{"id":6574,"date":"2011-01-12T17:18:34","date_gmt":"2011-01-12T16:18:34","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=6574"},"modified":"2011-01-12T20:09:26","modified_gmt":"2011-01-12T19:09:26","slug":"zuckerschock-fur-den-januar-2011-finn-ole-heinrich-spacemann-spiff","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=6574","title":{"rendered":"\/\/ zuckerschock f\u00fcr den januar 2011: finn-ole heinrich &#038; spacemann spiff"},"content":{"rendered":"<p class=\"MsoNormal\"><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-6575\" title=\"spaceman2\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/spaceman2-299x266.jpg\" alt=\"spaceman2\" width=\"250\" height=\"222\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/spaceman2-299x266.jpg 299w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/spaceman2.jpg 562w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/><\/strong>Als mir<strong> <\/strong>Hannes Wittmer alias <strong>Spaceman Spiff<\/strong> vor gut zwei Jahren sein erstes Solo-Album in die Hand dr\u00fcckte, war ich auf einiges gefasst. Aber dass mich \u201eBodenangst\u201c bis heute stetig begleiten w\u00fcrde, damit h\u00e4tte ich am Ende doch nicht gerechnet. Als ich vor Kurzem entdeckte, dass Hannes mit dem Autor <strong>Finn-Ole Heinrich<\/strong> ein gemeinsames Werk eingespielt hat, konnte ich es kaum mehr erwarten, mir die Scheibe unter den Nagel zu rei\u00dfen. Zwei neue Songs und das lieb gewonnene \u201eMelancholie und Ich\u201c vom ersten Album verdrehen mir seither den Kopf und werden erg\u00e4nzt um zwei H\u00f6rspiele (24 und 42 Minuten lang), wobei Heinrichs Textpassagen den melancholischen Reigen ganz vortrefflich erg\u00e4nzen.<span style=\"color: #262626;\"><!--more--><\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">In seinen Texten kratzt Heinrich die Bruchst\u00fccke unserer Existenz zusammen. \u201eEs war ein klebriger Sommer (\u2026) alles in meiner Erinnerung gl\u00e4nzt\u201c. Schade nur, dass sich das Leben jetzt nur noch wie eine Luftblase anf\u00fchlt, die irgendwann geplatzt ist. \u201eIch hab mir alle M\u00fche gegeben, dass es klappt\u2026\u201c, doch dann will man sich am Liebsten nur noch \u201ein sich selbst verkriechen\u201c\u00a0 &#8211; will einfach nicht wahr haben, dass die Welt da drau\u00dfen weiterl\u00e4uft. \u201eIch dreh den Kopf, du drehst den Kopf&#8220; dreht sich um Bruchst\u00fccke&#8230; Bruch-St\u00fccke&#8230; Bruch St\u00fccke&#8230;, die sich nicht mehr zusammenf\u00fcgen lassen.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">Blo\u00df nicht unterkriegen lassen, ruft einem der Rest der Welt zu. Und man verkriecht dich unter der Decke und lauscht diesen melancholischen Zeilen, die davon erz\u00e4hlen, dass alles irgendwann mal eine Bedeutung hatte. Am Ende darf man dann noch mal den Lautst\u00e4rke-Regler nach oben drehen. Das Schifferklavier generiert einen letzten Hoffnungsschimmer\u2026 Hannes singt dazu&#8230; \u201eAuch wenn alle Photonen der Welt das nicht erleuchten k\u00f6nnen\u2026 k\u00f6nnen alle Kanonen der Welt das nicht zerst\u00f6ren\u201c. Ein sch\u00f6ner Gedanke &#8211; eigentlich &#8211; w\u00e4re nicht vorher schon alles zu Bruch geschlagen worden.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">&#8222;Ich dreh den Kopf, du drehst den Kopf&#8220; ist ein Werk, das einem die Seele zerkratzt. Damit musst man leben, am Ende &#8211; das soll jetzt keine Warnung sein, das ist ein Versprechen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Als mir Hannes Wittmer alias Spaceman Spiff vor gut zwei Jahren sein erstes Solo-Album in die Hand dr\u00fcckte, war ich auf einiges gefasst. Aber dass mich \u201eBodenangst\u201c bis heute stetig begleiten w\u00fcrde, damit h\u00e4tte ich am Ende doch nicht gerechnet. 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