{"id":6726,"date":"2011-02-19T13:05:05","date_gmt":"2011-02-19T12:05:05","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=6726"},"modified":"2011-02-19T13:05:32","modified_gmt":"2011-02-19T12:05:32","slug":"zuckerbeat-vol-193-one-take-groover","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=6726","title":{"rendered":"\/\/ zuckerbeat vol. (1)93 &#8211; one take groover"},"content":{"rendered":"<p class=\"MsoNormal\"><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-6727\" title=\"the-streets-computer-and-blues\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/the-streets-computer-and-blues-300x300.jpg\" alt=\"the-streets-computer-and-blues\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/the-streets-computer-and-blues-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/the-streets-computer-and-blues-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/the-streets-computer-and-blues.jpg 452w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>The Streets <\/strong>sorgen daf\u00fcr, dass wir uns f\u00fcr einen Durchlauf in verpixelte Gefilde verabschieden. Die schr\u00e4gen Atari-Sounds des aktuellen Albums klingen, als h\u00e4tten die Giana Sisters einen Raubzug durchs Grime-Gebiet gestartet. Mit \u201eGoing Through Hell\u201c hat Skinner dabei wieder einen echten Mega-Hit im Gep\u00e4ck, dem der Opener \u201eOutside Inside\u201c oder der beschwingte Fr\u00fchlings-Popper \u201eWithout Thinking\u201c allerdings in nichts nachstehen. Es ist passiert. Skinner hat nach seinem Konzept-Album und den Liedermacher-Momenten des Vorg\u00e4ngers wieder die Vorh\u00e4nge aufgerissen, seinen Computer hochgefahren und sich darauf beschr\u00e4nkt, Hits im Drei-Minuten-Takt abzuliefern. <span style=\"color: #262626;\"><!--more--><\/span>Am Ende bleibt da zu hoffen, dass Skinner auch nach \u201eComputer And Blues\u201c etwas von sich h\u00f6ren l\u00e4sst. Wenn schon nicht unter dem Banner der Streets, dann wenigstens unter anderer Tarnkappe. Die Streets sollen n\u00e4mlich nach diesem Album endg\u00fcltig Geschichte sein.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-6728\" title=\"ginga\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/ginga.jpg\" alt=\"ginga\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/ginga.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/ginga-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Die \u00f6sterreichischen Kollegen von <strong>Ginga<\/strong> machen sich derweil daran, die hymnischen Momente von Coldplay mit einer Portion Leichtf\u00fc\u00dfigkeit zu kontern. Im Hintergrund erklingen Streicher, welche die Geh\u00f6rg\u00e4nge der H\u00f6rerschaft umschmeicheln und \u201eThey Should Have Told Us\u201c zu einem Album machen, das beinahe schwerelos anmutet. Fans von The National oder Arcade Fire d\u00fcrfen also durchaus auch mal einen Durchlauf riskieren. Obwohl die Scheibe produktionstechnisch ziemlich hochger\u00fcstet wurde, hat man dabei nie das Gef\u00fchl, hier einem \u00fcberambitionierten Konzeptalbum zu lauschen. Scheinbar spielend hauen uns die Mitglieder einen Song nach dem anderen um die Ohren, der so himmelhoch jauchzend arrangiert ist, dass sie bald auch in internationalen Gefilden f\u00fcr Aufsehen sorgen werden. Ein tolles, ziemlich melancholie-versessenes Winteralbum.<span> <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-6729\" title=\"74-miles-away\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/74-miles-away-300x300.jpg\" alt=\"74-miles-away\" width=\"241\" height=\"241\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/74-miles-away-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/74-miles-away-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/74-miles-away.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 241px) 100vw, 241px\" \/>\u201e<strong>74 Miles Away<\/strong>\u201c nennt sich derweil eine Kollabo des belgischen Jazz-Pianisten Pierre Anckaert und dem Produzenten-Duo Monkey Robot. Mit freundlicher Unterst\u00fctzung von der Miss \u201e4 Hero\u201c called Carina Andersson und der Londoner S\u00e4ngerin AHU machen sie sich daran, Jazz und HipHop in einen poppigen Kontext zu \u00fcberf\u00fchren. Wer auf eint\u00f6niges Radiogedudel steht, sollte dabei gleich wieder das Weite suchen. Das hier hat mit Norah Jones ungef\u00e4hr so viel am Hut, wie Limp Bizkit mit Rapmusik. Am Ende entsteht ein gelungenes Elektro-Jazz-Werk, das man sich am Besten bei einem romantischen Candle-Light-Dinner zu Gem\u00fcte f\u00fchrt.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-6730\" title=\"ceo\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/ceo-299x300.jpg\" alt=\"ceo\" width=\"299\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/ceo-299x300.jpg 299w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/ceo-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/ceo.jpg 500w\" sizes=\"auto, (max-width: 299px) 100vw, 299px\" \/><strong>CEO <\/strong>waren im letzten Jahr regelm\u00e4\u00dfig Gast in den einschl\u00e4gigen Hype-Gazetten des World Wide Web. Ihr klassisch anmutendes elektronisches Schluchzen auf dem Album \u201eWhite Magic\u201c wird gekontert von treibenden Sounds der Marke \u201eCome With Me\u201c. Das Album klingt trotzdem wie aus einem Guss, weil CEO es gekonnt verstehen, Dynamik zu erzeugen. Wer also ein Herz f\u00fcr verdrehten Elektro-Pop mit Indie Einschlag hat, sollte unbedingt mal reinschnuppern. Es lohnt sich.<span> <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-6731\" title=\"the-electric\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/the-electric.jpg\" alt=\"the-electric\" width=\"244\" height=\"244\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/the-electric.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/the-electric-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 244px) 100vw, 244px\" \/>DJ Vadim pr\u00e4sentiert uns derweil seine neue Super-Crew <strong>The Electric<\/strong> und landete damit schon auf der letzten Tour von den hierzulande leider ma\u00dflos untersch\u00e4tzten Fat Freddy\u00b4s Drop einen Volltreffer ins Sachen Begeisterungst\u00fcrmen bei den Zuschauern. \u201eLife Is Moving\u201c knallt rein, als h\u00e4tten sich die Black Eyed Peas in ihrer Fr\u00fchphase einen Elektro-Umhang umgeschlungen. Die Scheibe ist herrlich verspielt und kontert famosen Old School-Rap mit verqueren Elektro-Beats, die sch\u00f6ne Erinnerungen an das letztj\u00e4hrige Download-Manifest von Das Racist wach rufen. Wer auf HipHop mit Attit\u00fcde steht, der sich abseits des gleichf\u00f6rmigen Chart-Gedudels bewegt, sollte The Electric unbedingt ins Soundsystem stupsen. \u201eLife Is Moving\u201c ist ein gefundenes Fressen f\u00fcr Kopfnicker.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-6732\" title=\"yucca\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/yucca.jpg\" alt=\"yucca\" width=\"230\" height=\"230\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/yucca.jpg 230w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/yucca-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 230px) 100vw, 230px\" \/>Yucca<\/strong> haben sich inzwischen weit \u00fcber N\u00fcrnberg hinaus einen Namen gemacht und setzen auf ihrem zweiten Album zunehmend auf Elektro-Pop der tanzbaren Sorte. Schon der Opener mit dem passenden Titel \u201eVictoria\u201c versetzt dich in einen Rausch der Emotionen. Fans von The Faint und Konsorten d\u00fcrften zweifelsohne durchdrehen, wenn die f\u00fcnf Franken an den Euphorie-Reglern schrauben. Die selbst auferlegte Maxime, doch bitte ein m\u00f6glichst vielseitiges Werk zu kreieren, sorgt daf\u00fcr, dass man bis zum Ende bei der Stange bleibt. \u201eMake Up\u201c ist ein gefundenes Fressen f\u00fcr Chikinki-Anh\u00e4nger. Wir fordern mehr davon, bitte!<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-6733\" title=\"scams\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/scams.jpg\" alt=\"scams\" width=\"145\" height=\"145\" \/><strong>Scams<\/strong> klingen derweil, als w\u00fcrden sie demn\u00e4chst zum Alternative-Pop-Darling mutieren, der Opener \u201eYoungblood\u201c klingt n\u00e4mlich wie die sch\u00f6nste Versuchung seit dem unterbewerteten Zweitling von Panic At The Disco. \u201eRewrite Fiction\u201c ist ein Album voller Spannungsmomente und dynamisch arrangierter Pop-Songs, das sich auch mal traut die gro\u00dfe Pop-Kanone abzufeuern. Wer auf beschwingten Emo-Pop mit Widerhaken steht, sollte unbedingt mal reinh\u00f6ren. Die Jungs aus England haben es drauf, den Moment des gro\u00dfen Hypes zu \u00fcberstehen.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-6734\" title=\"drive-by-truckers-go-go-boots\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/drive-by-truckers-go-go-boots-300x300.jpg\" alt=\"drive-by-truckers-go-go-boots\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/drive-by-truckers-go-go-boots-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/drive-by-truckers-go-go-boots-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/drive-by-truckers-go-go-boots.jpeg 350w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Fans der Lemonheads sollten derweil mal einen Durchlauf in Sachen <strong>Drive-By Truckers<\/strong> riskieren. Die machen nicht nur zauberhaften Indie-Rock, sie f\u00fchren auch den Kollegen von The Hold Stady vor Augen, wo deren letztes Album h\u00e4tte landen k\u00f6nnen, wenn man nicht eine Spur zu penetrant in Richtung Stadion geschielt h\u00e4tte. \u201eGo-Go Boots\u201c ist ein klassischer Indie-Soul-Pop-Record mit vereinzelten Ausfl\u00fcgen in countryeske Gefilde. Damit werden sie nicht zwangsl\u00e4ufig einen Award in Sachen Zeitgeist gewinnen, daf\u00fcr aber von der Post-Soul Asylum-Fraktion mit offenen Armen empfangen werden. Und damit sind wir auch schon wieder raus f\u00fcr heute. Bis zum n\u00e4chsten Zuckerbeat.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>The Streets sorgen daf\u00fcr, dass wir uns f\u00fcr einen Durchlauf in verpixelte Gefilde verabschieden. Die schr\u00e4gen Atari-Sounds des aktuellen Albums klingen, als h\u00e4tten die Giana Sisters einen Raubzug durchs Grime-Gebiet gestartet. Mit \u201eGoing Through Hell\u201c hat Skinner dabei wieder einen echten Mega-Hit im Gep\u00e4ck, dem der Opener \u201eOutside Inside\u201c oder der beschwingte Fr\u00fchlings-Popper \u201eWithout Thinking\u201c [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1,7,4],"tags":[],"class_list":["post-6726","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein","category-filmkunst","category--stadtgesprach"],"aioseo_notices":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/6726","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=6726"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/6726\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":6737,"href":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/6726\/revisions\/6737"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=6726"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=6726"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=6726"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}