Kompromisslosigkeit lieben musste, mit der sich der K\u00fcnstler allen Erwartungen verschloss, liegt man ihm nun wieder f\u00fcr seine Songs zu F\u00fc\u00dfen. \u201eMy Beautiful Dark Twisted Fantasy\u201c ist ein spektakul\u00e4res Werk. Es kann es locker mit dem ebenso wegweisenden \u201eGraduation\u201c aufnehmen, es \u00fcbertrifft die Scheibe sogar ein bisschen in Sachen Gr\u00f6\u00dfenwahn und das nicht nur bez\u00fcglich des Artworks, welches im HipHop-Kontext nahezu vision\u00e4r anmutet. Dieses Album strotzt nur so vor kreativen Momenten. Was West hier in dem beinahe siebenmin\u00fctigen Knaller \u201eMonsters\u201c mit illustren Gaststars, wie Jay-Z, Rick Ross, Nicki Minaj und Bon Iver an kreativen Zeilen ins Rapuniversum spuckt, dass sorgt f\u00fcr sabbernde M\u00e4uler bei den Kopfnickern. In diesem Album steckt derma\u00dfen viel Potenzial, dass einem nach dem ersten Durchlauf beinahe schwindelig ist. Dabei l\u00e4uft die Scheibe aber nicht, wie die ersten beiden Alben, gegen Ende hin ins Leere, nein, mit zwei grandiosen Songs (unterst\u00fctzt von John Legend und Bon Iver) macht er nach dem reimtechnischen Rundumschlag deutlich, dass er auch gro\u00dfe Balladen schreiben kann, ohne dabei in Kuschelrock-Gefilden zu verenden.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-6403\" title=\"herrndorf_tschick_rowohlt_g\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/herrndorf_tschick_rowohlt_g.jpg\" alt=\"herrndorf_tschick_rowohlt_g\" width=\"203\" height=\"332\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/herrndorf_tschick_rowohlt_g.jpg 446w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/herrndorf_tschick_rowohlt_g-183x300.jpg 183w\" sizes=\"auto, (max-width: 203px) 100vw, 203px\" \/><strong>Wolfgang Herrndorf<\/strong> hat derweil eine bemerkenswerte Herbstlekt\u00fcre aus dem \u00c4rmel gesch\u00fcttelt. Im Stil eines modernen Abenteuer-Romans l\u00e4sst er \u201eTschick\u201c alias Andrej Tschichatschow mit einer geklauten Karre und seinem Klassenkameraden (unserem Protagonisten) Maik, den alle in der Klasse nur \u201ePsycho\u201c schimpfen, durch die Gegend kurven. Herrndorf gelingt es, die Welt aus der Sicht eines Vierzehnj\u00e4hrigen darzustellen und eben daraus zieht dieses Buch seinen Reiz. All die Geheimnisse des Lebens m\u00fcssen Selbigem erst noch entlockt werden. Das vordergr\u00fcndige Desinteresse w\u00e4scht sich ab wie eine Clownsmaske und weicht echter Neugier: Auf die Liebe. Auf das Leben. Kurz gesagt: Auf alles, was es in jungen Jahren eben so mitgenommen wird. Kein Wunder, dass der Roman bisweilen mit Salingers \u201eF\u00e4nger im Roggen\u201c verglichen wird. Dazu ist das Buch aber auch noch \u00e4u\u00dferst schmissig geschrieben. \u201eWoher wei\u00df ich \u00fcberhaupt, dass das ein Arzt ist? Er tr\u00e4gt einen wei\u00dfen Kittel. K\u00f6nnte also auch ein B\u00e4cker sein\u201c. Mit jugendlichem Scharfsinn stolpert Maik durch das Geschehen und merkt, dass man sich manchmal einfach durchwuseln muss. Dabei strahlt der Roman immer eine gewisse Zeitlosigkeit aus, die Geschichte h\u00e4tte n\u00e4mlich genauso vor zwanzig Jahren spielen k\u00f6nnen, wenn nicht in Nuancen immer wieder Handys und zeitgen\u00f6ssische Seitenhiebe auf die Popkultur zur Sprache k\u00e4men.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-6404\" title=\"lucy-fricke\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/lucy-fricke.jpg\" alt=\"lucy-fricke\" width=\"299\" height=\"488\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/lucy-fricke.jpg 429w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/lucy-fricke-183x300.jpg 183w\" sizes=\"auto, (max-width: 299px) 100vw, 299px\" \/>Einen weiteren Aufruf in Sachen *Auszeit vom Alltag* bekommt man hinterher von <strong>Lucy Fricke<\/strong> auf dem Silbertablett serviert. \u201eIch habe Freunde mitgebracht\u201c klingt nicht nur vom Titel her nach revolution\u00e4rem Lesestoff. Auch inhaltlich setzt sich die Schriftstellerin mit nicht mehr ganz so jungen Menschen auseinander, die sich ans Scheitern bereits gew\u00f6hnt haben und deren Werte sich einfach nicht mehr in unserer Gesellschaftsstruktur abbilden. In dem Roman steht, wie auch in \u201eTschick\u201c, ein Road-Trip im Mittelpunkt. Dabei gibt sich Fricke viel M\u00fche, die Ausweglosigkeit, mit der sich unsere Protagonisten konfrontiert sehen, mit einer geh\u00f6rigen Portion Humor zu kontern. Einen Tr\u00fcmmerhaufen kann man schlie\u00dflich wieder aufbauen, lautet die Vorgabe, doch denkste. Unsere Helden wagen den Ausstieg. Das spie\u00dfige Dasein kann sie mal am Popo knutschen, dementsprechend mag manche Passage vielen Lesern sicher ein wenig illusorisch vorkommen. Trotzdem f\u00fchlt man sich von den Gem\u00fctszust\u00e4nden der Motivationslosen immer wieder wohlwollend in den Arm genommen: \u201eSie klickte sich durch den Ticker, las die Headlines und stellte fest, dass ihr die Welt zunehmend am Arsch vorbei ging\u201c. Es sind solche S\u00e4tze wie diese, an denen man sich w\u00e4rmen m\u00f6chte. Zudem gibt einem dieser Roman das Gef\u00fchl, dass es da drau\u00dfen durchaus Alternativen zum \u00f6den Alttag vorhanden sind und dass es vor allem darauf ankommt, den Mut zu haben, selbige auch anzunehmen. Alles in allem ist \u201eIch habe Freunde mitgebracht\u201c ein unbek\u00fcmmerter und bisweilen melancholischer Zeitvertreib f\u00fcr all jene, die zwischen den St\u00fchlen sitzen. Ein Buch gegen die Mutlosigkeit. Vielen Dank daf\u00fcr.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-6405\" title=\"theindelicates\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/theindelicates.jpg\" alt=\"theindelicates\" width=\"462\" height=\"462\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/theindelicates.jpg 470w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/theindelicates-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/theindelicates-300x300.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 462px) 100vw, 462px\" \/>The Indelicates<\/strong> haben sich durch ihren famosen Auftritt im W\u00fcrzburger Jugendkulturhaus Cairo auch schon in unserer sch\u00f6nen Studentenstadt einen Namen gemacht. Nun knallen uns die Pop-Asten um S\u00e4ngerin Julia und Gitarrist Simon Indelicate ihr zweites Album vor den Latz und d\u00fcrften damit die Herzen alle Fans des kruden Humors von Art Brut und der Musik der Dresden Dolls geradezu im Sturm erobern. Mit Strick um den Hals, ordentlich Klaviergeklimper und einer dreik\u00f6pfigen Band im Hintergrund erz\u00e4hlen sie uns augenzwinkernde Geschichten \u00fcber Europa und Jerusalem. Dazwischen wird Frank Sinatra und den Rolling Stones Referenz gezollt und zwar so, dass man sich sofort in das charmante Schlaumeiertum des Duos verliebt. \u201eSongs For Swinging Lovers\u201c h\u00f6rt sich an wie Gonzales auf Indie-Trip. Und sp\u00e4testens beim treibenden \u201eYou Money\u201c wippt auch die Tanztheater-Fraktion euphorisch im Takt.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-6406\" title=\"yma_zu_schoen_um_wahr_zu_sein-yma_zu_3\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/yma_zu_schoen_um_wahr_zu_sein-yma_zu_3-300x300.jpg\" alt=\"yma_zu_schoen_um_wahr_zu_sein-yma_zu_3\" width=\"243\" height=\"243\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/yma_zu_schoen_um_wahr_zu_sein-yma_zu_3-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/yma_zu_schoen_um_wahr_zu_sein-yma_zu_3-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/yma_zu_schoen_um_wahr_zu_sein-yma_zu_3.jpg 350w\" sizes=\"auto, (max-width: 243px) 100vw, 243px\" \/>Hinterher bleiben wir dann auch gleich auf der Theaterb\u00fchne und lassen uns von der spektakul\u00e4ren Show \u201e<strong>YMA \u2013 zu sch\u00f6n, um wahr zu sein<\/strong>\u201c (eine Show des Friedrichstadt Palast) den Abend vertreiben. Bekannte Tracks, wie \u201eGet The Party Started\u201c und \u201eAin\u00b4t Nobody\u201c werden ins Theatralische \u00fcberf\u00fchrt und mit elektronischen Sperenzchen versehen. Dazu bekommt man einen noch unver\u00f6ffentlichten Track von Tiefschwarz serviert und es werden bisweilen sch\u00f6ne Erinnerungen an das letzte Album von SALM wach, wenn das klassisch angehauchte \u201eAdagion Vocalise\u201c seine Schwingen ausbreitet. Alles in allem auch ohne das gro\u00dfe Tohuwabohu auf der Theaterb\u00fchne uneingeschr\u00e4nkt zu empfehlen.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-6407\" title=\"depedro\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/depedro.jpg\" alt=\"depedro\" width=\"263\" height=\"263\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/depedro.jpg 280w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/depedro-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 263px) 100vw, 263px\" \/><strong>Depedro<\/strong> alias Jairo Zavalo verf\u00fchrt uns derweil auf seinem aktuellen Album in Liedermacher-Gefilde der Marke Calexico. \u201eNubes De Papel\u201c, auf deutsch: \u201ePapierwolken\u201c, haucht einem z\u00e4rtliche Melodien ins Ohr, die allesamt so dynamisch arrangiert sind, dass sich auch beim x-ten Durchlauf keine Langeweile einstellt. Stattdessen wird in Mariachi-Gefilden gewildert und mit Calexico Gr\u00fcndungsmitglied Joey Burns das Potenzial des \u00f6rtlichen Aufnahmestudio bis zum \u00e4u\u00dfersten Limit ausgesch\u00f6pft. Das Ergebnis ist verbl\u00fcffend, ein herzerw\u00e4rmendes Werk f\u00fcr die kalte Jahreszeit. Dazu pflegt man nur allzu gerne seine allj\u00e4hrlich wiederkehrende Herbstdepression.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-6408\" title=\"brokof\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/brokof.jpg\" alt=\"brokof\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/brokof.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/brokof-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Einen echten Liedermacher-Pop-Geheimtipp haben derweil vier junge Musiker am Start, die sich <strong>Brokof<\/strong> schimpfen. Die Scheibe ist ein gefundenes Fressen f\u00fcr alle Fans des letzten Albums von Kenneth Minor, es werden einem aber auch l\u00e4rmige Passagen um die Ohren gepfeffert, die allen Fans von Deus das Herz \u00f6ffnen sollten. \u201eSoftly, Softly, Catchee Monkey\u201c ist eines dieser Alben, das man nachts auf einer Studentenparty zuf\u00e4llig aufschnappt, das einen dazu bringt, sich in die n\u00e4chste Sofaecke zu flaggen und das illustre Treiben um einen herum einfach mal als unbeteiligter Zaungast auf sich wirken zu lassen. Womit wir uns auch schon wieder verabschieden f\u00fcr heute. Genie\u00dft das Leben. Bis zum n\u00e4chsten Zuckerbeat.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>So richtig fassen kann man es ja noch nicht, dass Console tats\u00e4chlich noch mal ein neues Album an den Start gebracht haben. 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