{"id":6673,"date":"2011-02-10T18:48:33","date_gmt":"2011-02-10T17:48:33","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=6673"},"modified":"2011-02-10T20:11:15","modified_gmt":"2011-02-10T19:11:15","slug":"zuckerbeat-vol-190-zombies","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=6673","title":{"rendered":"\/\/ zuckerbeat vol. (1)89 &#8211; zombies"},"content":{"rendered":"<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-6674\" title=\"i-blame-coco\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/i-blame-coco-300x300.jpg\" alt=\"i-blame-coco\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/i-blame-coco-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/i-blame-coco-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/i-blame-coco.jpg 410w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>Coco Sumner hat F\u00fcrsprecher von Ian Brown bis Richard Hawley. Sogar Alex Turner von den Arctic Monkeys hat bei einem Charity-Gig lobende Worte f\u00fcr die S\u00e4ngerin \u00fcbrig. Nun erscheint folgerichtig das erste Album der 19j\u00e4hrigen Brit-Popperin, wobei das Augenmerk hier auf dem Pop-Aspekt der Musik liegt. \u201eThe Constant\u201c von <strong>I Blame Coco<\/strong> strotzt nur so vor hymnischen Melodien, die sich durchaus mit denen des letzten Killers-Werkes messen k\u00f6nnen. \u201eIn Spirit Golden\u201c ist genau der Song, zu dem man den Fr\u00fchling einl\u00e4uten m\u00f6chte. <span style=\"color: #262626;\"><!--more--><\/span>Die Breitwandproduktion des Albums sorgt zwar daf\u00fcr, dass man sich die 13 Hits am Liebsten in dosierter Form auf die n\u00e4chsten Mixtapes spielen m\u00f6chte. Sehr erfreulich allerdings ist, dass Coco auch in textlicher Hinsicht einiges zu bieten hat und damit bald in einer Reihe mit den hierzulande leider sp\u00e4rlich untersch\u00e4tzten Mystery Jets sitzen sollte.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-6675\" title=\"tguk_cover_FINAL02\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/get-up-kids-there-are-rules-300x297.jpg\" alt=\"tguk_cover_FINAL02\" width=\"300\" height=\"297\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/get-up-kids-there-are-rules-300x297.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/get-up-kids-there-are-rules-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/get-up-kids-there-are-rules.jpg 608w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Mit einem neuen Album der <strong>Get Up Kids<\/strong> h\u00e4tten wir derweil gar nicht gerechnet, nicht einmal, als die Jungs sich vor kurzem wiedervereinten. Eigentlich waren nur ein paar EPs geplant. Doch dann kam doch noch ein Longplayer und soviel vorneweg: \u201eThere Are Rules\u201c wird es den Fans von fr\u00fcher nicht gerade leicht machen. Schon der Titeltrack strotzt nur so vor Experimenten &#8211; schlittert bisweilen fast in Psychedelische, um dann doch immer wieder in eine gro\u00dfe Hookline zu m\u00fcnden. \u201eRegent\u00b4s Court\u201c ist eine klassische Get Up Kids-Hymne, die man auch in zehn Jahren noch lautstark auf Studentenpartys mitsingen d\u00fcrfte. Ansonsten gelingt den Jungs ein imposanter Spagat. Die Refrains knallen immer noch rein wie einst, aber man merkt, dass die Band aus dem Schatten ihrer selbst treten m\u00f6chte. \u201eThere Are Rules\u201c ist ein Album des \u00dcbergangs. Die Get Up Kids sind auf dem besten Weg, eine Pop-Band zu werden. Bleibt nur zu hoffen, dass die Fans ihnen das verzeihen.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-6676\" title=\"surf-city-kudos\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/surf-city-kudos.jpg\" alt=\"surf-city-kudos\" width=\"463\" height=\"463\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/surf-city-kudos.jpg 608w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/surf-city-kudos-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/surf-city-kudos-300x300.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 463px) 100vw, 463px\" \/>Hinterher machen wir dann einen kleinen Schwenker in Richtung Neuseeland und lassen uns von der <strong>Surf City<\/strong> vor Augen f\u00fchren, wie man Animal Collective mit dem Teenage Fanclub kreuzt, ohne dass es abgeschmackt anmutet. \u201eKudos\u201c d\u00fcrfte ein Album ganz nach dem Geschmack der Jesus &amp; Mary Chain-Fraktion sein. Alles wirkt derma\u00dfen vernebelt, dass es richtig viel Spa\u00df macht, sich die h\u00fcbschen Melodien frei zu schaufeln. Wer sich zuletzt am Output von Surfer Blood und Konsorten erfreute und sich schon fr\u00fcher mit der Musik von den Zombies oder The Velvet Underground die N\u00e4chte um die Ohren geschlagen hat, der sollte unbedingt mal einen Durchlauf riskieren. Es lohnt sich. Ein \u201estrahlend\u201c sch\u00f6nes Album.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-6677\" title=\"hotpants-romance-the-international-hotpants-romance-300x300\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/hotpants-romance-the-international-hotpants-romance-300x300.jpg\" alt=\"hotpants-romance-the-international-hotpants-romance-300x300\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/hotpants-romance-the-international-hotpants-romance-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/hotpants-romance-the-international-hotpants-romance-300x300-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Wer auf kreischende M\u00e4dels in der Garage steht, sollte sich das schmissige Album der <strong>Hotpants Romance<\/strong> nach Hause holen. \u201eThe International\u201c besteht aus 12 Songs, die klingen, als h\u00e4tten die M\u00e4dels gerade erst spielen gelernt, sich dann blitzschnell in den Proberaum verzogen und einfach mal ein bisschen herum experimentiert. Das Trio verz\u00fcckt vor allem aufgrund des Enthusiasmus, mit welchem hier zu Werke gegangen wird. Irgendwie wirkt das alles, als w\u00fcrden die Moldy Peaches gerade einen abgefahrenen Traum durchleben. Schr\u00e4g, bissig und charmant.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-6678\" title=\"itchy-poopzkid-lights-out-london\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/itchy-poopzkid-lights-out-london.jpg\" alt=\"itchy-poopzkid-lights-out-london\" width=\"217\" height=\"225\" \/><strong>Itchy Poopzkid<\/strong> sind derweil noch nie so mein Ding gewesen. Ihr neues Album \u201eLights Out London\u201c h\u00fcpft zwar in gewohnter Manier genau in die Nische zwischen Billy Talent und Royal Republic, klingt aber derma\u00dfen \u00fcberproduziert, dass man sich relativ schnell daran satt h\u00f6ren wird. Ich m\u00f6chte den Jungs gar nicht absprechen, dass sie keine guten Rocksongs schreiben. Das tun sie. Nur leider kommt vor lauter Hochglanz-Atmo kein Gef\u00fchl mehr bei mir an. Keine Ahnung woran es liegt, vielleicht hab ich auch einfach die Regler noch nicht weit genug nach oben gedr\u00fcckt? Aber dieses Album ist einfach zu perfekt, um wahr zu sein.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-6679\" title=\"boy_hits_car_2011_stealing_fire\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/boy_hits_car_2011_stealing_fire.jpg\" alt=\"boy_hits_car_2011_stealing_fire\" width=\"284\" height=\"300\" \/>Bei <strong>Boy Hits Car<\/strong> muss ich immer daran denken, dass der S\u00e4nger bei einem Festival-Auftritt mit nackten F\u00fc\u00dfen auf der B\u00fchne stand und mich das alles so unversch\u00e4mt an Incubus erinnert hat. Nun haben die Jungs mal wieder ein neues Album am Start und d\u00fcrften damit mal die Herzen aller Boyd-Anh\u00e4nger h\u00f6her schlagen lassen. \u201eStealing Fire\u201c ist ein Alternative-Rock-Album im klassischen Sinne. Ein treibendes Schlagzeug gibt die Richtung vor, der S\u00e4nger testet seinen Stimmumfang und am Ende liegen sich alle schwei\u00df\u00fcberstr\u00f6mt in den Armen. Das wird live wesentlich besser funktionieren, als auf Platte, macht aber nichts, als Anheizer funktioniert \u201eStealing Fire\u201c trotzdem ganz gut.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-6680\" title=\"caethe\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/caethe.jpg\" alt=\"caethe\" width=\"463\" height=\"464\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/caethe.jpg 525w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/caethe-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/caethe-298x300.jpg 298w\" sizes=\"auto, (max-width: 463px) 100vw, 463px\" \/>Eine kleine, aber feine Perle mit f\u00fcnf St\u00fccken pr\u00e4sentiert uns die werte <strong>C\u00e4the<\/strong> und l\u00e4sst die Vorfreude auf ihr im Mai erscheinendes Deb\u00fctalbum in die H\u00f6he schnellen. \u201eSenorita\u201c klingt, als h\u00e4tte die Easy-Listening-Fraktion aus den Charts pl\u00f6tzlich Spa\u00df am Experimentieren. Der gleichnamige Titeltrack schleicht sich so unversch\u00e4mt sexy an einen heran, dass man nach der letzten Strophe gar nicht anders kann, als lauthals mitzubr\u00fcllen. Dazu schwingt sich die Musik auch noch in rockige Gefilde auf. Das Schlagzeug scheppert. Der Schwei\u00df tropft. Genauso muss essein. Da kommt bald gro\u00dfes auf uns zu.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-6681\" title=\"family-year\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/family-year-300x300.jpg\" alt=\"family-year\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/family-year-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/family-year-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/family-year.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><strong>Family Of The Year<\/strong> werden derweil als hei\u00dfester Schei\u00df seit den Fleet Foxes gehandelt und das nicht zu Unrecht. Das sympathische Jahrmarkts-Cover wirkt schon recht einladend, doch sp\u00e4testens wenn der Opener \u201eLet\u00b4s Go Down\u201c eine Rundfahrt im Riesenrad (pardon\u2026) in der Stereoanlage absolviert, ist man verzaubert. Hier trifft Folk-Pop auf nostalgische Balladen und alles klingt so herzallerliebst, dass man die Band am liebsten ganz f\u00fcr sich alleine haben m\u00f6chte. Das wiederum wird wohl nicht lange gut gehen, denn so viele Post-Beatles und Post\u2013Beach Boys-Ch\u00f6re lassen sich einfach nicht lange vor dem Rest der Welt geheim halten. Dementsprechend schnell noch einsteigen, bevor keine Pl\u00e4tze mehr frei sind. Es lohnt sich. Und damit Schluss f\u00fcr heute. Bis zum n\u00e4chsten Zuckerbeat.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Coco Sumner hat F\u00fcrsprecher von Ian Brown bis Richard Hawley. Sogar Alex Turner von den Arctic Monkeys hat bei einem Charity-Gig lobende Worte f\u00fcr die S\u00e4ngerin \u00fcbrig. 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